220501 · Mitteilungsvorlage
Nachhaltige Bauleitplanung: Einführung und Anwendung einer Prüffragencheckliste
Kerndaten
- Nummer
- 220501
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 16.03.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Entscheidung federführend
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 220501 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Nachhaltige Bauleitplanung: Einführung und Anwendung einer Prüffragencheckliste Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 06.04.2022 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 19.05.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Kurz zusammengefasst Ausgelöst durch den Ratsbeschluss vom 07.11.2019 (DS Nr.: 190441) zum „Nachhaltigen Bauen“ hat die Verwaltung für den Bereich der Bauleitplanung ein Prüfschema erarbeitet, welches die aufeinanderfolgenden Beschlüsse im Planverfahren (Zielbeschluss, Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung sowie Offenlagebeschluss) aufgreift und passend zum jeweiligen Planungsstand entsprechende Fragen i.S einer Checkliste formuliert. Damit soll sichergestellt werden, dass bei allen Planungsschritten eines Vorhabens die Ziele der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie, das Leitbild der Stadt zu Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Grundsätze einer mehrfachen Innenentwicklung laufend im Blick gehalten und im Handeln von Verwaltung und Politik verankert werden. Dies ermöglicht frühzeitig einen umfassenden Blick auf die Auswirkungen eines Vorhabens. Im Ergebnis machen die Nachhaltigkeitsfragen in sämtlichen Phasen eines Bebauungsplanverfahrens deutlich, ob ein Vorhaben keine, eher negative oder eher positive Auswirkungen im Hinblick auf die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie hat. Die Prüfung zeigt auch, wo Zielkonflikte vorliegen. Die Nachhaltigkeitsprüfung versteht sich jedoch nicht als „Nachhaltigkeitsbescheinigung“. Die Nachhaltigkeitsprüfung trifft daher nicht die Entscheidung für oder gegen ein Vorhaben, sondern soll künftig Bestandteil jeder Beschlussvorlage im Rahmen der Bebauungsplanverfahren und somit eine zusätzliche Entscheidungshilfe für die politischen Gremien sein, die insbesondere bei Zielkonflikten zwischen unterschiedlichen Interessenslagen notwendig ist. Ein Vorhaben kann trotz negativer Auswirkungen auf ein Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie dennoch wichtig für die Erreichung anderer Ziele weiterer Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie sein. Ausführliche Erläuterung HintergrundSeite 1 von 35 Seite 2 In Bonn, der deutschen UNO-Stadt für Nachhaltigkeit weltweit, nimmt das Thema Nachhaltigkeit auch im kommunalen Kontext eine zentrale Rolle ein. So engagiert sich die Bundesstadt in besonderem Maße für die lokale Umsetzung der 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen beschlossenen Nachhaltigkeitsziele, den sogenannten Sustainable Development Goals (SGD’s). In diesem Kontext steht die erste Bonner Nachhaltigkeitsstrategie, die 2019 vom Rat der Stadt beschlossen wurde. Damit wird auf kommunaler Ebene konkret und anschaulich, was auf übergeordneter Ebene eher abstrakt und vage klingt. Für die für Bonn zunächst sechs prioritären Handlungsfelder wurden Leitlinien, strategische und operative Ziele entwickelt, die idealerweise in sämtlichen Prozessen integriert berücksichtigt werden sollen. Auch für den Prozess der Bauleitplanung gilt es, dieses beschlossene Handlungskonzept mit Zielvorstellungen ganz unterschiedlicher Belange zu berücksichtigen. So hat der Rat der Stadt Bonn die Verwaltung am 7.11.2019 beauftragt, im Rahmen der Regionalplanung, der Flächennutzungsplanung, der Bauleitplanung sowie bei eigenen Baumaßnahmen (Hoch- und Tiefbau) das Prinzip der Nachhaltigkeitsstrategie zu stärken (DS Nr. 190441). Des Weiteren wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept vorzustellen, wie das Prinzip unter Berücksichtigung des sozial notwendigen Wohnungsbaus bei zukünftigen Bauprojekten in der Stadt umgesetzt werden kann und wie die verschiedenen Leitinteressen innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie abgewogen werden können. Da der Beschluss jedoch neben dem Handlungsfeld der „Nachhaltigen Bauleitplanung“ auch den Bereich des „Hoch- und Tiefbaus“ beinhaltet, wurde in einer verwaltungsinternen Abstimmung entschieden, die Bereiche Bauen und Planen im Prozess zum o.g. Antrag getrennt zu bearbeiten. Diese Mitteilungsvorlage bezieht sich explizit auf die „Nachhaltige Planung“ als eigenständiges Unterthema des Beschlusses mit der DS Nr.: 190441. Rahmenbedingungen Für den Bereich der Bauleitplanung soll das eigenständige Unterthema „Nachhaltige Planung“, das die nachhaltige Bauleitplanung beinhaltet, unter folgenden Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Ebenfalls betrachtet werden außerdem die Ziele der mehrfachen Innenentwicklung sowie die Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung Nach dem Baugesetzbuch, das für die Aufstellung/Änderung des Flächennutzungsplans und der Bebauungspläne die maßgebliche Rechtsgrundlage darstellt, sollen die Bauleitpläne eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung gewährleisten, die die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen auch in Verantwortung gegenüber künftigen Generationen miteinander in Einklang bringt - § 1 (5) BauGB. Dieser Nachhaltigkeitsbegriff mit den drei Komponenten „Soziales“, „Ökonomie“ und „Ökologie“ geht zurück auf die Vereinten Nationen (Rio 1992). Die Bonner Nachhaltigkeitsstrategie setzt den Rahmen für eine Umsetzung des Leitbilds einer nachhaltigen Entwicklung in Bonn imSeite 2 von 35 Seite 3 Kontext der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen. Diese Ziele sind mit den Belangen kompatibel, die nach § 1 (6) BauGB bei der Aufstellung der Bauleitpläne „insbesondere zu berücksichtigen“ sind. Der Zielkatalog des Ratsbeschlusses vom 7.11.2019 zum „Nachhaltigen Bauen“ für die Bauleitplanung erfasst Teile der Nachhaltigkeitsziele des Baugesetzbuchs bzw. der Vereinten Nationen und der mehrfachen Innenentwicklung. In der Stadtplanung wird seit einiger Zeit das Paradigma der „mehrfachen Innenentwicklung“ als Leitlinie verfolgt. Danach soll die Entwicklung der Stadt nicht nur im Sinne einer baulichen Verdichtung betrieben werden, sondern zugleich auch die Erhaltung, Weiterentwicklung und Qualifizierung des urbanen Grüns gewährleistet werden. Zusätzlich wird ein Fokus auf