220522 · Beschlussvorlage
Beschlussvorlage: Dialog zum Haushalt 2023/2024
Kerndaten
- Nummer
- 220522
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 13.03.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
- Sitzung des Beirates Bürgerbeteiligung Anregung
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Anhörung
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Anhörung
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Beschlussvorlage öffentlich 220522 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB Beschlussvorlage: Dialog zum Haushalt 2023/2024 Beratungsfolge Beirat Bürgerbeteiligung 25.03.2022 Anregung Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 30.03.2022 Entscheidung Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 06.04.2022 Empfehlung Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.04.2022 Anhörung Bezirksvertretung Bonn 05.04.2022 Anhörung Bezirksvertretung Hardtberg 26.04.2022 Anhörung Bezirksvertretung Beuel 27.04.2022 Anhörung Rat 05.05.2022 Entscheidung Beschlussvorschlag Anmerkung: Der Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger hat die Entscheidungskompetenz für den Beschlusspunkt eins. Beschlusspunkt zwei liegt in der Entscheidungskompetenz des Rates. 1. Die Verwaltung wird beauftragt, den Dialog zum Haushalt 2023/2024 auf Grundlage des beigefügten Konzeptes durchzuführen. 2. Für die von den Bürger*innen im Rahmen des Dialogs zum Haushalt eingebrachten Projekte wird die Summe von 220.000 Euro im Haushalt 2023/2024 zur Verfügung gestellt. Begründung Zu 1. Mit dem Dialog zum Haushalt 2023/2024 sollen die Bonner*innen über den Haushalt der Stadt informiert und an der Planung von öffentlichen Ausgaben gezielt beteiligt werden. Die Beteiligung und das Engagement der Bürger*innen für ihre Stadt soll dadurch gestärkt werden. Ziel ist es, den Bonner*innen ein besseres Verständnis über die städtischen Finanzen zu vermitteln, die vielen guten Ideen aus der Bevölkerung zu sammeln und Verbesserungen in den Stadtbezirken umzusetzen. Der Dialog zum Haushalt 2023/2024 besteht aus zwei Teilen: Der InformationSeite 1 von 22 Seite 2 über den Haushalt der Stadt Bonn und die unmittelbare Beteiligungsmöglichkeit, Projekte auf Ebene der Stadtbezirke vorzuschlagen. Damit wird das Konzept der vergangenen Jahre fortgeführt. Das detaillierte Konzept für die Durchführung des Dialogs zum Haushalt 2023/2024 sowie der Bericht über den Dialog zum Haushalt 2021/2022 sind als Anlage beigefügt. Das Vorhabenblatt „Bürgerdialog zum Haushalt auf Bonn- macht-mit“ wird entsprechend aktualisiert. Zu 2. Ein besonderer Anreiz zur Teilnahme wird darin gesehen, dass die Bürger*innen die Möglichkeit erhalten, positive Veränderungen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu bewirken, indem sie Projektideen für ihren Stadtbezirk einreichen. Das Gesamtbudget von 220.000 Euro hat sich in den beiden vergangenen Dialogen zum Haushalt bewährt. Es ist angemessen, um den Bürger*innen ausreichend Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Vorschläge zu bieten. Die Aufteilung des Gesamtbudgets auf die Stadtbezirke erfolgt analog der Bevölkerungszahl der einzelnen Stadtbezirke. Auf Grundlage der Bevölkerungszahlen zum Stichtag 31.12.2021 ergeben sich folgende Einzelbeträge: Stadtbezirk Aufteilung Bonn 102.212 Bad Godesberg 50.358 Beuel 44.594 Hardtberg 22.836 Gesamtsumme in Euro 220.000 Das erstmals für die Durchführung des Dialogs zum Haushalt 2021/2022 eingerichtete eigene Budget erleichtert die Bereitschaft der Fachämter, die Vorschläge der Bürger*innen auch zeitnah zu bearbeiten und umzusetzen sehr und sollte auch für den Bürgerdialog zum Haushalt 2023/2024 beibehalten werden (s. Anlage Bericht zum Bürgerdialog 2021/2022, Seite 5). Die Durchführungskosten für den Bürgerdialog zum Haushalt setzen sich aus den Kosten für den Betrieb des Onlineportales sowie für die Präsenzveranstaltungen bzw. möglicher Alternativen (wie 2021) und den Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit zusammen (10.000 Euro). Die Mittel sind im Haushalt 2021/2022 veranschlagt.Seite 2 von 22 Seite 3 Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.01.03 Verwaltungsführung 1.02.00.01.03.05 Repräsentation und Bürgerbeteiligung Investive Kosten der Maßnahme Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 10.000 102000103 2022 Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n 1 Konzept für den Dialog zum Haushalt 2023/2024 (öffentlich) 2 Auswertungsbericht Dialog zum Haushalt 2021/2022 (öffentlich)Seite 3 von 22 Konzept für den Dialog zum Haushalt 2023/2024 Mit dem Dialog zum Haushalt 2023/2024 sollen die Bonner*innen über den Haushalt der Stadt informiert und an der Planung von öffentlichen Ausgaben gezielt beteiligt werden. Die Beteiligung und das Engagement der Bürger*innen für ihre Stadt soll dadurch gestärkt werden. Ziel ist es, den Bonner*innen ein besseres Verständnis über die städtischen Finanzen zu vermitteln, die vielen guten Ideen aus der Bevölkerung zu sammeln und Verbesserungen in den Stadtbezirken umzusetzen. Teil 1: Information über den Haushalt der Stadt Bonn Im Dialog zum Haushalt 2023/2024 wird die Information der Stadtgesellschaft über den städtischen Haushalt wieder stärker in den Fokus gerückt. Dazu wird auf der städtischen Beteiligungsplattform Bonn.macht-mit.de die Finanzsituation der Stadt dargestellt, der Prozess zur Erstellung des Haushaltes erläutert und häufige Fragen zum städtischen Haushalt beantwortet. Teil 2: Beteiligungsmöglichkeit: Projekte auf Stadtbezirksebene Der Dialog zum Haushalt 2023/2024 führt das seit 2019/2020 angewendete Konzept der Beteiligung fort: Die Bonner*innen sollen Vorschläge für Projekte auf Stadtbezirksebene einreichen, die aus einem eigenen Budget finanziert werden. Nach einer fachlichen Prüfung durch die Verwaltung erfolgt in der dritten Phase die finale Abstimmung über die als umsetzbar eingestuften Beiträge. Die beliebtesten Projektideen werden schließlich dem Rat der Stadt Bonn zum Beschluss vorgelegt. Der Dialog zum Haushalt findet überwiegend auf der städtischen Beteiligungsplattform Bonn-macht- mit.de statt und wird durch lokale Präsenzveranstaltungen in den Stadtbezirken ergänzt. AblaufplanSeite 4 von 22 Budget Für den Dialog zum Haushalt wird ein Budget von 220.