220883 · Beschlussvorlage
Finanzierung der Radstation am Hauptbahnhof in den Jahren 2021 und 2022
Kerndaten
- Nummer
- 220883
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 01.05.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage öffentlich 220883 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 50 Amt für Soziales und Wohnen Dezernat: Dez. V Finanzierung der Radstation am Hauptbahnhof in den Jahren 2021 und 2022 Beratungsfolge Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit 15.06.2022 Entscheidung Beschlussvorschlag Der Caritasverband für die Stadt Bonn e.V. erhält zu den Kosten des Betriebs der Radstation am Hauptbahnhof für das Jahr 2021 maximal einen Zuschuss bis zu 150.000 € und für das Jahr 2022 maximal bis zu 153.000 €. Begründung Mit Ratsbeschluss vom 04.09.2019 (DS 1911340) wurde entschieden, die Zukunft der Radstation als soziales Arbeitsmarktprojekt und als verkehrspolitisches Instrument dauerhaft sicherzustellen. Der Betrieb der Radstation wurde im Jahr 2000 durch den Caritasverband Bonn im Rahmen des NRW-Projektes „100 Radstationen in NRW“ übernommen. Das Konzept der Radstationen sah von Anfang an vor, neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitslose und arbeitsmarktferne Menschen zu schaffen. Dies ist bis heute die wesentliche Motivation für den Caritasverband Bonn als Träger der freien Wohlfahrtspflege den Betrieb der Radstation weiterzuführen. Die Radstation hält 24 Teilnehmerplätze und 3 Ausbildungsplätze für Zweiradmechatroniker vor. Die Maßnahme bietet eine Grundlagenqualifizierung in den Bereichen Einzelhandel und Zweiradtechnik sowie Hilfestellung bei der Entwicklung und Festigung von Schlüsselkompetenzen. Die Radstation bietet durch ihr vielfältiges Aufgabenrepertoire Lernfelder für jedes Bildungsniveau, die in einem „echten“ Betrieb mit „echten“ Kunden stattfinden. Auswirkungen der Corona-Pandemie In den Jahren 2020 und 2021 konnten jeweils 60 Jugendliche betreut werden (vor der Pandemie rund 75 Jugendliche). Aufgrund des Lockdowns mussten alternative Betreuungsangebote entwickelt werden. Die wöchentlichen Präsenztermine wurden auf Telefongespräche, Schriftverkehr oder Gespräche im Freien auf Abstand umgestellt. Die Durchführung von Videokonferenzen warSeite 1 von 7 Seite 2 nicht möglich, da es den Jugendlichen oder ihren Elternhäusern an den technischen Voraussetzungen (mangelnde Technik oder fehlender Internetzugang) fehlte. Neben den regulären Inhalten der Betreuung waren folgende Themen Schwerpunkte, z.B. vielfach Unterstützung bei der Tagesstrukturierung, der Bewältigung der Anforderungen durch die Pandemie, Kontrolle und Ergebnisabfrage, Erklären der Hygieneregeln. Im Jahr 2021 konnte durch Reduzierung der Einsatzzeiten, tägliches Testen, Tragen von FFP2-Masken sowie Motivation und Unterstützung bei der Inanspruchnahme des Impfangebotes der Betrieb als Arbeitsmarktprojekt sichergestellt und eine weitgehende Präsenz erreicht werden. Die Mitarbeitenden beobachteten bei vielen Teilnehmenden eine Zunahme von Antriebsarmut und höhere Belastungen, die sich durch die Pandemie entwickelten. Ganz wichtig war die motivierende Begleitung durch Bewerbungscoaching und Lernförderung und persönliche Unterstützung bei der Bewältigung aktueller Problemlagen. 2020 und 2021 konnten für jeweils 20 % bzw. 21 % der Teilnehmenden eine Weitervermittlung in eine Anschlussmaßnahme (Studium, Ausbildung, Praktikum, Minijob, Arbeit) erreicht werden. Dies ist im Hinblick auf die Einschränkungen der Corona-Pandemie ein sehr gutes Ergebnis, da viele Betriebe kaum neue Einstellungen vornahmen. Empfehlung der Verwaltung Aus Sicht der Stadt Bonn und des Jobcenters ist die Fortführung der Radstation als soziales Arbeitsmarktprojekt dringend zu unterstützen. Auch in der Zeit der Corona-Pandemie konnten jugendliche Teilnehmende dieses Projekt für sich und ihre berufliche Entwicklung nutzen. Die Entwicklung ist dem beigefügten Jahresbericht zu entnehmen. Der Träger ist aufgrund seiner Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen geeignet, die geförderten Leistungen zu