220491 · Mitteilungsvorlage
Jahresbericht Lokale Agenda-Büro - Durchgeführte und laufende Projekte 2021/2022
Kerndaten
- Nummer
- 220491
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 22.03.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
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Mitteilungsvorlage öffentlich 220491 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Jahresbericht Lokale Agenda-Büro - Durchgeführte und laufende Projekte 2021/2022 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 31.03.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Das Lokale Agenda-Büro der Stadt Bonn berichtet dem zuständigen Fachausschuss einmal jährlich über die durchgeführten Projekte des vergangenen Jahres und die laufenden Projekte mit Auswirkungen in das Folgejahr. Der Jahresbericht 2021 ist in folgende Kapitel unterteilt: Nachhaltigkeitsbericht / Nachhaltigkeitsstrategie Fairer Handel Bio-Stadt Veranstaltung: "Bonn - Rundum Nachhaltig" / Das Festival rund um nachhaltiges Leben Weitere Handlungsfelder/Projekte Öffentlichkeitsarbeit 1 Nachhaltigkeitsbericht / Nachhaltigkeitsstrategie Momentan wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit (02) am „Berichtsrahmen Nachhaltige Kommune“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung gearbeitet. Ziel des Projekts ist es, einen Nachhaltigkeitsbericht mit einem Berichtsrahmen zu verfassen, den auch andere Kommunen nutzen, um eine bessere Vergleichbarkeit unter den Kommunen zu ermöglichen. 2. Fairer Handel Zu den Aufgaben des Lokale Agenda-Büros gehört die gezielte Unterstützung von Aktivitäten des Fairen Handels in Bonn. Dabei steht das Agenda-Büro zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren unterstützend zur Seite, sorgt für Vernetzung der verschiedensten Beteiligten, initiiert Veranstaltungen und wirbt im städtischen Raum mittels Öffentlichkeits- und Informationsarbeit für die stärkere Nutzung des Fairen Handels. 2.1 Faire WocheSeite 1 von 12 Seite 2 Der Schwerpunkt der Arbeit im Bereich Fairer Handel liegt in der Durchführung der bundesweiten Fairen Woche, im vergangenen Jahr vom 10. bis 25. September, um die überregionalen Synergieeffekte in der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. Die Veranstaltungsreihe zur Fairen Woche wurde auf Initiative des Lokale Agenda-Büros erneut auf verschiedenen Werbeflächen in der Öffentlichkeit beworben. Dazu gehörten Megalights für die Dauer von einer Woche, Infoscreens an Hauptbahnhof und Stadthalle Bad Godesberg für die Dauer von zehn Tagen und Innenwerbung in Stadtbussen für die Dauer von einem Monat. Die Bonner Veranstaltungen zur Fairen Woche wurden wie in den Vorjahren vom Lokale Agenda-Büro von den verschiedensten Akteuren erfragt und in einem Programmheft zusammengefasst. Es wies in einer gedruckten Auflage von 1.000 Stück und natürlich online in diesem Jahr auf insgesamt 48 Veranstaltungen hin, darunter Geocaching, Ausstelllungen, faire Cafés, Filme, Infostände und Vorträge. Zu den Veranstaltungen im Rahmen der Fairen Woche, die das Agenda-Büro in den letzten Jahren initiierend ins Leben rief und / oder finanziell oder organisatorisch unterstützen konnte, gehören: - die „Bonn – Rundum nachhaltig“, eine Reihe, die sich mit nachhaltiger Lebensführung beschäftigt. Diese Veranstaltung hat die Nachfolge der früheren „Rundum Fair“ und des „Agrikulturfestivals“ angetreten. Sie wurde, wie bereits im Vorjahr, aufgrund der Pandemie mit einem starken Online-Schwerpunkt umgesetzt. Aufgrund des Umfangs der Veranstaltung wird sie weiter unten in einem eigenen Gliederungspunkt aufgeführt. - die Bonner Glocale, eine kleine Filmreihe, die umsonst und draußen im Kontext der Bonner SDG-Tage auf dem Münsterplatz mit der Präsentation einiger Filme globale Verantwortung, lokales Engagement und Sichtweisen aus anderen Ländern thematisiert. Die Bonner Glocale ist Ergebnis einer Kooperation vom Lokale Agenda-Büro, der Bio-Stadt Bonn, dem Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit und Initiativen der Bonner Zivilgesellschaft. 