220761-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Bänke auf der Poppelsdorfer Allee ersetzen
Kerndaten
- Nummer
- 220761-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 01.05.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 220761-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Bänke auf der Poppelsdorfer Allee ersetzen Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 03.05.2022 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Die Poppelsdorfer Allee ist Teil der denkmalgeschützten Gesamtanlage Schloss Poppelsdorf „Clemensruhe“. Die Ausstattung der Anlage ist daher auf das Gesamtbild des Denkmals abzustimmen. Derzeit ist nur noch ein Hersteller bekannt, der den mit dem Denkmalschutz abgestimmten Banktyp anbietet. Aber auch dieser hat im Laufe der Zeit geringe Designveränderungen erfahren, sodass die vor Ort befindlichen Bänke zwar sehr ähnlich, aber nicht identisch sind. Das Amt für Umwelt und Stadtgrün ist selbstverständlich jederzeit bemüht, die Aufenthaltsqualität der öffentlichen Grünflächen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten. Darum werden auch beschädigte und dadurch möglicherweise eine Gefährdung für Bürgerinnen und Bürger darstellende Bänke unverzüglich entfernt und repariert oder ersetzt, wenn eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Leider ist auch ein hohes Maß an Vandalismus zu verzeichnen. Häufig stellt sich erst beim Versuch der Reparatur heraus, dass die betreffende Bank mehrere Schadstellen aufweist und somit eine Reparatur nicht möglich oder sinnvoll ist. Hinzu kommt, dass es aufgrund von Materialengpässen in sämtlichen Produktionsbereichen nicht nur zu erheblichen Preissteigerungen, sondern auch zu deutlich verlängerten Lieferzeiten kommt. Dadurch verzögert sich teilweise der Wiederaufbau der Bänke an den betreffenden Standorten. Die Bänke in der Poppelsdorfer Allee sind i. d. R. auf Natursteinpflasterflächen aufgestellt. Dies erleichtert nicht nur die Pflege der betreffenden Stellen. Es vermeidet auch eine Pfützenbildung unmittelbar vor den Bänken. Bei einer Doppelbank wäre dies nicht mehr der Fall oder nur mit sehr hohem Aufwand zu realisieren. Hinzu kommt, dass diese Bänke dann mit einer Seite zum Radweg hin ausgerichtet wären. Sowohl für dort sitzende Menschen als auch für Radfahrer*innen würde dies zu unangenehmen Situationen führen, weil die Füße der Bankbenutzer*innen teilweise in den Radweg reichen könnten. Die Beschaffungskosten für die gegenwärtig vorhandene Bank liegen bei ca. 2.000 €. Kosten für die vorgeschlagene Doppelbank können in derSeite 1 von 2 Seite 2 Kürze der Zeit nicht ermittelt werden, weil - zunächst ein anderer geeigneter Banktyp gefunden, - dieser mit dem Denkmalschutz abgestimmt und - die Größe der zu pflasternden Fläche erst ermittelt werden muss. Die Verwaltung schlägt daher folgende Vorgehensweise vor: 1. Die vor Ort derzeit fehlenden Bänke werden schnellstmöglich ersetzt. 2. Eine nähere Prüfung der Doppelsitzbänke erfolgt nicht. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de