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221541-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Kita-Plätze im Stadtbezirk Hardtberg

Nummer
221541-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
30.08.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 30.08.2022 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 221541 CDU-Antrag: Kita-Plätze im Stadtbezirk Hardtberg

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
221541-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
Dezernat:
Dez. V
Kita-Plätze im Stadtbezirk Hardtberg
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Hardtberg Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Zur Erreichung der Zielquoten und Erfüllung der Bedarfe verfolgt die Stadt
Bonn den weiteren Ausbau der Kindertagesstätten ebenso wie den weiteren
Ausbau der Tagespflege für den U3-Bereich. Die kurzfristige Erfüllung der
Zielquoten ist nicht möglich.
Dies ist der mittel- und langfristigen Umsetzung von Baumaßnahmen, der sich
die Stadt als Bauherr von Einrichtungen aber auch freie Träger als Bauherren
stellen müssen, geschuldet. Über die einzelnen Baumaßnahmen wird
regelmäßig im Jugendhilfeausschuss durch den Monitoringbericht (zuletzt im
März diesen Jahres, s. DS 220395) berichtet.
Einerseits werden kontinuierlich weitere Kitaplätze - insbesondere für Kinder
unter drei Jahren - geschaffen, gleichzeitig hinkt der Ausbau der
Ausbildungskapazität für pädagogische Fachkräfte und die Veränderung der
Ausbildung (hin zu einem dualen System in die praxisintegrierte Ausbildung
und der damit verbundenen Bezahlung der Ausbildung, sowie viele
Qualifizierungsmaßnahmen für vorhandenes Personal, wie z. B.
Ergänzungskräfte und Therapeuten zu Fachkräften ) dem rasanten Ausbau an
Kita-Plätzen hinterher. Die bloße Bereitstellung eines Platzangebotes ist nicht
alles. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte und Qualität in der
Betreuung ist unerlässlich, um das Aufwachsen in den ersten Lebensjahren gut
zu begleiten und zu unterstützen. Der strukturelle Fachkräftemangel führt
immer wieder bei Einrichtungen sowohl in städtischer als auch in freier
Trägerschaft zu nicht unerheblichen Einschränkungen in der Betreuung, so
dass einzelne Gruppen oder Einrichtungen tageweise geschlossen werden
müssen. Der Fachkräftemangel macht es schwer, die vakanten Stellen zeitnah
zu besetzen. Hierzu siehe auch die DS 220387.
Der Ausbau der Kindertagespflege ist daher neben dem Ausbau der
Kindertagesstätten wichtiger Baustein bei einer kindgerechten Betreuung. Die
Koordination und Qualifizierung der Tagespflegepersonen wird durch das
Netzwerk Tagespflege durchgeführt. Auch in Anbetracht des notwendigen
Ausbaus im U 3 – Bereich bei gleichzeitigem Fachkräftemangel und
erheblichen Problemen beim Aus- und Neubau von Kindertageseinrichtungen
(fehlende Grundstücke und Gebäude, langwierige Verfahren etc.) ergibt sich
die Notwendigkeit zu einem quantitativen und qualitativen Ausbau derSeite 1 von 2
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Tagespflege. Ziel ist es, in den nächsten Jahren jährlich 100 zusätzliche Plätze
zu schaffen. Zum qualitativen Ausbau der Tagespflege ist mit dem Netzwerk
Tagespflege ein langfristiger Kooperationsvertrag geschlossen, mit dem u.a.
der Ausbau der Fachberatung, die Qualifikation der Tagespflegepersonen und
entsprechend die Vergütung angepasst wird.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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