2.2 Veranstaltungen außerhalb der Fairen Woche Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurden keine weiteren Präsenz- Veranstaltungen initiativ umgesetzt. Zwei Online-Vorträge über die Fair Trade Town Bonn, zu denen die Mitarbeiterin des Lokalen Agenda-Büros als Referentin eingeladen wurde, wurden von den Veranstaltern (Weltladen Heiderhof und Nachbarschaftszentrum Brüser Berg) kurzfristig aufgrund zu geringer Anmeldezahlen abgesagt; die Veranstalter vermuteten im zweiten Jahr der Pandemie eine gewisse „Online-Müdigkeit“. 2.3. Vernetzungen Steuerunggruppe Fair Trade Town Bonn 2021 hat das Lokale Agenda-Büro zu drei Sitzungen der Steuerungsgruppe Fair Trade Town eingeladen, die Treffen fanden aufgrund der Corona- Pandemie alle online statt. Sie dienten vor allem dem gegenseitigen AustauschSeite 2 von 12 Seite 3 und der Werbung für das Festival „Bonn – Rundum nachhaltig 2021“ und zur Teilnahme der Fairen Woche. Es wurden außerdem neue Akteur*innen begrüßt und besondere Aktionen vorgestellt. AG Sport und Nachhaltigkeit Auf Initiative des Sport- und Bäderamtes wurde 2021 eine Arbeitsgemeinschaft Sport und Nachhaltigkeit eingerichtet, der - neben weiteren Teilnehmer*innen des Amtes für Umwelt und Stadtgrün sowie des Stadtsportbundes - auch das Lokale Agenda-Büro angehört. Nachdem das Sport- und Bäderamt bereits im Jahr 2020 mit drei Bonner Sportvereinen und dem Fußballkreis Bonn ein Pilotprojekt mit Fairtrade-Fußbällen gestartet hatte, wurde 2021 mit einem Nachhaltigkeitsworkshop an dieses Projekt angeknüpft: Im November wurden die Bonner Sportvereine dazu eingeladen, sich von Best Practise-Beispielen einiger Vereine anregen zu lassen und sich in Workshops zu verschiedenen Themenfeldern der Nachhaltigkeit wie Mobilität oder Globale Verantwortung selbst einzubringen. Das Lokale Agenda-Büro hat hier die Gestaltung und Umsetzung eines Workshops übernommen. Schule trifft Verwaltung Im Rahmen der Reihe Schule trifft Verwaltung, veranstaltet von der Leitstelle Klimaschutz im Amt für Umwelt und Stadtgrün, hat die zuständige Mitarbeiterin im Mai für die Teilnehmer*innen die Aktivitäten der Fair Trade Town Bonn präsentiert und auf die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Schulen hingewiesen. 3. Bio-Stadt Bonn ist 2019 als erste Stadt in NRW und 19. Stadt bundesweit dem Biostädte- Netzwerk beigetreten. (Nachrichtlich: Inzwischen sind in NRW auch Köln, Much und Münster Bio-Städte.) Gebündelt werden die Aktivitäten der Bio-Stadt Bonn im Lokale Agenda-Büro. Dieses steht sowohl Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Stadtverwaltung als auch zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren unterstützend zur Seite, sorgt für Vernetzung der verschiedensten Beteiligten der in Bonn engagierten Initiativen im Bio- und Ernährungsbereich, initiiert Veranstaltungen und wirbt im städtischen Raum mittels Öffentlichkeits- und Informationsarbeit für die Aufklärung und Bewusstseinsbildung zur gesunden und regionalen Ernährung mit Bio-Lebensmitteln in der Bonner Bevölkerung. Dabei konzentriert sich die Arbeit des Lokale Agenda-Büros auf folgende in verschiedenen Beschlüssen festgelegte Handlungsfelder: 1. Mehr Bio in Bonner Kindereinrichtungen, 2. Mehr Bio auf landwirtschaftlichen Flächen der Stadt Bonn sowie 3. Mehr Bio für Bonnerinnen und Bonner. (DS-Nr. 1710400, 1710400EB3, 1710400NV4, 1712866 und 1812927 für „Mehr Bio in Bonner Kindereinrichtungen“, DS-Nr. 1810127 für „Mehr Bio in Seniorenzentren“ DS-Nr. 1813388 für „Mehr Bio auf landwirtschaftlichen Flächen der Stadt Bonn“ und DS-Nr. 1910042 „Beitritt der Stadt Bonn zum Netzwerk Bio-Städte“) Die Koordination der Bio-Stadt Bonn unterstützt bezüglich der beiden ersten Handlungsfelder (Mittagsverpflegung in Bonner Kindereinrichtungen sowieSeite 3 von 12 Seite 4 mehr Bio auf landwirtschaftlichen Flächen) beratend das Schulamt, das Jugendamt und das Amt für Wirtschaftsförderung. Das dritte Handlungsfeld ist komplett im Lokale Agenda-Büro angesiedelt und wird durch die Kooperation mit den verschiedenen Bonner Initiativen im Bio- und Ernährungsbereich und Akteur*innen der Agrar- und Ernährungswirtschaft bearbeitet. 