220676-01 · Mitteilungsvorlage
Region Köln/Bonn e.V.: Gesteigerter Nutzen des Ausbaus des Vereins für die Stadt Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 220676-01
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 26.10.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Kenntnisnahme
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage öffentlich 220676-01 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 03 Amt für Wirtschaftsförderung Dezernat: Dez. OB Region Köln/Bonn e.V.: Gesteigerter Nutzen des Ausbaus des Vereins für die Stadt Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 15.11.2023 Kenntnisnahme Rat 12.12.2023 Kenntnisnahme Mitteilung: 1. Hintergrund Der Region Köln/Bonn e.V. hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung 2022 beschlossen, die Mitgliedsbeiträge ab 2023 stufenweise zu erhöhen. Der Rat der Stadt Bonn hat der Beitragserhöhung auf Empfehlung des Ausschusses für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit mit der Maßgabe zugestimmt, dass die Verwaltung bis Ende 2023 den gesteigerten Nutzen des Ausbaus des Region Köln/Bonn e.V. für die Stadt Bonn aufzeigt (vgl. Drucksache 220676). Mit der vorliegenden Mitteilungsvorlage kommt die Verwaltung der Empfehlung des Ausschusses für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit nach. Darüber hinaus wird Herr Dr. Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V., im Rahmen der Ausschusssitzung für Fragen zur Verfügung stehen und ggf. zum Vereinsausbau berichten. 2. Ausblick auf ausgewählte Bereiche der Vereinsarbeit 2023ff. Die Region Köln/Bonn sieht sich aktuell und in den nächsten Jahren vielfältigen Herausforderungen der räumlichen Entwicklung und tiefgreifenden Transformationsprozessen gegenüber (Demographische Entwicklung, Knappheit an Entwicklungsflächen, Mobilität, Energiewende und Klimawandel, Strukturwandel, Daseinsvorsorge u.a.). Als Regionalmanagement bietet der Region Köln/Bonn e.V. seinen (kommunalen) Mitgliedern entsprechende Angebote und eine geeignete Plattform, diesen Herausforderungen zu begegnen. Während in den vergangenen Jahren die Ausarbeitung des Handlungsrahmens für das Agglomerationsprogramm und die damit verbundenen konzeptionellen, strategischen und programmatischen Arbeiten im Mittelpunkt der Vereinsarbeit standen, wird in den Jahren 2023ff die zunehmende Projektorientierung der Vereinsarbeit im Fokus stehen. U.a. sollen über sogenannte Zukunftsprojekte Vergleichsmaßstäbe für eineSeite 1 von 9 Seite 2 nachhaltige und abgestimmte Raumentwicklung und vorbildliche Lösungen für die vielfältigen Transformationsaufgaben auch im Bereich von Infrastruktur und Wirtschaft geschaffen werden. Neben der fördertechnischen Begleitung kommen dem Verein hierbei auch die fachliche Unterstützung und der regionale Austausch inklusive des Wissenstransfers in der Region zu. Für Bonn bietet das Agglomerationsprogramm vielfältige Ansatzpunkte: Denn auch im Bonner Stadtgebiet sind die verfügbaren Flächen sowie zukünftige Flächenpotenziale deutlich begrenzt. Die Gewerbeflächen stehen u.a. in Konkurrenz zum Wohnraumbedarf sowie Büronutzungen und Handel. Mit den Bausteinen des Agglomerationsprogramms „mehrfache Innenentwicklung“ und „interkommunale Wirtschaftsflächenentwicklung“ werden entsprechende Lösungsansätze aufgezeigt, um Unternehmen auch künftig Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können. Des Weiteren spielen die Zukunftsthemen Klima, Energie und Mobilität eine immer größere Rolle und erfordern regional abgestimmte Lösungsansätze. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang der vom Region Köln/Bonn e.V. initiierte Regionale Fachdialog Klimawandelvorsorge, der in 2023 mit einem Regionalforum in Bonn abgeschlossen wurde und der nun zu einem Aktivierungs- und Transferformat weiterentwickelt werden soll. Bedeutsam für Bonn ist ebenfalls das COMPASS Fördermittelmanagement des Region Köln/Bonn e.V.: So nimmt die Komplexität im Fördermittelbereich zu und macht ein professionalisiertes Fördermittelmanagement bzw. entsprechende Unterstützungsangebote erforderlich. In mehreren Fällen hat der Region Köln/Bonn e.V. zudem eine formelle Rolle gegenüber Fördermittelgebern und setzt sich auch für eine regionsbezogene Ausrichtung der Programme und Strategien ein, die die Stadt Bonn für ihre Anliegen in Anspruch nehmen kann. Mit den Dachstrategien des Vereins liegen fördertechnische Grundlagen vor, die auf regionaler Ebene hilfreich sind, damit Projekte überhaupt förderfähig werden. Im Bereich COMPASS ist u.a. die Hilfestellung durch die Sondierung der stark steigenden Anzahl von Förderinstrumenten ein sehr gutes Unterstützungsangebot für die kommunale Ebene. In den