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220715 · Mitteilungsvorlage

Stand der Restaurierung des Beethoven-Denkmals

Nummer
220715
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
08.04.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Unterausschusses Denkmalschutz 28.04.2022 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 04.05.2022 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
220715
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Stand der Restaurierung des Beethoven-Denkmals
Beratungsfolge
Unterausschuss Denkmalschutz 28.04.2022 Kenntnisnahme
Betriebsausschuss SGB 04.05.2022 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Seit Anfang des Jahres wird die Statue des berühmten Bonner Komponisten
Ludwig van Beethoven auf dem Münsterplatz umfangreich restauriert. Die
Arbeiten schreiten gut voran. Bis zu seinem 177. Einweihungsjubiläum am 12.
August 2022 wird das Denkmal auf den Münsterplatz zurückkehren.
Während die Abnahme der Statue am Vormittag des 5. Januars 2022 so verlief
wie geplant, sorgte die Demontage des Sockelbereichs in den
Nachmittagsstunden für einige Überraschungen. Im Vorfeld war durch das
Öffnen einer der Allegorienplatten auf der Westseite die innere Konstruktion
untersucht worden. Diese zeigte sich als gegossener Betonkern mit einer
innerhalb des Postaments verbliebenen Holzverschalung. Das untere, breiter
auskragende Kranzgesims war mit Beton ausgegossen worden. Durch die
untere Verfüllung hatte jahrelang Wasser im Inneren des Denkmals gestanden.
Die Stützkonstruktion aus Beton und Stahl war abgängig, Anlagerungen von
Krusten und Salzen aus dem Beton hatten bereits zu Schäden auf der
Innenseite der Bronze geführt. Aus dem Kranzgesims selbst musste zunächst
von Hand der Beton herausgestemmt werden. Die innenseitigen Schäden sind
von außen nicht sichtbar, bedingen nun jedoch dringende, weitergehende
Restaurierungsmaßnahmen.
Um die Durchlüftung des Inneren in Zukunft zu gewährleisten und damit
Wasserschäden zu vermeiden, wird das neue „Skelett“ als
Stahlstützkonstruktion ausgeführt. Aufgrund der nahezu täglich steigenden
Materialpreise wird allein der Stahl hierfür mit rund 9.500 Euro zu Buche
schlagen. Weitere 10.000 Euro werden für die zusätzlichen Maßnahmen zur
Restaurierung des Kranzgesimses und zur Anpassung des neuen Innenlebens
anfallen. Des Weiteren muss die Abdichtung der Pflanzfläche ebenfalls
erneuert werden. Im Zuge dessen wird auch das Gitter der Beeteinfassung
überarbeitet sowie die Beleuchtung in Form einer energieeinsparenden und
Lichtsmog vermeidenden LED-Technik erneuert. Alle weitergehenden
Maßnahmen sind bzw. werden mit der Unteren Denkmalbehörde abgestimmt.
Die Kosten für die Restaurierung sind aufgrund der neuen Erkenntnisse von
60.000 € auf 95.000 € gestiegen. Die Maßnahme wird bereits mit jeweils
15.000 € durch Denkmalschutzfördermittel der Deutschen StiftungSeite 1 von 2
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Denkmalschutz und des Landes NRW unterstützt. Gespräche über eine
mögliche Erhöhung der Fördermittel laufen.
Die Finanzierung der Mehrkosten erfolgt über das Budget der Bauunterhaltung
des SGB.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 00:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de