← Vorlagen

220974 · Antrag

SPNV-Zielnetz „S-Bahn“ des Nahverkehr Rheinland (NVR)

Nummer
220974
Art
Antrag
Veröffentlicht
06.05.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 06.05.2022
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 25.05.2022

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 25.05.2022 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 73,2 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 220974-01 ST SPNV-Zielnetz „S-Bahn“ des Nahverkehr Rheinland (NVR)

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (4.115 Zeichen)
Antrag
öffentlich
220974
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Rolf Beu
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Gabi Mayer
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Patrick Tollasz
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Dominik Maxein
04.05.2022
SPNV-Zielnetz „S-Bahn“ des Nahverkehr
Rheinland (NVR)
Beratungsfolge
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 25.05.2022 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Dem NVR werden folgende vier zukünftig weiter zu untersuchende neue S-
Bahn-Stationen für das Zielnetz der S-Bahn Köln gemeldet:
• Bonn-Tannenbusch Süd
(ungefähr in Höhe des gleichnamigen Stadtbahn-Halts)
• Bonn West
(ungefähr in Höhe des gleichnamigen Stadtbahn-Halts)
• Bonn-Friesdorf (Arbeitstitel)
(im Bereich ca. zwischen Annaberger Straße und Hochkreuzallee)
• Bonn-Mehlem Mitte (Arbeitstitel)
(als potentieller Endpunkt in der eigentlichen Ortsmitte von Mehlem, während
der bisher ‚Mehlem’ genannte Haltepunkt verkehrsgünstig zum Stadtteil
Lannesdorf an einem großen Verkehrsknotenpunkt liegt)
Begründung
Rechtsrheinisch wird bereits an der neuen S 13 mit den beiden neuen
Stationen „Bonn-Vilich“ und „Bonn-Ramersdorf“ gebaut. Für das linksrheinische
Stadtgebiet sieht das NVR-Zielnetz eine neue S-Bahnlinie S 17 aus Richtung
Köln kommend bis Bonn Hbf und die Verlängerung der elektrifizierten S 23 von
Bonn Hbf bis Bonn-Mehlem vor. Während auf dem Streckennetz-Plan Zukunft
des NVR im Stadtgebiet von Köln acht „neu zu bauende“ Stationen
aufgenommen wurden, ist dies im linksrheinischen Gebiet der zweitgrößtenSeite 1 von 2
Seite 2
Stadt nicht der Fall. Als mögliche potentielle Stationen zwischen (Bornheim-
)Roisdorf und Bonn Hbf wurde zum Strategieausschuss für die Bonner Seite
„Bonn-Tannenbusch Süd“ an der S 17 und „Bonn West“ an der S 17 u. S 23
erwähnt. Wenn die S 17 irgendwann zwischen Köln und Bonn fahren sollte,
hätten diese beiden Haltepunkte in Bonn auch neue Erschließungsfunktionen
abseits des Stadtbahnnetzes.
„Bonn-Tannenbusch Süd“ würde nicht nur den Ortsteil Tannenbusch schneller
an Köln anbinden, sondern erstmals auch auf der Schiene mit Bornheimer
Stadtteilen und den Städten Brühl und Hürth. Ausserdem erhielten mit dieser
Station die beiden Dransdorfer Gewerbegebiete fußläufig einen Anschluss an
die S-Bahn.
„Bonn West“ liegt zwar entfernungsmäßig nicht weit entfernt vom
Hauptbahnhof, würde diesen aber als Verknüpfungspunkt zwischen Voreifel-
und linksrheinischer Hauptstrecke positiv entlasten. Außerdem würde das
sogenannte Innovationsdreieck um Immenburgstraße und MVA aufgewertet,
was auch für die dort angedachte kulturelle Nutzung von Vorteil wäre; ebenfalls
für Wohngebiete in der Nord- und Weststadt.
„Bonn-Friesdorf“ (Arbeitstitel), ungefähr mittig zwischen „Bonn UN Campus“
und „Bonn-Bad Godesberg“, wäre für den Bonner Ortsteil Friesdorf, auch der
nächstgelegene umsteigefreie Haltepunkt zur Innenstadt; zusätzlich den
übrigen Vorteilen einer schnellen umsteigefreien Direktverbindung zwischen
Duisdorf und Mehlem. Gleichen gilt auch für den Arbeitsplatzschwerpunkt im
Godesberger Norden um Godesberger Allee/Kennedyallee/Langer Grabenweg.
„Bonn-Mehlem Mitte“, wäre eine schnelle umsteigefreie Direktverbindung vom
Mehlemer Ortskern zur Godesberger und Bonner Innenstadt, sowie nach
Duisdorf und zu den Arbeitsplätzen im ehem. Bundesvierte (UN Campus). Die
Station liegt nahe an den mehreren Tausend Wohnungen und wäre fußläufig
schnell zu erreichen. Ausreichend Fläche wäre dort vorhanden. Die
Investitionen wären vergleichsweise gering, da auch auf vorhandene Bahn-
Infrastruktur zurückgegriffen werden könnte.
Die vier möglichen S-Bahn-Stationen sollten jetzt auch offiziell gegenüber dem
NVR gemeldet werden, damit diese bei der weiteren S-Bahn-Zielplanung mit
untersucht werden können.
Es wird dabei auch zu untersuchen und darzustellen sein, wie sich diese S-
Bahn-Halte auf die Fahrzeiten der S-Bahnen und des übrigen
Schienenverkehrs auswirken. Außerdem wäre die Lage aller S-Bahn-Halte so
zu optimieren, dass sie den S-Bahn-Verkehr möglichst gut mit dem übrigen
öffentlichen Nahverkehr und anderen Mobilitätsformen verknüpfen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 01:15 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de