Mobilitätskonzepte zur Reduzierung der Individualverkehre und zur Förderung des Umweltverbundes im Zuge baulicher Verdichtungen gerichtet werden. Die „Nachhaltige Bauleitplanung“ und die „Mehrfache Innenentwicklung“ verfolgen gleich gerichtete Ziele, wobei der Nachhaltigkeitsbegriff umfassender ist. Auch die Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung sind zentrale Themen der Stadtentwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund der Ratsbeschlüsse „Unsere Stadt wird bis 2035 klimaneutral“ und „Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung“. Bei der Bauleitplanung geht es in diesem Kontext darum, die ökologische bzw. bioklimatische Bedeutung von Flächen und Vorhaben zu berücksichtigen, Potenzialflächen Klimawandel angepasst baulich zu entwickeln sowie die erforderlichen Voraussetzungen für einen energieeffizienten und emissionsarmen Städtebau zu schaffen. Diese sind zum Teil ebenfalls bereits durch die operationalisierten Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie abgedeckt. Einzelne Fragestellungen sind jedoch dort nicht explizit genannt und werden daher ergänzt. Mehrstufiger Nachhaltigkeitscheck mittels Checkliste Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen soll die im Ratsbeschluss geforderte Operationalisierung der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie in der Bauleitplanung künftig durch einen mehrstufigen Nachhaltigkeitscheck mit Hilfe einer strukturierten Prüffragen-Checkliste (siehe Anlage 1) im Zusammenhang mit den Zielbeschlüssen zur Bauleitplanung (Stufe I), zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit (Stufe II) und schließlich zur Offenlage des Bauleitplanentwurfs (Stufe III) vorgenommen werden. Dabei orientiert sich die Checkliste im Wesentlichen an den in der Nachhaltigkeitsstrategie definierten und damit für die Stadt Bonn beschlossenen Themenfeldern, Leitlinien und strategischen Zielen. Die mehrstufige Prüfung im Laufe eines Planverfahrens soll in Bonn folgendermaßen durchgeführt werden: I. Stufe: Zielbeschlüsse Durch Vorlagen für Zielbeschlüsse werden die politischen Gremien i.d.R. erstmalig mit Bauvorhaben befasst, für die ein Bebauungsplan geändert oderSeite 3 von 35 Seite 4 erstmalig aufgestellt werden soll (DS-Nr. 1611330) um frühzeitig eine grundsätzliche zustimmende oder ablehnende Willensbekundung zum einem geplanten Vorhaben einzuholen. Bisher enthielten die Verwaltungsvorlagen zu Zielbeschlüssen neben einer Beschreibung der städtebaulichen Entwicklungsziele und einer städtebaulichen Bewertung des Vorhabens Beurteilungskriterien zur Festlegung von Prioritäten der Bearbeitung des jeweiligen Planverfahrens. Dabei wurden quantitative Fragen (Anzahl Wohneinheiten/ Arbeitsplätze, das gesamtstädtische Interesse an dem Projekt (z.Bsp.: wird das Betreuungsangebot für Kinder verbessert?), der Modellcharakter des Vorhabens usw. geprüft und bewertet. Künftig soll diese Bewertung durch einen Nachhaltigkeitscheck erster Stufe ergänzt werden. Bei diesem sollen zum frühestmöglichen Zeitpunkt zentrale Themen der Nachhaltigkeitsstrategie identifiziert und geprüft werden, welche Themenfelder der Strategie durch das Vorhaben berührt sind. Diese ergänzende Einordnung des Projekts trägt nicht nur dem Ratsbeschluss zum nachhaltigen Bauen Rechnung, sondern soll auch mögliche Kritikpunkte an Nachverdichtungsprojekten beleuchten. Diese sind eine regelmäßig als zu hoch befürchtete bauliche Dichte, der Verlust von Freiräumen/ Naturräumen, eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens und der Verlust der gewachsenen Identität von Quartieren. II. Stufe: Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit Die textlichen Beschreibungen allgemeiner Ziele und Zwecke der Planung in den Verwaltungsvorlagen zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sind sachlich deutlich differenzierter und tiefgehender als die Vorlagen zu Zielbeschlüssen. Dies ist dadurch begründet, dass bei der Ausarbeitung des Planvorentwurfs zahlreiche Sachfragen umfangreich analysiert und bereits bei der Entwurfserstellung berücksichtigt wurden. Dies betrifft insbesondere das städtebauliche Konzept im Hinblick auf die Art der baulichen Nutzung und die Kubatur von Gebäuden, Fragen der verkehrlichen Erschließung und des ruhenden Verkehrs, die Anbindung des Plangebiets an den ÖPNV und die Berücksichtigung der Interessen von Fußgängern und Radfahrern, die Grundzüge der Freiraumgestaltung und der technischen Ver- und Entsorgung, Anlagen der sozialen Infrastruktur und die Berücksichtigung der Schutzgüter Mensch, Boden, Wasser, Klima, Luft, Tiere und Pflanzen, Landschaftsbild und Erholung, Kultur- und Sachgüter usw. Auf dieser Stufe der Bauleitplanung kann die Nachhaltigkeitsprüfung entsprechend konkreter und tiefgehender als zum Zielbeschluss erfolgen. Mittels an Detail- bzw. Beurteilungsschärfe zunehmenden -Fragen wird abgeklärt, wie sich das Vorhaben mit den relevanten Themen der Nachhaltigkeitsstrategie auseinandersetzt und welche Lösungen sich für die berührten Themen finden lassen könnten, um mögliche Zielkonflikte zu minimieren. III. Stufe: Öffentliche Auslegung des Bauleitplanentwurfs In diesem Planungsstadium ist der städtebauliche Entwurf abschließend fixiert – vorbehaltlich eventueller Änderungen, die sich zum Beispiel aus der Berücksichtigung von Stellungnahmen zur öffentlichen Planauslegung ergeben. Notwendige Gutachten, insbesondere zu Umweltbelangen sind erstellt und bei den Planfestsetzungen (textlich und zeichnerisch) berücksichtigt. Die Planbegründung und gegebenenfalls der Umweltbericht enthalten sehr detaillierte Aussagen zu allen Belangen, die bei der Planerstellung zuSeite 4 von 35 Seite 5 berücksichtigen waren. Auf dieser Grundlage wird die in Stufe II durchgeführte Nachhaltigkeitsprüfung durch Stufe III fortgeführt und abgeschlossen. Hier steht im Vordergrund die Frage, welche im Verfahren erreichten Qualitäten im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsstrategie sich durch Festsetzungen im Bebauungsplan oder durch Vereinbarungen im Städtebaulichen Vertrag verbindlich sichern lassen. Ziele der Checkliste In einem intensiven Arbeitsprozess, in den alle an der Bauleitplanung beteiligten Ämter eingebunden waren, ist ein Prüfschema mit Prüffragen (Checkliste 1.0) entstanden. Die Checkliste 1.0 greift die aufeinander folgenden Beschlüsse im Planverfahren (Zielbeschluss, Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung sowie Offenlagebeschluss) auf und formuliert