221600 · Mitteilungsvorlage
Erfahrungen zur 13. Bonner Wissenschaftsnacht „nach(haltig)geforscht“
Kerndaten
- Nummer
- 221600
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 23.08.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (6.954 Zeichen)
Mitteilungsvorlage öffentlich 221600 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 03 Amt für Wirtschaftsförderung Dezernat: Dez. OB Erfahrungen zur 13. Bonner Wissenschaftsnacht „nach(haltig)geforscht“ Beratungsfolge Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 06.09.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Ein erster Bericht zur 13. Bonner Wissenschaftsnacht liegt mit der Mitteilungsvorlage 221087 bereits vor, der hiermit um weitere Erfahrungen ergänzt werden soll. Aufgrund des veränderten Konzeptes der 13. Bonner Wissenschaftsnacht u. a. mit der Zeltstadt des Wissens verteilte sich die Veranstaltung über verschiedene Plätze im öffentlichen Raum in der Innenstadt. In diesem sind Besucherinnen und Besucher von Passantinnen und Passanten der Innenstadt nicht eindeutig zu unterscheiden, weshalb keine Zählung oder quantitative Analyse des Publikums durchgeführt werden konnte. Durchgeführt wurde im Nachgang der Veranstaltung jedoch eine freiwillige, qualitative Umfrage unter den beteiligten Institutionen zu ihren Einschätzungen der Veranstaltung und des Publikums. Von den Ausstellenden in der Zeltstadt nahmen 18 an der Umfrage teil, auf Seiten der Vortragenden waren es vier. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, geben aber wichtige Einblicke und Impulse für zukünftige Veranstaltungen. In der Zeltstadt des Wissens wurden über 35 verschiedene Projekte von insgesamt 23 Forschungseinrichtungen und Instituten vorgestellt. Die Umsetzung mit den einzelnen Zelten wurde von den Ausstellenden sehr gut angenommen. Einige kommunizierten dies auch bereits während der Veranstaltung in einem direkten Feedback an das Organisationsteam. Darin wurde z. B. die „eigene“ Fläche und die damit einhergehende deutlichere Abgrenzung zu anderen Präsentationen sowie der Gestaltungsspielraum positiv hervorgehoben sowie die bessere Belüftung der Einheiten. In der Befragung wünschten sich einige der Ausstellenden für kommende Veranstaltungen, alle Zelte zusammen auf einem Platz anzuordnen, anstatt sie über mehrere Plätze zu verteilen. Dies wird in zukünftige Planungen einfließen. Die Vortragsräume (Saal im Haus der Bildung, Gangolfsaal am Bonner Münster) selbst wurden von den Vortragenden gut angenommen und integrierten sich grundsätzlich gut in den Gesamtraum der Veranstaltung, auf eine stärkere Kommunikation und Kennzeichnung der Wege wird bei zukünftigen Veranstaltungen noch mehr Wert gelegt werden. Insgesamt gab es 13 Programmpunkte im Vortragsprogramm.Seite 1 von 3 Seite 2 Neben der allgemeinen Öffentlichkeit richtet sich die Bonner Wissenschaftsnacht insbesondere auch an Schülerinnen und Schüler, für die an den Vormittagen geführte Touren durch die Zeltstadt angeboten wurden (mit vorheriger Anmeldung). Dieses Angebot wurde von sechs Schulen (und elf verschiedenen Klassen) der Region angenommen, insgesamt besuchten in diesem Rahmen rund 290 Schülerinnen und Schüler die Wissenschaftsnacht. Eigenen Beobachtungen nach wurden die Angebote von den Besucherinnen und Besuchern an beiden Tagen sehr gut angenommen, so waren die Standbetreuer*innen in den Pagodenzelten bis zum Veranstaltungsende am Freitagabend um 23 Uhr permanent im Gespräch. Dennoch zeigt sich eine – erwartbare – Variation über den Tagesverlauf: So überwogen an den Vormittagen die Schülerinnen und Schüler, während im Laufe des Tages die Anzahl der Besucherinnen