221097-04 · Mitteilungsvorlage
Verbesserung der Radwege-Infrastruktur in der Weststadt und am Hermann-Wandersleb-Ring
Kerndaten
- Nummer
- 221097-04
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 03.04.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 221097-04 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Verbesserung der Radwege-Infrastruktur in der Weststadt und am Hermann-Wandersleb- Ring Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 18.04.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: Die BV Bonn hat in der Sitzung am 15.11.22 den Antrag mit der Drucksachennummer ungeändert beschlossen. Die Verwaltung teilt nach Prüfung der Maßnahmen folgendes mit: 1.1 "Bei der Neugestaltung der Kreuzung Endenicher Straße / Wittelsbacher Ring / Viktoriabrücke ist zu prüfen, ob eine Kreuzung nach dem niederländischen Konzept umgesetzt werden kann" Langfristig soll die Trasse der Westbahn über den Knotenpunkt verlaufen. Im Rahmen dessen wird der Knotenpunkt umgebaut werden und wie bei jeder Planung eine Radentscheid-konforme Lösung geprüft. 1.2 "Haltestellen an kombinierten Fuß-/Radwegen Die Kombination von Fuß- und Radwegen birgt erhebliches Konflikt- und Gefahrenpotenzial. Dies gilt insbesondere, wenn zusätzlich Haltestellen vorhanden sind und Fahrgäste ein- und aussteigen (...). Betroffen sind a. die Fuß-/Radwege und die meisten Haltestellen am Hermann- Wandersleb-Ring sowie an der Endenicher Straße die Haltestelle Verdistraße stadteinwärts, b. die Haltestelle und Straße „Auf dem Hügel“ stadtauswärts (zwischen Hermann-Wandersleb-Ring und An der Immenburg) c. die Endenicher Allee zwischen Autobahn und Nussallee mit den Haltestellen Kaufmannstraße (beide Richtungen). Diese Konfliktpunkte sollten dringend entschärft werden"Seite 1 von 3 Seite 2 a. Im Rahmen des Verkehrsversuches auf dem Hermann-Wandersleb-Ring (DS 210302) wurde eine Umweltspur eingerichtet. Bei den Planungen wurde auch eine Entschärfung der Konfliktpunkte an den Bushaltestellen forciert. Durch die Führung des Radverkehrs auf der Umweltspur wurde die Situation entschärft. Dasselbe gilt für die Haltestelle „Verdistraße“, welche momentan im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung der Endenicher Straße betrachtet wird. b. DS 221980 folgend, wurde im Bereich der Haltestelle „Auf dem Hügel“ die Beschilderung stadtauswärts bereits geändert. Ersetzt wurde VZ 240 durch VZ 239 „Gehweg“ + Zusatzzeichen 1022-10 „Radverkehr frei“. Dementsprechend hat der Radverkehr die Möglichkeit unter Rücksichtnahme auf dem Gehweg zu fahren, oder im Mischverkehr bei Tempo 30. Um den Radfahrenden eine sichere Nutzung der jeweils bevorzugten Infrastruktur zu ermöglichen, sollte im Einmündungsbereich (Hermann-Wanderleb-Ring – Auf dem Hügel) im Bereich des freien Rechtsabbiegers eine vollflächige rote Markierung aufgebracht werden. c. Die Haltestellen Kaufmannstraße wurden kürzlich auf Basis des Beschlusses (DS 1910687) zum Förderprogramm Emissionsfreie Innenstadt aus dem Jahr 2019 saniert. Der Radweg ist durch eine abweichende Pflasterung dargestellt, vor und nach den Bushaltestelle sind Fahrradpiktogramme auf dem Radweg markiert. Somit ist der Radweg bereits deutlich als solcher zu erkennen. Die Verwaltung lehnt unter anderem auch aus technischen Gründen eine vollflächige Markierung auf der Pflasterung ab. Die Markierung sollte sich insbesondere an die Radfahrenden richten. Daher plant die Verwaltung stattdessen eine Markierung des Piktogramms "Gemeinsam mit Rücksicht", um die Radfahrenden zu einem defensiven Fahrstil im Abschnitt der Bushaltestelle zu animieren. 