dem jeweiligen Planungsstand entsprechende Fragen. (siehe Anlage 1). Damit soll sichergestellt werden, dass bei allen Planungsschritten eines Vorhabens die Ziele der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie, das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Grundsätze einer mehrfachen Innenentwicklung laufend im Blick gehalten werden und im Handeln von Verwaltung und Politik verankert werden. Dies ermöglicht frühzeitig einen umfassenden Blick auf die Auswirkungen eines Vorhabens. Die unterschiedlichen Belange werden dokumentiert und es ist Aufgabe der Abwägung, zu situationsgerechten Lösungen zu kommen. Anwendung der Checkliste Die Checkliste „Nachhaltige Planung“ ist als Instrument und als Darstellung für eine Nachhaltigkeitsprüfung im Kontext der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie zu verstehen. Zur besseren Lesbarkeit und zur spezifischen Verwendung in den verschiedenen Planungsphasen ist sie in drei Phasen untergliedert. Jeder Planungsphase ist eine Stufe der Checkliste zugeordnet, die künftig als Anlage Bestandteil des jeweiligen Verfahrensbeschlusses sein wird. Zum besseren Verständnis ist dieser Mitteilungsvorlage ein „Dummy“ eines Zielbeschlusses beigefügt. (Anlage 2 und 3). Der Dummy zeigt, wie – neben den etablierten Ausführungen zur Einschätzung des Vorhabens (Quantität, Modellcharakter, Umwelt, Natur-und Artenschutz, Klima etc.) - künftig zum Ausdruck gebracht wird, dass die Checkliste zur Nachhaltigen Planung angewendet wurde. Evaluation Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei der Checkliste um ein dynamisches Tool handelt. Die Liste wird als „work in progress“ gesehen und unterliegt der Dynamik zunehmender bzw. sich wandelnder Fragestellungen innerhalb eines Planungsprozesses. Die Checkliste und deren Anwendung soll in regelmäßigen Abständen evaluiert werden und insbesondere auf ihre Praxistauglichkeit und die Aktualität der Fragestellungen hin geprüft werden. Außerdem sollen neue Erkenntnisse bzw. Standards laufend integriert werden. Die Verwaltung berichtet.Seite 5 von 35 Seite 6 Anlage/n 1 Nachhaltigkeitscheckliste_gesamt (öffentlich) 2 Dummy eines Zielbeschlusses (öffentlich) 3 Nachhaltigkeitscheckliste vom Dummy Zielbeschluss (öffentlich)Seite 6 von 35 Zum Zielbeschluss Zielbeschluss (entwickelt aus den strategischen Zielen der BNHS) Fragestellung: Lassen sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zentrale Themen der Nachhaltigkeitsstrategie identifizieren? Welche Themenfelder sind durch das Vorhaben berührt? Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Mobilität Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Verkehr: Welche voraussichtlichen verkehrlichen Auswirkungen des Vorhabens auf das Umfeld des Plangebietes wird es geben? Ist eine Verkehrsvermeidung durch Nutzungsmischung im Projekt / für das Quartier möglich? Kann im weiteren Verfahren voraussichtlich ein zielführendes Mobilitätskonzept vereinbart/realisiert werden, um Verkehre nach Möglichkeit auf den Umweltverbund zu verlagern? Umweltverbund: Ist die Erschließung des Plangebietes durch den Umweltverbund (Fuß-, Radverkehr und ÖPNV/SPNV) grundsätzlich gegeben? Klima und Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Klimaanpassung: Ist eine Ersteinschätzung des Vorhabens unter klimarelevanten Aspekten insbesondere unter der Berücksichtigung folgender Fragestellung erfolgt? Wird das Ziel des Freihaltens von Kaltluftleitbahnen beachtet? Werden im weiteren Verfahren voraussichtlich Detailgutachten notwendig? Ist eine Bestandsaufnahme der allgemeinen Rahmenbedingungen zu den Themen Gewässer, Niederschlagswasser und Starkregen erfolgt mit Berücksichtigung folgender Fragestellungen: Gibt es Starkregengefährdung im Gebiet?Nachhaltigkeitscheckliste1 von 21Seite 7 von 35 Zum Zielbeschluss Gibt es Hochwassergefährdung im Gebiet? Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten geben darüber Aufschluss Gibt es Fließgewässer im Gebiet? Besteht Pflicht der Offenlegung/Renaturierung im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie? Welche Bereiche deckt das gesetzlich festgelegte /vorläufige gesicherte Überschwemmungsgebiet ab? Sind für die Planung relevante Wasserschutzzonen betroffen? Klimaschutz und Energie: Sind dem Vorhabenträger zu beachtende Ratsbeschlüsse aus den Bereichen Klimaschutz/Energie (Bsp.: DS9500876NV2,DS1512547,DS210919) kommuniziert worden? Wurde dem Vorhabenträger das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung kommuniziert?Nachhaltigkeitscheckliste2 von 21Seite 8 von 35 Zum Zielbeschluss Natürliche Ressourcen und Umwelt, kulturelles Erbe+ graue Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Flächeninanspruchnahme: Ist zu erwarten, dass die Planung/das Vorhaben Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat? Ist die Planung / das Vorhaben mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden? Finden Flächeninanspruchnahmen von Schutzgebieten statt oder können Auswirkungen auf Schutzgebiete nicht ausgeschlossen werden? (FFH-Gebiete, NSG, LSG, geschützte oder schutzwürdige Biotope, Naturdenkmale, geschützte LS-Bestandteile z.B. Alleen) Ist der Planungsraum bislang unversiegelt? Welche Entscheidung über die Art des B-Plan Verfahrens wurde getroffen? § 13a BauGB ohne Eingriffsermittlung und ohne Kompensationsmaßnahmen oder im Vollverfahren mit Eingriffskompensation? Wird dem Primat der Innenentwicklung gefolgt? Handelt es sich um eine Arrondierung? Handelt es sich um Konversion bzw. Abriss und Neubau statt erstmaliger baulicher Inanspruchnahmen? Handelt es sich um eine Intensivierung der Nutzung derzeit bebauter Flächen? Vegetation: Ist im Plan- / Vorhabengebiet Baumbestand vorhanden, der ggf. satzungsgeschützt sein kann? Kulturelles Erbe: Sind die Belange von Baukultur, Denkmalschutz, erhaltenswerten Gebäuden / Ortsteilen, Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes allgemein angesprochen?Nachhaltigkeitscheckliste3 von 21Seite 9 von 35 Zum Zielbeschluss Arbeit und Wirtschaft Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Arbeitsplätze: Lässt sich im Plangebiet Arbeiten und Wohnen vereinbaren? Gewerbeansiedlung und Bestand: Werden Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben geschaffen? Gesellschaftliche Teilhabe und Gender Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Soziale Infrastruktur: Führt das Vorhaben zu einer Stärkung oder Ergänzung sozialer Infrastruktur, z.B. durch Bau einer Kita oder eines öffentlichen