221330 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße: Verkehrswende dient auch dem Gesundheitsschutz, deshalb Verkehrsentlastung endlich umsetzen
Kerndaten
- Nummer
- 221330
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 12.07.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Anhörung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 221330 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 12.07.2022 Bürgerantrag: Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße: Verkehrswende dient auch dem Gesundheitsschutz, deshalb Verkehrsentlastung endlich umsetzen Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 16.08.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: 1. Der Beschlusspunkt 1. d wird klarstellend um das Wort unmittelbar ergänzt und lautet neu: die Unterbindung in Höhe Viktoriabrücke/Hochstadenring unmittelbar nach dem Ausbau vorgenommen wird. https://www.bonn.sitzung- online.de/public/to020?TOLFDNR=2023081&SILFDNR=2000529 2. Zur Umsetzung des Beschlusspunkts 1.d wird die Verwaltung beauftragt, mit hoher Priorität einen Gestaltungsvorschlag für die Kreuzung Bornheimer Straße, Viktoriabrücke, Hochstadenring zu erstellen. 3. Der Umbau der Kreuzung Bornheimer Straße/Am Alten Friedhof erfolgt als Bestandteil der Städtebauförderprojekts direkt im Zuge der geplanten Umsetzung dieses Projekts ab Ende des Jahres 2022 und nicht erst nach einer derzeit zeitlich nicht terminierbaren Fertigstellung der Rampe an der Viktoriabrücke. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.Seite 1 von 4 Seite 2 Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 2 von 4 Arbeitskreis lebenswerte Bornheimer Straße - Aufwertung des August Macke Haus Umfelds Bürgerantrag gemäß § 24 GO NRW Städtebauförderprojekt Bornheimer Straße: Verkehrswende dient auch dem Gesundheitsschutz, deshalb Verkehrsentlastung endlich umsetzen Der Arbeitskreis bittet die Bezirksvertretung Bonn folgende Beschlüsse zu fassen: 1. Der Beschlusspunkt 1. d wird klarstellend um das Wort unmittelbar ergänzt und lautet neu: die Unterbindung in Höhe Viktoriabrücke/Hochstadenring unmittelbar nach dem Ausbau vorgenommen wird. https://www.bonn.sitzung-online.de/public/to020?TOLFDNR=2023081&SILFDNR=2000529 2. Zur Umsetzung des Beschlusspunkts 1.d wird die Verwaltung beauftragt, mit hoher Priorität einen Gestaltungsvorschlag für die Kreuzung Bornheimer Straße, Viktoria- brücke, Hochstadenring zu erstellen. 3. Der Umbau der Kreuzung Bornheimer Straße/Am Alten Friedhof erfolgt als Bestandteil der Städtebauförderprojekts direkt im Zuge der geplanten Umsetzung dieses Projekts ab Ende des Jahres 2022 und nicht erst nach einer derzeit zeitlich nicht terminierbaren Fertigstellung der Rampe an der Viktoriabrücke. Begründung: Dem Diskussionsverlauf in der Sitzung der Bezirksvertretung Bonn am 07.06.2022 war zu entnehmen, dass mit dem Beschluss 1. d eine erste Verkehrsentlastung der Bornheimer Straße bereits vor Fertigstellung der Rampe erfolgen soll. Darüber sind wir sehr froh. Denn die Anwohner der Bornheimer Straße warten seit mehr als 10 Jahren auf die Umsetzung der versprochenen Verkehrsentlastung. Dem Städtebauförderantrag liegt das Planungskonzept von HJP-Planer zugrunde. In der Bürgerinformation zur Vorstellung dieses Konzepts vor mehr als 5 Jahren wurde seitens der Verwaltung eine Verkehrsentlastung von DTV 15 000 auf 3 500 bis 5 000 im Abschnitt zwischen Alter Friedhof und Hochstadenring bzw. von DTV 8 000 auf 3 500 bis 4000 im Abschnitt zwischen Hochstadenring und Ellerstraße genannt. Die Sperrung für KFZ-Durchgangsverkehre zwischen City und Bonner Norden/A 565 im Kreuzungsbereich vor dem Macke Haus ist Bestandteil des Städtebauförderantrags. Diese Sperrung betrifft KFZ-Verkehre, deren Verlagerung von der Bornheimer Straße auf den Straßenzug Am Alten Friedhof, Thomastraße, Heinrich Böll-Ring den Bau der Rampe an der Viktoriabrücke nicht voraussetzt. Derzeit ist im Kreuzungsbereich am Alten Friedhof zu beobachten, dass der auch zur Entlastung der Bornheimer Straße gebaute Nordzubringer von den Autofahrenden nicht richtig angenommen wird.Seite 3 von 4 Mit dem Umbau der Kreuzung können nicht unerhebliche KFZ-Durchgangsverkehre von der Bornheimer Straße auf den Straßenzug Thomastraße/Heinrich-Böll-Ring gelenkt werden. Durch beide beantragten Maßnahmen können im Sinne der Verkehrswende und der Ziele des Masterplans Innere Stadt positive Effekte im Hinblick auf Lärmschutz und Verkehrs- sicherheit kurzfristig noch vor der Fertigstellung der Rampe erzielt werden. Zudem würde der Eingangsbereich zum Alten Friedhof aufgewertet und die für den Radverkehr gefährliche Situation am Alten Friedhof (mehrere Bürgeranträge in Vergangenheit) entschärft werden. Der Arbeitskreis hat sich, wie die Verwaltung zwischenzeitig zutreffend informiert hat, an den Fördermittelgeber (Bezirksregierung und Ministerium) wegen der Abweichungen von den Zielsetzungen des Masterplans Innere Stadt gewandt, eine Stärkung der Wohn- funktion und Aufwertung der Aufenthaltsqualität durch Reduzierung verkehrsbedingter Umweltbelastungen zu erreichen. Laut aktuellen Gutachten zur Fortschreibung des Lärmaktionsplans besteht wegen gesundheitsschädlicher Lärmbelastungen weiterhin erheblicher Handlungsbedarf. Entsprechend dem Ziel der Verkehrswende, mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu schaffen, bittet der Arbeitskreis, die in der Sitzung genannte Zielsetzung nochmals zu bekräftigen und unserem Bürgerantrag zuzustimmen. Bonn, den 12.07.2022Seite 4 von 4
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de