3.1. Mehr Bio in Bonner Kindereinrichtungen Im März fand ein Online-Treffen der AG Gemeinschaftsverpflegung statt. Die Vertreter*innen des Schulamtes sowie des Amtes für Kinder, Jugend und Familie und Bio-Stadt Bonn Koordination haben an dem Termin teilgenommen. Der Bezug des Treffens war der Koalitionsvertrag und die dort verankerte mittelfristige Erhöhung des Anteiles an Bio- und regionalen Produkten bei der Verpflegung in städtischen Kitas, Schulen und Seniorenheimen auf 50 %. Im September organisierte die Koordinationsstelle Bio-Stadt gemeinsam mit averds’s, einem Beratungsunternehmen, das sich als Vordenker, Ideengeber und Wegbereiter für einen nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Außer- Haus-Markt versteht, einen Workshop mit dem Thema „Verpflegung und Nachhaltigkeit im Einklang – So funktioniert Bio in Kita und Schule“ im Rahmen der bundesweiten Initiative „Bio kann jeder“. Als Veranstaltungsort wurde der Biohof Bursch in Bornheim-Waldorf ausgewählt. Im September und November hielt die Koordinationsstelle mehrere Vorträge (NRW kocht Bio, Bio kann jeder) zur Vorstellung der Aktivitäten der Bio-Stadt Bonn insbesondere im Bereich der Einführung und Erhöhung der Bio-Quoten in der Mittagsverpflegung der städtischen Kitas und Schulen. Im Dezember hat die Koordinationsstelle der Bio-Stadt gemeinsam mit der Regionalwert AG Rheinland einen Antrag „Klimafreundlich BioAusserHaus in Bonn“ beim Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) in der "Richtlinie zur Förderung von Bio- Wertschöpfungsketten“ (RIWert)gestellt. Das Ziel des Vorhabens ist eine Erhebung der vorhandenen regionalen Bio-Wertschöpfungsketten und der Vermarktungs- und Logistikströme an Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen, die Erfassung genauer Zahlen und die Vernetzung beteiligter Akteur*innen. 3.2. Mehr Bio auf landwirtschaftlichen Flächen der Stadt Bonn Im September wurde die Liste der Pächter städtischer landwirtschaftlichen Flächen aktualisiert und alle Pächter*innen in Bezug auf Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Verpachtung städtischer landwirtschaftlichen Flächen angeschrieben sowie ein Dialog mit den Pächter*innen gestartet. Daraufhin haben sich 26% der Pächter*innen telefonisch zurückgemeldet, über ihren Betrieb berichtet und geschildert, wie sie wirtschaften. In der Folge hat sich die Koordinierungsstelle Bio-Stadt Bonn mit der Landwirtschaftskammer NRW beraten und entschieden, im Januar 2022 ein Präsenztreffen für alle Pächter*innen zu organisieren. Dazu wurde dann ein „Save-the-date“- Schreiben für die Veranstaltung am 25.01.2022 an alle Pächter*innen verschickt. 3.3. Mehr Bio für Bonnerinnen und BonnerSeite 4 von 12 Seite 5 Im März hat Bio-Stadt Bonn zusammen mit dem Referat für Ökologie der Uni Bonn eine Filmvorführung der Dokumentation „Unser Boden, unser Erbe“ mit anschließender Podiumsdiskussion organisiert. Eingeladen waren der Regisseur selbst, Marc Uhlig, und ein Experte auf dem Gebiet der urbanen Landwirtschaft, Dr. Lutz Kosack. Die Moderation übernahmen die Koordinatorin der Bio-Stadt Bonn und Frau Marta Serhun vom Referat der Ökologie. Pandemiebedingt fand die Veranstaltung online mit rund 70 Teilnehmer*innen statt. Es gab zum Event eine hohe positive Resonanz. Im Juni und Oktober fanden ökologische Vernetzungscafés statt – pandemiebedingt als Online-Mittagspause. Im Juni ging es in dem Café um das Thema „Vom Korn zum Brot“ mit Gästen aus dem Bio-Lebensmittelhandwerk und der Bio-Landwirtschaft. 