221021 · Antrag
Koalitionsantrag: Wohnungsnot angehen - generationengerechtes und preiswertes Wohnen fördern
Kerndaten
- Nummer
- 221021
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 10.05.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 221021 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Daniel Rutte SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gabriel Kunze DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Holger Schmidt Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 10.05.2022 Koalitionsantrag: Wohnungsnot angehen - generationengerechtes und preiswertes Wohnen fördern Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 01.06.2022 Empfehlung Inhalt des Antrags 1. Die Liegenschaftsverwaltung wird beauftragt mit NRW-Urban zu verhandeln, dass die Baufenster für Geschosswohnungsbau ,inklusive Kita&Wohnen, nicht auf den Markt gehen, sondern zunächst der VEBOWAG zu einem Festpreis (speziellerMarktpreis) für Zwecke des geförderten Wohnungsbaus angeboten werden (gemäß DS 1812888 & 1911737). Die für die Vergaben der anderen Grundstücke vorgesehenen (Nachhaltigkeits-)Kriterien, einschließlich einer architektonischen Qualifizierung, sollen jedoch auch hier umgesetzt werden. 2. Die Liegenschaftsverwaltung wird beauftragt, diejenigen Baufelder, die im Bebauungsplan 8124-24 für besondere Wohnformen vorgesehen sind, von der NRW-Urban anzukaufen. Dabei soll möglichst der spezielle Marktpreis (DS 1911737) zu Grunde gelegt werden. 3. Die für den Ankauf prognostizierten Mittel werden im Haushalt 2023 bereitgestellt und entsprechende Pachteinnahmen ab 2024 eingeplant. 4. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die erworbenen Grundstücke unter den Bedingungen der offenen Konzeptvergabe bauwilligen Bau-Wohngruppen im Rahmen des Erbbaurechtes anzubieten. Zielsetzung der Konzeptvergabe ist die Realisierung von Projekten, die den Nachhaltigkeitszielen der Bundesstadt Bonn umfänglich gerecht werden. Die Verwaltung wird gebeten, den Gremien bis nach der Sommerpause 2022 einen Vorschlag zu machen, welche Struktur, Kriterien und Bewertungsmaßstäbe bei der Konzeptvergabe vorgesehen werden sollen. Diese sollen - sofern dies praktikabel ist - so angelegt werden, dass diese Konzipierung auch bei zukünftigen Konzeptvergaben genutzt werden kann. Bei der Vergabe soll vom Instrument der „Anhandvergabe“ Gebrauch gemacht werden. 5. Die Stadtverwaltung wird auf NRW-Urban einwirken, dass die verbleibenden Grundstücke unter den Rahmenbedingungen des aktuellen BonnerSeite 1 von 3 Seite 2 Baulandmodells und unter Umsetzung der Beschlüsse zu Dachbegrünung, Photovoltaik und im KfW-Effizienzhausstandard 40 beplant, vermarktet und bebaut werden. Begründung Der Bestand an Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung hat sich in den letzten Jahren in Bonn drastisch reduziert, obwohl sie dringend gebraucht werden. Durch die Entwicklung möglichst vieler Wohneinheiten durch großteils städtische VEBOWAGund den Einsatz des Bonner Baulandmodells stärken wir den öffentlich geförderten Wohnungsbau mit Bindungen über das Maß hinaus. Wir möchten auch das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen in Bonn im Rahmen besonderer Wohnformen fördern, da wir der Überzeugung sind, dass es unsere Stadt noch lebenswerter und menschenfreundlicher macht. Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen bietet viele Lösungsansätze für die sozialen Herausforderungen unserer Zeit, u.a. die Bereitstellung preiswerten Wohnraums, Stärkung sozialer Netze in Zeiten des demographischen Wandels, effiziente Flächennutzung, u.v.m.. Um besondere Wohnformen zu unterstützen, möchten wir diese Flächen in Erbpacht vergeben, um den besonderen Bedürfnissen von Baugemeinschaften gerecht zu werden. Der Klimawandel und die Nachhaltigkeitskriterien der Stadt insgesamt müssen bei allen zukünftigen Planungen verstärkt Berücksichtigung finden. Effizienzstandards sind dabei unverzichtbar. Die Nutzung der Dachflächen für Dachbegrünung und Photovoltaik ist ein Baustein zur nachhaltigen Anpassung an Klimafolgen (Starkregenereignisse, Hitze- und Dürreperioden etc.) und ein Beitrag zum Klimaschutz. Anlage/n 1 Abbildung zur Veranschaulichung der Flächen die zunächst der VEBOWAG angeboten werden sollen. (öffentlich)Seite 2 von 3 Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:34 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de