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Disposition über die Mittel erfolgt durch die Bezirksverwaltungsstellen. Dieses Budget wird nach der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner auf die vier Stadtbezirke aufgeteilt. Die Bürger*innen haben die Möglichkeit, Vorschläge für konkrete Projekte auf Stadtbezirksebene einzureichen, die aus den jeweiligen Budget des Stadtbezirks finanziert werden sollen. Stadtbezirk Aufteilung Bonn 102.212 Bad Godesberg 50.358 Beuel 44.594 Hardtberg 22.836 Gesamtsumme 220.000 Phase 1: Einreichung von Projektideen und anschließende Abstimmung Die erste Phase wird unterteilt in die Vorschlagsphase (3 Wochen) und die einwöchige Bewertungsphase. Im Dialog zum Haushalt 2023/2024 sollen Vorschläge für Projekte eingereicht werden, die auf Ebene der Stadtbezirke umgesetzt werden sollen. Sie müssen im Zuständigkeitsbereich der Stadt liegen, technisch umsetzbar sein und die Kosten müssen im Rahmen des Budgets liegen. Ziel ist es, kleinere und mittlere Projekte in den Stadtbezirken zu ermöglichen, welche die unmittelbare Lebensumgebung den Bürger*innen positiv beeinflussen. Die Vorschläge für Projekte können auf verschiedenen Wegen eingereicht werden. Der bevorzugte Weg ist das unmittelbare einstellen der Projektideen auf der Beteiligungsplattform Bonn-macht- mit.de. Zudem können Vorschläge schriftlich, per E-Mail oder telefonisch bei der Stabsstelle Bürgerbeteiligung eingereicht werden. Die auf diese Art eingegangenen Vorschläge werden durch die Stabsstelle Bürgerbeteiligung auf Bonn-macht-mit.de veröffentlicht. Auf Bonn-macht-mit.de haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eingereichte Vorschläge zu kommentieren. Vorschläge und Moderation Kernaufgabe der Moderation ist es, auf die Einhaltung der Dialogregeln und damit die Wahrung eines konstruktiven Dialogs zu achten. Bei Verstößen gegen die Regeln kann die Moderation die Veröffentlichung einzelner Beiträge zurücknehmen oder bei wiederholter Verletzung der Dialogregeln einzelne Nutzerinnen und Nutzer sperren. Die Erfahrungen aus den letzten Ausgaben des Dialogs zum Haushalts haben gezeigt, dass eine stärkere Moderation in der ersten Phase der Beteiligung nötig sein wird, um von Beginn an eine hohe Qualität der Beiträge zu erreichen. Ein Problem der vergangenen beiden Dialoge zum Haushalt bestand darin, dass eine große Anzahl der Vorschläge, die in der ersten Phase zu den beliebtesten Vorschlägen gehörten, nach der fachlichen Prüfung durch die Verwaltung als nicht umsetzbar eingestuft wurde.Seite 5 von 22 Unter den eingereichten Vorschlägen befanden sich vermehrt allgemeinpolitische Forderungen, die keine Haushaltsrelevanz hatten, unspezifisch formuliert waren oder deren Kosten für die Umsetzung weit über das zur Verfügung stehende Budget hinausgingen. Aufgrund dessen werden die Anforderung an die Vorschläge deutlicher kommuniziert: Es sollen Vorschläge für kleine und mittlere Projekte gesammelt werden, die das direkte Lebensumfeld der Bonnerinnen und Bonner in ihren Stadtbezirken betreffen Die Stadtverwaltung muss grundsätzlich für die Umsetzung zuständig sein Die Projekte müssen klar definiert und (räumlich) verortet werden. Für jede Projektidee soll ein eigener Beitrag erfasst werden, da mehrere Vorschläge innerhalb eines Beitrags nicht mit dem Konzept der Abstimmung übereinstimmen. Zudem ist eine deutlich verstärkte Moderation der ersten Beteiligungsphase nötig, die unter anderem die folgenden Punkte umfasst: Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung überprüft die eingereichten Vorschläge redaktionell Bei Vorschlägen, die nicht den Anforderungen entsprechen, nimmt die Stabsstelle Bürgerbeteiligung Kontakt zu den Vorschlaggebenden auf, um eine mögliche Anpassung der Vorschläge vorzunehmen Vorschläge, bei denen eine solche Anpassung nicht möglich ist, werden nicht zur Abstimmung freigegeben. Die Begründung wird bei den Beiträgen veröffentlicht. Sehr ähnliche Beiträge verschiedener Nutzer*innen werden durch das Moderationsteam zusammengelegt. Dabei werden Vorschläge, die mehrmals eingebracht werden, immer dem ersten eingegangenen Vorschlag zugeordnet. Nur für diesen kann abgestimmt werden. Auf diese Weise sollen Dopplungen und eine mögliche Verteilung der Stimmen auf verschiedene sehr ähnliche Vorschläge verhindert werden. Dies wird den Nutzer*innen gegenüber offen kommuniziert. Wird ein Vorschlag, dem mehrere Beiträge zugeordnet wurden, auf die Bestenliste gewählt, so wird der Verwaltung für die fachliche Prüfung sämtliche Beiträge vorgelegt, damit keine Informationen oder Argumente verloren gehen. Präsenzveranstaltungen: Zu Beginn der ersten Phase der Beteiligung finden Präsenzveranstaltungen in den Stadtbezirken statt. Dort erhalten die Bürger*innen vor Ort die Möglichkeit, unmittelbar am Dialog zum Haushalt teilzunehmen und ihre Vorschläge einzureichen. In den Präsenzveranstaltungen wird die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stehen, mit der die Teilnehmenden ihre Ideen auf Bonn- macht-mit.de einstellen können. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung unterstützt bei Bedarf vor Ort bei der Bedienung der Beteiligungsplattform. Zum Zeitpunkt der Konzepterstellung wird davon ausgegangen, dass die Durchführung von Präsenzveranstaltungen zum Zeitpunkt der ersten Beteiligungsphase im Juni 2022 in Hinblick auf die Corona-Situation möglich sein werden. Mögliche Änderungen aufgrund des Infektionsgeschehens sind vorbehalten. Bewertungsphase: Nach der dreiwöchigen Vorschlagsphase haben die Teilnehmenden eine Woche lang Zeit, für die eingegangenen Vorschläge abzustimmen. Jeder Vorschlag kann einmal zustimmend bewertet werden. In der ersten Abstimmung können die Bürger*innen für beliebig viele Vorschläge abstimmen.Seite 6 von 22 Im Ergebnis der ersten Phase wird für jeden Stadtbezirk eine Liste mit den am besten bewerteten Beiträgen erstellt Phase 2: Fachliche Prüfung durch die Verwaltung Die 20 am besten bewerteten Beiträge je Stadtbezirk werden der Verwaltung zur Prüfung vorgelegt. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Ausgaben des Dialogs zum Haushalt wird für diese Phase ein Zeitraum von sechs anstelle von vier Wochen eingeplant. Die Verwaltung prüft die Vorschläge entlang der genannten Kriterien: 1. Grundsätzliche Umsetzbarkeit und Zuständigkeit der Stadt: Fällt der Vorschlag in die Zuständigkeit der Stadt Bonn? Ist er grundsätzlich umsetzbar oder gibt es möglicherweise z.B. rechtliche Hürden? 2. Bereits geplant/Bereits in Umsetzung: Es wird überprüft, ob der oder ein ähnlicher Vorschlag bereits in Planung ist oder schon umgesetzt wird. 3. Kostenprognose: Wie viel würde die Umsetzung des Vorschlags die Stadt kosten? Es gibt in diesem Bürgerdialog zum Haushalt keine Kostengrenze für einzelne Vorschläge, solange sich die Kosten im Rahmen des Budgets für den jeweiligen Stadtbezirk bewegen. Sollte der Vorschlag das Budget überschreiten, wird geprüft, ob eine Umsetzung in einer modifizierten Variante innerhalb des zur Verfügung stehenden Kostenrahmens realisierbar ist. Nach drei Wochen geben die Fachämter der Stabsstelle Bürgerbeteiligung eine Auskunft über die Anzahl der Vorschläge der Top 20, die nicht in die Zuständigkeit der Stadt fallen, deren Kosten zu hoch sind oder bei denen der Vorschlag schon in Planung oder in Durchführung ist. Sollte die Anzahl der als umsetzbar eingestuften Vorschläge in einem der Stadtbezirke unter zehn liegen, erhalten die Fachämter die auf den Bestenlisten nachfolgenden Vorschläge zur weiteren Prüfung. Dafür haben sie weitere drei Wochen Zeit. Das Ergebnis der Prüfung inklusive der Kostenprognose fasst die Verwaltung zu jedem Vorschlag in einer Stellungnahme zusammen. Die Stellungnahmen werden so verfasst, dass sie für eine Veröffentlichung auf der Dialogplattform geeignet sind, für die Bürgerinnen und Bürger eindeutig aus ihnen hervorgeht, ob eine Abstimmung über den Vorschlag grundsätzlich durchgeführt werden kann und mit welchem Kostenrahmen bei einer Umsetzung des Vorschlages zu rechnen ist. Gemeinsam mit der Übermittlung der Stellungnahme teilen die Fachämter eine Ansprechperson für die einzelnen Projekte mit, die im Falle der Auswahl des Projektes für die Umsetzung zuständig ist. Die Stadtverwaltung bewertet die Vorschläge nicht inhaltlich – hierfür sind in den beiden Bewertungsphasen allein die Bürgerinnen und Bürger verantwortlich. Die Bürger*innen, die einen der Vorschläge eingereicht haben, über die in der dritten Phase abgestimmt werden kann, werden durch die Stabsstelle Bürgerbeteiligung persönlich darüber informiert. Phase 3: Finale Abstimmung (30.08. – 13.09.2022) In der dritten und finalen Phase des Dialogs zum Haushalt haben die Bürger*innen zwei Wochen lang Zeit, auf Bonn-macht-mit.de über die von der Verwaltung als umsetzbar eingestuften Vorschläge abschließend abzustimmen. Die Bewertung erfolgt für jeden Stadtbezirk einzeln mit Hinblick auf das für den Stadtbezirk zur Verfügung stehende Budget. Die Teilnehmenden können für jeden Vorschlag maximal eine StimmeSeite 7 von 22 abgeben. Für jeden ausgewählten Vorschlag wird durch einen Budgetbalken der Anteil des Budgets angezeigt, der laut Kostenprognose der Verwaltung für die Umsetzung des ausgewählten Vorschlags verbraucht wird. Die Teilnehmenden können so viele Vorschläge auswählen, bis die Budgetgrenze erreicht wird. Die Auswahl kann im Laufe der dritten Phase beliebig oft geändert werden. Gezählt wird die Auswahl bei Beendigung der Phase. Politische Beratung: Nach Beendigung der dritten Abstimmungsphase werden die bestbewerteten Vorschläge an den Rat der Stadt Bonn übergeben. Die endgültige Auswahl, welche Vorschläge aus der Bestenliste mit welchem Budget umgesetzt werden sollen, nimmt dann der Rat der Stadt Bonn nach Vorberatung in den Bezirksvertretungen vor. Umsetzung Die zur Umsetzung ausgewählten Projekte sollen im Rahmen des Doppelhaushaltes in den Jahren 2023 und 2024 umgesetzt werden. Die Bürger*innen, welche die ausgewählten Projektideen eingereicht haben, werden durch die Stabsstelle Bürgerbeteiligung über die Auswahl informiert. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung stellt den Kontakt zwischen den Bürger*innen und den Ansprechpersonen aus den Fachämtern her, damit diese die Umsetzung der Projekte gemeinsam abstimmen. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung fragt den aktuellen Sachstand der Umsetzung einmal pro Quartal bei den Fachämtern ab. Der Verlauf der Umsetzung der jeweiligen Vorschläge wird auf der Dialogplattform dargestellt und mit jeder erfolgten Abfrage aktualisiert. Werbemaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit Die Öffentlichkeit wird über vielfältige Wege zur Teilnahme am Dialog zum Haushalt 2023/2024 aufgerufen. Die Kosten für diese Maßnahmen werden aus dem Budget der Stabsstelle Bürgerbeteiligung finanziert. Ansprache der Bürger*innen Die persönliche Ansprache zufällig ausgewählter Bürger*innen hat sich bewährt. Auch im Dialog zum Haushalt 2023/2024 erhalten zufällig ausgewählte Bürger*innen ein persönliches Anschreiben per Post, in denen sie über den Dialog zum Haushalt 2023/2024 informiert werden und direkt zur Teilnahme aufgefordert werden. Zudem werden gezielt Bonner*innen im Alter von mindestens 65 Jahren mit einem auf diese Personengruppe zugeschnittenen Anschreiben über den Dialog zum Haushalt informiert und zur Teilnahme aufgefordert. Ihnen werden sämtliche Wege aufgezeigt, über die sie ihre Vorschläge – auch ohne Internetzugang – einreichen können. Bei den Bevölkerungsgruppen Jugendliche/junge Erwachsene und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wird in besonderer Weise zielgruppengerecht auch über