Spielplatzes? Trägt das Vorhaben zum bedarfsgerechten Ausbau des Bildungsbereichs bei (Elementarbereichs, Ganztagsschule und außerschulische Bildungseinrichtungen)? Strukturen: Wird eine kleinteilige Nutzungsmischung (Wo/Arbeit/Versorgung/Freizeit) angestrebt? Hat das Vorhaben Innovations- und Modellcharakter? Welchen Bonner Bedarfen dient das Vorhaben? (Wohnen, Gewerbe, Infrastruktur …) Wohnungsbau Kommt das Bonner Baulandmodell zur Anwendung?Nachhaltigkeitscheckliste4 von 21Seite 10 von 35 Zum Zielbeschluss Globale Verantwortung und Eine Welt Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Ein Beitrag zu den SDG's : Nachhaltigkeitscheck im Sinne der BNHSNachhaltigkeitscheckliste5 von 21Seite 11 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Frühzeitige Beteiligung (u.a. entwickelt aus den strategischen und den operativen Zielen der BNHS) Fragestellung: Wie werden die berührten Themen umgesetzt? Welche aussagen lassen sich treffen? Wie setzt sich das Vorhaben mit den relevanten Themen auseinander? Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Mobilität Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Verkehr: Welche Prognoseverkehre werden durch das Vorhaben ausgelöst (Erste grundsätzliche Aussagen aus Voruntersuchung)? Wie sieht die Erreichbarkeit von / Ausstattung mit Nahversorgungseinrichtungen mit Ziel der Verkehrsvermeidung aus? Wie stellen sich die Grundstrukturen des Mobilitätskonzeptes dar bzw. können erste Maßnahmen benannt werden? Umweltverbund: Welche Maßnahmen sind zur Verbesserung der Erschließung durch den Umweltverbund geplant? (Verkehrliche Ersteinschätzung) Anbindung des Vorhabens an den ÖPNV / SPNV? Bessere Vernetzung mit vorhandenen Fußwegen? Ausbau der Radinfrastruktur im Quartier notwendig/verbesserungsbedürftig? Angebote der kombinierten Verkehrsmittelwahl – Mobilstationen im Umfeld vorhanden? Berücksichtigt die „Innere Erschließung“ des Plangebietes den Umweltverbund gut ? Erscheint eine Modal-Split-Verschiebung i.R. des Umweltverbundes möglich? Werden E-Ladestationen vorgesehen?Nachhaltigkeitscheckliste6 von 21Seite 12 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Klima und Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Klimaanpassung: Wird die bioklimatische Bedeutung bzw. Situation einer Fläche durch die Planung voraussichtlich eher verbessert oder verschlechtert? Gibt es Optimierungspotenziale? Ist die bioklimatische Bedeutung von Freiflächen bzw. der bioklimatischen Situation in Siedlungsgebieten berücksichtigt worden? Ist die aktuelle stadtklimatische Situation im Planungsraum sowie der voraussichtlichen Auswirkungen der Planung geprüft worden? Ist die verbale Beschreibung der Kaltluftleitbahnen/Strömungsfelder/Kaltluftentstehung sgebiete im Planvorentwurf bzw. in den Allgemeinen Zielen und Zwecken der Planung enthalten? Ist eine verbale Beschreibung und Bewertung geeigneter Maßnahmen zur Optimierung der Durchlüftung und Reduktion zusätzlicher Wärmebelastung erfolgt? Wie ist der lokale Wasserhaushalt (Niederschlag, Verdunstung, Grundwasserneubildung, Abbfluss) im zu bebauenden Gebiet? Ist bereits erkennbar, ob der lokale Wasserhaushalt durch das Vorhaben verschlechtert wird? Wie berücksichtigt der Planvorentwurf die Anforderungen an gesunde Wohn-und Arbeitsbedingungen auch in sommerlichen Hitzeperioden? Ist eine Nutzung durch vulnerable Bevölkerungsgruppen angedacht?Nachhaltigkeitscheckliste7 von 21Seite 13 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Wenn ja, ist der erhöhte Schutzanspruch vor klimatischen Belastungen berücksichtigt worden? Ist bei Hanglagen eine Erosionsproblematik beim städtebaulichen Konzept berücksichtigt worden? Wasserwirtschaftliche Potentialanalyse Ist eine getrennte Regen- und Abwasserbeseitigung geplant? Besteht eine Versickerungspflicht oder nicht? Ist das Gebiet geeignet zur Regenwasserversickerung/ - rückhalt? Wie können Maßnahmen zur dezentralen Regenwasserversickerung/natürlichem Regenrückhalt in der Fläche nach dem Schwammstadtprinzip/wassersensible Stadtentwicklung umgesetzt werden? Gibt es Verdachtsflächen und schränken diese die Versickerungsfähigkeit ein? (Bodenaltlasten, Beschaffenheit, Flurabstand GW, Möglichkeiten städtischer Flächen, auf die das Wasser geleitet werden kann) Können bei Maßnahmen zur Versickerung/Rückhalt gesetzlich festgelegte Abstände/Normen in der Fläche eingehalten werden? Wasserwirtschaftliche Bedarfsanalyse Welche Art der Regenwasserbewirtschaftung soll ausgeführt werden? Kann das Niederschlagswasser genutzt werden? Erfolgte eine Anpassung des Bebauungskonzepts an Ergebnisse des Überflutungsnachweises?Nachhaltigkeitscheckliste8 von 21Seite 14 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Wie gestaltet sich die Schaffung von Versickerungsmöglichkeiten, Zwischenspeichern für Niederschlagswasser? Ist Regenrückhalt für Starkregen im Bereich notwendig und möglich? Liegt eine topographische Gefährdungsanalyse vor? Bieten die jeweiligen Maßnahmen Vor-/Nachteile für angrenzende Gebiete/ggf. Unteranlieger? Wird das Verschlechterungsgebot beachtet? Sollen Bereiche für Regenwasserversickerung/- speicherung „dienen“? Ist die Art, der Bedarf und die Notwendigkeit von Regenrückhalt/-versickerung in der jeweiligen Fläche identifiziert worden? Können Verkehrswege als Notwasserweg zur Ableitung genutzt werden? Wasserwirtschaftliche Maßnahmen/Umsetzung Wie kann das Niederschlagswasser genutzt werden um die Folgen des Klimawandels zu reduzieren? Welcher Flächenbedarf ergibt sich für die jeweiligen Maßnahmen? Ist eine Reduktion des abgeleiteten Niederschlags durch Gründächer machbar? Ist eine multifunktionale Flächennutzung hinsichtlich wasserwirtschaftlicher Maßnahmen möglich? Kann das Niederschlagswasser durch gestalterische Mittel erlebbar gemacht werdenNachhaltigkeitscheckliste9 von 21Seite 15 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Klimaschutz und Energie: Wurde das Vorhaben vor dem Hintergrund eines solarenergetisch optimierten Städtebaus/Gebäude überprüft? Sind Dachflächen- oder ggf. Fassadenflächen zur Nutzung für Photovoltaik vorgesehen? Welcher Energieeffizienzstandard wird angestrebt? Welche Energieversorgungsvarianten werden betrachtet? Ist eine Prüfung auf mögliche Fern- oder Nahwärmeversorgung erfolgt? Welche Bauart ist vorgesehen? Werden umweltverträgliche und klimaschonende Konstruktionen und Baumaterialien vorgesehen? Wird ggf. eine Nachhaltigkeitszertifizierung geplant? Wurde geprüft, ob der Bestand nachhaltig saniert