erbringen. Der Träger hat sich seit vielen Jahren in dieser Aufgabenstellung bewährt. Die mit der Förderung verbundenen formellen Auflagen (insbesondere die Vorlage eines Antrages sowie eines Verwendungsnachweises) wurden vom Träger bislang stets ordnungsgemäß erfüllt. Die Beschlussvorlage wird verspätet vorgelegt, da für den Träger vor dem Hintergrund der pandemischen Situation viele Kosten- und Einnahmepositionen schwer prognostizierbar waren. Zum Serviceangebot der Radstation gehört neben der Reparaturwerkstatt insbesondere der Verleih von Fahrrädern und E-Bikes sowie Tandems und entsprechenden Fahrradanhängern. Diese Leihfahrräder werden nach ca. einem Jahr zum Einkaufspreis als Gebrauchträder verkauft. Durch diese zwei Standbeine generiert der Träger in nicht unerheblichem Maße Einnahmen. Diese Einnahmen sind abhängig vom Tourismus sowie von Berufstätigen, die die Bonner Innenstadt frequentieren. Des Weiteren kam es in 2021 teilweise zu Lieferschwierigkeiten beim Fahrradeinkauf. Dies für die Jahre 2021 und 2022 mit allen Unwägbarkeiten zu kalkulieren gestaltete sich schwierig.Seite 2 von 7 Seite 3 Die Förderung hat sich wie folgt entwickelt: 2019: 150.000 € 2020: 150.000 € Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnu ng Produkt Produktbezeichnung 1.05.06 Förd.Träg.Wohlf.pfl.,Vereine, sonst.Träg. 1.50.00.05.06.01 Förd.Träg.Wohlf.pfl.,Vereine,sonst.Tr äg. Investive Kosten der Maßnahme Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 2021: 150.000,00 EUR 2022: 153.000,00 EUR 150000506 / 73.1000 2021: 150.000,00 EUR 2022: 153.000,00 EUR 2021: 0,00 EUR 2022: 0,00 EUR Einzahlungen / Erträge 2021: 0,00 EUR 2022: 0,00 EUR Haushaltsbelastung jährlich 2021: 150.000,00 EUR 2022: 153.000,00 EUR Anlage/n 1 Jahresbericht Radstation 2021 (öffentlich)Seite 3 von 7 Jahresbericht Radstation 2021 Seite 1 von 4 Jahresbericht Radstation 2021 Steckbrief: Die Einrichtung Radstation Die Radstation Bonn ist ein Dienstleistungsprojekt rund ums Fahrrad und ein Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt für arbeitslose junge Erwachsene. In der Radstation werden Struktur- und Arbeitsmarktpolitik miteinander verknüpft, indem sie einerseits die Verkehrsinfrastruktur verbessert und andererseits Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit anbietet. Das Dienstleistungsangebot der Radstation: Radbewachung im Parkhaus mit 476 Stellplätzen Verleih von Fahrrädern (100 Leihräder inkl. E-Bikes, Tandems, Kindersitze, Helme) Service & Reparaturen inkl. Radreinigung und Codierung Beratung & Information rund ums Fahrrad Aufarbeitung von gespendeten Gebrauchträdern Als Arbeitsmarktprojekt bietet die Radstation seit dem Jahr 2000 ein fachpraktisches Lern- und Einsatzfeld im "Echtbetrieb“ mit Kunden und sehr variablen Einsatzmöglichkeiten mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen, die für jede individuelle Ausgangssituation Lernfelder bietet. Die Radstation ist jährlich an 362 Tagen von 7.00 – 22.00 Uhr geöffnet. Zielsetzung der Radstation als Element der Verkehrsinfra- struktur Wichtige Ergänzung des ÖPNV und Förderung des Radverkehrs in Bonn: „Bike & Ride“ Anreiz auf Bike & Ride umzusteigen und somit Absenkung des Co2 Schutz der Räder vor Vandalismus, Diebstahl und Witterung Verbesserung des Fahrradverleihangebots, z.B. durch E-Bikes, Leihräder, Tandems und Mietangebote für Fahrradgroßgruppen Zielsetzung des Arbeitsmarkt- projektes Persönliche Stabilisierung und Aktivierung der jungen Erwachsenen Entwicklung und Akzeptanz der Schlüsselqualifikationen Erwerb praktischer betrieblicher Erfahrungen Vermittlung fachpraktischer und fachtheoretischer Kenntnisse und Fertigkeiten Stärkung von sozialer und persönlicher Kompetenz Berufliche Orientierung Förderung der Motivation zur Aufnahme einer Ausbildung Durchführung von externen Praktika zur Leistungserprobung Entwicklung von Beschäftigungsfähigkeit und Ausbildungsreife Vermittlung in Ausbildung, Arbeit, weiterführende Maßnahmen bzw. die Entwicklung einer persönlichen Perspektive Hilfestellung bei individuellen Problemlagen, z.B. Schulden, Wohnungsproblemen, Sozialstunden