Multiplikatoren für eine Teilnahme geworben. Mit interessierten Schulen soll es eine projektorientierte Zusammenarbeit geben. Städtische Veröffentlichung/Soziale MedienSeite 8 von 22 Die Öffentlichkeit wird durch Pressemitteilungen, Meldungen und Newsletter auf Bonn.de und Bonn- macht-mit.de sowie über die städtischen Social-Media Accounts auf den Dialog zum Haushalt aufmerksam gemacht. Werbung im Stadtgebiet Für den Dialog zum Haushalt wird im Rahmen verfügbarer Zeiten aus dem Freikontingent der Stadt auf Werbeanlagen im Bonner Stadtgebiet geworben (Print und digital). Angedacht sind insbesondere Werbemaßnahmen zu Beginn der ersten Phase und im Vorlauf der finalen Abstimmung.Seite 9 von 22 Bürger*innendialog zum Haushalt 2021/2022: AuswertungsberichtSeite 10 von 22 Inhalt 1.) Grundkonzept und Beschluss ............................................................................................................. 1 1.1) Budget ..................................................................................................................................... 1 1.2) Phase 1 „Vorschläge einreichen und bewerten“ (10.12.2020 bis 07.01.2021 und 08.01.2021 bis 17.01.2021) ......................................................................................................................................... 2 1.3) Corona bedingter Ausfall von Präsenzveranstaltungen ............................................................... 2 1.4) Beteiligungsergebnisse................................................................................................................. 2 1.5) Phase 2 „Prüfung der Vorschläge“ (17.01.2021 bis 22.02.2021) ................................................. 2 1.6) Phase 3 „Finale Abstimmung“ (23.02.2021 bis 09.03.2021) ........................................................ 3 1.7) Politische Beratung und Ergebnisse: ............................................................................................ 3 1.8) Umsetzung und Finanzierung der Projekte:................................................................................. 5 2 Öffentlichkeitsarbeit............................................................................................................................. 6 2.1) Pressemitteilungen ...................................................................................................................... 6 2.2) Städtische Internetauftritte: ........................................................................................................ 6 2.3) Anzeigenschaltung ....................................................................................................................... 7 2.4) Werbung im Stadtgebiet und in Bussen und Bahnen .................................................................. 7 2.5) Persönliches Anschreiben zufällig ausgewählter Bürgerinnen und Bürger ................................. 7 2.6) Ansprache der Quartiersmanagements und der Seniorenbegegnungsstätten: .......................... 7 2.7) Ergebnisse der Rückmeldebögen: ................................................................................................ 7 3.) Seitennutzung .................................................................................................................................... 8 3.1 Aufrufe........................................................................................................................................... 8 3.2 Zugriffsart ...................................................................................................................................... 8 4.) Fazit: ................................................................................................................................................. 10Seite 11 von 22 1 1.) Grundkonzept und Beschluss Im Bürger*innendialog zum Haushalt 2021/2022 wurde das Konzept aus dem Bürger*innendialog zum Haushalt 2019/2020 aufgegriffen. Erneut wurde den Bonner*innen ein Budget zur Verfügung gestellt, mit dem kleine bis mittlere Projekte in den Stadtbezirken umgesetzt werden sollten. Der Bürger*innendialog fand online auf der städtischen Beteiligungsplattform „Bonn macht mit!“ statt, auf der die Bürger*innen Vorschläge für konkrete Projekte in den Stadtbezirken einreichen, bewerten und auswählen sollten. Der Bürger*innendialog bestand aus den drei Phasen „Vorschläge einreichen und bewerten“, „Prüfung der Vorschläge“ sowie der „finalen Abstimmung“. Abbildung: Ablaufplan mit den ursprünglich geplanten Terminen Das Konzept wurde im Frühsommer 2020 den politischen Gremien vorgelegt. Der zuständige Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda stimmte dem Konzept zu, der Rat beschloss anschließend das Budget. Der Beschluss ist im Ratsinformationssystem unter der Drucksachennummer 200721 aufrufbar. 1.1) Budget Den Bonner*innen wurde für den Bürger*innendialog zum Haushalt je Stadtbezirk ein Budget zur Verfügung gestellt. Der Gesamtbetrag betrug sich auf 220.000 Euro, dieser wurde nach der Anzahl der Einwohnenden auf die vier Stadtbezirke aufgeteilt. Stadtbezirk Aufteilung Bonn 102.520 Euro Bad Godesberg 49.940 Euro Beuel 44.660 Euro Hardtberg 22.880 EuroSeite 12 von 22 2 Im Rahmen dieser Budgets konnten die Bürger*innen konkrete Maßnahmen zur Umsetzung vorschlagen, bewerten und kommentieren. Gemäß der ursprünglichen Planung sollte die Finanzierung der Vorschläge wie in den vergangenen Jahren aus den Budgets der für die Umsetzung zuständigen Fachämter erfolgen. Mit der Abstimmung über den Gesamthaushalt wurde mit Beschluss des Rates vom 09.06.2021 (Vorlage 201928-72 AA) ein eigenständiges Budget in Höhe von insgesamt 220.000 Euro im Haushalt eingestellt, mit dem die beschlossenen Vorschläge der Bonner*innen umgesetzt werden. Die Bewirtschaftung der Mittel erfolgt über die jeweiligen Bezirksverwaltungsstellen. Weiteres dazu wird unter 1.8 - Umsetzung und Finanzierung der Projekte ausgeführt. 