und Besucher zunahm und sich zunehmend weitere Altersgruppen unter ihnen befanden. Befragt nach ihrer Einschätzung zu den Besucherinnen und Besuchern an ihrem Stand waren an 17 der 18 Standorte Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren, 14 von 18 Ständen wurden zudem von Familien, Jugendlichen, Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden und jungen Erwachsenen besucht. Dies zeigt, dass das vielfältige Angebot rund um Wissenschaft und Forschung in der Region wie angestrebt von verschiedensten Gruppen der Öffentlichkeit angenommen wurde. Eine Aussage über die prozentuale Verteilung der Gruppen kann an dieser Stelle nicht gemacht werden. Interessiert war das Publikum (aus Sicht der Ausstellenden) dabei insbesondere an den einzelnen Projekten (bei rund 78 % der Befragten), aber auch an schnellen Informationen in Form von Flyern oder Plakaten sowie am Austausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor Ort (jeweils bei rund 55 % der Befragten). Letzteres bestätigt die eigenen Beobachtungen der zahlreichen Gespräche zwischen Standbetreuer*innen, unter ihnen viele Forschende, und Besucher*innen. Mit 14 von 18 befragten Ausstellenden gaben zudem mehr von Ihnen an, dass der Besuch zufällig war, gegenüber einem gezielten Besuch der Veranstaltung, was 10 der 18 Umfragebeteiligten angaben. Die Angaben schließen sich selbstverständlich nicht aus, sondern zeigen vielmehr, dass die Veranstaltung einerseits gezielt Menschen anspricht und zu einem Besuch motiviert sowie andererseits sehr gut geeignet ist, um auch spontan Menschen mit Wissenschaft in Kontakt zu bringen, die sich damit im Vorfeld nicht gezielt beschäftigt haben oder dies regelmäßig tun. Die Veranstaltung erreicht somit durch die Präsenz in der Innenstadt eine noch breitere Öffentlichkeit. Die Vorträge waren eigenen Beobachtungen nach unterschiedlich stark besucht, wobei sich keine klare Tendenz in Bezug auf die Uhrzeit oder den Ort ausmachen ließ. Nach der Zusammensetzung ihres Publikums befragt, gaben alle vier Personen an, dass Erwachsene und Studierende/ junge Erwachsene im Publikum saßen, bei zwei von Ihnen waren zudem Senior*innen anwesend. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zur Zeltstadt des Wissens, die auch viele Familien und Jugendliche besuchten. Dies war so aufgrund des Programms anzunehmen – und spricht als bewusst anderer Programmpunkt noch weitere Personenkreise an. Den Austausch mit dem Publikum bewerten die Vortragenden eher positiv, aber stark unterschiedlich von sehr gut über gut bis teils/teils (je einmal), was durchaus auch mit der Art und Struktur derSeite 2 von 3 Seite 3 Präsentation (Vortrag oder Gespräch oder Podiumsdiskussion) einhergehen kann. Auf Seiten der Ausstellenden sowie der Vortragenden besteht mehrheitlich ein großes Interesse an einer Teilnahme auch an zukünftigen Bonner Wissenschaftsnächten, sowohl bei Ausstellenden, die schon mehrfach dabei waren als auch für die es 2022 das erste Mal war. So gaben 17 von 18 Befragten an, bei der 14. Bonner Wissenschaftsnacht, die 2024 stattfinden soll, wieder mitmachen zu wollen, von den Vortragenden können sich dies drei von vier ebenfalls vorstellen. Im Vorfeld beworben und währenddessen begleitet wurde die Veranstaltung insbesondere auf den Social-Media-Kanälen der Bonner Wissenschaftsnacht (Facebook, Instagram und Twitter), wobei der Fokus auf Instagram und Facebook lag. Vorlagen zur Ankündigung wurden von den Institutionen gerne genutzt, insgesamt soll die Kommunikation über diese Kanäle für zukünftige Veranstaltungen noch stärker ausgebaut werden. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de