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221571 · Mitteilungsvorlage

Bonner SDG-Partnerschaftskonferenz „Building Bridges between Cities in Europe and Worldwide – Joining Hands for Localising the SDGs“ vom 25. bis 28.9.2022

Nummer
221571
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
21.08.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 06.09.2022 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
221571
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
02 Amt für Internationals und globale Nachhaltigkeit
Dezernat:
Dez. OB
Bonner SDG-Partnerschaftskonferenz „Building
Bridges between Cities in Europe and Worldwide –
Joining Hands for Localising the SDGs“ vom 25. bis
28.9.2022
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
06.09.2022 Kenntnisnahme
Die Stadt Bonn lädt unter Federführung des Amtes für Internationales
und Globale Nachhaltigkeit vom 25. bis zum 28. September
Vertreter*innen aus allen Bonner Partnerstädten zu einer gemeinsamen
Partnerschaftskonferenz ein. Erstmals werden dabei Vertreter*innen
sowohl aus den europäischen Partnerstädten der Stadtbezirke als auch
aus den außereuropäischen Partnerstädten zusammen eingeladen.
Ziele
Ziel der Konferenz ist es, gemeinsam zu kommunalen Themen rund um
die Agenda 2030 zu arbeiten und eine weitergehende Vernetzung
zwischen den Partnerstädten zu initiieren. Im Mittelpunkt steht dabei vor
allem der persönliche Austausch zwischen den Partnerstädten und der
Stadt Bonn, der in den letzten zweieinhalb Jahren pandemiebedingt
stark eingeschränkt war. Mit der Konferenz sollen der
städtepartnerschaftlichen Arbeit neue Impulse gegeben werden. Die
Agenda 2030 als weltweit bedeutsamer Referenzrahmen für Städte ist
dabei ein gut geeigneter Anknüpfungspunkt, der gemeinsame Themen
und verbindende Ziele setzt. Im Rahmen der Konferenz sollen Themen
der Agenda 2030 behandelt werden, die für alle beteiligten Städte
relevant sind. Zur Schwerpunktsetzung werden die beteiligten Städte zu
einem virtuellen Vorabtreffen eingeladen. Zudem werden Themen
einbezogen, die sich als Einstieg in die Arbeit zur Agenda 2030 anbieten
und zu denen einzelne Partnerschaften in der Vergangenheit bereits
intensiver zusammengearbeitet haben, wie z.B. Bildung (SDG 4),
nachhaltige Städte (SDG 11), Klimaschutz (SDG 13) und
Partnerschaften (SDG 17). Dabei ist es auch ein Anliegen, ein Netzwerk
zwischen den mit Bonn verbundenen Kommunen in Europa und im
Globalen Süden über die Konferenz hinaus zu schaffen und evt. neue
Allianzen aller Bonner Partnerstädte zum Austausch und zur weiterenSeite 1 von 3
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Zusammenarbeit zur Agenda 2030 zu unterstützen. Geplant ist auch,
gemeinsame Umsetzungsmaßnahmen zu entwickeln, die in den
beteiligten Partnerstädten weitergeführt werden können und die
weiterführende Vernetzung unter den Partnerstädten zu fördern.
Programm
Im Rahmen der Konferenz ist ein viertägiges Programm geplant, bei dem
die beteiligten Kommunen ihre best-Practice-Ansätze zur lokalen
Umsetzung der Agenda 2030 vorstellen werden. Außerdem sind Inputs
verschiedener Bonner Institutionen, die zur Agenda 2030 arbeiten, wie
z.B. der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung und des United
Nations Systems Staff College on Sustainable Development, geplant. In
verschiedenen Workshops wird der Austausch zur Umsetzung der
Agenda 2030 insgesamt und zu einzelnen ausgewählten globalen
Nachhaltigkeitszielen ermöglicht. Bei Exkursionen zu Bonner Orten der
Nachhaltigkeit können praktische Beispiele zur Umsetzung
kennengelernt werden. Außerdem haben die Teilnehmenden die
Möglichkeit, an einzelnen Programmpunkten der SDG-Tage, so z.B. an
der Eröffnungsveranstaltung in der Rheinaue, dem #Zero-Hunger-Run,
teilzunehmen und die Arbeit der UN SDG-Aktionskampagne
kennenzulernen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Zu der Konferenz werden ca. 20 Repräsentant*innen aus den
Partnerstädten der Stadtbezirke und den außereuropäischen
Projektpartnerstädten erwartet, die die Umsetzung der Agenda 2030 in
ihren Städten operativ begleiten. Bisher haben Vertreter*innen aus den
Partnerstädten Buchara, Cape Coast, La Paz, Ramallah, Ulan Bator,
Frascati, Oppeln und Oxford zugesagt. Zusätzlich ist die Einbindung der
Partnerschaftsvereine bei einzelnen Programmpunkten vorgesehen.
Finanzierung
Die Finanzierung der Konferenz erfolgt durch Fördermittel, die von der
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global mit Mitteln
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
zur Verfügung gestellt werden sowie aus dem laufenden Haushaltsansatz von
Amt 02 zur Pflege der Projektpartnerschaften.
Hintergrund: Bonn und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen
Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige
Entwicklung verabschiedet. Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft
17 Ziele (SDGs) für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige
Entwicklung gesetzt. Auch Städten und Gemeinden kommt eine wichtige Rolle
bei der Verwirklichung der Agenda 2030 zu. Laut einer OECD-Studie können
65% aller Unterziele der 17 SDGs ohne Beteiligung der Städte nicht erreicht
werden.Seite 2 von 3
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Die Stadt Bonn hat als sich eine der ersten deutschen Städte im Februar 2016
der Musterresolution „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit
auf kommunaler Ebene gestalten“ des Deutschen Städtetages und der
deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (DS Nr.
1513387) angeschlossen.
Als eine von 15 Pilotkommunen in NRW hat Bonn im Zeitraum von 2016 bis
2022 an zwei Phasen des Projekts „Global Nachhaltige Kommune in NRW“
teilgenommen. Im Rahmen dieses Projekts hat die Stadt Bonn ihre erste
Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet, die 2019 vom Rat verabschiedet wurde (DS
Nr. 1812770) und 2022 einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem Berichtsrahmen
Nachhaltige Kommune (DS Nr. 221272) erstellt.
Die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung weltweit ist auch das
gemeinsame Anliegen der 25 in Bonn ansässigen UNO-Einrichtungen, die auch
in die Konferenz eingebunden werden sollen.
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 07:27 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de