1.2) Phase 1 „Vorschläge einreichen und bewerten“ (10.12.2020 bis 07.01.2021 und 08.01.2021 bis 17.01.2021) Ursprünglich sollte der Bürger*innendialog nach Einbringung des Haushaltsentwurfs in den Rat Anfang September 2020 beginnen. Da der Haushalt aber erst später eingebracht wurde, verschob sich der Start des Beteiligungsangebots entsprechend in den Dezember 2020. Ab dem 10. Dezember 2020 konnten die Bürger*innen Vorschläge für Projekte auf Bonn-macht- mit.de einreichen und die Ideen anderer Nutzer*innen kommentieren. Am Ende dieser ersten Phase konnten die Nutzer*innen für ihre favorisierten Vorschläge abstimmen. Es war lediglich eine positive Abstimmung („Daumen hoch“) möglich. In dieser Phase konnte jeder Teilnehmende für beliebig viele Vorschläge abstimmen, für jeden Vorschlag aber lediglich einmal. 1.3) Corona bedingter Ausfall von Präsenzveranstaltungen Aufgrund der Erfahrungen aus dem Bürger*innendialog zum Haushalt 2019/2020 wurde eine große Auftaktveranstaltung nicht eingeplant. Sinnvoller erscheinen kleinere, lokale Veranstaltungen, in denen der Bürger*innendialog vorgestellt wird, insbesondere aber auch Raum für eine unmittelbare Beteiligung vor Ort geboten wird. Aufgrund dessen wurden Räumlichkeiten in den Stadtbezirken angefragt, die über eine entsprechende Ausstattung mit Computern verfügen. Die Teilnehmenden sollten direkt und bei Bedarf mit Hilfestellung der Stabsstelle Bürgerbeteiligung die Möglichkeit haben, auf Bonn-macht-mit.de Ihre Vorschläge einzureichen. Aufgrund der pandemischen Lage im Zeitraum der ersten Phase musste die Durchführung von Präsenzveranstaltungen abgesagt werden. 1.4) Beteiligungsergebnisse In der ersten Phase wurde 559 Vorschläge für Projekte eingereicht. Diese wurden in 794 Kommentaren diskutiert. In der ersten Abstimmungsphase wurden 10182 Bewertungen für die Vorschläge abgegeben. 1.5) Phase 2 „Prüfung der Vorschläge“ (17.01.2021 bis 22.02.2021) Die 20 beliebtesten Vorschläge je Stadtbezirk aus der ersten Phase wurden zusammengefasst und als Liste an die Kämmerei versendet. Die Kämmerei ordnete die Vorschläge den zuständigen Fachbereichen zu und forderte von diesen die Prüfung der Vorschläge ein. Die Prüfung erfolgte in Hinsicht auf die folgenden Kriterien: 1. Grundsätzliche Umsetzbarkeit und Zuständigkeit der Stadt Bonn: Kann die Verwaltung hier überhaupt etwas beeinflussen? Hierfür waren im Einzelfall auch rechtliche Prüfungen z.B. nach der Straßenverkehrsordnung nötig.Seite 13 von 22 3 2. Bereits erfolgte Umsetzung / Bereits eingebracht: Es wurde überprüft, ob der Vorschlag bereits in vergangenen Verfahren beschlossen bzw. umgesetzt wurde oder ob es in der Verwaltung schon ähnliche Vorgänge zu diesem Thema gab 3. Kostenschätzung: Wie viel würde die Umsetzung des Vorschlags die Stadt Bonn kosten? Die von den Fachabteilungen erstellten Stellungnahmen und die Kostenschätzungen wurden auf Bonn-macht-mit.de bei den jeweiligen Vorschlägen eingestellt. Das Konzept sah vor, dass in der finalen Beteiligungsphase eine Auswahlmöglichkeit für die Bürger*innen zwischen mehreren von der Verwaltung als umsetzbar eingestuften Projektvorschlägen erfolgen soll. Deshalb sollten in der finalen Abstimmungsphase je Stadtbezirk zehn Projektvorschläge zur Auswahl stehen. In der Prüfungsphase stellte sich heraus, dass eine Vielzahl der beliebtesten Projektideen als nicht umsetzbar eingestuft wurden oder das Budget deutlich übersteigen würden. Aufgrund dessen standen nach der Prüfungsphase in allen Stadtbezirken deutlich weniger Projektideen zur Auswahl. Aufgrund dessen war es nötig, auf der Bestenliste nachfolgende Vorschläge ebenfalls zur Prüfung in die Fachabteilungen abzugeben. Ursprünglich war es vorgesehen, dass die zweite Phase am 15.02.2021 beendet wird und ab dem 16.02.2021 die finale Abstimmung beginnt. Aufgrund der nötigen weiteren Prüfungen wurde die zweite Phase um eine Woche verlängert und der Start der finalen Abstimmungsphase auf den 23.02.2021 verlegt. Neben der Problematik, dass viele Vorschläge als nicht umsetzbar eingestuft wurden, war die Zeit für die Fachabteilungen, neben dem laufenden Geschäft zusätzlich eine Vielzahl von Vorschlägen zu prüfen, sehr knapp bemessen. An dieser Stelle muss für zukünftige Bürger*innendialoge zum Haushalt ein intensiveres Monitoring der Vorschläge im Vorfeld und mehr Zeit eingeplant werden. 1.6) Phase 3 „Finale Abstimmung“ (23.02.2021 bis 09.03.2021) In der finalen Abstimmungsphase konnte für diejenigen Vorschläge abgestimmt werden, die gemäß der Prüfung durch die Verwaltung umsetzbar waren. Sämtliche Vorschläge, für die abgestimmt werden konnte, erhielten ein Abstimmungsfeld, über welches man für den Vorschlag stimmen konnte. In Unterscheidung zur ersten Phase wurde jede Stimme durch das Symbol eines Herzens anstelle eines Daumens angezeigt. Alle Nutzer*innen konnten so viele Vorschläge auswählen, wie es das Budget für den jeweiligen Stadtbezirk zuließ. Bei Auswahl eines Vorschlages füllte sich ein Budgetbalken bis zu der Summe, die gemäß der Kostenschätzung der Verwaltung für die Umsetzung des Vorschlages benötigt wurde. Bis zum Ende der Abstimmungsphase war es möglich, die Auswahl der Vorschläge abzuändern. 