16 Teilnehmende hatten sich zu dieser Online- Mittagspause angemeldet. Im Oktober gaben Gäste aus der Bio-Milchwirtschaft in der Online-Mittagspause einen Einblick in das Thema „Milch und mehr: Bio aus der Region?". Das ganze Jahr über arbeitete die Koordinatorin der Bio- Stadt Bonn mit zwei von der Stadt Bonn im Rahmen der Förderfinanzierung BÖLN beauftragten externen Kräften an der Erstellung einer Infobroschüre zu regionalen Wertschöpfungsketten in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Der voraussichtliche Veröffentlichungstermin liegt im ersten Quartal 2022. Sowohl im Winter- als auch Sommersemester der VHS gab es wieder eine Reihe „Biologische Vielfalt in der Stadt“, die gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Bonn und der Koordinationsstelle Bio-Stadt thematisch gestaltet wird. Im September fand die mittlerweile etablierte Veranstaltung „Bonn-Rundum nachhaltig“ statt. Aufgrund des Umfangs der Veranstaltung wird sie in einem eigenen Gliederungspunkt unten aufgeführt. Das ganze Jahr über arbeitete die Koordinierungsstelle Bio-Stadt Bonn fachlich an der ICLEI Publication on circular food systems (https://circulars.iclei.org/bonn-germany/ und https://circulars.iclei.org/resource/towards-circular-food-systems-in-bonn/ und https://mailchi.mp/iclei.org/circular-turku-roadmap-launches?e=13e259ac02 ). Die Federführung für die Zusammenarbeit mit ICLEI liegt dabei beim Amt für Internationales und globale Nachhaltigkeit. 3.4. Sonstige Bio-Stadt-Aktivitäten Im Rahmen der Bio-Stadt-Tätigkeit gibt es eine Reihe an Aktivitäten, die für die Mitglieder obligatorisch sind und der Vertiefung des Netzwerkgedankens dienen. Dazu gehören die Teilnahme an der Grünen Woche in Berlin und an der BioFach-Messe in Nürnberg. Bei der Nürnberger Messe findet jedes Jahr ein Kongress für die Bio-Städte „StadtLandBio“ statt. Im Berichtsjahr ist die Grüne Woche pandemiebedingt ausgefallen. Der Kongress „StadtLandBio“ fand online statt. Halbjährlich (ca. Mai und ca. November) versammeln sich alle Bio-Städte zu einem Netzwerk-Treffen. Im Berichtsjahr war es geplant, ein Präsenztreffen in Bonn zu organisieren. Pandemiebedingt fand das Treffen im Juni Online statt. Das Novembertreffen ist wegen eines Krankheitsfalls des Netzwerk- Koordinators auf Februar 2022 verschoben worden.Seite 5 von 12 Seite 6 Im Mai gab die Koordinatorin der Bio-Stadt Bonn einen kurzen Online-Input zu dem Thema „Bio-Stadt Bonn: von öffentlicher Beschaffung in Gemeinschaftsverpflegung über die Stärkung des ökologischen Landbaus auf städtischen Flächen bis hin zur Sensibilisierung von Bürger*innen und privatwirtschaftlichen Akteuren“ auf einer hybriden wissenschaftlich-praktischen Konferenz mit dem Titel "Von Umweltbildung zur nachhaltigen Entwicklung: Wege, Probleme und Perspektiven" in Minsk, Belarus. Im November wurde die Absichtserklärung „Städte gegen Food Waste“, eine bundesweite Initiative vom Unternehmen TooGoodToGo vom Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda (AUKLA) beschlossen. Damit ist die Stadt Bonn Teil der Initiative „Städte gegen Food Waste” geworden. Die Initiative bringt deutschlandweit engagierte Städte in einem Netzwerk zusammen, um die Lebensmittelrettung auf lokaler Ebene maßgeblich voranzutreiben. Neben Bonn haben sich auch Bochum, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Kassel, Kiel, Köln, Mainz und Saarbrücken dem Netzwerk angeschlossen. Seit Juni 2021 arbeitete die Koordinatorin der Bio-Stadt an der Weiterentwicklung des Aktionsprogramms Biodiversität. Die Entwurfsfassung wird erst nach der politischen Entscheidung ab 2022 finalisiert. Der Beitrag der Koordinatorin bestand in der Formulierung von Leitgedanken, strategischen Zielen und ausgewählten Projekten in den Bereichen Landwirtschaft und Umweltbildungsmaßnahmen. Aus allen Beiträgen der Mitwirkenden aus dem Amt 67 wurde im August 2021 eine 1. Entwurfsfassung des Aktionsprogramms Biodiversität erstellt. Sie umfasste zehn Themen-Bereiche innerhalb der drei Zukunftssäulen Natur- und Artenschutz, Stadtnatur und Bewusstseinsförderung & Kooperationen mit insgesamt 232 Einzelmaßnahmen. Diese Entwurfsfassung bildete nach Abstimmung mit den Ämtern 02, 03, 61, 63 und 66 die Grundlage für die Beschlussfassung zur Weiterentwicklung des Aktionsprogramms. Vorgesehen war die Einbringung der Beschlussvorlage in die politischen Gremien für Anfang 2022. Im Dezember 2021 bildete sich eine Biodiversitäts- AG im Amt 67 aus Vertreter*innen der Unteren