220453 · Antrag
Hochwasserschutz am Wittgesbach
Kerndaten
- Nummer
- 220453
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 16.05.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung des Beirates zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz Anhörung
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 220453 Antragsteller/in: Feyza Yildiz Jens Röskens Christian Gold CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg 23.02.2022 Hochwasserschutz am Wittgesbach Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 31.03.2022 Empfehlung Beirat zum ehrenamtlichen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz 24.03.2022 Anhörung Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.04.2022 Anhörung Hauptausschuss 15.09.2022 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Inhalt des Antrags Der Hochwasserschutz am Wittgesbach muss verbessert werden. Hierzu wird die Verwaltung beauftragt, folgende Punkte kurzfristig umzusetzen: 1. Es wird sichergestellt, dass das Rückhaltebecken seiner Aufgabe entsprechend betrieben werden kann und dies vollumfänglich funktionstüchtig ist. 2. Die Funktionsfähigkeit und Durchgängigkeit durch das Dammbauwerk werden wiederhergestellt. 3. Es werden zukünftig regelmäßige „Bach-Kontrollen“ durchgeführt. 4. Sollte noch keine Hochwasserpartnerschaft mit der Gemeinde Wachtberg bezüglich des Wittgesbaches bestehen, sollte diese analog zu der seit 2013 bestehenden Hochwasserpartnerschaft für den Mehlemer Bach und Godesberger Bach erfolgen. 5. Es wird ein Zeitplan für die anstehenden Maßnahmen in der nächsten Sitzung vorgelegt und über den aktuellen Sachstand zum Hochwasserschutz am Wittgesbach berichtet. Begründung Nach starken Regenfällen können die Wassermengen in kleinen Gewässern um ein Vielfaches ansteigen. Der Zeitraum zwischen der Entstehung und dem Eintreffen eines Hochwassers ist in der Regel sehr kurz. Ein Rückhaltebecken hat dabei eine besonders wichtige Funktion. Sie dienen dazu, großeSeite 1 von 2 Seite 2 Wassermengen vorübergehend zu speichern, damit sie kontrolliert nach und nach in die Entwässerungskanäle abgeleitet werden und Überschwemmungen verhindert werden können. Eine weitere Gefahr für Überschwemmungen ist u. a. das Überströmen von Hochwasserschutzeinrichtungen, wie beispielsweise das Rückhaltebecken. Die Rückhaltebecken wachsen aber oft nach und nach zu oder verschlammen. Nach jedem Regenereignis sammeln sich in den Rückhaltebecken, die nicht nach jedem Regenereignis komplett entleert und gespült werden, auf Grund der Reduzierung der Fließgeschwindigkeit absetzbare Stoffe als Schlammschicht an. Oftmals ist es gerade diese wachsende Schlammschicht, die die Funktion des Regenbeckens beeinträchtigt bzw. aufhebt. Aus diesen Gründen ist eine regelmäßige Pflege der Rückhaltebecken zwingend notwendig. Darüber hinaus sollte die Grünfläche um das Rückhaltebecken und den Bach regelmäßig gemäht und das Mähgut beseitigt werden. Der umliegende Busch- und Baumbestand sollte ebenfalls regelmäßig zurückgeschnitten werden. Diese Maßnahmen erfolgen selbstverständlich unter Berücksichtigung des Naturschutzes. Das Rückhaltebecken am Wittgesbach ist mit Schlamm, Gehölz sowie Ablagerungen gefüllt, sodass es nicht vollumfänglich Wassermengen aufnehmen kann und zu einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit kommt. Zudem fehlt es an einer regelmäßigen Pflege des Baches. Sogenannten „Bach- Kontrollen“ scheinen nicht regelmäßig durchgeführt zu werden. Aufgrund der jüngsten Flutkatastrophe an der Ahr sollte höchste Vorsicht geboten sein und Präventionsmaßnahmen getroffen werden. Die Anwohner/innen in Lannesdorf sind besorgt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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