220710-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Bahnunterführung Friedrichallee; Aufbringung von „Graffiti“
Kerndaten
- Nummer
- 220710-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 25.04.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 220710-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IV Bahnunterführung Friedrichallee; Aufbringung von „Graffiti“ Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.04.2022 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Bei der Aktion in der besagten Unterführung handelt es sich um das legale Jugend- Graffitiprojekt „Art One Bonn“, das vom Kulturamt der Stadt Bonn bei der Einholung entsprechender städtischer Genehmigungen und der Vermittlung von Kontakten unterstützt wird. Durchgeführt wird es von dem Künstler Eugen Schramm in Zusammenarbeit mit „Hoffnung leben e.V.“, dem „Oneworld Café“, „Zentrallager Sachspenden Bonn e.V.“ und dem „offenen Jugendtreff Lengsdorf“. Ziel ist es Jugendlichen eine Möglichkeit zu bieten, sich legal mit der Kunstform Graffiti auseinanderzusetzen und ebenfalls für einen legalen Umgang ihrer Kunst mit dem Eigentum Dritter zu sensibilisieren. Im Rahmen von Workshops entstehen dabei die verschiedensten Kunstwerke. Gefördert wird das Projekt von der „Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ)“. Die DB Netz AG hat diese Fläche ausdrücklich freigegeben da sie bei ihren Bauwerken immer wieder mit Beschädigungen durch illegale Graffitiaktionen zu tun hat. Häufig sind dies politische und fremdenfeindliche Parolen oder einfach nur Namenszüge, sogenannte Tags. Um dieser illegalen Nutzung entgegenzuwirken hat die DB Netz AG die Flächen an den Widerlagern der Eisenbahnüberführung Friedrichstraße in Bonn Bad-Godesberg, sowie weiteren Brückenbauwerken der DB Netz AG in Bonn, für die Nutzung als legale Graffitifläche an das Jugendprojekt „Art One Bonn“ freigegeben. Das Erscheinungsbild der Widerlager der besagten Brücke bestand vor der Jugendaktion hauptsächlich aus wilden Graffititags. Die DB Netz AG sieht daher einen Mehrwert für das jetzige Erscheinungsbild der Brücken. Ein Denkmalschutz besteht nicht. Die untere Denkmalbehörde sowie das Stadtplanungsamt sind in den gesamten Vorgang eingebunden. Anlage/n KeineSeite 1 von 1
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 06:55 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de