Bereichen Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung werden in den kommenden Jahren der regionale Austausch und die gegenseitige Unterstützung bei aktuellen Themen und Herausforderungen weiterhin großes Gewicht in der Arbeit des Region Köln/Bonn e.V. haben. U.a. durch den neuen Ansatz von Werkstätten zu Fokusthemen, wie beispielsweise nachhaltiges Wirtschaften, (Erneuerbare) Energie & Infrastruktur sowie (Internationale) Fachkräfte. Hinsichtlich des Regionalmarketings wird der bereits begonnene Revisionsprozess im Messe-, Veranstaltungs- und Ausstellungssegment fortgeführt werden. Im Hinblick auf eine nachhaltige Attraktivitäts- und Qualitätssteigerung im Tourismus hat der Verein ein territoriales Strategiekonzept für die Region Köln/Bonn entwickelt, dessen Vorliegen eine grundlegende Voraussetzung für EFRE-Antragstellungen aus der Region darstellt. Ziel ist es hier, innovative Ansätze der Erschließung und des Ausbaus touristischer Stätten sowie Angebote zu deren nachhaltigen Nutzung zu fördern. 3. Gesteigerter Nutzen des Vereinsausbaus für die Stadt Bonn: Bestandsaufnahme & Einschätzung der VerwaltungSeite 2 von 9 Seite 3 Der Region Köln/Bonn e.V. ist in einer großen Bandbreite an Themen aktiv und bietet vielfältige Vernetzungsangebote. Dementsprechend hat der Verein zahlreiche Schnittstellen zur Bonner Stadtverwaltung. Diese reichen von Einzelprojekten über feste Kooperationsrunden und Arbeitskreise bis hin zu übergeordneten Konzepten, Rahmenplanungen und Strategiepapieren mit Bezug zur Stadt Bonn im lokalen und regionalen Kontext. Für die Einschätzung des gesteigerten Nutzens des Vereinsausbaus galt es dementsprechend, mit allen involvierten Fachämtern und Fachbereichen in den Austausch zu treten. Ziel war es, für die Konzept-, Projekt-, und Unterstützungstätigkeiten des Region Köln/Bonn e.V. eine Einschätzung des jeweiligen Nutzens/des (zu erwartenden) gesteigerten Nutzens aus Sicht der jeweiligen Fachämter bzw. Fachbereiche zu erhalten – gerade mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen. Hierzu fand am 16. August 2023 ein entsprechender verwaltungsinterner Austausch statt. Ausgangsbasis für die Beratungen war eine umfassende Zusammenstellung ausgewählter Maßnahmen, Projekte, Serviceleistungen und Vernetzungsformate, an denen die Stadt Bonn beteiligt ist bzw. die einen Bezug zur Stadt Bonn haben. Die Zusammenstellung wurde vom Region Köln/Bonn e.V. erstellt und im Laufe des verwaltungsinternen Austauschs weiter überarbeitet und mit Einschätzungen zum (zukünftigen/gesteigerten) Nutzen für die Stadt Bonn aus Sicht der jeweiligen städtischen Stellen ergänzt (vgl. Anhang). Zu beachten ist es, dass der organisatorische Ausbau des Vereins und die eingangs angesprochene stärkere Projektorientierung in 2023 erst angelaufen sind und sich zusätzlich weitere konkrete Projekte und Maßnahmen im Zuge eines dynamischen Prozesses zum Teil erst im weiteren Zeitverlauf ergeben werden. Die Maßnahmen/Projekte der Zusammenstellung wurden grob untergliedert in die Bereiche (Regionale) Strategieebene, teilregionale Prozesse und Kooperationen, konkrete Projekte/Vorhaben, COMPASS Fördermittelmanagement und Vernetzungsangebote. Nachstehend die wichtigsten Ergebnisse des verwaltungsinternen Austauschs zu den einzelnen Bereichen: A) (Regionale) Strategieebene Hier spielen das Agglomerationsprogramm sowie der Fachdialog zur Klimawandelvorsorge eine zentrale Rolle. Basierend auf konzeptionellen und strategischen Überlegungen und Ausarbeitungen sind die Grundlagen für entsprechende (bereits laufende) Projekte geschaffen und die Bausteine für ihre Weiterentwicklung bzw. die Entwicklung neuer Projekte gelegt worden. Aus Sicht der Verwaltung ergibt sich für die Stadt Bonn insbesondere dadurch Nutzen und ein gesteigerter Mehrwert, dass der Zugang zu Fördermitteln für zukünftige Projekte der Stadt Bonn durch den geschaffenen programmatischen Rahmen und den konzeptionellen Hintergrund unterstützt wird. Ebenso sind die im Rahmen laufender Projekte etablierte Zusammenarbeit sowie die hier gewonnenen Erkenntnisse eine große Hilfestellung und bieten eine Plattform, auf die für Folgeprojekte zurückgegriffen werden kann. So beispielsweise im Projekt “Grünes C 2.0“, das eine interkommunale Weiterentwicklung des Regionale 2010 Projektes „Grünes C“ ist. Auch die konkrete Vorbereitung des Folgeprojektes „Rheingärten“ im Bonner Norden gemeinsam mit der KommuneSeite 3 von 9 Seite 4 Bornheim profitiert hiervon. Mit Blick auf die Gewerbegebietsprojekte ist für die mehrfache Innenentwicklung des Gewerbegebietes Bonn Bad-Godesberg Nord momentan nur begrenzter Nutzen feststellbar, da derzeit kein Fördermittelzugang dargestellt werden konnte. Für eine Fortführung des Projektes wird