1.7) Politische Beratung und Ergebnisse: Im Anschluss an die dritte Phase wurden die Abstimmungsergebnisse den jeweiligen Bezirksvertretungen, dem Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe und anschließend dem Rat vorgelegt. In der Sitzung vom 28.06.2021 hat der Rat über die Umsetzung der Projekte aus dem Bürger*innendialog zum Haushalt 2021/2022 in den Stadtbezirken Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg entschieden. Da zu diesem Zeitpunkt noch kein Ergebnis der Bezirksvertretung Bonn vorlag, erfolgte die Entscheidung über die Projekte für den Stadtbezirk Bonn erst in der Sitzung des Rates am 16.09.2021.Seite 14 von 22 4 Der Rat hat die Umsetzung der nachfolgenden Projekte beschlossen und dabei die angegebenen Budgets festgelegt. Der Rat ist mit seinem Votum jeweils den Empfehlungen der Bezirksvertretungen gefolgt. Stadtbezirk Bonn: Nummer Projekttitel Beschlossenes Budget 1 Tanzpavillion 10.000 Euro 2 Leihbar - die Bibliothek der Dinge in Bonn 1.000 Euro + 4.000 Euro zusätzliche Mittel 3 Orte zum „Fairteilen“ von Lebensmitteln in der Bonner Innenstadt - Bonner*innen für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln! 1.000 Euro 4 Mehr Unterstützung lokaler Kulturveranstaltungen und Konzerte 25.000 Euro 5 Poppelsdorfer Allee 15.000 Euro 6 Tipps und Infos über regionale und saisonale Lebensmittel 30.000 Euro 7 Öffentliche Trinkwasserstellen für Bonn 16.000 Euro Bad Godesberg: Nummer Projekttitel Beschlossenes Budget 1 Kleines Theater in Bad Godesberg 20.780 Euro 2 Mehr öffentliche Toilette für Bad Godesberg: Komposttoiletten kaufen und/oder mieten 10.000 Euro 3 Openair Kino im Redoutenpark 19.160 Euro Beuel: In Beuel hat der Rat beschlossen, die nachfolgenden Projekte in der Reihenfolge 1-6 abzuarbeiten, solange es das Budget von 44.660 Euro für den Stadtbezirk Beuel zulässt: Nummer Projekttitel Beschlossenes Budget 1 „Mini-Garage“ inkl. E-bike Ladestation und Fahrradreparaturset in Vilich-Müldorf Budget 5.000 Euro zzgl. Aufbau und Installation 2 Öffentliche Toilette am Rheinufer 25.000 Euro 3 Tischtennisplatte am Bolzplatz Bundesgrenzschutzstraße 5.000 Euro 4 Sportmöglichkeiten am Beueler Rheinufer für Erwachsene (*mit Einschränkung siehe unten) 25.000 Euro 5 Aussichtsliege bzw. Relaxliege am Rheinufer in Bonn-Oberkassel 2.400 Euro 6 Gehwegbeleuchtung zw. Südbrücke und Skatepark Bonn 24.000 Euro *Einschränkung zu 4: sollte die Finanzierung dieses Projektes anderweitig möglich sein, entfällt die Finanzierung dieses Punktes aus dem Bürgerhaushalt Hardtberg:Seite 15 von 22 5 Nummer Projekttitel Beschlossenes Budget 1 Derletal (Aufstellung der Bank) 600 Euro 2 Fußweg vom Bahnhof zum Ortszentrum Duisdorf (Pflasterung der Wege) 15.000 Euro 3 Spielplatz im Ortszentrum Duisdorf (Ergänzung Spielangebot Anteilige Finanzierung der Schätzkosten von 12.500 Euro 1.8) Umsetzung und Finanzierung der Projekte: Die Umsetzung der Projekte obliegt den inhaltlich zuständigen Fachbereichen und soll eng mit den Bürger*innen, deren Vorschläge zur Umsetzung ausgewählt wurden, abgestimmt werden. Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung hat nach der Beschlussfassung durch den Rat die Fachbereiche um die Benennung von Ansprechpersonen gebeten und diese Kontaktdaten an die Bürger*innen weitergegeben. In den vergangenen Jahren erfolgte die Finanzierung der beschlossenen Projekte aus den Budgets der für die Umsetzung zuständigen Fachämtern. Mit der Abstimmung über den Gesamthaushalt 2021/2022 wurde mit Beschluss des Rates erstmals ein eigenes Budget für die Projekte in den Haushalt eingestellt. Die Mittel wurden entsprechend dem Beschluss bei den Bezirksverwaltungsstellen veranschlagt und konnten von dort an die für die Umsetzung zuständigen Fachämter verlagert werden. Die Vorschläge werden im Rahmen des Doppelhaushaltes in den Jahren 2021 und 2022 umgesetzt, eine Übertragung der Mittel von 2021 auf 2022 war somit möglich. Für die Übertragung musste im Rahmen des Jahresabschlusses 2021 ein Antrag auf Ermächtigungsübertragung gestellt werden, dies ist in allen Fällen erfolgt. Eine weitere Übertragung der Mittel in das Jahr 2023 ist nicht vorgesehen. Durch das eigene Budget für die Umsetzung der Projekte aus dem Bürger*innendialog zum Haushalt steht die Finanzierung dieser nicht mehr in Konkurrenz zu anderen Vorhaben der Ämter und stößt – so die bisherigen Erfahrungen – auf eine deutlich gesteigerte Umsetzungsmotivation. So werden bereits 12 der 19 Vorhaben gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Umsetzung vorbereitet, vier Vorhaben sind abgeschlossen bzw. stehen kurz davor. Beispiele für zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes weitgehend umgesetzter Maßnahmen sind die „Leihbar“ in den Räumlichkeiten des Quartiersmanagements Macke-Viertel, die sich laut Angaben der Quartiersmanagerin bereits großer Beliebtheit erfreut, das Openair Kino im Redoutenpark, für das die Stadt Bonn dem Verein KuKuG (Kunst & Kultur Bad Godesberg e.V.) einen Investitionskostenzuschuss zur Anschaffung einer mobilen Leinwand gewährt und die Mini-Garage für das Elektrolastenrad in Vilich-Müldorf:, für die die Baugenehmigung inzwischen vorliegt. Die angespannte personelle Situation in einzelnen Fachbereichen wirkt sich allerdings auch auf die Umsetzung der Projekte aus dem Bürger*innendialog zum Haushalt aus. Dies betrifft beispielsweise die verschiedenen Projekte zu Toiletten in den Stadtbezirken oder die Pflasterung des Fußwegs vom Bahnhof zum Ortszentrum Duisdorf, bei denen die Umsetzung bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts aufgrund fehlenden Personals noch nicht begonnen werden konnte und somit erst bis zum Ende des Jahres 2022 mit einer Umsetzung zu rechnen ist. In zukünftigen Bürger*innendialogen zum Haushalt sollte somit erneut ein eigenes Budget für die Umsetzung der Maßnahmen veranschlagt werden.Seite 16 von 22 6 2 Öffentlichkeitsarbeit 2.1) Pressemitteilungen Die Stadt Bonn hat regelmäßig mit Pressemeldungen über den aktuellen Sachstand des Bürger*innendialogs zum Haushalt informiert. 