220684 · Beschlussvorlage
Ausbau der GGS Paul-Klee-Schule von einer 2- auf eine 3-Zügigkeit im Rahmen der anstehenden Sanierungsmaßnahmen
Kerndaten
- Nummer
- 220684
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 20.04.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
- Sitzung des Schulausschusses Empfehlung
- Sitzung des Betriebsausschusses SGB Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Beschlussvorlage öffentlich 220684 Die Oberbürgermeisterin — — Federführung: 40 Schulamt Dezernat: Dez. V Ausbau der GGS Paul-Klee-Schule von einer 2- auf eine 3-Zügigkeit im Rahmen der anstehenden Sanierungsmaßnahmen Beratungsfolge Schulausschuss 12.05.2022 Empfehlung Betriebsausschuss SGB 04.05.2022 Empfehlung Bezirksvertretung Bad Godesberg 08.06.2022 Anhörung Rat 09.06.2022 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird beauftragt, möglichst zeitnah eine Planung zum Ausbau der GGS Paul-Klee-Schule von einer 2- auf eine 3-Zügigkeit im Rahmen der ohnehin erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zu erstellen und die Schule so schnell wie möglich in eine Dreizügigkeit zu überführen. Begründung Seit Jahren kommt es im Schulbezugsraum „Bad Godesberg Nord“ im Rahmen der jährlich zum 15. Januar festzulegenden Eingangsklassen im Primarbereich zu Anmeldeüberhängen wohnortnaher Kinder, die trotz der avisierten Erweiterung der GGS Gotenschule auf eine Dreizügigkeit, die durch die Inanspruchnahme von entsprechend bereitgestellten Temporärbauten faktisch schon vollzogen ist, nicht bzw. nur durch die zusätzliche Einrichtung von Eingangsklassen kompensiert werden können. Die Prognosen der Schulentwicklungsplanung wurden dabei durch nicht vorhersehbare unterjährige Zuzüge sowie des nicht kalkulierbaren längeren Verbleibs von Kindern in der Schuleingangsphase überschritten. Somit sind Maßnahmen zu ergreifen, die auch zukünftig unabhängig von jährlichen Schwankungen eine Beschulung der Kinder im Schulbezugsraum sicherstellen. Aufgrund mangelnder Erweiterungsoptionen an anderen Schulen im Schulbezugsraum besteht die einzige Möglichkeit, auch perspektivisch zusätzliche Schulplätze zu schaffen, in einer Erweiterung der GGS-Paul-Klee- Schule. Bei der GGS Paul-Klee-Schule sind ohnehin umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist danach nicht möglich. Insofern ist die Schule entsprechend auszulagern, wofür noch geeignete Flächen in möglichst kurzer Entfernung festgelegt werden müssen. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Schulplätzen ist bereits für dasSeite 1 von 2 Seite 2 — — Provisorium nach Möglichkeit der Raumbedarf für eine dreizügige Grundschule zu berücksichtigen. Eine Ausweitung der grundsätzlich geplanten Maßnahmen um die bauliche Erweiterung bietet sich auch aus Synergiegründen an, da dadurch kein zusätzliches separates Projekt entsteht, sondern die Sanierung und Erweiterung kombiniert werden können. Eine Aufstockung des Bestandsgebäudes ist statisch vermutlich nicht möglich und nach einer ersten Einschätzung auch nicht mit dem bestehenden Bebauungsplan vereinbar (Prüfung durch das SGB erforderlich). Somit wird – auch aus schulorganisatorisch funktionalen Gründen - vorgeschlagen, das Bestandsgebäude rückzubauen und einen Ersatzneubau zu errichten, bei dem auch den Anforderungen von Pädagogik an zeitgemäße Architektur Rechnung getragen kann, zumal auch aus wirtschaftlichen Gründen ein Ersatzneubau zu bevorzugen wäre (Kostengegenüberstellung durch das SGB). Gemäß des geltenden Bebauungsplans ist auf dem Schulareal auch der Bau einer Sporthalle möglich. Aufgrund des dringenden Bedarfs an zusätzlichen Turnhalleneinheiten sollte somit im Rahmen der Gesamtmaßnahme auch der Bau einer Sporthalle, ggf. in Kombination mit dem Schulersatzneubau, geprüft werden. Dabei sollte die Schulhoffläche nach Möglichkeit nicht reduziert werden. Nachrichtlich: Um darüber hinaus weitere erforderliche Schulplätze im Primarbereich im Stadtbezirk Bad Godesberg sicherstellen zu können, sollen nach Möglichkeit die KGS Am Domhof sowie die Andreasschule um jeweils 2 Klassen erweitert werden. Das Städtische Gebäudemanagement hat im Rahmen der Mitzeichnung darauf hingewiesen, dass aufgrund der bekannten personellen Situation die Maßnahmen nur dann initiiert und umgesetzt werden können, wenn andere Maßnahmen zurückgestellt werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de