die Förderlandschaft aber weiterhin kontinuierlich nach passenden Programmen und Möglichkeiten abgeklopft. Hoch aktuell ist der Regionale Fachdialog Klimawandelvorsorge, der in 2023 mit einem Regionalforum in Bonn abgeschlossen wurde und dem vier Fachworkshops mit mehr als 600 regionalen Akteurinnen und Akteuren vorausgegangen war. Der Regionale Fachdialog Klimawandelvorsorge soll nun zu einem Aktivierungs- und Transferformat weiterentwickelt werden und kann so auch weiteren Nutzen für die Stadt Bonn stiften und hilfreich bei (zukünftigen) Klimaschutz-Projekten auf städtischer Ebene sein. B) Teilregionale Prozesse und Kooperationen Bei den teilregionalen Prozessen und Kooperationen ist zu unterscheiden zwischen Projekten, an denen die Stadt Bonn direkt beteiligt ist und nicht direkt beteiligt ist. Bei der Zusatzvereinbarung Berlin/Bonn hat die Begleitungs- und Beratungsrolle des Vereins einen unmittelbaren Mehrwert für die Stadt Bonn. Mittelbare Effekte und Nutzen für die Stadt Bonn sind wiederum z.B. bei der Regionale 2025 Bergisches RheinLand sowie dem Strukturwandelprozess Rheinisches Revier zu verzeichnen. Durch mögliche Verbundprojekte oder In- frastruktur- und Innovationsmaßnahmen ergeben sich Ausstrahlungseffekte für die gesamte Region, an denen auch Bonner Akteure aus der Wirtschaft teilhaben können. Für Prozesse und Maßnahmen, an denen die Stadt Bonn direkt beteiligt ist, lassen sich beispielhaft das Territoriale Strategiekonzept (TSK) für die Region Köln/Bonn und der Bereich Regionalmarketing nennen. Das TSK wurde in 2022 unter Einbeziehung der regionalen Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Tourismus, Naherholung, Kultur und Natur erarbeitet. Es ist die strategisch-konzeptionelle Klammer für touristische Vorhaben in der Region, die auf Grundlage des Konzeptes umgesetzt werden sollen. Das TSK bildet eine wichtige Grundlage für EFRE-Antragstellungen, auch und gerade für zukünftige Antragstellungen. Vor diesem Hintergrund hat Tourismus NRW e.V. beispielsweise zwei Projektskizzen in den Themen „Künstliche Intelligenz“ und „Nachhaltigkeit“ erfolgreich eingereicht. Die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler ist hier als Konsortialpartnerin involviert. Der Region Köln/Bonn e.V. spielt aber nicht nur bei der Grundlagenerarbeitung eine wichtige Rolle, sondern ist auch inhaltlich und fördertechnisch unterstützend für die Antragsteller tätig. Zudem ist der Verein Mitglied in der Regionaljury im EFRE-Bereich. Im Regionalmarketing spielt u.a. die Überarbeitung und Bewertung von bestehenden Veranstaltungsformaten im Messe- und Ausstellungsbereich im Hinblick auf die jeweilige Aktualität und Relevanz für die die kommunalen Mitglieder und damit auch für die Stadt Bonn eine Rolle. Über die fortlaufende Recherche möglicher neuer Formate inklusive Prüfung der Relevanz (ggf. durch erste Messebesuche oder organisierte Rundgänge) wird ein Plus an Nutzen generiert. Gleiches gilt für die Einrichtung und erst kürzliche Freischaltung einer landing page "Wirtschaftsstandort" auf der Internetseite desSeite 4 von 9 Seite 5 Vereins, die auch individuelle Informationen zu den Mitgliedsstädten enthält und sich an potenziell ansiedlungsinteressierte Unternehmen richtet. C) Projekte & Vorhaben Aufgrund der Vielzahl der Projekte und Vorhaben sollen hier als Beispiel für den Nutzen der Vereinsmitgliedschaft und den zukünftigen Mehrwert der land use plan/Freiraumplan aufgegriffen werden. Gerade in der Rheinschiene verzeichnen die Kommunen eine hohe Wachstumsdynamik mit hohem Flächenbedarf und großem Druck auf die verbliebenen Landschaftsräume. Dementsprechend gilt es, Landschaftsräume zu sichern und quantitativ wie qualitativ weiterzuentwickeln. Mit der regionalen Strategie „land use“ des Region Köln/Bonn e.V. wird ein wichtiges, übergreifendes Steuerungselement der Freiraumentwicklung geschaffen, das ebenfalls für zukünftige Förderungen einen wichtigen Handlungsrahmen bietet. Dabei kann auf bereits vorliegende konzeptionelle Grundlagen und gute interkommunale Kooperationen zur Grün- und Freiraumentwicklung zurückgegriffen werden. Der „land use plan“ ist derzeit in Vorbereitung und wird die Weiterentwicklung aus dem Agglomerationskonzept und dem Agglomerationsprogramm für Freiraumthemen werden. D) COMPASS Fördermittelmanagement Der Region Köln/Bonn e.V. hat in den vergangenen Jahren das COMPASS Fördermittelmanagement aufgebaut, um seine Mitglieder bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln aktivierend zu unterstützen und ggf. auch als „Sparringspartner“ zur Verfügung zu stehen. Es werden entsprechende Kompetenzen vorgehalten, die regionalen Akteurinnen und Akteure gezielt informiert, Antragstellende unterstützt, Schnittstellen