und umgenutzt werden kann? (bei -Teil-Abriss/Neubau)Nachhaltigkeitscheckliste10 von 21Seite 16 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Natürliche Ressourcen und Umwelt, kulturelles Erbe+ graue Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Flächeninanspruchnahme: Wie soll dem Grundsatz des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden Rechnung getragen werden? Ist eine ausreichende bauliche Dichte im Sinne einer behutsamen Nachverdichtung geplant? (WE/ha, Dichte im Vergleich zum Quartier, Ortsteil, Gesamtstadt) Wurden Szenarien zu unterschiedlichen Dichten erstellt? Wird dem Vorrang für Mehrfamilienhäuser im Kernbereich Rechnung getragen? Wie hoch ist der Anteil an wiedergenutzter Fläche/ Konversionsfläche/umgenutzter Fläche? Werden Flächen aus der baulichen Nutzung herausgenommen bzw. werden Flächen entsiegelt? Werden Flächen gezielt freigehalten? Erfolgte eine bedarfsgerechte Planung der Nutzungen und Nachbarschaften (Wo-Gebäudetypen, Gewerbe, Infrastruktureinrichtungen etc.)? Wurden besondere Wohnformen beachtet? Freiraum und Grünkonzeption: Werden die bestehenden und geplanten Freiraumqualitäten nach dem IFS berücksichtigt? Werden private Grünräume auch zum Nutzen der Allgemeinheit geschaffen? Können öffentl. Räume o. grüne Freiräume im Zuge desVorhabeens im Quartire aufgewertet werden?Nachhaltigkeitscheckliste11 von 21Seite 17 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Gibt es Begrünungskonzepte im Vorhaben? Ergeben sich Grün- Angebote fürs umliegende Quartier? Wurden Grün-Vernetzungsmöglichkeiten genutzt? Können bestehende Freiraumstrukturen durch Änderung der Nutzung/Zugänglichkeit genutzt werden? Wie sieht die Begrünung von Straßen und Plätzen aus? Wie sieht die Erreichbarkeit relevanter Grünstrukturen/Grünausstattung aus? Wie sieht die Weiterentwicklung der blau-grünen Infrastruktur im Bestand / im Neubau aus? Ist eine Dach- / Fassadenbegrünung vorgesehen? Werden die Aspekte der Niederschlagswasserversickerung, naturnahen, biodiversitätssteigernden Grünflächengestaltung (Pflanzen, Insekten- und Vogelschutz), Berücksichtigung heimischer trockenresistenter Arten, Entsiegelung ausreichend beachtet? Werden ausreichende Gebäudeabstände zur Sicherstellung ausreichender Belüftung und Besonnung eingehalten? Artenschutz: Sind im Plangebiet offensichtlich Habitatstrukturen zu erkennen, die artenschutzrechtlich relevant sein können?Nachhaltigkeitscheckliste12 von 21Seite 18 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Wie sehen die Möglichkeiten zum Erhalt, zur Weiterentwicklung und zur Vernetzung der biologischen Vielfalt aus? Liegen Ergebnisse der artenschutz-rechtlichen Vorprüfung (ASP Stufe I) vor? Kommt die ASP zu dem Ergebnis, dass Verletzungen artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände (gem. § 44 (1) Nrn. 1-3 BNatSchG), nicht ausgeschlossen werden können? Ist eine vertiefende Artenschutzprüfung (Art-für Art Prüfung/ASP Stufe II) erforderlich? Sind faunistische Erhebungen durchzuführen? Vegetation: Sind Baum- oder Gehölzbestände von einer Überplanung betroffen? Muss für die Umsetzung der Planung / des Vorhabens satzungsgeschützter Baumbestand gefällt werden? Wie viele Bäume müssen wegen ihres Standorts im Baufeld gefällt werden? Wie viele Bäume müssen wegen des Standorts im Arbeitsbereich / Baustelleneinrichtungsfläche während der Bauphase gefällt werden? Ist der Baumbestand gutachterlich in Beziehung zur Planung gesetzt worden bzw. ein Gutachten beauftragt? Welche Kompensationsflächen sind vorgesehen? Kulturelles Erbe: Ist kulturelles Erbe im Sinne des Denkmalschutzes direkt betroffen? Baudenkmäler Welche gestaltprägenden Merkmale müssen die Neubauvorhaben aufweisen, damit die Denkmalschutzziele ausreichend gewürdigt werden?Nachhaltigkeitscheckliste13 von 21Seite 19 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Welche Materialien/Bautechniken sind, auch aus ökologischen Gründen bei den Neubauvorhaben, zu erhalten bzw. adäquat zu ergänzen/fortzuschreiben (bspw. Holz statt Kunststoff, mineralische Anstriche, natürliche/recycelbare Dämmstoffe)? Kann das Planungsziel erneuerbare Energien/Erhöhung Bepflanzungsanteil (Photovoltaik, Sonnenkollektoren, Fassaden- /Dachbegrünung) auch an bzw. auf anderen (Neu)Bauelementen wie z.B. Fahrradabstellanlagen umgesetzt werden, um Beeinträchtigung der Denkmalschutzziele zu verhindern? Bodendenkmäler Kann eine archäologische Fläche ungestört erhalten werden? Falls nicht: Wie können Funde im Entwicklungsbiet aufbereitet und präsentiert werden? Arbeit und Wirtschaft Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Arbeitsplätze: Werden durch die Planungen Arbeitsplätze geschaffen? Werden Arbeitsplätze gefährdet? Wie gestalten sich die Möglichkeiten für Mitarbeitende zum Arbeitsplatz zu gelangen (ÖPNV, Fahrradwege, KFZ)? Gewerbeansiedlung und Bestand: Werden die vorgesehenen gewerblichen Nutzungen konkretisiert? Sind Unternehmen betroffen? Werden bestehende Gewerbegebiete durch den neuen B-Plan im Bestand gefährdet? Gefährdet die Planung die Entwicklung/Schaffung eines Gewerbegebietes?Nachhaltigkeitscheckliste14 von 21Seite 20 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Wie gestaltet sich die Erschließung (z.B. Anlieferung) von Gewerbebetrieben? Haben Festsetzungen der Verkehrsführung Auswirkungen auf Gewerbebetriebe? Gibt es insbesondere negative Auswirkungen auf die Betriebe? Gesellschaftliche Teilhabe und Gender Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Soziale Infrastruktur: Greift es unterschiedliche Bedürfnisse auf (Familien, junge, alte, behinderte Menschen …)? Kann das Wohnumfeld naturnah und mit ausreichend Spielmöglichkeiten gestaltet werden? Werden Angebote bewegungsaktivierender Infrastruktur geschaffen? Findet eine konkrete Aufwertung des öffentlichen Raums statt? Fand eine Beteiligung der Behindertengemeinschaft und der städtischen Gleichstellungsstelle an der Planung statt? Strukturen: Wie fügt sich das Vorhaben in gewachsene Strukturen / Identität des Ortes ein? In welcher Art und Weise werden bestehende / benachbarte Ortsteile / Quartiere / Nachbarschaften tangiert? Kann eine Aufwertung des öffentlichen Raums stattfinden? Wohnungsbau: Wie hoch soll der Anteil geförderten Wohnraums sein? (Mehr möglich/gewünscht als Vorgaben BBLM) Ist das Vorhaben dann noch sozialverträglich?Nachhaltigkeitscheckliste15 von 21Seite 21 von 35 Zur Frühzeitigen Beteiligung Kann mindestens 1/3 der Grundstücksfläche als Grünfläche gestaltet werden (Fördervoraussetzung!)