221346 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Optimierung Plattform "anliegen.bonn.de"
Kerndaten
- Nummer
- 221346
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 15.07.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 221346 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 06.07.2022 Bürgerantrag: Optimierung Plattform "anliegen.bonn.de" Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 17.08.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag ist auf eine Optimierung der Plattform „anliegen.bonn.de“ (Mängelmelder) gerichtet. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich) 2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 3 %ANKERPUNKT:9,85cm+below% Bürgerantrag zu anliegen.bonn.de Sehr geehrte Damen und Herren, die Stadt Bonn bietet wie Sie sicherlich wissen auf ihrer Internetseite die Plattform: anliegen.bonn.de an. Bürgerinnen und Bürger der Stadt werden dazu aufgerufen Mängel etc. so an die Stadt zu melden und es wird aktiv dafür geworben. Durch die Möglichkeit einer konkreten Ortsangabe (auf einer Karte) und die Möglichkeit Bilder hochzuladen wird der Eindruck erweckt, dass dies die Verfahren vereinfachen, nachvollziehbar und prüfbar macht. Grundsätzlich ist das eine gute und fortschrittliche Idee. Allerdings hat die Plattform ein systematisches Manko: offensichtlich gibt es keinen übergreifenden transparenten Prozess oder ein Qualitätsmanagement, das die Abarbeitung aller Meldungen sicherstellt. Bei einigen Meldungen heißt es schon wenige Minuten nach der Meldung: „Erledigt / Beauftragt“ mit z.B. dem Hinweis „Ihr Anliegen ist eingegangen und die Erledigung wurde automatisch bei der zuständigen Stelle beauftragt.“ Aufgrund der Größe der Verwaltung und diversen Zuständigkeiten und Personen ist es normal, dass eine Meldekette nicht immer bis zum Ende funktioniert. Ungünstig ist jedoch, dass dies noch nicht mal jemandem intern auffällt, da es keinen Abgleich mit der Realität oder Nachsorge zu einem späteren Zeitpunkt gibt. Nachdem Meldungen von Nachbarn und uns nicht bearbeitet wurden, haben wir uns die Daten angesehen. Wie leicht zu überprüfen ist (über Open311) wird die Abarbeitung nicht flächendecken sichergestellt und kontrolliert. So finden sich zahlreiche Hinweise aus diesem Jahr, dass Meldungen mit eindeutiger Zuständigkeit der Stadt auch nach Wochen oder Monaten nicht bearbeitet worden sind. Beispiele für nicht bearbeitete Meldungen oder wiederholte Meldungen (es gibt noch deutlich mehr, Stand Ende 26. Juni 2022): #1948-2022, #1985-2022, #2096-2022, #2179-2022, #2206-2022, #2317-2022, #2319-2022, #2320-2022, #2330-2022, #2385-2022, #2493-2022, #2576-2022, #2578-2022, #2590-2022, #2702-2022, #2708-2022, #2944-2022, #2977-2022, #3072-2022, #3110-2022, #3178-2022, #3187-2022, #3308-2022, #3317-2022, #3326-2022, #3624-2022, #3633-2022, #3640-2022, #3745-2022, #3853-2022, #3854-2022, Bundesstadt Bonn Amt OB-11 53103 Bonn Bonn, den 6. Juli 2022 Kann auch noch genutzt werdenSeite 2 von 3 Ich halte eine interne Überprüfung, wie viele und welche Vorgänge a) nachweislich abgearbeitet und wie viele b) nicht abgearbeitet worden sind sowie eine Analyse von c) Dauer in Tagen von Meldung bis Erledigung in Realität und darauf basierend d) eine Verbesserung der Prozesse für dringend angeraten. Die Motivation engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich für eine gepflegte Stadt einsetzen, droht sonst nachhaltig zu schwinden, da der Eindruck entsteht, dass Meldungen nicht ernstgenommen werden, obwohl sie mit exakten Ortsangaben und oft sogar mit ausführlichen Texten und Bildern für die Stadt Bonn kaum besser vorbereitet geliefert werden könnten. Wie aus der Forschung bekannt werden durchschnittliche Nutzenden nach dem zweiten „Fehler“ die Anwendung nicht mehr erneut nutzen. Dies gilt es zu vermeiden. Möglicher simpler und kostengünstiger Lösungsansatz: - Nach der üblichen durchschnittlichen Bearbeitungszeit, bekommen die Meldenden automatisch eine weitere E-Mail im Sinne von „wie zufrieden sind Sie mit der Abarbeitung Ihrer Meldung?“ also davon ausgehend, dass sie durchgeführt worden ist. Ein Antwortoption sollte jedoch auch sein „die Abarbeitung ist noch nicht erfolgt“, die dann eine genauere Betrachtung durch die Stadt Bonn im Sinne eines Qualitätsmanagements auslöst. Optimal wäre natürlich, wenn der Prozess ohne dies funktionierte und transparent wäre, indem z.B. die ausführenden Mitarbeitenden von der Stadt Bonn / bonnorange etc. dies nach Erledigung im System vermerkten. Mir ist jedoch auch klar, dass dies ein größeres Vorhaben wäre aufgrund der Komplexität und Anzahl an Beteiligten. Natürlich haben Sie eine bessere Übersicht wie sich die Abläufe intern optimieren lassen und auf diese Expertise vertraue ich. Dass jedoch etwas unternommen werden sollte, liegt meiner Meinung nach auf der Hand, zur Erhaltung der Glaubwürdigkeit und Erhaltung der Motivation der Mitbürgerinnen und Mitbürger sich weiterhin für eine saubere und sichere Stadt Bonn zu engagieren. Mit freundlichen GrüßenSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de