gemanagt und nicht zuletzt die Interessen der Region vertreten. Hierzu ist COMPASS auch in ständigem Austausch mit Ministerien, Projektträgern, Bezirksregierungen, Landesinitiativen und zwischengeschalteten Stellen und in verschiedenen Gremien und Netzwerken als Interessenvertretung der Region aktiv, vor allem als formale Vertretung der Region Köln/Bonn und damit auch der Bundesstadt Bonn im EFRE-Begleitausschuss des Landes Nordrhein-Westfalen sowie bei- spielsweise auch als Mitglied im Arbeitskreis EFRE-Koordinierung 2021-2027. Zudem bietet das COMPASS-Team Förderwerkstätten für seine Mitglieder und kreisangehörige Kommunen zu Fokusthemen an, beispielsweise auch für das Bonner Programmbüro „Klimaneutrales Bonn 2023“ (drittes Quartal 2023). Ziel der Förderwerkstatt ist es, das Programmbüro zu unterstützen, um die Maßnahmen des Bonner Klimaplans „in eine Förderung zu bringen“. Darüber hinaus ist die Wiederaufnahme der regelmäßigen Austauschtermine mit den kommunalen Förderknoten, die in Bonn seit längerem nicht mehr stattgefunden haben, angelaufen. In Bonn ist ein entsprechender Austauschtermin mit dem Referat Stadtförderung für November 2023 vorgesehen. E) Vernetzung Im Segment Vernetzung bestehen zahlreiche Arbeitskreise und Kooperationsrunden zu den verschiedensten Themen. Diese decken regionale und lokale Herausforderungen ab und widmen sich wichtigen Zukunftsthemen, wie beispielsweise Energie und Klima, Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung sowie Tourismus und Naherholung. Neben dem Fachaustausch, dem Knowhow-Transfer (z.B. Werkstätten zuSeite 5 von 9 Seite 6 Fokusthemen) und der Abstimmung gemeinsamer regionaler Positionen sowie der Entwicklung strategischer und programmatischer Grundlagen dienen die Vernetzungsformate ebenfalls als Plattform zum Austausch mit weiteren Akteuren, wie der Bezirksregierung oder auch Fördermittelgebern. Aus Sicht der Verwaltung sind die Vernetzungsformate zum Teil ausbaufähig (z.B. Kulturbereich), werden in anderen Bereichen aber auch sehr aktiv und mit großem Nutzen in Anspruch genommen (z.B. Natur & Landschaft oder Wirtschaftsförderung). Insbesondere in den Handlungsfeldern mit den drängendsten Herausforderungen sowie im Fördermittelbereich ist entsprechender Bedarf gegeben, der zukünftig weiter zunehmen wird. 4. Fazit Wie der verwaltungsinterne Austausch zum Region Köln/Bonn e.V. gezeigt hat, wird die Vereinsmitgliedschaft vielfach in Anspruch genommen und den einzelnen Angeboten, Projekten und Maßnahmen meist hoher Nutzen zugesprochen. Seitens der Fachämter und Fachbereiche werden mittelfristig weiter zunehmende Herausforderungen für die räumliche Entwicklung sowohl auf lokaler als auch auf regionaler Ebene gesehen, insbesondere im Bereich der drängenden Zukunftsthemen. Mit Blick auf die zukünftige Vereinsarbeit und die Frage eines gesteigerten Nutzens des Vereinsausbaus sind die bestehenden und zukünftigen Projekte und Austauschformate, die vorliegenden programmatischen und konzeptionellen Ausarbeitungen sowie das Fördermittelmanagement von Relevanz. Denn hier werden, wie unter 3. beschrieben, seitens der Verwaltung die Anknüpfungspunkte für einen gesteigerten Nutzen der Vereinsmitgliedschaft gesehen: So bietet das COMPASS Fördermittelmanagement durch die Intensivierung der Aktivitäten in den Bereichen Information, Beratung, Austausch und Schulung gesteigerten Nutzen für die Stadt Bonn zur Fördermittelakquisition. Aber auch die Interessenvertretung für die Region („Fördermittellobbying“) dürfte sich nutzbringend auf lokaler Ebene auswirken. Zudem ist zu beachten, dass für die kommenden Jahre von einer steigenden Anzahl relevanter Förderprogramme ausgegangen werden muss, was eine Unterstützung in den Bereichen Sichtung und Informationsaufbereitung äußerst hilfreich macht. Die programmatisch/strategische Arbeit des Vereins gibt den Rahmen vor, um in den kommenden Jahren verstärkt Zukunftsprojekte in der Region umzusetzen und ist zum Teil auch der Schlüssel zum Zugang zu Fördermitteln zur Projektfinanzierung. Als Beispiel kann hier das Territoriale Strategiekonzept Tourismus genannt werden: Denn nur Projektideen, die den von den Tourismusregionen in ihren territorialen Strategiekonzepten definierten Handlungsfeldern entsprechen, können im Rahmen des Förderaufrufs Erlebnis.NRW des EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 berücksichtigt werden. Ein gesteigerter Nutzen ist ebenfalls im Ausbau bestehender oder auch in der Schaffung neuer Vernetzungsformate und Informationsangebote zu sehen: So in den Förderwerkstätten zu Fokusthemen, mit denen Projekte und Maßnahmen „in die Förderung gebracht werden sollen“, der vorgesehenen Weiterentwicklung des Regionalen