220916 · Beschlussvorlage
Taktverdichtung auf der Linie 61
Kerndaten
- Nummer
- 220916
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 23.05.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
Dateien
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Volltext
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Beschlussvorlage öffentlich 220916 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Taktverdichtung auf der Linie 61 Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 25.05.2022 Empfehlung Rat 09.06.2022 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Die vorgeschlagene Taktverdichtung soll erst ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 realisiert werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Beschaffung von zwei zusätzlichen Straßenbahnen. Um eine im Auftrag der SWBV enthaltene Option für die Bestellung zusätzlicher Fahrzeuge gegenüber dem Hersteller geltend zu machen, ist ein Beschluss bis zur Sommerpause zwingend notwendig. Wird kein Beschluss gefasst, können keine zusätzlichen Straßenbahnfahrzeuge beschafft und somit die Taktverdichtung im Dezember 2025 nicht realisiert werden. Eine separate Ausschreibung der beiden benötigten Fahrzeuge zu einem späteren Zeitpunkt würde zu deutlich höheren Anschaffungskosten führen, da die Bestellung von einer höheren Anzahl von Fahrzeugen erfahrungsgemäß zu niedrigeren Preisen führt. Zudem zeigt sich derzeit eine große Preissteigerung aufgrund der Lieferengpässe bei Rohstoffen und elektrischen Komponenten. Eine separate und verspätete Bestellung der für die Taktverdichtung notwendigen Fahrzeuge würde somit zu einem nicht kalkulierbaren Risiko führen. Aufgrund umfangreicher Abstimmungen innerhalb der Verwaltung war eine Vorlagenerstellung erst jetzt möglich. Beschlussvorschlag - Der Taktverdichtung auf der Linie 61 ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 an Schultagen in den Hauptverkehrszeiten wird zugestimmt. - Die Verwaltung wird beauftragt, bei der SWBV die notwendige Fahrzeugbestellung zu veranlassen. Begründung Der derzeitige Fahrplan der Linie 61 sieht derzeit von Montag – Freitag von ca. 6 Uhr bis 20 Uhr einen 10-Minuten-Takt zwischen Dottendorf – Bonn Hauptbahnhof – Auerberg vor. Da die Fahrten für die vorhandene Nachfrage in der Hauptverkehrszeit nicht ausreichend sind, ist der Takt an Schultagen zwischen ca. 7 und 8 Uhr, sowieSeite 1 von 3 Seite 2 zwischen ca. 13 und 18 Uhr zwischen Heinrich-Hertz-Europakolleg und Bonn- Hbf. verdichtet. Mit dem aktuellen Fuhrpark kann allerdings hier kein durchgehender 5-Minuten-Takt ermöglicht werden. Zumal die Verstärkerfahrten an Schultagen am Heinrich-Hertz-Europakolleg enden bzw. eingesetzt werden und somit nicht bis zur Endhaltestelle Kopenhagener Straße fahren. Um dies zu ändern, ist im Zuge der Beschaffung der neuen Straßenbahnen eine Option für weitere Bahnen festgelegt worden. Diese Option läuft im Juli 2022 aus. Für die notwendige Taktverdichtung sind zwei zusätzliche Fahrzeuge erforderlich. Eine Zweiterstellung, wie sie gerade bei einigen älteren Stadtbahnfahrzeugen vorgenommen wird, ist bei den derzeit eingesetzten Straßenbahnfahrzeugen aufgrund der Bauart nicht möglich. Um ausreichende Kapazitäten zu schaffen, sollen die Verstärkerfahrten bis Auerberg verlängert werden, da in diesem Bezirk in den vergangenen Jahren viele zusätzliche Wohnungen gebaut wurde und dadurch die Einwohner- und Fahrgastzahlen deutlich gestiegen sind. Die ab Mitte 2023 geltenden vertraglichen Regelungen zwischen Bundesstadt Bonn und SWBV sehen vor, dass der durchschnittliche Besetzungsgrad gemäß den Empfehlungen des VDV in der Spitzenstunde 65 % und innerhalb der 20- Minuten-Spitze 80 % der Gesamtplätze (alle Steh- und Sitzplätze bei vier Personen/m²) auf keinem Linienabschnitt übersteigt. Das heutige Fahrplankonzept zeigt, dass die Bahnen an die Kapazitätsgrenze stoßen. Dabei wurde an der Haltestelle Wilhelmsplatz bei einigen Fahrten eine Auslastung von über 80% gemessen. Die Verwaltung empfiehlt der Taktverdichtung auf 12 Fahrten pro Stunde zwischen Bonn Hauptbahnhof und Auerberg an Schultagen zu den Hauptverkehrszeiten zuzustimmen, da die Fahrgastzahlen diese Verdichtung rechtfertigen. Die Kosten der Verdichtung belaufen sich auf ca. 450.000 EUR p.a. Aufgrund der Notwendigkeit, dass für die Taktverdichtung zwei zusätzliche Straßenbahnfahrzeuge benötigt werden, kann diese erst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 umgesetzt werden, wenn die Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Die Kosten für die beiden Straßenbahnfahrzeuge werden seitens der SWBV mit ca. 5,3 Mio. € angegeben. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.12.07 Verkehrsplanung 1.12.07.02 ÖPNV Investive Kosten der MaßnahmeSeite 2 von 3 Seite 3 Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 450.000,00 EUR p.a. einmalig: 5, 3 Mio. 161001207 (Innenauftrag 6100004), 73.1000 2025 Einzahlungen / Erträge 0,00 EUR Haushaltsbelastung jährlich/ einmalig 450.000,00 EUR p.a. einmalig: 5, 3 Mio. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:57 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de