? Welche Geschossigkeit ist im Plangebiet vorgesehen (Maßgaben der Wohnraumförderbestimmungen)? Berücksichtigt das Vorhaben Baufelder für innovative Wohnformen? Wie ist das Verhältnis von Einfamilienhäusern zu Geschoßwohnungsbau (Schaffung gemischter Strukturen auch im geförderten Wohnungsbau durch Miet-Einfamilienhäuser und klassischen Mietwohnungsbau)? Gibt es Aussagen zum geplanten Wohnungsmix? Globale Verantwortung und Eine Welt Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Ein Beitrag zu den SDG's : Nachhaltigkeitscheck im Sinne der BNHSNachhaltigkeitscheckliste16 von 21Seite 22 von 35 Zur Offenlage Offenlage Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Mobilität Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Verkehr: Sind Festsetzungen zu Nahversorgungseinrichtungen getroffen,damit Einkaufsverkehre in nicht integrierte Lagen vermieden werden können? Beinhaltet die Verkehrsuntersuchung/ das Mobilitätskonzept konkrete Vereinbarungen zu u.a. zur Verlagerung/Neuerrichtung von ÖPNV- Haltestellen, zu Vereinbarungen zur Radinfrastruktur und zu Fahrradabstellanlagen, zum Bau von Mobilstationen, zu Gehwegverbindungen und -breiten, zu Jobticketangebote, zu Car-/Bike-Sharing-Angeboten, zu Duschmöglichkeiten und Umkleidekabinen für Beschäftigte, etc. und werden diese im noch abzuschließenden Vertrag berücksichtigt? Klima und Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Klimaanpassung: Sind die Ergebnisse aus Detailgutachten dargestellt, insbesondere Auswirkungen auf Mikro-/Makroklima? Welche Festsetzungen bzw. vertragliche Vereinbarungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung (Gebäudeabstände, -höhen, Wasserflächen, Retentionsflächen Starkregen, Versickerung, Zisternen etc.) werden getroffen? Ist eine Steuerung der Gebäudeausrichtung durch Baugrenzen/Baulinien aus Gründen der Klimaanpassung erfolgt? Welche Festsetzungen oder vertraglichen Vereinbarungen zur Fassadengestaltung werden getroffen? Fragestellung: Welche im Verfahren erreichten Qualitäten im Hinblick auf die Themen der Nachhaltigkeitsstrategie lassen sich durch Festsetzungen im Bebauungsplan oder durch Vereinbarungen im Städtebaulichen Vertrag verbindlich sichern?Nachhaltigkeitscheckliste17 von 21Seite 23 von 35 Zur Offenlage Klimaschutz und Energie: Ist ein Energiekonzept auf der Grundlage einer vergleichenden Betrachtung hinsichtlich der CO2- Emissionen, des Energiebedarfs und der Wirtschaftlichkeit für das Vorhaben unter der Berücksichtigung erneuerbarer Energien (Ratsbeschluss derzeit mindestens KfW55 Effizienzhausstandard) vorhanden? Wird die Solarverpflichtung gemäß Ratsbeschluss umgesetzt? Wird ggf. eine zentrale Fernwärmeübergabe- oder Nahwärmestation im B-Plangebiet berücksichtigt? Natürliche Ressourcen und Umwelt, kulturelles Erbe+ graue Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Flächeninanspruchnahme: Welche Festsetzungen zur baulichen Dichte/ Zahl der Vollgeschosse wurden im Hinblick auf einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden getroffen? Sind die Empfehlungen des Landschaftspflegerischen Fachbeitrags berücksichtigt worden? Sind Flächen zum Grünerhalt bzw. zur Neu- Anpflanzung verbindlich dargestellt und textlich festgesetzt, bzw. werden durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelt? Erfolgt eine konkrete Festsetzung oder vertragliche Vereinbarung von Kompensationsflächen/CEF- Maßnahmen? Freiraum und Grünkonzeption: Ist eine Auswahl der standortgerechten Vegetation – wärmeresistente Arten im Bebauungsplan festgesetzt ? Ist ein Gebot der Dachbegrünung auch für Garagen, Carports und für überdachte Fahrradabstellanlagen verankert? Erfolgten Festsetzungen zu Materialien im Freiraum?Nachhaltigkeitscheckliste18 von 21Seite 24 von 35 Zur Offenlage Mit welchen Regelungen wird sichergestellt, dass Vorgärten und Gärten unversiegelt und vollflächig zu bepflanzen sind? Artenschutz: Wurden die Ergebnisse der Artenschutzprüfung in der Planung berücksichtigt? Sind verbindliche Maßnahmen zum Artenschutz, ggf. CEF-Maßnahmen notwendig und verbindlich festgesetzt? (B-Plan, Städtebaulicher Vertrag) Vegetation: Sind externe Kompensationsmaß-nahmen- / SPE Flächen verbindlich festgesetzt, bzw. werden durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelt? Konnte die Planung / das Vorhaben hinsichtlich des Baumerhalts optimiert werden? Wie viele Bäume müssen wegen ihres Standorts im Baufeld bzw. wegen des Standorts im Arbeitsbereich / BE-Flächen gefällt werden? Kann Baumbestand durch Planoptimierungen, ausreichende Abstände und / oder erhaltende Pflegemaßnahmen erhalten werden? Können alle Ersatzpflanzungen im Plangebiet realisiert werden? Wo sollen externe, möglichst ortsnahe Ersatzpflanzungen realisiert werden? Kulturelles Erbe: Erfolgte eine Ausweisung betroffener Bau- und Bodendenkmäler und eine Darstellung der getroffenen Schutz- und Kompensationsmaßnahmen? Immissionsschutz Wurden Festsetzungen / Regelungen zum Immissionsschutz getroffen?Nachhaltigkeitscheckliste19 von 21Seite 25 von 35 Zur Offenlage Arbeit und Wirtschaft Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Gewerbeansiedlung und Bestand: Wurden Regelungen getroffen, um Gewerbeansiedlung zu fördern und bestehende Betriebe zu sichern? Wird die notwendige Infrastruktur geschaffen? Gesellschaftliche Teilhabe und Gender Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Soziale Infrastruktur: Wie gestalten sich die Festsetzungen/vorgesehenen vertraglichen Regelungen zu Gemeinbedarfsanlagen, öff. Spielplätzen etc.? Wie sieht die Platzgestaltung bei öffentlicher Erschließung aus? Wohnungsbau: Wie gestalten sich die Regelungen/Festsetzungen zum förderfähigen/geförderten Wohnraum? Wie erfolgt eine Regelung/Festsetzung zur Umsetzung innovativer Wohnformen?Nachhaltigkeitscheckliste20 von 21Seite 26 von 35 Zur Offenlage Globale Verantwortung und Eine Welt Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Ein Beitrag zu den SDG's : Nachhaltigkeitscheck im Sinne der BNHSNachhaltigkeitscheckliste21 von 21Seite 27 von 35 Beschlussvorlage öffentlich xyz Die Oberbürgermeisterin — — Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Zielbeschluss zur Schaffung von Wohnraum am Standort XY Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel Empfehlung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Dem Planungsziel, auf dem Grundstück xy im Stadtbezirk xy Ortsteil xy Wohnungsbau zu errichten, wird zugestimmt. 