Naturschutzbehörde, Dez. III - Stabsstelle Dezernatskoordination, Bauabteilung I - Planung, Bau, Pflege "Grün" und allgemeiner Verwaltung Stadtgrün, die seitdem regelmäßig tagt. 4. Veranstaltung „Bonn – Rundum Nachhaltig“ 2021 / Das Festival rund um nachhaltiges Leben in Bonn und Umgebung vom 10. bis 22. September 2021 Mit dem neuen Veranstaltungsformat „Bonn - Rundum nachhaltig“ hatte das Lokale Agenda-Büro bereits im Jahr 2020 zwei bestehende Bonner Formate zusammengeführt: Die bewährte Rundum Fair, initiiert und mitorganisiert durch die Fair Trade Town Bonn (in den Jahren 2014, 2015, 2016, 2018 und 2019) sowie das 2019 unter Initiative der Bio-Stadt Bonn erstmalig veranstaltete Agrikulturfestival. Bio, regional und fair sind die drei Stoßrichtungen der Veranstaltung, die zusammen zu einer Basis für eine rundum nachhaltige Lebensführung beitragen und sich gegen Ausbeutung von Natur und Mensch stark machen. Das Lokale Agenda-Büro Bonn mit den Schwerpunkten Fair Trade Town und Bio-Stadt Bonn will mit dem jährlichen Event Bonn - Rundum nachhaltig gemeinsam mit zahlreichen Initiativen in Bonn und Umgebung zeigen, wieSeite 6 von 12 Seite 7 nachhaltiges Leben in Bonn und Umgebung aussehen kann. Die erste Bonn – Rundum nachhaltig 2020 fand coronabedingt im Zeitraum der Fairen Woche 2020 ausschließlich digital statt. Da auch im Jahr 2021 die pandemische Situation ein großes Präsenz-Event mit vielen Zuschauer*innen nicht zuließ, wurde die Bonn - Rundum nachhaltig 2021 vom 10. bis 22. September (wieder im Zeitraum der Fairen Woche) in einer hybriden Form veranstaltet - sowohl digital als auch mit einer besonderen Veranstaltung auf dem Münsterplatz. Zu den bisherigen Themenblöcken im Jahr 2020 „Rundum regional & ökologisch“, „Rundum fair & bewusst“ sowie „Rundum Stadt & Natur“ kam 2021 der Themenblock „Rundum kulturell & transformativ“ hinzu. Damit sollte die Aufmerksamkeit auch auf die vielfältigen Nachhaltigkeitsbestrebungen im Bonner Kulturbereich gelenkt werden. Das Programm: Themenblock 1: Rundum regional & ökologisch I (digital) – Was krabbelt und fliegt denn da? Mit dieser Frage befasste sich das Kompetenzzentrum Gartenbau (KOGA). Im Online-Gespräch drehte es sich um das Projekt „Ökologische Vielfalt in Obstanlagen“. KOGA nahm die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine virtuelle Obstanlage, um die ökologische Vielfalt dieses komplexen Systems zu erleben. Rundum regional & ökologisch II (digital) – Kein eigener Garten. Aber Lust auf frisches Gemüse? Die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Alfter strebt im zweiten Jahr ihres Bestehens an, 100 Haushalte mit selbst angebautem Gemüse zu versorgen. Im Gespräch erklärte sie, wie ihre Vision einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aussieht. Die SoLaWi Alfter hat sich für ein umfangreiches Agroforstsystems mit Baum-, Beet- und Blumenkulturen entschieden. Rundum fair & bewusst I (digital) – Schick und trotzdem nachhaltig – passt das zusammen? Im Online-Gespräch wies der Bonner Frauenrechtsverein Femnet auf den Trend und die zunehmende Verbreitung fairer Mode hin und erklärte die Motivation seines Engagements zu Gunsten von Arbeiter*innen in der Textilindustrie. Zentrale Fragen: Wie weit geht die Verantwortung der Modebranche und was bringt das erste deutsche Lieferkettengesetz? Rundum fair & bewusst II (digital) – Ethisches Investment: Gibt es das überhaupt? Helmut Pojunke, Geschäftsführer von Oikocredit Westdeutscher Förderkreis gab einen Überblick über die Möglichkeiten, Geld „fair“ einzusetzen. Dabei sprach er auch über die Erfahrung von Oikocredit in der Zusammenarbeit mit Partner*innen im Globalen Süden und das Interesse von Anleger*innen an der Arbeit der Genossenschaft. Rundum kulturell & transformativ (live auf dem Münsterplatz) – Wie nachhaltig ist Kultur?Seite 7 von 12 Seite 8 Musik, Tanz und Kunst stellen sich mehr und mehr in den Kontext der Nachhaltigkeit. Das Lokale Agenda-Büro mit der Fair Trade Town und Bio-Stadt Bonn will diese Entwicklung verdeutlichen und präsentierte unter freiem