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221524 · Antrag

Anerkennung ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse

Nummer
221524
Art
Antrag
Veröffentlicht
09.08.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 09.08.2022
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 23.08.2022

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Integrationsrates 23.08.2022 Anregung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 82,9 KB Öffnen ↗

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Antrag
öffentlich
221524
Antragsteller/in:
Herr Öztürker, Internationale Liste
01.07.2022
Anerkennung ausländischer Berufs- und
Bildungsabschlüsse
Beratungsfolge
Integrationsrat 23.08.2022 Anregung
Inhalt des Antrags
1- Der Rat der Bundesstadt Bonn erkennt an, dass die
Anerkennung ausländischer Berufs-und Bildungsabschlüsse aufgrund der
bürokratischen Hürden langjährige Zeit in Anspruch nimmt.
2- Der Rat der Bundesstadt Bonn setzt sich bei dem Bundesminister für
Arbeit- und Soziales - Herrn Heil-, ein, um die entsprechenden
gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Anerkennung
ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse schneller anerkannt werden
können.
Begründung
Nachdem das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG) am
01. April 2012 in Kraft getreten war, ist man davon ausgegangen, dass die
Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse schneller und leichter
vorangetrieben werden würde. Leider ist diese optimistische Stimmung nicht
eingetreten. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass die Anerkennung
ausländischer Berufsabschlüsse an vielen bürokratischen Hürden scheitert
oder Länge dauern. Dies führt dazu, dass die Besitzer dieser Abschüsse
resigniert unter ihrer Qualifikation arbeiten müssen. Es ist an der Zeit, dass
man sich über die Ausführung dieses Gesetzes in der Praxis und die
erhobenen Gebühren Gedanken machen muss. Es kann nicht sein, dass
wir einerseits dringend Fachkräfte brauchen und anderseits die
vorhandenen Fachkräfte vor Ort durch bürokratische Hürden verhindern, für
den Arbeitsmarkt zu gewinnen. In Bonn/ Rhein- Sieg Kreis sind etwa 7900
Stellen unbesetzt. Wenn man sich die Situation an Flughäfen anschaut,
kann man nur staunen, warum man von den vorhandenen Fachkräften nicht
Gebrauch macht; sondern will man die Fachkräfte im Ausland befristet
anwerben.
Wir begrüßen, dass die neue Landesregierung NRW auch diese
Problematik festgestellt hat, und will konkretere Maßnahmen ergreifen, um
diese Sache zu lösen. Dort heißt: „ Wir wollen eine Arbeits- und
Fachkräfteoffensive einleiten. Dazu gehört eine unbürokratische und
schnelle Anerkennung von ausländischen Berufs- undSeite 1 von 2
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Bildungsabschlüssen. „)
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 21:43 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de