23.06.2021: Rat beschließt Bürgerdialog zum Haushalt 2021/2022 (Zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/juni/rat-beschliesst- buergerdialog-zum-haushalt-2021-2022.php ) 11.12.2021: Bürgerdialog zum Haushalt 2021/2022 geht in die nächste Runde (Zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/dezember/buergerdialog-zum- haushalt-2021-2022-geht-in-die-naechste-runde.php ) 05.01.2021: Dialog zum Haushalt: Vorschlagsphase endet am 7. Januar (Zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/januar-2021/dialog-zum- haushalt-vorschlagsphase-endet-am-7.januar.php ) 14.01.2021: Dialog zum Haushalt: Noch bis 17. Januar Vorschläge bewerten (Zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/januar-2021/dialog-zum- haushalt-noch-bis-17.januar-vorschlaege-bewerten.php ) 15.02.2021: Dialog zum Haushalt 2021/2022 geht eine Woche später in die letzte Runde (Zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/februar-2021/dialog-zum- haushalt-2021-2022-geht-eine-woche-spaeter-in-die-letzte-runde.php ) 22.02.2021: Online-Dialog zum Haushalt 2021/2022 geht in die letzte Runde (Zu finden unter: https://www.bonn.de/pressemitteilungen/februar-2021/buergerdialog- zum-haushalt-2021-2022-geht-in-die-letzte-runde.php ) 18.03.2021: Online-Dialog zum Haushalt: Abstimmungsphase endet am 23. März (zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/maerz-2021/online-dialog-zum- haushalt-abstimmungsphase-endet-am-23.maerz.php ) 02.07.2021: Dialog zum Haushalt 2021/2022: Rat beschließt Umsetzung der Projekte (Zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/juli-2021/dialog-zum-haushalt- 2021-2022-rat-beschliesst-umsetzung-der-projekte.php ) 20.09.2021: Dialog zum Haushalt 2021/2022: Rat beschließt Umsetzung im Stadtbezirk Bonn (Zu finden unter https://www.bonn.de/pressemitteilungen/september-2021/dialog-zum- haushalt-2021-2022-rat-beschliesst-umsetzung-im-stadtbezirk-bonn.php ) 2.2) Städtische Internetauftritte: Der Bürger*innendialog wurde im Beteiligungszeitraum auf der Startseite von Bonn-macht-mit.de platziert, um einen direkten Zugriff für alle Interessierten zu ermöglichen. Alle Nutzer*innen von Bonn-macht-mit.de haben die Möglichkeit, den Newsletter von Bonn-macht- mit zu abonnieren. Über den Newsletter wurde im Beteiligungszeitraum regelmäßig zur Teilnahme aufgerufen. Auf der städtischen Homepage www.bonn.de wurde mehrfach auf den Bürger*innendialog hingewiesen, ebenso auf den Social-Media Kanälen der Stadt.Seite 17 von 22 7 2.3) Anzeigenschaltung In der stadtweiten Zeitung „Schaufenster“ wurde zu Beginn der ersten Phase zwei Werbeanzeigen (50. und 52. Kalenderwoche 2020) und als Ankündigung der finalen Abstimmung eine Werbeanzeige (7. Kalenderwoche 2021) geschaltet. 2.4) Werbung im Stadtgebiet und in Bussen und Bahnen Im Stadtgebiet wurde auf 191 Citylightpostern und 62 Megalightplakaten für den Bürger*innendialog geworben. Hinzu kamen Werbeeinblendungen auf den City-Screens der Firma Ströer in den Kalenderwochen 49 und 52 in 2020. Im Zeitraum vom 03.12.2020 bis zum 17.12.2020 sowie vom 09.02.2021 bis zum 23.02.2021 wurde auf den Multifunktionsmonitoren in den Bussen und Bahnen der SWB geworben. Zusätzlich wurden insgesamt 100 Seitenscheibenplakate in Bussen und Bahnen angebracht. Im Beteiligungszeitraum gab es aufgrund der damaligen Coronasituation zahlreiche Beschränkungen, welche Kontaktbeschränkungen, öffentliche Veranstaltungen und den Zutritt zu öffentlichen Gebäuden betrafen. Aufgrund dessen wurde darauf verzichtet, wie in den vergangenen Jahren einen Flyer über den Bürger*innendialog zu erstellen und öffentlich auszulegen. 2.5) Persönliches Anschreiben zufällig ausgewählter Bürger*innen Anfang Dezember 2020 erhielten 5.000 zufällig ausgewählte Bonnerinnen und Bonner ein persönliches Anschreiben der Oberbürgermeisterin, in dem der Bürger*innendialog zum Haushalt erklärt und sie und zur aktiven Teilnahme bei Bonn-macht-mit.de aufgefordert wurden. Um ältere Bonner*innen gezielt zu einer Teilnahme zu bewegen, haben weitere 2.500 zufällig ausgewählte Personen, die mindestens 65 Jahre alt waren, ein separates persönliches Anschreiben erhalten. Diesem Anschreiben war ein Rückmeldebogen beigefügt, mit welchem die Angeschriebenen schriftlich ihre Vorschläge einreichen konnten. Diese wurden dann durch die Stabsstelle Bürgerbeteiligung bei Bonn-macht-mit.de eingestellt. 2.6) Ansprache der Quartiersmanagements und der Seniorenbegegnungsstätten: Die verschiedenen Quartiersmanagements wurden gebeten, in ihrem Wirkungskreis für die Teilnahme am Bürger*innendialog zu werben. Die Quartiersmanagements veröffentlichten die Informationen u.A. auf Ihren Homepages, in Newslettern und Schaukästen. Zudem wurden Seniorenbegegnungsstätten angeschrieben, um gezielt ältere Bürger*innen zur Teilnahme einzuladen. Den Seniorenbegegnungsstädten wurden ebenfalls Rückmeldebögen zur Verfügung gestellt, damit auch Personen ohne Zugang zum Internet teilnehmen konnten. Leider waren zum Zeitpunkt der Beteiligung viele Begegnungsstätten aufgrund der Coronasituation nicht oder nur eingeschränkt zu erreichen. 2.7) Ergebnisse der Rückmeldebögen: Insgesamt wurden 78 Bögen zurückgesendet, davon 76 per Post und zwei eingescannt per E-Mail. Hinzu kommen Briefe, die Bezug nehmen auf das persönliche Anschreiben ohne den Rückmeldebogen mitzuschicken. Auf dem Rückmeldebogen wurde zudem die Frage gestellt, ob die angeschriebene Personen schon vom Bürger*innendialog gehört bzw. daran teilgenommen hat.Seite 18 von 22 8 Von den 78 Personen hatten 3 bereits zuvor am Bürger*innendialog teilgenommen, 27 kannten den Bürger*innendialog bereits, hatten aber noch nicht daran teilgenommen und 45 Personen kannten den Bürger*innendialog vor dem persönlichen Anschreiben noch nicht. Die übrigen haben auf dem Rückmeldebogen keine Angaben gemacht. Zudem wurde gefragt, über welchen Weg die Personen vom Bürger*innendialog erfahren haben. Dazu wurden folgenden Angaben gemacht (Mehrfachnennung möglich): Über Familie, Freunde, Bekannte etc. 7 Internet, Soziale Medien 1 Zeitung und weitere Printmedien 18 Städtische Veranstaltungen 2 Sonstige 4 3.) Seitennutzung 3.1 Aufrufe Im gesamten Beteiligungszeitraum vom 10.12.2020 bis zum 09.03.2021 verzeichnete Bonn-macht- mit.de insgesamt rund 34.000 Seitenaufrufe. Diese Seitenaufrufe lassen allerdings sich nicht explizit dem Bürger*innendialog zum Haushalt zuordnen, sodass in dieser Zahl auch die Seitenaufrufe enthalten sind, die aufgrund eines Zugriffs auf andere Beteiligungsmöglichkeiten registriert wurden. Abbildung: Tägliche Besuchszahlen von Bonn-macht-mit vom 10.12.2020 bis zum 09.03.2021 Deutlich zu erkennen ist der Anstieg der Aufrufzahlen zum Ende der Vorschlagsphase (Phase 1.1) und während der ersten Abstimmungsphase (Phase 1.2) sowie zu Beginn der finalen Abstimmungsphase (Phase 3). Am 23.02.2021, dem ersten Tag der finalen Abstimmungsphase, wurden mit 2.036 die meisten Besuchenden gezählt. 