Fachdialogs Klimawandelvorsorge zu einem Aktivierungs- und Austauschformat, der Wiederaufnahme derSeite 6 von 9 Seite 7 Austauschtermine mit den Förderknoten und der Formate zur Verstärkung der Vernetzung der fachlich zuständigen Mitarbeitenden (und nicht nur der Leitungsebenen). Im Rahmen der Umsetzung des Agglomerationsprogramms werden künftig Formate für einen gezielten regionalen Wissenstransfer anhand der im Pro- gramm verfolgten Vorbildprojekte und in den definierten Programmlinien konzi- piert und umgesetzt. Für die Stadt Bonn ergibt sich die Möglichkeit, künftig wei- tere Projekte in das Agglomerationsprogramm einzubringen und hierüber eine prioritäre fachliche und fördertechnische Unterstützung durch den Verein zu erhalten. Daneben wird die Stadt Bonn aber auch von dem genannten Wissen- stransfer profitieren können, indem die andernorts in der Region gemachten Erfahrungen und Projektergebnisse für in Bonn anstehende Aufgaben und Pro- jekte genutzt werden. Abschließend lässt sich festhalten, dass das mit der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ermöglichte „Mehr“ an Unterstützung durch den Region Köln/Bonn e.V. von den Fachämtern und den Fachbereichen überwiegend begrüßt und als zusätzlichen Nutzen bringend angesehen wird. In diesem Zusammenhang gilt es für die Verwaltung, das verstärkte Unterstützungs- und Angebotspotenzial des Vereins auch in Zukunft intensiv zu nutzen und für die Projekte der Stadt Bonn gezielt abzurufen. Anlage/n 1 Übersicht zu den Konzept-, Projekt und Unterstützungstätigkeiten des Region KölnBonn e.V. (öffentlich)Seite 7 von 9 Auswahl von Konzept-, Projekt- und Unterstützungstätigkeiten des Region Köln/Bonn e.V. für die Stadt Bonn bzw. mit Bezug zur Stadt Bonn Zeitraum: ca. 2016/17 bis heute -auf Basis einer Zusammenstellung des Vereins, ergänzt und angepasst durch Stadtverwaltung Bonn, Stand 21.09.2023 Projekt/Maßnahme Status Beiträge/Funktion RKB e.V. beteiligte Ämter Stadt Bonn Bemerkungen des Region Köln/Bonn e.V. Bemerkungen zum Nutzen/Mehrwert für Bonn aus Sicht der Verwaltung (Regionale) Strategieebene Agglomerationskonzept abgeschlossen - fachliche und organisatorische Koordination des Gesamtprozesses - Förderakquise und -management Amt 03 Amt 61 Amt 67 - Räumliche Entwicklungsstrategie für die Region 2040+ - Regionaler Fachbeitrag Regionalplanprozess - Grundlage für Agglomerationsprogramm abgeschlossen, aber Basis für die weitere Vereinsarbeit und Projekte/Maßnahmen in Bonn Regionale Klimawandelvorsorgestrategie abgeschlossen, ggf. Fortschreibung 2023ff - fachliche und organisatorische Koordination des Gesamtprozesses - Förderakquise und -management Amt 67 - Regionale, räumliche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel - Aufzeigen regionaler Zusammenhänge (z.B. Frischluftschneisen) - Grundlage für Agglomerationsprogramm - Grundlage für regionale Abstimmung, Kooperation, Projekte Gut für die Einbettung in die Region. Die Stadt Bonn kann hier ihre Best- Practices darstellen Regionaler Fachdialog Klimawandelvorsorge laufend -Konzeption, Organisation und Durchführung der Themenworkshops und Veranstaltungen (Themen: Hitze, Starkregen, Kritische infrastruktur u.w.) -Duchführung und Auswertung einer regionsweiten Befragung von Kommunen und Aktueren -Fördermittelinformation Amt 67 -Durchschnittlich 100 Akteure/Workshop beteiligt -Verfügbarmachung von Best-Practice aus der Region und national -Regionalforum im März 2023 zur Ergebnispräsentation für Verwaltungsspitzen und Politik in Bonn durchgeführt -Unterstützung von Kommunen und Akteuren bei der Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen u.a. im Rahmen des Agglomerationsprogramms Hohe Resonanz, Sensibilisierungseffekte, Austauschmöglichkeiten und Lerneffekte Regionale Grundlagenuntersuchung Mobilität abgeschlossen - fachlich Koorindation in Kooperation mit NVR/VRS - Prozessorganisation Amt 61 - Analyse und Darstellung regionaler Gesamtzusammenhänge der Mobilitätsentwicklung in der Region - Grundlage für Agglomerationskonzept und interkommunale Projekte abgeschlossen, aber Grundlage für weitere interkommunale Projekte (Umsetzung) Agglomerationsprogramm laufend - fachliche und organisatorische Koordination des Gesamtprozesses - Förderakquise und -management - Begleitung prioritärer Projekte Amt 03 Amt 61 Amt 67 -Regionaler Programmrahmen für die Umsetzung regionalbedeutsamer Projekte 2023ff -Projekte der Bundesstadt Bonn bzw. mit Bezug zur Bundessstadt: -->Grünes C 2.0; interkommunale Weiterentwicklung des Grünen C; "Vom Grünen C zu den Rheinlandschaften" -->Reallabor 3FI GE-Gebiet BN-Bad Godesberg -->Interkomm. GE-Gebiet BN-Bornheim-Alfter -->Innovationscampus Uni BN und Köln -Konzept kann Zugang zu Fördermitteln