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221407-02 · Mitteilungsvorlage

Mitteilung zum Bürgerantrag: Ausbauplanung Bornheimer Straße: notwendige Optimierung hinsichtlich Klimaanpassung, Lärmschutz und Verkehrssicherheit

Nummer
221407-02
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
03.01.2023
Letzte Änderung
16.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 31.01.2023 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 221407 Bürgerantrag: Ausbauplanung Bornheimer Straße: notwendige Optimierung hinsichtlich Klimaanpassung, Lärmschutz und Verkehrssicherheit

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
221407-02
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
66 Tiefbauamt
Dezernat:
Dez. III
26.07.2022
Mitteilung zum Bürgerantrag: Ausbauplanung
Bornheimer Straße: notwendige Optimierung
hinsichtlich Klimaanpassung, Lärmschutz und
Verkehrssicherheit
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 31.01.2023 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Die Bezirksvertretung Bonn hat als Ergebnis der Beratung zum Bürgerantrag
„Ausbauplanung Bornheimer Straße: notwendige Optimierung hinsichtlich
Klimaanpassung, Lärmschutz und Verkehrssicherheit – DS 221407“
Prüfaufträge an die Verwaltung beschlossen.
Die Prüfergebnisse sind jeweils hinter den einzelnen Prüfpunkten dargestellt:
Die Verwaltung wird beauftragt aus Gründen der notwendigen Klimaanpassung
und Minimierung der Hitzebelastung die Ausbauplanung durch folgende
Maßnahmen weiter zu optimieren:
- stärkere Entsiegelung und Begrünung des nach Süden ausgerichteten
Abschnitts zwischen Hochstadenring und Eifelstraße durch: Anlage eines
Grünbeets vor Hausnummer 100 zwischen der Grundstückszufahrt dem
Längsparkstreifen, Wegfall des Stellplatzes zugunsten der Vergrößerung des
Grünbeets vor Hausnummer 106
Prüfergebnis der Verwaltung:
Bei der Umgestaltung der Bornheimer Straße sind zahlreiche Baumstandorte
und Grünbeete eingeplant. Die Zahl der Stellplätze wird reduziert. Es entstehen
45 Baumstandorte sowie 17 zusätzliche Grünbeete. Bei der Planung von
Baum- und Grünbeeten ist immer die Lage der unterirdischen Ver- und
Entsorgungsleitungen zu berücksichtigen. In der Bornheimer Straße liegen
zahlreiche Trassen der unterschiedlichsten Versorgungsunternehmen,
insbesondere da der Straßenzug die Verbindung zwischen dem Bonner
Zentrum und der Nord- und Weststadt bildet. Die Planung sieht unter
Berücksichtigung der vorgesehenen Infrastruktureinrichtungen
(Fahrradabstellanlagen, E-Ladestationen etc.) das Maximum an Begrünung
vor. Neben den Begrünungsanlagen sind auch andere Elemente der
städtebaulichen Aufwertung zu berücksichtigen. Hier wurde in Abwägung
dieser Erfordernisse ein Kompromiss gefunden, mit dem den Belangen derSeite 1 von 3
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Umwelt und des Klimaschutzes und der Verbesserung der
Verkehrsinfrastruktur möglichst optimal Rechnung getragen wurde.
Vor dem Haus-Nr. 106 ist ein Grünbeet vorhanden. Die Pflanzung eines
Baumes ist aufgrund von unterirdischen Leitungen nicht möglich.
Im Gehwegbereich vor Haus-Nr. 100 – 102 sind Längsparkstände mit
Ladesäulen eingeplant. Unmittelbar neben den geplanten Längsparkständen
verläuft der Fernwärmehausanschluss für das Haus-Nr. 100, weshalb dort
keine Baumpflanzung möglich ist.
- die geplanten Buswartehäuschen werden mit begrünten Dächern
ausgestattet, auf der nach Süden ausgerichteten Seite (Fahrtrichtung
stadtauswärts) werden im direkten Bereich der Haltestellen schattenspendende
Bäume gepflanzt. Sofern dies aufgrund von Leitungen nicht möglich sein sollte,
werden für Abkühlung sorgende Grünbeete auf beiden Seiten der Haltestellen
angelegt.
Prüfergebnis der Verwaltung:
Nach Rücksprache mit den Stadtwerken, sollen die Wartehäuschen der
Haltestellen begrünt werden.
Haltestelle stadtauswärts:
- unmittelbar vor der Haltestelle befindet sich ein Baumstandort
- das nächste Grünbeet (Telekomleitung, deshalb kein Baum möglich) befindet
sich nur ca. 8 m hinter der Haltestelle
Haltestelle stadteinwärts:
- Ca. 10 m vor der Haltestelle befindet sich ein Baumstandort
- Hier sind ebenfalls einige Bereiche mit Leitungen unterbaut. Die Verknüpfung
zu anderen Verkehrsmitteln ist ebenfalls von großer Bedeutung, weshalb hier
einige Fahrradabstellanlagen eingeplant sind.
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob für den mehrere Hundert Meter
langen Abschnitt zwischen Ellerstraße und Hochstadenring auf der voll nach
Süden ausgerichteten Seite die Anzahl der zu pflanzenden Bäume von nur 5
durch Verwendung von Wurzelbrücken erhöht werden kann.
Prüfergebnis der Verwaltung:
Im gesamten Abschnitt zwischen Hochstadenring und Ellerstraße sind
insgesamt 16 Bäume auf beiden Seiten eingeplant. Dies bedeutet, dass auf der
südlichen Gehwegseite durchschnittlich alle 15 m ein Baum vorhanden ist.
Auf der nördlichen Gehwegseite verläuft ein großes Kabelpaket der Telekom.
Aus diesem Grund sind ab der Haltestelle nur noch Grünbeete und keine
Bäume mehr möglich, da die Telekomtrasse unmittelbar darunter verläuft.
Auch diese Bereiche wurden im Vorfeld ausgiebig geprüft. Selbst mit
Wurzelschutzfolien oder ähnlichen Vorrichtungen ist die Pflanzung von Bäumen
nicht möglich. Es sind Grünbeete vorgesehen, die ebenfalls einen positiven
klimatischen Einfluss haben.Seite 2 von 3
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Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob Tempo 30 auch in dem Abschnitt
zwischen Alter Friedhof und Hochstadenring angeordnet werden kann.
Prüfergebnis der Verwaltung:
Sobald die gesetzlichen Vorgaben nach § 45 Abs. 1c StVO vorliegen, wozu
gehören:
- Wegfall der Lichtsignalanlagen
- Wegfall der Radverkehrsanlagen
- ggf. Mittelmarkierungen (Leitlinien)
- Umlegung der B56/ Abstufung auf eine Gemeindestraße,
kann die Verwaltung die Bornheimer Straße in die Tempo 30 Zone integrieren.
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 22:26 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de