etc. Verbesserung der gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabechancen Zielgruppe Zielgruppe des Arbeitsmarktprojektes Radstation sind arbeitslose junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren im Bezug von SGBII- Leistungen, bei denen multiple Vermittlungshemmnisse, insbesondere in den Bereichen Motivation, Schlüsselquali- fikationen und sozialer Kompetenz, vorliegen. In vielen Fällen bestehen soziale und individuelle Benachteiligungen und Defizite, die so gravierend oder so diffus sind, dass eine nachhaltige Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt oder in in weitere Fördermaßnahmen bisher gescheitert sind. Vielfach liegen soziale Isolation und wirtschaftliche Not vor.Seite 4 von 7 Jahresbericht Radstation 2021 Seite 2 von 4 Maßnahmen- und Arbeitsplätze Es stehen 24 Maßnahmepätze in Teilzeit (max. 30 Std./Wo.) im Schichtdienst zur Verfügung. Die jungen Erwachsenen werden wöchentlich abwechselnd im Parkhaus und in der Werkstatt eingesetzt. Die Radstation ist zudem Ausbildungsbetrieb für Zweiradmechatroniker und Fahrradmonteure. Die 2 Ausbildungsplätze werden ausschließlich mit ehemaligen Maßnahmenteilnehmenden besetzt. Zur Sicherstellung der betrieblichen Abläufe der Radstation, sowie der Anleitung und pädagogischen Begleitung sind folgende Mitarbeitende* beschäftigt: 3,5 Vorarbeiter / Anleiter im Parkhaus im Schichtdienst 1 Meister Zweiradtechnik 1,5 Zweiradtechniker 1 Azubi Zweiradmechatronik 1,4 Sozialpädagoginnen davon 1 Studentin Soziale Arbeit 1 Verwaltungsmitarbeiterin (TZ) 0,5 Einrichtungsleitung 0,5 pädagogische Leitung *In 2021 gab es aufgrund personeller Wechsel und dem Ausgleich von Vakanzen Abweichungen in den Stellenanteilen. Die konkrete Aufstellung ist dem Zuschussantrag zu entnehmen. Anleitung und Begleitung der Teilnehmenden Im werkpädagogischen Einsatz werden den Maßnahmeteilnehmenden Grundlagen- kenntnisse der Fahrradtechnik, des Einzelhandels sowie Schlüsselkompetenzen vermittelt. Im Maßnahmenverlauf werden die Anforderungen entsprechend individueller Kompetenzen und Neigungen trainiert und nach Möglichkeit gesteigert und angepasst. Der Einsatz erfolgt abwechselnd im Parkhaus und in der Werktstatt. Parallel finden wöchentlich pädagogische Gespräche, Lernförderung und regelmäßiges Bewerbungscoaching statt. Zusammen mit den Fachanleitern finden zudem Auswertungs- und Zielvereinbarungsgespräche statt. Die Teilnehmenden werden für 6 Monate durch das Jobcenter zugewiesen. Bei Bedarf kann die Maßnahme bis zu 2 Jahren verlängert werden Das Jahr 2021 Im Jahr 2021 erfolgten durch das Jobcenter 84 Zuweisungen. Davon wurden 60 Teilnehmende über unterschiedlich lange Zeiträume begleitet und in 24 Fällen Maßnahmeverlängerungen für diese jungen Erwachsenen ausgesprochen, um eine weitere Stabilisierung sicherzustellen. Diese 24 Plätze wären ansonsten durch neue Teilnehmende nachbesetzt worden. Im Rahmen der statistischen Auswertung haben wir einen Jugendlichen mit Verlängerung als einen Fall gezählt. Unter den zugewiesenen jungen Erwachsenen befanden sich 30% Schülerinnen und Schüler der Abendrealschule. Die Radstation bietet den Schüler*innen der Abendrealschule zusammen mit Bike-House und Lädchen eine Einsatzmöglichkeit im Rahmen einer AGH. Für die Aufnahme in der Abendrealschule benötigen diese Jugendlichen den Nachweis einer 6-monatigen Arbeitstätigkeit. Manche Jugendlichen können diesen Nachweis nicht vorlegen, weil sie auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance erhalten. Die Bescheinigung über den Einsatz in der AGH erfüllt die Voraussetzungen des erforderlichen Nachweises. Damit haben die Jugendlichen die Möglichkeit die schulischen Zugangsvoraussetzungen zu erlangen ohne ein Semester zu verschenken. Neben einer kontinuierlichen Anwesenheit in der Maßnahme ist die Falldauer für uns ein wichtiger Faktor, um mit den jungen Erwachsenen eine Anschluss- perspektive erarbeiten zu können. Je länger wir den Teilnehmenden begleiten undSeite 5 von 7 Jahresbericht Radstation 2021 Seite 3 von 4 unterstützen können, umso größer werden die Chancen für die Einmündung in Arbeit, Ausbildung oder eine weiterführende Maßnahme. 