Himmel ein kulturelles Programm im 17Ziele Space, einem besonderen Container. Das Programm war auch Auftakt zu den Bonner SDG-Tagen, die von Oberbürgermeisterin Katja Dörner eröffnet wurden. In Gesprächen mit Künstler*innen und Kulturschaffenden ging es danach um deren Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen, aber auch um innovative betriebsökologische und ästhetische Impulse. Videos von und mit Bonner Initiativen ergänzten das Programm. Rundum Stadt & Natur I (digital) – Wie steht es um das Grün in Bonn? Im Gespräch mit dem Amt für Umwelt und Stadtgrün der Stadt Bonn ging es um das Label für StadtGrün naturnah, mit dem die Bundesstadt Bonn in Silber ausgezeichnet wurde. Gepunktet hat die Stadt mit artenreichen Wildblumenwiesen, nachhaltiger Waldwirtschaft und innovativen Umweltbildungsangeboten. Das Ziel: die städtischen Grünflächen ökologisch aufwerten. Rundum Stadt & Natur II (digital) – Kann man Tiere pflanzen? Im Online-Gespräch erläuterte eine Vertreterin der Kampagne „Tausende Gärten – tausende Arten“ ihren Ansatz: Einheimische Wildpflanzen in Gärten, auf Balkonen und an öffentlichen Plätzen bieten Nahrung und Lebensräume für Arten wie Wildbienen und Schmetterlinge. In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsladen Bonn und weiteren Partner*innen koordiniert die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 das Projekt. Das Ziel: Eine breite naturnahe Gartenbewegung soll angestoßen werden. Alle Online-Veranstaltungen wurden begleitet von einem Quiz zu dem jeweiligen Nachhaltigkeitsthema der Veranstaltung; die Gewinner*innen erhielten einen kleinen Gutschein von verschiedenen lokalen nachhaltigen Bonner Geschäften. Bonn – Rundum nachhaltig online Im gesamten Jahr wurde an der neuen Microsite rundum-nachhaltig.bonn.de gearbeitet, insbesondere an der Ergänzung der aufgeführten Initiativen, Vereine und Geschäfte, die sich ausdrücklich verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen widmen. Dort sind auch für die Veranstaltungen während der Fairen Woche alle Informationen abrufbar. Die Online- Veranstaltungen der Bonn – Rundum nachhaltig 2021 wurden mitgeschnitten und sind auf der Microsite als Youtube-Videos und auf einem eigenen Youtube- Kanal (https://www.youtube.com/channel/UCMENpj36hWbJYzY2ZFbPIIg) hinterlegt. Beworben wurde das Festival „Bonn-Rundum nachhaltig“ auch auf dem Facebook-Kanal der Veranstaltung: https://www.facebook.com/RundumNachhaltig Außerdem wurde zur Bewerbung der Veranstaltungen bei der Zielgruppe jüngeres Publikum als auch zur Vorstellung der Nachhaltigkeits-Themen des Lokale Agenda-Büros insgesamt im Sommer 2021 ein Instagram-Kanal eingerichtet: @Bonnrundumnachhaltig. Wenigstens einmal pro Woche wird seitdem ein neuer Post veröffentlicht, zu besonderen Aktionszeiten auchSeite 8 von 12 Seite 9 täglich. Die Technik, das Layout und der Inhalt dieses Kanals werden von einer Mitarbeiterin des Lokale Agenda-Büros betreut. Hier wurde auch erstmalig mittels eines Adventskalenders zu einer nachhaltigen Vorweihnachtszeit eingeladen: Hinter jedem der 24 virtuellen Türchen war eine Bonner Initiative vorzufinden, die sich für ein nachhaltiges und gutes Leben in Bonn einsetzt und ihre Tipps und Ideen gerne teilen wollte. So gab es beispielsweise Tipps zu nachhaltigen Weihnachtsgeschenken, Re- und Upcycling von Kleidungsstücken oder zu fairen Lebensmitteln. Auch auf verschiedene Aktionen wie etwa die Weihnachtsbaumaktion der Uni Bonn wurde aufmerksam gemacht. Das Lokale Agenda-Büro konnte so einerseits gute Ideen weitergeben und andererseits Bonner Initiativen ermöglichen, ihr Engagement bekannter zu machen. 