3.2 Zugriffsart Fast die Hälfte aller Teilnehmenden erreichte Bonn-macht-mit.de im Beteiligungszeitraum direkt über den Link www.bonn-macht-mit.de. Weitere 29 % der Seitenzugriffe erfolgten unter Nutzung einer Suchmaschine, jeweils 11 % entfallen auf Seitenzugriffe über fünf verschiedene soziale Netzwerke und über Verlinkungen von anderen rund 100 Websites. Besonders häufig wurde Bonn- macht-mit.de über die Verlinkung auf Bonn.de aufgerufen. Weitere Zugriffe erfolgten über die Verlinkungen von den Seiten verschiedener Bonner Initiativen oder verschiedener Pressemedien, insbesondere die Website des General-Anzeigers Bonn.Seite 19 von 22 9 Abbildung: Art des Zugriffs auf bonn-macht-mit.de im Beteiligungszeitraum Unter den sozialen Netzwerken nimmt Facebook die wichtigste Rolle ein, 77% der Seitenaufrufe über soziale Netzwerke gehen auf Facebook zurück. Weitere Seitenzugriffe erfolgten über Instagram, Twitter, Telegram und Linkedin. Im Bürger*innendialog zum Haushalt 2019/2020 wurden lediglich Facebook und Twitter in erwähnenswertem Umfang für den Zugriff auf Bonn-macht-mit.de genutzt, insofern ist insbesondere die Entwicklung der Bedeutung von Instagram zu betonen. Über Linkedin gab es lediglich einen einzigen Seitenaufruf. Abbildung: Genutzte soziale Netzwerke für einen Zugriff auf bonn-macht-mit.de im Beteiligungszeitraum Bonn-macht-mit.de wurde im Beteiligungszeitraum hauptsächlich über mobile Endgeräte aufgerufen, 63 % der Seitenaufrufe erfolgten über Smartphones oder Tablets. Im Bürger*innendialog zumSeite 20 von 22 10 Haushalt 2019/2020 lag dieser Wert noch bei 44 %. Dies beweist erneut, dass es richtig war, großen Wert auf die Kompatibilität der Website mit mobilen Endgeräten zu legen. Abbildung: Genutzte Geräte für einen Zugriff auf bonn-macht-mit.de im Beteiligungszeitraum 4.) Fazit: Im Vergleich zum Bürger*innendialog zum Haushalt 2019/2020 ist das Interesse am Bürgerdialog zum Haushalt 2019/2020 weiter gestiegen, die Zahl der eingereichten Projektvorschläge ist von 234 Vorschlägen auf 559 angestiegen. Gleiches gilt für die Anzahl an Kommentaren (von 601 auf 794) und der abgegebenen Bewertungen für Vorschläge (von 2105 auf 10182). Nachdem bereits ein deutlicher Anstieg des Interesses vom Bürger*innendialog zum Haushalt 2017/2018 auf die vorherige Ausgabe zu verzeichnen war, hat sich dieser positive Trend fortgesetzt. Die Beteiligung wurde durch die Coronapandemie deutlich beeinflusst. Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen war nicht möglich, ebenfalls erschwerte die Pandemie manche Werbemaßnahme. Inwieweit solche Problemstellungen bei zukünftigen Ausgaben des Bürger*innendialogs relevant sein werden, wird abzuwarten sein. Die Dialogplattform Bonn-macht-mit.de wurde insgesamt gut angenommen, einzelne Nachfragen konnten in der Regel schnell beantwortet werden. Etwas häufigere Nachfragen gab es in Bezug auf das Anmeldeverfahren, da die Anmeldung für einzelne Nutzerinnen und Nutzer ein Hemmnis darstellte. Insofern sollten die weiteren Möglichkeiten zur Teilnahme (E-Mail/Rückmeldebögen etc.) weiterhin angeboten werden. Das Vorgehens, insbesondere ältere Personen durch Rückmeldebögen ebenfalls eine Teilnahmemöglichkeit zu gewähren, hat sich aus Sicht der Stabsstelle Bürgerbeteiligung ausgezahlt und sollte bei zukünftigen Konzepten erneut berücksichtigt werden. Die Ausrichtung auf die Stadtbezirksebene und auf konkrete, vorstellbare Projekte erscheint weiterhin sinnvoll. Die Aussicht, seinen unmittelbaren Lebensbereich mitzugestalten, wird von vielen Bürger*innen gerne aufgenommen. Intern erscheint die Einstellung eines eigenen Budgets für den Bürger*innendialog für eine erhöhte Umsetzungsmotivation bei den Fachämtern zu sorgen, die die Umsetzung bislang aus den eigenen Haushaltsmitteln finanzieren mussten. Im Bürger*innendialog zum Haushalt 2021/2022 wurde dieseSeite 21 von 22 11 Regelung erst im Laufe des Verfahrens getroffen, nachdem die Stellungnahmen der Verwaltung bereits abgegeben waren. Es wird empfohlen, die Finanzierung der Projekte bei zukünftigen Bürger*innendialogen zum Haushalt erneut aus einem eigenständigen, von den Bezirksverwaltungsstellen verwalteten Budget zu bestreiten. Als zentraler negativer Aspekt muss weiterhin gesehen werden, dass eine Vielzahl von Vorschlägen, die in der ersten Phase der Beteiligung eingingen, erneut nicht als umsetzbar eingestuft wurde. Den Bürger*innen sind realistische Kostenrahmen für die Umsetzung ihrer Vorschläge häufig nicht bekannt, sodass eine Vielzahl an Vorschlägen aufgrund der zu erwartenden Kosten als nicht umsetzbar eingeschätzt wurde. Dass diejenigen Vorschläge, die in der ersten Phase die meisten Stimmen erhalten haben, in der dritten Abstimmungsphase deshalb nicht mehr zur Auswahl standen, führte verständlicherweise zu Enttäuschung bei vielen Bürger*innen. Zudem bedeutete dies einen zusätzlichen Aufwand für die Fachabteilungen, da diese zusätzliche Projektideen prüfen mussten. Die dafür eingeplante Zeit erwies sich als insgesamt zu knapp bemessen. Für zukünftige Verfahren wird es wichtig sein, eine noch intensivere Moderation in der ersten Phase vorzunehmen um bei den Vorschlägen, bei denen sich bereits ohne intensivere Vorprüfung abzeichnet, dass eine Umsetzung nicht möglich sein wird, noch vor der ersten Abstimmung einzugreifen und ggf. auf Alternativmöglichkeiten hinzuarbeiten. Für die Erstellung der Stellungnahme ist den Fachämtern mehr Zeit einzuräumen. Entscheidend für den Erfolg zukünftiger Bürger*innendialoge wird es sein, die im Bürger*innendialog zum Haushalt 2021/2022 beschlossenen Projekte möglichst zeitnah und öffentlichkeitswirksam umzusetzen. Dadurch wird den Bürger*innen der direkte Nutzen einer Teilnahme am Bürger*innendialog für ihr direktes Lebensumfeld dargestellt.Seite 22 von 22
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de