220929 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Tempo 30-Markierungen und Gutachten/Ursachenforschung zu den Erschütterungen "An der Josefshöhe" und Lkw-Verbot
Kerndaten
- Nummer
- 220929
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 02.05.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 220929 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 27.04.2022 Bürgerantrag: Tempo 30-Markierungen und Gutachten/Ursachenforschung zu den Erschütterungen "An der Josefshöhe" und Lkw- Verbot Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 07.06.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Es wird Folgendes beantragt: Tempo 30-Markierungen auf der Fahrbahn „An der Josefshöhe“ (im reinen Wohngebiet zwischen Pariser Straße und Richthofenstraße) Tempo 30-Markierungen auf der Fahrbahn (vor dem Außengelände der Kita „Rheindorfer Burg“ im Bereich „An der Josefshöhe“) incl. einer elektronischen Tempoanzeigetafel (zum Schutz der Kleinkinder) sowie einen intensiveren Einsatz von Blitzeranhängern im gesamten Verlauf der Straße „An der Josefshöhe“. die Ausweisung der Straße „An der Josefshöhe“ als Lkw-Vorrangroute umgehend rückgängig zu machen. Die Ausweisung eines reinen Wohngebiets bzw. einer Tempo 30-Straße aus Lärmschutzgründen als Lkw-Vorrangroute verstößt gegen die Lärmaktionsplanung und damit gegen EU-Recht dem Lkw-Verkehr die Durchfahrt der Straße „An der Josefshöhe“ unverzüglich zu untersagen und zusätzlich ein geeignetes Gutachterbüro zu beauftragen, die Ursache für diese ständigen verkehrsbedingten Erschütterungen zu ermitteln und eine 24-Stunden-Messung in den Einfamilienhäusern in unmittelbarer Fahrbahnnähe (zwischen Pariser Str. und Richthofenstraße) durchzuführen. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag.Seite 1 von 6 Seite 2 Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 2 von 6 Von: Gesendet: Mittwoch, 27. April 2022 15:00 An: Bürgeramt Bonn <buergeramt@Bonn.de> Betreff: Anträge auf Tempo 30-Markierungen und Gutachten/Ursachenforschung zu den Erschütterungen„An der Josefshöhe“ und Lkw-Verbot Sehr geehrte Damen und Herren, dem Antrag DS 212115 der Koalitionäre auf Maßnahmen zur Einhaltung von Tempo 30 "An der Haeschmaar": https://www.bonn.sitzung- online.de/vo020?VOLFDNR=2005628&refresh=false „Auf der Straße „An der Haeschmaar“ wurde häufig beobachtet, dass Tempo 30 überschritten wird. Da es sich auch bei zu Fuß Gehenden und Radfahrenden um einen beliebten Weg handelt, stellt die überhöhte Geschwindigkeit eine Gefahr dar.“ und einer Stellungnahme der Verwaltung (33-4 Abteilung für Bürger- und Straßenverkehrsangelegenheiten) entnehme ich: „Die Verwaltung wird an geeigneten Stellen „Tempo 30“ Markierungen auf dem Boden anbringen, um die Verkehrsteilnehmer:innen auf die dortige Geschwindigkeitsbeschränkung hinzuweisen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 350,00 EUR pro Markierung. Darüber hinaus ist ein intensiverer Einsatz von semistationären Blitzanhängern eingeplant.“ Ich möchte mich den Koalitionären anschließen. Für die Straße „An der Josefshöhe“ beantrage ich ebenfalls: Tempo 30-Markierungen auf der Fahrbahn „An der Josefshöhe“ (im reinen Wohngebiet zwischen Pariser Straße und Richthofenstraße) Tempo 30-Markierungen auf der Fahrbahn (vor dem Außengelände der Kita „Rheindorfer Burg“ im Bereich „An der Josefshöhe“) incl. einer elektronischen Tempoanzeigetafel (zum Schutz der Kleinkinder) sowie einen intensiveren Einsatz von Blitzeranhängern im gesamten Verlauf der Straße „An der Josefshöhe“. Begründung: Die Straße „An der Josefshöhe“ wurde am 11.07.2019 mit einer Tempo 30-Beschilderung aus Lärmschutzgründen versehen. Seither hat sich die Situation für die Anwohner der Straße „An der Josefshöhe“ leider nicht verbessert.Seite 3 von 6 Die Lärmbelastung ist weiterhin unerträglich hoch — eher sogar noch angestiegen. Entlang der Josefshöhe befinden sich mehrere Schulen (Jahnschule, Hedwigschule, Europakolleg) und eine Kita (Rheindorfer Burg). Für die Kita „Rheindorfer Burg“ belegt ein Lärmgutachten der ADU cologne Messbericht über die Lärmimmissionen aus dem Straßen- und Schienenverkehr bei der KITA "An der Rheindorfer Burg 2" in 53117 Bonn Stand: Juni 2020 (erstellt im Auftrag der Stadt Bonn), dass die Lärmbelastung der Kleinkinder trotz! Tempo 30 lediglich eine „Einwirkzeit“ von 2,5 Stunden im Außengelände zulässt. Es ist davon auszugehen, dass die Feststellungen des Gutachters zur Kita auf die oben genannten Schulen und die Wohnbevölkerung übertragbar sind. Die anfangs häufigen Geschwindigkeitsmessungen wurden leider drastisch reduziert. Wenn überhaupt finden Tempokontrollen überwiegend am Parkplatz zum Sportpark Nord statt, ohne dass irgendein Anwohner davon profitieren würde. Blitzer-Anhänger werden „An der Josefshöhe“ schon seit geraumer Zeit nicht mehr eingesetzt. Die Autofahrer ignorieren die Tempo 30-Beschilderung ebenso wie etliche Fahrer der vielen Stadtwerke-Busse. Auf die häufigen Überschreitungen von Tempo 30 habe ich die Stadtwerke bereits hingewiesen — leider vergeblich. Da in der Römerstraße entsprechende Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden konnten, gehe ich davon aus, dass diese Maßnahme auch „An der Josefshöhe“ möglich ist. Die Kosten (zum Schutz der Wohnbevölkerung und der sozialen Einrichtungen) würden sich auf lediglich 700 € belaufen. Die schnurgerade Straße (mit einer Anhöhe) lädt zum Gas geben ein. Mein zweites Petitum betrifft die ständigen Erschütterungen „An der Josefshöhe“. Sie sind schon lange bekannt https://ga.de/region/brummis-spurrillen-und-klirrende-glaeser_aid-40266107 und die Anwohner haben in den vergangenen Jahren immer wieder vergeblich auf Abhilfe gedrängt. Seit diesem Jahr liegt ein entsprechendes Gutachten (im Auftrag der Stadt Bonn) vor, das die ständigen Erschütterungen auch durch den Schwerlastverkehr belegt.Seite 4 von 6 Ende 2021 wurde ein Parkplatz „An der Josefshöhe“ (Bereich Sportplatz Nord) neu errichtet. Die Baumaßnahme hat zu Vibrationen geführt. Daraufhin hat die Stadt Bonn einen Gutachter beauftragt, eine Bauzustandsbeurteilung durchzuführen. In fünf Häusern wurden zusätzlich Erschütterungsmessungen durchgeführt. Mein Einfamilienhaus gehört zu den begutachteten Häusern. Die anderen Häuser befinden sich in der Seehausstraße. Obwohl mein Einfamilienhaus (von allen begutachteten Häusern) am weitesten von der Parkplatz-Baustelle entfernt liegt, wies es die höchsten Erschütterungswerte von allen ausgewählten Häusern auf. Das Gutachten liegt Ihnen/dem Sportamt vor. Messungen fanden auf der Baustelle lediglich während der Arbeitszeit statt. D.h., es handelt sich nicht um eine 24-Stunden-Messung. Das Messgerät hat Erschütterungen nicht nur aus der Richtung der Baustelle sondern auch aus der Richtung „Josefshöhe“ aufgezeichnet. Letztere belegen den Handlungsbedarf. Der frühe Schwerlastverkehr zum Hafen (zwischen 5 und 7 Uhr morgens) wurde demzufolge nicht erfasst. Zudem entnehme ich der DS 220021 https://www.bonn.sitzung- online.de/wicket/resource/org.apache.wicket.Application/doc2184403.pdf ,dass der neu errichtete Parkplatz „An der Josefshöhe“ (auf einer setzungsgefährdeten und ausgasenden Müllkippe) für „Wohnen über Parken“ vorgesehen ist. Wird dieses neue Bauprojekt umgesetzt, ist mit zusätzlichen Erschütterungen zu rechnen. Es kommt einer Enteignung gleich, wenn Anwohner rund um die Uhr einer Dauerbelastung aus Lärm und Erschütterungen ausgesetzt sind. Die Ausweisung meines reinen Wohngebiets als Lkw-Vorrangroute unter SEVAS seitens der Stadt Bonn, hat diese Situation noch zusätzlich verschärft. Ich beantrage deshalb des Weiteren: die Ausweisung der Straße „An der Josefshöhe“ als Lkw- Vorrangroute umgehend rückgängig zu machen. Die Ausweisung eines reinen Wohngebiets bzw. einer Tempo 30-Straße ausSeite 5 von 6 Lärmschutzgründen als Lkw-Vorrangroute verstößt gegen die Lärmaktionsplanung und damit gegen EU-Recht dem Lkw-Verkehr die Durchfahrt der Straße „An der Josefshöhe“ unverzüglich zu untersagen und zusätzlich ein geeignetes Gutachterbüro zu beauftragen, die Ursache für diese ständigen verkehrsbedingten Erschütterungen zu ermitteln und eine 24-Stunden-Messung in den Einfamilienhäusern in unmittelbarer Fahrbahnnähe (zwischen Pariser Str. und Richthofenstraße) durchzuführen. Herzlichen Dank für Ihre Antwort im Voraus. Mit freundlichen GrüßenSeite 6 von 6
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de