unterstützen. -"Grünes C": große Hilfstellung und gute Plattform für interkommunale Zusammenarbeit, hier konkrete Vorbereitung eines Folgeprojektes, z. B. "Rheingärten" im Bonner Norden gemeinsam mit der Kommune Bornheim innerhalb der weiterentwickelten Gebietskulisse. -3FI GE-Gebiet BN-Bad Godesberg: Nutzen bislang nur begrenzt, da bislang kein Fördermittelzugang dargestellt werden konnte teilregionale Prozesse und Kooperationen :rak laufend - fachliche Begleitung, Mitwirkung in Gremien und bei Veranstaltungen - Schnittstellenkoordination zu den anderen Stadt-Umland-Verbünden Geschäftsstelle :rak Amt 61 Abstimmungen zur Vermeidung von Redundanzen, Information über Tätigkeiten. Unterstützung grundsätzlicher Art. Maßstabsbedingt wenig direkte Überschneidungen Berlin/Bonn-Vertrag Zusatzvereinbarung laufend - Begleitung des regionalbedeutsamen Strukturwandelprozesses als ständiger Gast in den Arbeitsgruppen - Erfahrungstransfer u.a. aus dem Strukturprozess Rheinisches Revier - Herstellung gesamtregionaler Bezüge Amt 03 Geschäftsstelle Bonn-Berlin Beratung und strategische Einordnung der Projektvorschläge in den regionalen Kontext durch den Region Köln/Bonn e.V. Regionale 2025 Bergisches RheinLand laufend - Mit-Steuerung Strukturprozess durch personelle und organisatorische Schnittstellen zur REGIONALE 2025 Agentur - Beförderung von Projekten mit Bezügen zur Rheinschiene (z.B. Innovationscampus der FH Bonn/Sieg) Amt 03 sehr mittelbarer Mehrwert/Nutzen Rheinisches Revier laufend - Vertretung der Interessen der Region im Strukturprozess (14,8 Mrd. € Förderung von Bund und Land NRW) - Herstellung von Bezügen zur Rheinschiene (Infrastruktur, Mobilität, Flächen, engerieintensive Industrie, Verbundprojekte) Amt 03 Die Förderkulisse bringt Mehrwerte für Wissenschaftseinrichtungen in Bonn. Da wichtige Infrastruktur- und Innovationsmaßnahmen entstehen, profitiert auch die Bonner Wirtschaft mittelbar. Studie zur Nutzung der Frei-/Naher- holungsräume in der Pandemie (der Sporthochschule Köln) abgeschlossen, Vertiefung in Diskussion - Koordination und fachliche Begleitung der Studie in Koopration mit den Naturparken der Region - Ableitung von Handlungsempfehlungen und (Förder)Projekten zur künftigen Besucherlenkung/zum Infrastrukturausbau - (künftige) Unterstützung von Projekten Bonn-Information Tourismus & Congress GmbH Fortsetzung der Untersuchung geplant mit dem Ziel, konkrete Maßnahmen der Besucherlenkung und Infrastrukturbedarfe für eine nachhaltige Freiraumnutzung zu benennen und umzusetzen Höhere Relevanz eher für den ländlichen Raum Territoriales Strategiekonzept (TSK) Tourismus für die Region abgeschlossen - Fördermittelakquise und Koordination des Erarbeitungsprozesses für die Region - (künftige) Betreung von Förderprojekten Bonn-Information Tourismus & Congress GmbH erforderliche Grundlage für kommende EU-Förderprojekte im Bereich Nachhaltiger Tourismus 2022ff Wichtige Grundlage für EFRE-Antragstellungen, auch in Zukunft. Tourismus NRW e.V. hat auf dieser Grundlage 2 Projektskizzen zu den Themen KI und Nachhaltigkeit erfolgreich einreichen können. Die Tourismus & Congress GmbH ist hier als Konsortialpartner involviert. Messen/Regionalmarketing laufend - Organisation von Messeauftritten für die Region (Expo Real, Polis Convention u.a.) - Unterstützung bzw. Koordination regionaler Auftritte und Formate (u.a. Frühjahrsempfang Region in NRW-Landesvertretung Berlin) - ein Internetauftritt innerhalb des Webauftritts des Vereins, der sich an potenzielle ansiedlungsinteressierte Unternehmen richtet Amt 03 Zweimalige Teilnahme an der Polis Convention mit dem :rak am Stand des Region Köln/Bonn e.V. Ein eigener Auftritt wäre für den :rak sicherlich nicht möglich gewesen. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Köln, dem Region Kön/Bonn e.V. und der Stadt Bonn beim gemeinsamen Auftritt auf der Expo Real ist sehr konstruktiv und effektiv. Der Auftritt des Region Köln/Bonn e.V. auf dieser Messe hat allerdings für die Stadt Bonn keinen unmittelbaren Mehrwert, da die Stadt Bonn einen eigenen Stand im Gemeinschaftsstand unterhält. Synergieeffekte ergeben sich aber bei den Marketingmaßnahmen für die Expo Real. Der Internetauftritt innerhalb der Webseite des Vereins war u.a. ein ausdrücklicher Vorschlag der Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und wird als wertvoll für das Standortmarketing angesehen. Projekte/Vorhaben Wasserbus Phase 1 (Machbarkeitsstudie) abgeschlossen; Phase 2 (Vertiefung Pilotbetrieb) laufend - fördertechnische und fachliche Begleitung des Kernkonsortiums aus Köln, Leverkusen, Wesseling) - Regionalisierung der Ergebnisse/Regionale Schulterblicke Amt 61 - Durchführung "regionaler Schulterblicke" - Mögliche Ausweitung