220843 · Große Anfrage
Rassismus und LSBTIQ-Feindlichkeit an Schulen
Kerndaten
- Nummer
- 220843
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 26.04.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Integrationsrates Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 220843 Fragesteller/in: Binnaz Öztoprak und Fawzi Dilbar (SPD-Liste) 22.04.2022 Rassismus und LSBTIQ-Feindlichkeit an Schulen Beratungsfolge Integrationsrat 17.05.2022 Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten: 1. Wie sind die Erfahrungen aus der Umsetzung des Bundesprogramms „Respekt Coaches“ an Bonner Schulen? Welche Kooperationspartner*innen bestehen? 2. Welche Präventionsmaßnahmen zu Rassismus und LSBTIQ- Feindlichkeit an Schulen (aufgelistet nach Schulformen) werden durch die Verwaltung angeboten? 3. Liegen durch die Jugendmigrationsdienste und anderen genannten Projekte Evaluierungen vor, aus denen ersichtlich ist, wie viele Schüler*innen erreicht wurden und ob es einen Rückgang an Zwischenfällen an Schulen gab? Begründung Aus vielen Veröffentlichungen wissen wir, dass auch an Schulen – so wie in der Gesamtgesellschaft – fehlender Respekt und erhöhte Gewaltbereitschaft zu verzeichnen sind. Beleidigungen und Mobbing nehmen zu, das Wort „Jude“ wird als Schimpfwort benutzt und hat inzwischen die Beschimpfung „Schwuchtel“ abgelöst. Dies sind erschütternde Erkenntnisse, denen mit allen pädagogischen Möglichkeiten entgegengewirkt werden muss. In diesem Zusammenhang startete am 16.11.2018 das bundesweite Projekt „Respekt Coaches“ des Bundesfamilienministeriums. Grundlage ist die o. g. Erkenntnis, dass fast jede Schule in Deutschland inzwischen Probleme mit Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus hat. Dies betrifft überproportional häufig Geflüchtete oder Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder einem anderen Glauben als dem christlichen. Mit den Mitteln des Programms sollen Schulen dabei unterstützt werden,Seite 1 von 2 Seite 2 Hass und Gewalt z. B. gegenüber Andersgläubigen einzudämmen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern. Die Jugendmigrationsdienste der Städte wurden in die Umsetzung eingebunden, so auch die JMD der AWO Dortmund und In Via. Auch in der Stadt Bonn gibt es 4 Respekt Coaches. Wir möchten wissen, welche und wie viele Schulen mit welchen Angebotsformaten erreicht wurden, wie insbesondere die Kooperation mit den Lehrkräften zu bewerten ist und ob die bisherige Vernetzung mit anderen Diensten ausreichend ist. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 21:26 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de