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220381 · Große Anfrage

CDU-Große Anfrage: Schulentwicklungspläne im Stadtbezirk Bad Godesberg

Nummer
220381
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
17.02.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 09.03.2022 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 220381-01 ST Schulentwicklungspläne im Stadtbezirk Bad Godesberg

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Große Anfrage
öffentlich
220381
Fragesteller/in:
Jens Röskens
Inge Stauder
Elke Melzer
CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg
16.02.2022 gez. Jansen
CDU-Große Anfrage: Schulentwicklungspläne im
Stadtbezirk Bad Godesberg
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 09.03.2022 Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung wird gebeten die folgenden Fragen zu beantworten:
1. Wie haben sich die Schülerzahlen an den Bad Godesberger
Grundschulen in den letzten Jahren entwickelt und wie sieht die
Prognose für die kommenden Jahre aus? An welchen Grundschulen in
Bad Godesberg gibt es aufgrund steigender Anmeldezahlen bereits
größere räumliche Engpässe?
2. Welche konkreten Bau- und Erweiterungsmaßnahmen sind geplant, um
für alle Grundschülerinnen und Grundschüler in Bad Godesberg
möglichst wohnortnahe Schulplätze bereitzustellen?
3. Wie sieht die Versorgung im Bereich der ganztägigen Betreuung an den
Bad Godesberger Grundschulen aus? An welchen Grundschulen
müssen die räumlichen Kapazitäten im OGS-Bereich noch erweitert
werden?
4. Wie entwickeln sich die Schülerzahlen im Sekundarbereich I und II im
Stadtbezirk Bad Godesberg mittel- und langfristig? Gibt es inzwischen
einen Schulentwicklungsplan für die weiterführenden Schulen?
5. Wie hoch ist der jeweilige Anteil der Schülerinnen und Schüler bei den
weiterführenden Schulen aus dem benachbarten Rhein-Sieg-Kreis und
mit welcher Nachfrage aus dem Rhein-Sieg-Kreis wird in Zukunft zu
rechnen sein?
6. Welche Ausbau- und Erweiterungsmaßnahmen an Bad Godesberger
Schulen sind außer den bereits geplanten Maßnahmen, die in der
etatisierten aktuellen Monitoring-Liste Schulbauten aufgeführt sind,
aufgrund steigender Schülerzahlen mittel- und langfristig vorgesehen (s.
auch DS 220106) ?
Begründung
Angesichts der steigenden Bevölkerung in der Stadt Bonn wird man davon
ausgehen müssen, dass auch die Schülerzahlen in nicht unerheblichem Maße
ansteigen. In Bad Godesberg werden wir aufgrund neuer umfangreicher
Baumaßnahmen wie an der Kennedyallee oder in Mehlem mit Zuwächsen anSeite 1 von 2
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Schülerinnen und Schülern rechnen müssen. Hinzu kommt ein
demographischer Wandel in Wohngebieten wie im Villenviertel, wo vermehrt
Familien mit jungen Kindern wohnen.
Zwecks Vermeidung räumlicher Engpässe ist die Schülerzahlentwicklung in
den Fokus zu nehmen, damit rechtzeitig von städtischer Seite Erweiterungs-
und Baumaßnahmen erfolgen können. Eine genaue Schulentwicklungsplanung
mit der Erstellung entsprechender Schulentwicklungspläne ist für alle
Schulstufen notwendig.
Insbesondere sollten für die Grundschülerinnen und Grundschüler wohnortnahe
Schulplätze zu Verfügung gestellt werden, damit diese keine unzumutbaren
langen Schulwege haben und mit Autos oder Bussen durch die Stadt fahren
müssen. Die Kinder der Grundschule sollten ihre Schulwege möglichst
eigenständig zurücklegen können. Darauf zielt auch die Landes-Initiative
„Kurze Beine – kurze Wege“. Auch bei Berücksichtigung der eingerichteten
Schulbezugsräume könnten für die Kinder doch noch weite Fahrwege anfallen,
wenn es keine freien Plätze mehr an den nächstgelegenen Schulen gibt.
Unter Berücksichtigung der aktuellen Schulentwicklungspläne sollten alle
notwendigen anstehenden Bau- und Erweiterungsmaßnahmen für die
ausreichende Bereitstellung von Schulplätzen inklusive der OGS-Bauten
geplant und umgesetzt werden. Die Monitoring-Liste Schulbauten enthält nur
die bereits etatisierten Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an Schulen,
s. auch DS 220106. Daher sollte die Verwaltung bald eine Übersicht über
sämtliche notwendige Bauvorhaben an den Schulen erstellen und den
politischen Gremien, u.a. auch der Bezirksvertretung Bad Godesberg zur
Kenntnis geben.
Wenn es angesichts der vielen anstehenden Baumaßnahmen an Schulen wie
dem Ausbau von G8 nach G9 bei den Gymnasien beim SGB keine
ausreichenden Ressourcen gibt, die notwendigen Bau- und
Erweiterungsmaßnahmen im geforderten Zeitrahmen umzusetzen, müssen
Baumaßnahmen an private Unternehmer weitergegeben werden.
Anlage/n
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