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220724 · Große Anfrage

BBB-Anfrage zur Kontrolle des Tierfütterungsverbotes in der Bad Godesberger Innenstadt

Nummer
220724
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
12.04.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.04.2022 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 220724-01 ST BBB-Anfrage zur Kontrolle des Tierfütterungsverbotes in der Bad Godesberger Innenstadt

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Große Anfrage
öffentlich
220724
Fragesteller/in:
BBB Bezirksfraktion Bad Godesberg
Jutta Acar
06.04.2022
BBB-Anfrage zur Kontrolle des
Tierfütterungsverbotes in der Bad Godesberger
Innenstadt
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.04.2022 Kenntnisnahme
Fragestellung
1. Aus welchem Grund wurde die mit Beschluss der BV Bad Godesberg
(DS210117 vom 01.09.2021) beauftragte Aufstellung von
Fütterungsverbotsschildern im Bad Godesberger Innenstadtbereich bisher nicht
umgesetzt und wann wird der Beschluss umgesetzt?
2. Wurde bzw. wird der Ordnungsdienst- wie beauftragt - zur Abwehr von
Fütterungen verstärkt eingesetzt und welche Erkenntnisse wurden aus den
intensivierten Einsatz gewonnen?
3. Hat der Ordnungsdienst die verbotswidrige Fütterung in Einzelfällen
geahndet und wenn ja, wie und in wie vielen Fällen seit September 2021?
Begründung
Seit mehr als einem Jahr wird die verbotswidrige Fütterung der Tauben im Bad
Godesberger Innenstandbereich beanstandet. Die BV Bad Godesberg hatte in
ihrer Sitzung am 01.09.2021 (DS210117) ein entsprechendes
verwaltungsseitiges Vorgehen gefordert. Die im Beschluss gefassten
Maßnahmen sind nach mehr als 6 Monaten bis dato augenscheinlich nicht
umgesetzt worden. Die verwaltungsseitige Aussage aus der vergangenen
Sitzung der Bezirksvertretung, nach der die verbotswidrig fütternden Personen
nicht zu ermitteln wären, kann diesseits nicht nachvollzogen werden. Sind diese
doch täglich (!) bei der Ausbringung des Futtermaterials anzutreffen. Bei der
Auslegung stellen sich die offenbar aus falsch verstandenem Tierschutz
handelnden Fütterer sogar auf veränderte Wetterverhältnisse ein, bei Regen
und Nässe wird Mais ausgebracht und bei trockener Wetterlage feinkörnige
Saaten.
Nach wie vor werden sämtliche längst bekannten Orte – Baumscheiben
Koblenzer Straße Höhe Bäckerei Voigt, Theaterplatz Baumscheibe bei
Leyendecker, Theaterplatz Baumscheibe Mitte, Alte Bahnhofstr. Blumenbeet in
Höhe ehemals Gutenberg und Baumscheibe Höhe Gutenberg - aufgesucht.
Wie bereits mehrfach dargestellt, reagieren die Personen bei AnspracheSeite 1 von 6
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agressiv, uneinsichtig und barsch, sie sind nicht gewillt die Fütterung zu
unterlassen und wollen das Gesamtproblem nicht anerkennen. Durch die
inzwischen weitere Ansiedlung von Imbissgeschäften am Theaterplatz und auf
der Koblenzer Straße (am Hubertinumshof) ist im Übrigen mit vermehrten
Speisenrückständen zu rechnen, die die heute bereits überbordende
Taubenpopulation weiter anschwellen lassen wird.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 20:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de