220452-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Antrag CDU und FDP: Fahrplan Sanierung Bonner Freibäder, u.a. Melbbad und Friesdorf
Kerndaten
- Nummer
- 220452-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 22.03.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Kenntnisnahme
- Sitzung des Sportausschusses Kenntnisnahme
Dateien
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 220452-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 52 Sport- und Bäderamt Dezernat: Dez. IV Antrag CDU und FDP: Fahrplan Sanierung Bonner Freibäder, u.a. Melbbad und Friesdorf Beratungsfolge Sportausschuss 24.03.2022 Kenntnisnahme Hauptausschuss 28.04.2022 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Zu dem Antrag nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung: Der Beschluss des Rates vom 18.06.2020 „Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft“ (DS 200671) beinhaltet auch den Erhalt und die Sanierung der Bonner Freibäder. Da nicht alle Badstandorte gleichzeitig saniert bzw. neu gebaut werden können, müssen Prioritäten gesetzt werden. Die Priorität liegt bei der Umsetzung der Hallenbadprojekte, die im Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft aufgeführt sind: - Sanierung und Erweiterung des Hardtbergbades - Sanierung und Erweiterung der Schwimmhalle im Sportpark Nord - Bau eines Interimsbades zur Kompensation des sanierungsbedingten Wegfalls von Wasserflächen - Neubau eines Hallenbades am Standort des ehemaligen Kurfürstenbades - Neubau eines Hallenbades am Freibad Ennertbad - Sanierung des Frankenbades Die Hallenbäder sichern über mindestens neun Monate im Jahr das Schul-, Kurs- und Vereinsschwimmen sowie die Möglichkeit für die Bonnerinnen und Bonner ihren Schwimmsport auch individuell auszuüben. Die Sanierungen bzw. Neubauten sind dringend und müssen deshalb so bald wie möglich umgesetzt werden. Jeder zusätzliche Ausfall von Hallenbadkapazitäten führt dazu, dass Schulschwimmen und Schwimmkurse nicht mehr im vollen Umfang angeboten werden können. Die Bereitstellung ausreichender Wasserflächen für das Schulschwimmen ist nach den Vorgaben des Schulgesetzes eine kommunale Pflichtaufgabe. Neben den Hallenbädern verfügt die Stadt Bonn über sechs Freibäder, die jeweils an ca. vier Monaten im Jahr in Betrieb sind. Die Freibäder werden in jedem Frühjahr mit einem hohen finanziellen Aufwand für die Sommersaison bereitgemacht. Winterschäden und weitere regelmäßige Reparaturen derSeite 1 von 2 Seite 2 letzten Jahre betrugen im Schnitt jährlich 500.000 € für die sechs Freibäder. Derzeit werden die Elektroanlagen in allen Freibädern überprüft und erneuert. Darüber hinaus sind nach derzeitigem Stand in den Freibädern folgende Sanierungsmaßnahmen notwendig, um einen dauerhaften Betrieb zu gewährleisten: - Hardtbergbad: Die Beckenköpfe im Freibadteil sind Bestandteil der Sanierungsplanung für das Hardtbergbad. - Melbbad: Für das geschlossene Melbbad wird, sobald Kapazitäten frei sind, eine zweite Machbarkeitsstudie beauftragt und erarbeitet - Freibad Rüngsdorf: Sanierung der Wasseraufbereitung, Sanierung der Beckenköpfe sowie Sanierung der Mitarbeiterbereiche - Ennertbad: Sanierung der Beckenköpfe und die Erneuerung des Daches - Römerbad: Sanierung des Technikgebäudes inkl. Wasseraufbereitung sowie die Erneuerung der Beckenköpfe und der Beckenumgänge - Freibad Friesdorf: Dieses Bad dient durch den Einsatz der Traglufthalle im Winter als Hallenbad in Bad Godesberg und sichert damit die Pflichtaufgabe Schulschwimmen sowie Schwimmkurse und das Vereinsschwimmen für diesen Stadtbezirk. Diese Funktion soll das Schwimmbad mindestens bis zur Eröffnung eines neuen Kurfürstenbades durchgehend erfüllen. Der Mietvertrag für die Traglufthalle wurde dafür bis 2026 verlängert. Modernisierungsmaßnahmen z.B. am Gebäude und der Wasseraufbereitungsanlagen, die längere Schließzeiten erforderlich machen, können deshalb erst nach Eröffnung des neuen Kurfürstenbades geplant werden. Untersuchungen an den Becken führt die Verwaltung im Freibad Friesdorf unmittelbar nach Abbau der Traglufthalle im Mai 2022 durch und nimmt mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen dann die Planungen für die mit der Erneuerung der Folie sowie daraus eventuell resultierenden weiteren Sanierungen vor. Zum heutigen Zeitpunkt sind Ausmaß und Zeitrahmen nicht abschätzbar. Im Unterschied zu den Hallenbädern dienen die Freibäder nicht der Sicherstellung des Schulschwimmens. Deshalb sind Sanierungen in den Freibädern gegenüber den oben aufgeführten Hallenbadprojekten bei knappen Personalressourcen nachrangig. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 06:41 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de