1.3 "Solange eine Umweltspur auf der Endenicher Straße nicht realisiert wird, sind alternative Maßnahmen für folgende Konfliktpunkte zu treffen: a. Entschärfung der Engstelle stadteinwärts an der Ampel / Zebrastreifen zu Bauhaus / Knauber (kombinierter Rad-/Fußweg, Ampel, Radverkehr stadtauswärts aus Richtung Wesselbahnweg), z.B. durch deutlichere Markierung, ggf. Entfernung der Poller. b. Herunterleiten des Radverkehrs stadteinwärts vom Bürgersteig auf die Fahrbahn nach dem Wesselbahnweg / vor der Einfahrt in die Tankstelle. Um Konflikte mit einbiegenden Autos zu vermeiden, sollte der Radverkehr nach Möglichkeit früher auf die Endenicher Straße geleitet werden, alternativ zumindest Maßnahmen wie eine deutliche Markierung erfolgen (z.B. rote Einfärbung). c. Radfahrmarkierungen auf dem Hermann-Wandersleb-Ring (stadteinwärts) von Auf dem Hügel/Frongasse bis Regerstraße." Aufgrund des Zustandes der Fahrbahndecke sind ohne eine vorherige Sanierung keine Anpassungen der Radverkehrsführung mittels Markierungen aus technischen Gründen möglich. Des Weiteren erstellt im Moment ein Ingenieurbüro Pläne zur Einrichtung einer Umweltspur auf der Endenicher Straße. Eine politische Beratung findet voraussichtlich im Herbst dieses Jahres statt. Aus diesem Grund empfiehlt die Verwaltung von einer vorherigen Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen abzusehen.Seite 2 von 3 Seite 3 a. siehe Anmerkungen oben. b. siehe Anmerkungen oben. c. Es ist richtig, dass in dem Bereich zwischen dem Knotenpunkt Auf dem Hügel / Frongasse / Hermann-Wandersleb-Ring bis zum Endenicher Ei auf dem Hermann-Wandersleb-Ring zurzeit keine adäquate Radverkehrsführung vorhanden ist. Für den angesprochenen Bereich wird zurzeit eine Machbarkeitsstudie zur Weiterführung der Umweltspur erstellt. Diese soll voraussichtlich im Herbst diesen Jahres in die politische Beratung gehen. Bis zur Umsetzung der Planung wird von der Verwaltung empfohlen, über die Frongasse und die Endenicher Straße zum Endenicher Ei zu fahren. Des Weiteren ist es geplant, dass die Endenicher Straße (im Abschnitt zwischen Frongasse und Regerstraße) kurzfristig als Fahrradstraße eingerichtet werden soll. Dies wurde durch den Rat (DS 220663) im Rahmen des Verkehrsversuches auf dem Hermann-Wandersleb-Ring in der Sitzung am 09.06.2022 beschlossen. 1.4 "In der Haydnstraße ist auf dem Verbindungstück zwischen den beiden Teilstücken der Haydnstraße ist eine klarere Trennung von Fuß- und Radverkehr wünschenswert." a. Die Breite des Fuß-und Radwegs zwischen den beiden Teilstücken der Haydnstraße reicht für eine Trennung von Fuß- und Radverkehr nicht aus. Da der Standort kürzlich saniert wurde, erscheint ein erneuter Umbau nicht sinnvoll. Zur deutlicheren Trennung prüft die Verwaltung die Entnahme des VZ „Radfahrer frei“, sowie eine Markierung eines Zweirichtungsradweges auf dem Verbindungsstück zwischen Humboldtstraße und Richard-Wagner-Straße. Dies erfordert den Wegfall eines Parkplatzes in der Richard-Wagner-Straße und weniger Parkplätze im Kurvenbereich der Humboldtstraße, sowie die Anrampung der Bordsteine. Zum Schutz von Kindern (Michaelschule, zwei stark frequentierte Spielplätze an der Michaelschule sowie im Baumschulwäldchen) sollte außerdem eine Verkehrsberuhigung in der Haydnstraße (Teilstück Richtung Endenicher Allee) geprüft werden (z.B. Bremsschwellen). b. Im Rahmen des Prüfauftrages zu DS 221420 prüft hat die Verwaltung bereits geeignete Maßnahmen zur Verkehrsführung geprüft und wird die Ergebnisse der Prüfung der Bezirksvertretung Bonn mitteilen. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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