5. Weitere Handlungsfelder / Projekte 5.1 „Paper Angels: Wir für Recyclingpapier" Das Umweltbildungsprojekt „Paper Angels: Wir für Recyclingpapier“, welches das Lokale Agenda-Büro bereits seit 2008 jährlich in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post DHL Group als Sponsor und der in Bonn ansässigen Tropenwaldstiftung OroVerde als Fachpartner und Bildungsexperte durchführt, musste im Jahr 2021 corona-bedingt ausfallen. Stattfinden konnten am 22. November 2021 allerdings die zwei Baumpflanzaktionen, die es bereits bei der letzten Aktion in 2020 neben Geldpreisen auch zu gewinnen gab und die seinerzeit wegen der Corona- Pandemie abgesagt werden mussten. Die vom Lokale Agenda-Büro organisierten Pflanzungen fanden im Kottenforst auf dem Gelände der Zeitenwende (www.wald-anders-denken.de) statt. Unter Anleitung des Waldpädagogen Manfred Hören pflanzten die Schüler*innen, die mittlerweile in die 7. Klasse gehen, rund 300 junge Bäume auf Kahlflächen, die durch das Fällen von abgestorbenen Fichten entstanden sind. Alle Bäume wurden noch am gleichen Tag mit dem notwendigen Einzelschutz gegen Wildverbiss versehen. Das steht für einen guten Start in die Zukunft! Gleichzeitig vermittelte Manfred Hören den Jugendlichen viel Wissenswertes über die Zusammenhänge von Natur, Wald und Klima. Die jetzt von den Schüler*innen gepflanzten Stieleichen, Esskastanien, Kirschen und Lärchen bilden mit der Naturverjüngung den Wald der Zukunft. Ein gesunder, artenreicher Mischwald passt sich verändernden Klimabedingungen besser an und ist weniger krankheits- und schädlingsanfällig. In 2022 wird die Aktion „Paper Angels: Wir für Recyclingpapier“ wieder in gewohnter Form stattfinden mit Verlosung von Geldpreisen und statt den zwei Baumpflanzaktionen werden in diesem Jahr zwei pädagogisch begleitete Baumpflegeaktionen im Kottenforst angeboten. Insgesamt haben die Veranstalter Stadt Bonn, Deutsche Post DHL Group und OroVerde mit der Aktion „Paper Angels“ in den zwölf Jahren über 11 000 Schülerinnen und Schüler in Bonner Schulen erreicht. 5.2 Städtewettbewerb „Papieratlas“Seite 9 von 12 Seite 10 Die Stadt Bonn ist im Rahmen des „Papieratlas“-Wettbewerbs bereits zum 12. Mal in Folge für ihren Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel als eine der „Recyclingpapierfreundlichsten Städte Deutschlands“ ausgezeichnet worden. Bonn nutzt in Verwaltung und Hausdruckerei ausschließlich Papier mit dem Blauen Umweltengel, dem Güte- und Prüfsiegel für Papiere, die zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt werden. Die Herstellung von Recyclingpapier spart rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie gegenüber Frischfaserpapier. Die Verwendung von Altpapier leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Wälder. 2021 beteiligten sich 103 Groß- und Mittelstädte an dem Wettbewerb, der von der Initiative Pro Recyclingpapier in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund seit 2008 jährlich durchgeführt wird. In den vergangenen zwölf Jahren bewirkte Bonn durch den Einsatz von Recyclingpapier eine Einsparung von mehr als 67,1 Millionen Litern Wasser und über 13,8 Millionen Kilowattstunden Energie. Die Einsparungen entsprechen dem täglichen Wasserbedarf von mehr als 554.000 Bundesbürger*innen und dem jährlichen Energieverbrauch von rund 3.950 Drei-Personen-Haushalten in Deutschland. (Weitere Informationen unter www.papieratlas.de) Weiterhin achtet das Lokale Agenda-Büro darauf, dass hausintern Recyclingpapier mit Blauem Umweltengel eingesetzt wird und gibt diese Anregung auch an Kooperationspartner*innen weiter. Seit 2019 können sich auch Schulen von der Initiative Pro Recyclingpapier in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium als „Recyclingpapierfreundliche Schule“ auszeichnen lassen (wenn die Schule mindestens 70 Prozent Büropapier mit dem Blauen Engel verwendet). Die Bonner Grundschulen Am Domhof, Michaelschule sowie Münsterschule erhielten bereits 2019 diese Auszeichnung. Seit 2021 ist auch das Friedrich- List-Berufskolleg „Recyclingpapier-freundliche Schule“. (Nähere Infos hierzu: www.recyclingpapier-bildet.de) 5.3 Ökoprofit Bereits seit 2007 wird Ökoprofit (Ökologisches Projekt für Integrierte Umwelttechnik) in Bonn durchgeführt. Ziel von Ökoprofit ist, durch ein modular aufgebautes Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, das von einem Umweltberatungsunternehmen durchgeführt wird, die teilnehmenden Betriebe bei der Einführung und