der Betrachtung; Anschluss des Raumes Bundesstadt Bonn und Königswinter Die Ergebnisse wurden und werden mit Blick auf eine mögliche Übertragbarkeit auf Bonn geprüft. Die Verwaltung ist hier auch im Vorfeld mit den Nachbarkommunen im Gespräch gewesen und hat auch an den Auftaktgesprächen zu der Machbarkeitsuntersuchung teilgenommen. Gesamtperspektive RadpendlerRouten laufend - aktueller Entwicklungspfad im Rahmen des Agglomerationsprogramms - Zusammenführung aktueller Konzepte und Trassenplanungen in der Region zu einem Gesamtnetz - Identifizierung und Bearbeitung von Lückenschlüssen - Beförderung des Austauschs und Wissenstransfers zwischen den Planenden aus den Kommunen/Kreisen der Region - fachliche und fördertechnische Unterstützung bei der Planung und Umsetzung konkreter Trassen Amt 61 - Einbindung von Planungen und Trassen in und rund um Bonn in das Gesamtnetz - Lückenschlüsse u.a. zwischen Bonn und Köln Mehrwert durch Synopse der Einzelplanungen 1Seite 8 von 9 InnovationCampus Uni Köln und Uni Bonn laufend - strategische Beratung - Kommunikation und Schnittstellenarbeit in Richtung Rhein-Erft-Kreis und Belegenheitskommune Amt 03 Der Region Köln/Bonn e.V. arbeitet seit Beginn sehr intensiv in diesem Projekt mit, welches eine große Dimension für die Universität Bonn, die Universität zu Köln und die gesamte Region hat. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird einen Meilenstein in der Zusammenarbeit darstellen. Mit Blick auf die Exzellenzstrategie werden dort langfristig Gründungs-, Ansiedlungs- und relevante Forschungsthemen angesiedelt werden. TrendAutoPlus2030 laufend Projekt der Technischen Universität Köln unter Einbindung des Region Köln/Bonn e.V. als Multiplikator. Amt 03 Die Wirtschaftsförderungen der Gebietskörperschaften vermitteln die Beratungs- und Informationsangebote des Projekte an ihre jeweiligen Unternehmen aus der Automobilindustrie. Das Projekt bietet einen Mehrwert, da er für Automobilzulieferer auch in der Stadt Bonn eine Begleitung auf dem Weg zu alternativen Antrieben anbieten kann. Der Vorsitzende des AK Wirtschaftsförderung fungiert als Bindeglied zur Projektleitung und die Bonner Wirtschaftsförderung nimmt an Veranstaltungen teil und einzelne Unternehmen aus Bonn nehmen die Angebote wahr. Bonner Freiraumplan/land use plan laufend - Teilnahme am Entwicklungsprozess Amt 67 "Land Use Plan" wird in den kommenden Monaten vorbereitet und auf den Weg gebracht; „Land Use Plan“ wird die Weiterentwicklung aus Agglomerationskonzept und Agglomerationsprogramm für die Freiraumthemen werden. Land Use Plan als wichtiges übergreifendes, informelles Steuerungsinstrument der Freiraumentwicklung im AK Natur und Landschaft; bietet im Hinblick auf zukünftige Förderungen einen wichtigen Handlungsrahmen. Tore zur rheinischen Vielfalt (ehemals "Tor zum oberen Mittelrheintal) laufend - konzeptionelle Überlegungen zu einer interkommunalen Entwicklung von Landschafts-, Freizeit- und Kulturprojekten als Anschluss an die BUGA 2029 im oberen Mittelrheintal - Gespräche mit verschiedenen Beteiligten (Stadt Bonn, Königswinter, Bad Honnef, VRS) zur Initiierung eines Planungs- und Kooperationsprozesses Amt 67 - Im Falle gemeinsamer regionaler Aktivitäten würde der RKB e.V. fachlich und bei der Positinierung Richtung Landesregierung NRW sowie bei der Förderakquise unterstützen Gut für die Einbettung/ Vernetzung in der Region und Verknüpfung über die Landesgrenze, da auch der Landkreis Neuwied und Ahrweiler beteiligt sind. Mehrwert für touristische Entwicklung, regionale und überregionale Mobilität (ÖPNV, Radwegenetz) und Biotpverbundsysteme. Der Verein K/B nimmt im Projekt die Rolle einer übergeordneten Begleitung und Beratung ein, samt Unterstützung bei der Fördermittelaquise. bio innovation park, Rheinbach/Meckenheim, Uni Bonn laufend Unterstützung bei der konzeptionellen, betrieblichen und organisatorischen Weiterentwicklung des Standorts und interkommunalen Kompetenzraums Amt 03 Das Netzwerk für Bioökonomie und grüne Technologien dient auch dem Austausch und Innovationstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Universität Bonn und Bonner Unternehmen sind Teil dieses Netzwerkes. Die Angebote und Veranstaltungen zielen auch auf weitere interessierte Unternehmen aus Bonn und der Region ab. Es gibt somit einen mittelbaren Nutzen. Wir machen Zukunft! Künstlerisches Forschen - Mit jungen Menschen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit laufend -Regionales Kulturbüro ist beim Region Köln/Bonn e.V. als Dienstleister des Landes verortet -Projektförderung über die regionale Kulturpolitik/ regionales Kulturprogramm Amt 41 Förderung 2022-2024 Für alle Förderungen aus dem Regionalen Kulturprogramm (RKP) muss