2. Dem Antrag des Vorhabenträgers xy auf Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes, der den vorhandenen rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. xy ersetzt, wird damit entsprochen. Die Aufstellung erfolgt als vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. xy auf Grundlage des §13a BauGB mit frühzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit gem. §3 Abs. 1 BauGB. 3. Die Verwaltung verfolgt mit der Neuaufstellung des Bebauungsplanes das Ziel der mehrfachen Innenentwicklung. Ein Nachhaltigkeitscheck wurde durchgeführt. 4. Das Verfahren wird aufgrund der x Anzahl von Wohneinheiten mit x Priorität eingestuft. Begründung: Der Antragsteller mit Verfügungsberechtigung über das Grundstück xy plant Ausführungen….. Beschreibung des Plangebiets Das Plangebiet umfasst eine Fläche von x m² und befindet sich im Stadtbezirk xy.Seite 28 von 35 Seite 2 — — Vorhaben Der Vorhabenträger beabsichtigt, Wohnraum für x WE zu schaffen. Planungsrecht Das Plangebiet liegt im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes xy“ vom Zeitpunkt x und umfasst die Flurstücke x,y und z.. Die planungsrechtlichen Festsetzungen ermöglichen eine ein-, bzw. zweigeschossige offene Bauweise (WA – allgemeines Wohngebiet) bei einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 0,6 und einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,3. Die überbaubaren Grundstücksflächen befinden sich im vorderen Grundstückbereich und sind durch Baugrenzen beschränkt. Die Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans Nr. xy stehen dem beantragten Vorhaben bezüglich der überbaubaren Grundstücksfläche und der Grundflächenzahl entgegen. Verfahrensvorschlag Ausführungen………………….. Einschätzung des Vorhabens Quantität: Ausführungen…………………. Modellcharakter Ausführungen………………… Fördermittel und Befristungen Ausführungen………………… Bedeutung für das Quartier/ den Stadtbezirk/ die Gesamtstadt Ausführungen………………. Infrastruktur Ausführungen……………….. Städtisches Interesse Ausführungen……………………. Kosten für die Stadt BonnSeite 29 von 35 Seite 3 — — Ausführungen………………………. Umwelt, Natur- und Artenschutz Ausführungen……………………………… Stadtklima/ Klimaanpassung Ausführungen…………………………… Priorität Ausführungen……………………... Das Vorhaben im Kontext der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Nachhaltige Entwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller an der Bauleitplanung beteiligten Akteure. Einzelne Belange sollen vor allen Dingen im Hinblick der vom Rat beschlossenen Ziele der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie (DS1812770) sowie des Leitbildes zu Klimaschutz und Klimaanpassung, mit dem Vorhaben bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu werden, auch in der Bauleitplanung bestmöglich in Einklang gebracht werden bzw. bei Interessenskonflikten abgewogen werden. Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen wird entsprechend der Mehrstufigkeit von Planverfahren ein ebenfalls mehrstufiger Nachhaltigkeitscheck durchgeführt (DS-Nr.: XXX). Für den vorliegenden Zielbeschluss wurden zum frühestmöglichen Zeitpunkt zentrale Themen der Nachhaltigkeitsstrategie identifiziert und soweit möglich bereits zu diesem frühen Planungsstadium geprüft. Die erste Stufe der Checkliste „Nachhaltige Planung“ (DS-Nr.: XXX) wurde für diesen Beschluss angewendet und ist als Anlage beigefügt. Hinweis: Die angehängte Übersicht des Nachhaltigkeitschecks Stufe I stellt keine „Nachhaltigkeitsbescheinigung“ dar, sondern stellt das beabsichtigte Vorhaben im Kontext der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie dar. Anlage/n 1 Übersichtsplan Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr.: xy (öffentlich) 2 Nachhaltigkeitscheckliste Stufe ISeite 30 von 35 Zum Zielbeschluss Zielbeschluss (entwickelt aus den strategischen Zielen der BNHS) Fragestellung: Lassen sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zentrale Themen der Nachhaltigkeitsstrategie identifizieren? Welche Themenfelder sind durch das Vorhaben berührt? Handlungsfelder der Bonner Nachhaltigkeitsstrategie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Mobilität Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Verkehr: Welche voraussichtlichen verkehrlichen Auswirkungen des Vorhabens auf das Umfeld des Plangebietes wird es geben? Im Rahmen von baulichen Entwicklungen/Nachverdichtungen ist grundsätzlich von einer Verkehrszunahme auszugehen. Im Rahmen des weiteren Verfahrens wird ein Verkehrsgutachten zur Untersuchung der Auswirkungen erstellt. Ist eine Verkehrsvermeidung durch Nutzungsmischung im Projekt / für das Quartier möglich? Eine Nutzungsmischung zwischen Wohnen/soz. Infrastruktur/Nahversorgung/Gewerbe ist vorgesehen und die Möglichkeit besteht, Verkehre zu vermeiden. Kann im weiteren Verfahren voraussichtlich ein zielführendes Mobilitätskonzept vereinbart/realisiert werden, um Verkehre nach Möglichkeit auf den Umweltverbund zu verlagern? Im weiteren Verfahren wird hierzu eine Mobilitätskonzept erarbeitet. Umweltverbund: Ist die Erschließung des Plangebietes durch den Umweltverbund (Fuß-, Radverkehr und ÖPNV/SPNV) grundsätzlich gegeben? Umweltverbund in Form von Bus und Bahn ist fußläufig vorhanden (Haltestelle xyz), das Gebiet ist durch die bestehenden Erschließungsstraßen auch für Fuß-und Radfahrende angebunden. Klima und Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Klimaanpassung: Ist eine Ersteinschätzung des Vorhabens unter klimarelevanten Aspekten insbesondere unter der Berücksichtigung folgender Fragestellung erfolgt? Die Stadtklimakarte ordnet das Gebiet als xyz ein. Wird das Ziel des Freihaltens von Kaltluftleitbahnen beachtet? Das Gebiet liegt außerhalb einer Kaltluftleitbahn. Werden im weiteren Verfahren voraussichtlich Detailgutachten notwendig? Aufgrund der besonderen Lage/ der Aussage aus der Stadtklimakarte ist davon auszugehen, dass ein Detailgutachten erforderlich sein wird. Eine genaue Aussage kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden. Ist eine Bestandsaufnahme der allgemeinen Rahmenbedingungen zu den Themen Gewässer, Niederschlagswasser und Starkregen erfolgt mit Berücksichtigung folgender Fragestellungen: Gibt es Starkregengefährdung im Gebiet? Die Starkregengefährdungskarte zeigt eine/keine Gefährdung in Teilbereichen auf.Nachhaltigkeitscheckliste - Dummy1 von 5Seite 31 von 35 Zum Zielbeschluss Gibt es Hochwassergefährdung im Gebiet? Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten geben darüber Aufschluss Die Hochwasserrisikokarte zeigt eine/keine Gefährdung in Teilbereichen auf. Gibt es Fließgewässer im Gebiet? Das Gebiet liegt am Rande/ durch das Gebiet fließt das Gewässer xyz. Besteht Pflicht der Offenlegung/Renaturierung im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie? Es besteht eine/ keine Pflicht zur Offenlegung/Renaturierung. Welche Bereiche deckt das gesetzlich festgelegte /vorläufige gesicherte Überschwemmungsgebiet ab? Der Bereich liegt/ liegt nicht im Überschwemmungsgebiet. Sind für die Planung relevante Wasserschutzzonen betroffen? Das Gebiet liegt außerhalb der Wasserschutzzone. Klimaschutz und Energie: Sind dem Vorhabenträger zu beachtende Ratsbeschlüsse aus den Bereichen Klimaschutz/Energie (Bsp.: DS9500876NV2,DS1512547,DS210919) kommuniziert worden? Die Beschlüsse aus den DS-Nummern DS 9500876NV2 "Klimaoffensive der Stadt Bonn", DS 1512547 "Energieeffizienzstandards im Neubau", DS 210919 "Solarverpflichtung" sind dem Vorhabenträger kommuniziert worden und fließen in die noch abzuschließende Planungsvereinbarung ein. Wurde dem Vorhabenträger das Leitbild der Stadt Bonn zu Klimaschutz und Klimaanpassung kommuniziert? Das Leitbild wurde dem Vorhabenträger kommuniziert.Nachhaltigkeitscheckliste - Dummy2 von 5Seite 32 von 35 Zum Zielbeschluss Natürliche Ressourcen und Umwelt, kulturelles Erbe+ graue Energie Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Flächeninanspruchnahme: Ist zu erwarten, dass die Planung/das Vorhaben Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat? Auswirkungen sind bei Bauvorhaben grundsätzlich zu erwarten. Ist die Planung / das Vorhaben mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden? Das Vorhaben liegt außerhalb des Landschaftsschutzgebietes. Es ist davon auszugehen, dass es zu keinen erheblichen Eingriffen kommen wird. Finden Flächeninanspruchnahmen von Schutzgebieten statt oder können Auswirkungen auf Schutzgebiete nicht ausgeschlossen werden? (FFH-Gebiete, NSG, LSG, geschützte oder schutzwürdige Biotope, Naturdenkmale, geschützte LS-Bestandteile z.B. Alleen) Das Plangebiet grenzt an folgende Schutzgebiete an: xyz Ist der Planungsraum bislang unversiegelt? Ja/ nein/ teilweise Welche Entscheidung über die Art des B-Plan Verfahrens wurde getroffen: § 13a BauGB ohne Eingriffsermittlung und ohne Kompensationsmaßnahmen oder im Vollverfahren mit Eingriffskompensation? Aufgrund xyz wird für das Verfahren ein §13aBauGB vorgesehen/….wird ein Vollverfahren vorgesehen. Um eine möglichst großen einfluss bezüglich der Nachhaltigkeitsaspekte zu nehmen, ist vorgesehen, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan duchzuführen. Wird dem Primat der Innenentwicklung gefolgt? Das Plangebiet befindet sich planungsrechtlich im Innenbereich und trägt aufgrund der integrierten Lage im Ortsteil xyz zur Innenentwicklung bei. Handelt es sich um eine Arrondierung? Das Plangebiet rundet im Ortsteil xyz die Bebauung ab. Handelt es sich um Konversion bzw. Abriss und Neubau statt erstmaliger baulicher Inanspruchnahmen? Ja. Das Plangbiet wurde ursprünglich als xyz Fläche genutzt. Mit Aufgabe der Nutzung im Jahr xyz wird das Gebiet wieder genutzt. Handelt es sich um eine Intensivierung der Nutzung derzeit bebauter Flächen? Ja. Das Ziel des Bebauungsplans ist die Schaffung möglicher Bauflächen in einem bereits durch xyz bebauten Gebiet. Vegetation: Ist im Plan- / Vorhabengebiet Baumbestand vorhanden, der ggf. satzungsgeschützt sein kann? Die Luftbildauswertung vom Datum xyz zeigt Baumbestand in folgenden Bereichen: xyz. Eine Aussage zu satzungsgeschützten Bäumen kann erst im §3(1) bzw. §3(2) Verfahren getroffen werden. Kulturelles Erbe: Sind die Belange von Baukultur, Denkmalschutz, erhaltenswerten Gebäuden / Ortsteilen, Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes allgemein angesprochen? Folgende Denkmäler liegen im Plangebiet xyz und das Gebiet liegt im Bereich der Erhaltungssatzung xyz. Im Gebiet wird ein/ kein Bodendenkmal vermutet. Der bestehende Bebauungsplan weiß im Plangebiet folgende erhaltenswerte Gebäude aus………...Nachhaltigkeitscheckliste - Dummy3 von 5Seite 33 von 35 Zum Zielbeschluss Arbeit und Wirtschaft Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Arbeitsplätze: Lässt sich im Plangebiet Arbeiten und Wohnen vereinbaren? Es soll ein gemischt genutztes Quartier entstehen mit dem Schwerpunkt Wohnen und soziale Infrastruktur. Gewerbeansiedlung und Bestand: Werden Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben geschaffen? Die Ermöglichung von gewerblichen nicht störenden Nutzungen, die dem Gebiet dienen, wird nicht ausgeschlossen. Die bestehenden gewerblichen Nutzungen wird erhalten/aufgegeben. Gesellschaftliche Teilhabe und Gender Themenfelder Prüffragen Prüfergebnisse (Kurzdarstellung) Ein Beitrag zu den SDG's : Soziale Infrastruktur: Führt das Vorhaben zu einer Stärkung oder Ergänzung sozialer Infrastruktur, z.B. durch Bau einer Kita oder eines öffentlichen Spielplatzes? Der Bau einer Kita/ Grundschule ist geplant. Zu den öffentlichen Spielplätzen kann ohne Konzept noch nichts gesagt werden. Trägt das Vorhaben zum bedarfsgerechten Ausbau des Bildungsbereichs bei (Elementarbereichs, Ganztagsschule und außerschulische Bildungseinrichtungen)? s.o. Strukturen: Wird eine Nutzungsmischung (Wo/Arbeit/Versorgung/Freizeit) angestrebt? Es ist eine Nutzungsmischung aus Wohnen und Versorgung mit sozialer Infrastruktur vorgesehen. Hat das Vorhaben Innovations- und Modellcharakter? Folgende Aspekte sollen im Gebiet berücksichtigt werden und tragen zum Innovations- und Modellcharakter mit bei. Welchen Bonner Bedarfen dient das Vorhaben? (Wohnen, Gewerbe, Infrastruktur …) Mit dem Vorhaben wird dem hohen Bedarf an Wohnraum auf Bonner Stadtgebiet Rechnung getragen. Wohnungsbau Kommt das Bonner Baulandmodell zur Anwendung? Durch die Größe des Plangebietes mit dem Ziel hier Wohnraum zu schaffen, ist zu erwarten, dass das Vorhaben unter das Bonner Baulandmodell fällt. Die Beschlüsse zum Baulandmodell sind dem Vorhabenträger kommuniziert worden.Nachhaltigkeitscheckliste - Dummy4 von 5Seite 34 von 35 Zum Zielbeschluss Globale Verantwortung und Eine Welt Bewusstsein für globale Verantwortung auch bei der kommunalen Bauleitplanung durch Berücksichtigung von Zielen der anderen Handlungsfelder Ein Beitrag zu den SDG's : Nachhaltigkeitscheck im Sinne der BNHSNachhaltigkeitscheckliste - Dummy5 von 5Seite 35 von 35
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 18:41 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de