Verbesserung des betrieblichen Umweltmanagements zu unterstützen. Die Maxime ist: Umweltmanagement verbessern und gleichzeitig die Kosten senken! Bisher gab es fünf Projektrunden: Die Projektrunden 2007/2008, 2008/2009 und 2011/2012 schlossen 38 Bonner Unternehmen erfolgreich mit der Auszeichnung „Ökoprofit-Betrieb“ ab. Im Jahr 2014 folgte eine gemeinsame Projektrunde mit dem Rhein-Sieg-Kreis, an der vier Unternehmen aus Bonn und zehn Betriebe aus dem Rhein-Sieg-Kreis teilnahmen. Bei der 5.Seite 10 von 12 Seite 11 Projektrunde 2018/2019 wurde die geforderte Mindestanzahl an Unternehmen für eine Förderung durch das Land NRW nicht erreicht. Um den interessierten drei Unternehmen (zwei davon aus Bonn) trotzdem die Möglichkeit zu bieten, sich im Rahmen des Projekts Ökoprofit mit den Fragen von Umwelt- und Klimaschutz zu beschäftigen, wurde das Format leicht verändert. Die Palette der Umweltschutzprojekte in den Unternehmen reicht von Maßnahmen der Energieeffizienz wie Heizungsoptimierung über die Einführung von Videokonferenzen statt Dienstreisen bis hin zum Abfallmanagement. Im Ökoprofit-Klub beschäftigten sich bereits zertifizierte Unternehmen mit der Weiterentwicklung ihrer Umweltprogramme. An der Ökoprofit-Klubrunde Bonn/Rhein-Sieg-Kreis nahmen im Jahr 2021 neun Unternehmen teil (davon acht aus Bonn) und erlangten ihre Rezertifizierung. Eine weitere Projektrunde wird weiterhin angestrebt. Weitere Informationen unter www.bonn.de/oekoprofit 6. Öffentlichkeitsarbeit 6.1 Newsletter Alle zwei Monate gibt das Lokale Agenda-Büro den Newsletter „Agenda 21 aktuell“ heraus. Der Newsletter bietet Informationen zu den Aktivitäten sowohl der Stadt Bonn selbst als auch der in Bonn aktiven Agenda-Initiativen, - Gruppierungen, Vereine und Institutionen. Aktuelle Veranstaltungs- und Terminhinweise runden die einzelnen Ausgaben ab. Unter www.bonn.de/newsletter („Lokale Agenda“) kann der Newsletter kostenlos abonniert werden. Zusätzlich zum elektronischen Versand wird eine Auflage von 1500 Exemplaren für die Auslage an den städtischen Informationsstellen und die Weitergabe an Multiplikatoren gedruckt. Die jeweils aktuelle Ausgabe des Newsletters „Agenda 21 aktuell“ ist unter https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/agenda-newsletter.php hinterlegt. Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind integrale Bestandteile der Erziehung im Kindergarten und in der Schule. Mit dem Newsletter „Nachhaltigkeit lernen“ bietet das Lokale Agenda-Büro einen besonderen Informationsservice für Pädagoginnen und Pädagogen in der schulischen und vorschulischen Bildung. Es wird auf neue Unterrichtsmaterialien, interessante Veranstaltungen und Termine, aktuelle Wettbewerbe und vieles mehr mit Bezug zu den Themenbereichen Nachhaltigkeit, Fairer Handel sowie Klimaschutz hingewiesen; viele Angebote sind kostenlos. Im Jahr 2021 erschienen corona- und kapazitätsbedingt nur 7 Ausgaben des Newsletters „Nachhaltigkeit lernen“. Zusätzlich wurden in elf Fällen die Abonnenten des Newsletters per E-Mail auf interessante Angebote und Termine direkt aufmerksam gemacht. Einsehbar sind die letzten Ausgaben unter https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/newsletter- nachhaltigkeit-lernen.php. Unter www.bonn.de/newsletter („Lokale Agenda“) kann der Newsletter kostenlos abonniert werden.Seite 11 von 12 Seite 12 6.2 Forum Zukunft - Lokale Agenda Bonn (ehemals Gesprächskreis Lokale Agenda) Mindestens zweimal jährlich lädt das Agenda-Büro zum Vernetzungstreffen der lokal agierenden Agenda-Gruppen im „Forum Zukunft – Lokale Agenda Bonn“ ein. Aufgrund der Arbeitsbelastung im Lokalen Agenda-Büro und der Corona-Pandemie konnte auch im Jahr 2021 (wie schon 2020) kein Vernetzungstreffen durchgeführt werden. Hinweis: Im Zuge der Umstrukturierung der Abteilung 67-4 Umweltvorsorge und -planung wurde das Lokale Agenda-Büro in Büro für lokale Nachhaltigkeit umbenannt. Anlage/n KeineSeite 12 von 12
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:39 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de