geprüft werden, ob eine Kommune Mitglied sein muss, um selbst Anträge stellen zu können. Für alle Förderungen aus dem RKP muss darüber hinaus geprüft werden, ob eine Mitgliedschaft der Stadt Bonn im Region Köln/Bonn e.V. Auswirkungen auf Anträge anderer Antragsteller*innen der freien Bonner Kulturszene hätte. COMPASS Fördermittelmanagement Stadtförderung Bonn laufend -Beratung beim Aufbau des städtischen Fördermittelmanagements erfolgte 2020 -regelmäßiger Austausch -Einbindung in die Informations- und Austauschformate von COMPASS Referat Stadtförderung Die Unterstützung und Beratung erfolgt im Rahmen der Kooperationsrunden COMPASS/Europa. Die neu aufgelegten Förderprogramme werden in Form eines Steckbriefes zusammengefasst per Mail versendet, sodass Recherchearbeit für die Stadtförderung in der Verwaltung teilweise entfällt. Das Serviceangebot ist gut, könnte dahingehend verbessert werden aktiv bei der konkreten Erstellung von Anträgen zu unterstützen. Dadurch dass COMPASS inzwischen auch die kreisangehörigen Kommunen berät, sind mehr Kapazitäten bei COMPASS gebunden. Schulungsangebote laufend Fortbildungsangebot für Förderknoten und -akteure in der Region zu relevanten Förderthemen (z.B. neue EU Förderperiode 2021-27) Referat Stadtförderung Einige Fortbildungen sind bereits erfolgt; weitere sollen noch folgen. Hier gibt es noch Potenzial durch die Aufstellung eines strukturierten Fortbildungskonzeptes. Vernetzung Vorstand laufend -Koordination und Vorbereitung der Sitzungen -Informationsaufbereitung und Präsentation -Vorbereitung von Beschlüssen -Nachbereitung der Sitzungen OB -Identifizierung strategischer Handlungsfelder für die regionale Raumentwickung, Erstellung von Strategiepapieren, Konzepten, Programmen -Plattform für den regionalen Austausch/die Abstimmung auf höchster kommunaler Ebene -Verbesserung der interkommunalen Zusammenarbeit regionaler Arbeitskreis Natur und Landschaft laufend organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Amt 67 Übernahme des Vorsitzes durch David Baier, regionale Kontextualisierung u.a. Bonner Freiraumthemen und -projekte großer Mehrwert durch Austausch mit anderen Vertreter*innen, Bezirksregierung, Forstamt etc. Kooperationsrunde Energie und Klima laufend - Fachaustausch - Fach-/Förderwerkstatt im III. Quartal 2023 Programmbüro Klimaneutrales Bonn, Amt 67 Mehrwert/Nutzen durch Austausch, Gegenseitiges Lernen Arbeitskreis Rhein laufend organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Amt 61 tagt unregelmäßig, allgemeiner Austausch über Aktivitäten des Vereins und der Mitglieder des AK Arbeitskreis Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung laufend organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Amt 03 -Abstimmung von wirtschaftspolitischen Positionen untereinander -Knowhow-Transfer/Best-Practice zwischen den Wifös -der neue Ansatz von Werkstätten zu Fokusthemen wird als wertvoll angesehen, auch die verstärkte Vernetzung nicht nur der Leitungen sondern auch der fachlich zuständig Mitarbeitenden in den Teams ist für den Know- How-Transfer förderlich. Jährliche Klausuren bieten ebenfalls gute Inputs. Kooperationsrunde COMPASS/EUROPA laufend - organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Referat Stadtförderung Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg Mittlerweile werden fast ausschließlich Förderprogramme/Förderthemen thematisiert, der Aspekt EUROPA (z.B. Städtepartnerschaften) wird nicht mehr bearbeitet. Mehr Zeit für Austausch wäre wünschenswert Kooperationsrunde Kultur laufend - organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Amt 41 Es besteht kein ausgeprägter Mehrwert für die Stadt Bonn. Kleinere Gemeinden profitieren eher. Kultur-Workshop laufend - organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Amt 41 Es besteht kein größerer Mehrwert für die Stadt Bonn. Thematisch sind es seit mehreren Jahren ähnliche Fragestellungen zum kulturellen Profil der sehr großen Region, die bearbeitet werden. Vernetzungsmöglichkeiten bestehen auch anlässlich anderer Veranstaltungen. Kooperationsrunde Siedlungsentwicklung laufend - organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Amt 61 allgemeiner Austausch über Aktivitäten des Vereins und der Mitglieder des AK von Nutzen Kooperationsrunde Tourismus/Naherholung laufend - organisatorische und inhaltliche Betreuung durch RKB e.V. Tourismus & Congress GmbH BonnInformation Regelmäßiger Austausch und Abstimmung zu regionalen touristischen Schwerpunktthemen, (Förder-)Projekten oder auch Veranstaltungen sowie zu strategischen Überlegungen (s. hierzu auch Territoriales Strategiekonzept Tourismus für die Region) 2Seite 9 von 9
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de