16 Teilnehmende haben die Maßnahme bereits nach einem Monat verlassen. 12 Teilnehmende waren 9 Monate und länger in der Maßnahme. Die durchschnittliche Teilnahmedauer der zugewiesenen Teilnehmenden betrug 4,3 Monate. 15% der Teilnehmenden waren zwischen 18 und 19 Jahren, 85% zwischen 20 und 26 Jahren alt. 58% der Teilnehmenden verfügten über einen Migrationshintergrund. Das Jahr 2021 war für Mitarbeitende und Teilnehmende weiterhin durch die Auswirkungen der Pandemie geprägt. Da Fahrradwerkstätten von dem Lockdown des Einzelhandels ausgenommen war, konnte die Radstation ganzjährig ihren Betrieb weiter führen. Um den Betrieb als Arbeitsmarktprojekt sicherzustellen und die Sicherheit von Mitarbeitenden und Teilnehmenden zu gewährleisten, wurden diverse Anpassungen vorgenommen: - Reduzierung der Einsatzzeiten der Teilnehmenden, damit die Schichten nicht überfüllt waren - Tägliches Testen der Teilnehmenden in der Radstation - Tragen von FFP2- Masken während des gesamten Einsatzes - Motivation und Unterstützung bei der Inanspruchnahme des Impfangebotes Im laufenden Jahr konnte mit diesen Maßnahmen eine zufriedenstellende Aufrecht- erhaltung der Teilnehmerbegleitung in Präsenz sichergestellt werden. Ein großer Schwerpunkt lag in der Förderung der Motivation zur regelmäßigen Teilnahme an der Maßnahme. Bei vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben wir durch die Kontaktbeschränkungen, Corona- Erkrankungen und die laufende Beschäftigung mit dem Themen Corona festgestellt, dass sie insgesamt antriebsarmer und belasteter wurden. Die Motivationsarbeit, auch weiterhin an einer Perspektive für die Einmündung in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt oder in eine weiterführende Maßnahme zu arbeiten, nahm sehr viel Raum ein. Folgende Inhalte wurden im Rahmen der Beratung und Begleitung angeboten: Stabilisierung und Unterstützung bei der Bewältigung aktueller Problemlagen Unterstützung bei diversen Anträgen und Schriftwechseln Angebote zur beruflichen Orientierung und Unterstützung bei Bewerbungen für Ausbildungs- und Praktikumsstellen Erstellen einer Bewerbungsmappe in Absprache mit den Teilnehmenden Sprachförderung Auffrischung von Lerninhalten und Unterstützung beim Lernprozess Unterstützung bei dem Bearbeiten von Arbeitsblättern Nachbearbeitung von schulischen Unterrichtsinhalten bei Unklarheiten Unterstützung bei der Vorbereitung von Videokonferenzen, z.B. für Sprachkurse oder Online-Bewerbungen Hilfe bei der Installation der Azubi APP, Einführung und Anwendung Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen (Ablauf, Kleidung, Lücken im Lebenslauf, diverse Szenarien) ergänzt durch Beispielvideos per Link Verbesserung der digitalen Kompetenzen: Umgang mit dem Smartphone, Umgang mit Videokonferenztools, Umgang mit E-Mails Zielerreichung Aufgrund der Pandemie konnten die Teilnehmenden in keine Praktikumsstellen vermittelt werden, da die Betriebe auf dem 1. Arbeitsmarkt nicht bereit waren,Seite 6 von 7 Jahresbericht Radstation 2021 Seite 4 von 4 Praktikanten aufzunehmen. Das erschwerte die berufliche Orientierung deutlich. Dass es uns überhaupt gelungen ist, zwei Jugendliche in Ausbildungen zu vermitteln, grenzt aus unserer Sicht schon fast an ein Wunder. Wir sind sehr zufrieden mit der erzielten Vermittlungsquote in Höhe von 20%. Aus dem Austausch mit anderen Trägern wissen wir, dass 20% Vermittlungsquote in etwa der Quote anderer Träger unter Vor-Corona-Bedingungen entspricht. Der Verbleib der Teilnehmenden nach Beendigung der Maßnahme ist ein wichtiger Indikator für die erzielte Wirkung der Maßnahme. Das Maßnahmenende ist dann positiv, wenn im Anschluss an die Maßnahme ein Schritt zur Heranführung an den Arbeitsmarkt gelingt. In 21% der Fälle konnte in 2021 trotz dem Einfluss von COVID19 eine positive Wirkung erzielt werden. Schule/ Studium/Sprachkurs: 4 Minijob: 2 Arbeit: 4 Ausbildung 2 BvB 1 . gesamt 13 = 21% Bonn, den 30.03.2022 gez. Bettina KunzeSeite 7 von 7
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de