220346 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Tempo 30 für Kfz über 7,5t auf der Konstantinstraße
Kerndaten
- Nummer
- 220346
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 14.02.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 220346 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 13.02.2022 Bürgerantrag: Tempo 30 für Kfz über 7,5t auf der Konstantinstraße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 09.03.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Beantragt wird für die Konstaninstraße, Kapellenweg bis Römerplatz, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 für alle Kfz (Lkw und Busse) über 7,5 Tonnen einzuführen. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag Komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 5 Bürgerantrag Tempo 30 für KfZ über 7,5t auf der Konstantinstraße Bonn, 13.02.22 Der Abschnitt Kapellenweg bis Römerplatz der Konstantinstraße ist sehr eng bebaut, die Straße sehr schmal und die Häuser stehen nah an der Straße. Zu großen Teilen stehen auf dem Abschnitt noch Häuser aus dem Ende des 19. Jhdts, die das Gesamtbild Rüngsdorfs mit prägen. Neben dem sehr hohen Verkehrsaufkommen an PKW auf diesem Abschnitt ist auch die Dichte des Schwerverkehr sehr hoch. Auf diesem Abschnitt verkehren 2 Buslinine jeweils im 20 Minuten Takt je Richtung, so dass durchschnittlich alle 5 Minuten ein Linienbus diesen Abschnitt passiert. Hinzu kommt der sowohl erlaubte LKW Lieferverkehr, als auch der auf der gesamten MUK unerlaubte LKW Durchgangsverkehr, so dass ca. alle 3-4 Minuten ein LKW oder Bus diesen Abschnitt passiert. Bei jeder Vorbeifahrt eines LKW oder Busses vibriert unser gesamtes Haus, was in allen Etagen spürbar und hörbar ist. Der Busverkehr beginnt um ca. 5:20 Uhr und endet um Mitternacht. Es gibt also pro Tag nicht einmal 5,5 Stunden Ruhe. Gegen den Lärm haben wir teure Lärmschutzfenster einbauen lassen und halten zu großen Teilen des Jahres die Fenster zur Straße komplett geschlossen. Gegen die Erschütterungen jedoch können wir aus eigener Kraft keine Schutzmaßnahmen treffen. Und diese Erschütterungen haben nicht nur fatale Folgen für die Gesundheit aller Anwohner und ihrer Kinder, sondern sie zerstören nach und nach auch die Gebäude, die an der Straße stehen. Auf den angehängten Bildern können Sie neu entstandene Risse sehen. Und Sie können auch sehen, wie diese sich im Laufe der Jahre entwickeln. Deutlich merken wir auch, dass die Erschütterungen durch den Schwerverkehr von Jahr zu Jahr schlimmer werden, weil man merkt, wie der Belag der Straße von Jahr zu Jahr weniger in der Lage ist, diese Menge an Verkehr folgenlos aufzunehmen. An den Beispielen der Leverkusener und der Rahmedetalbrücke können wir alle momentan live erleben, welche Folgen ein ungebremster Schwerverkehr auf alle betroffenen Bauwerke und Gebäude hat.Seite 2 von 5 Auf dem Bild hier (siehe Anhang) sehen Sie ein Foto unseres Hauses, das Bild ist ungefähr aufgenommen um das Jahr 1900. Damals war das Haus ein Kinderheim. Anschließend hat dieses Haus noch zwei Weltkriege nahezu unbeschadet überstanden. Der Verkehr allerdings wird diese und allen anderen an den Hauptverkehrsstraßen stehenden Häuser in Bad Godesberg auf Dauer zerstören. Das ist sicher. Mit aller Liebe und Hingebabe versuchen wir und die anderen Anwohner der Konstantinstraße dieses Haus und alle anderen Häuser dieser Straße in Stand zu halten und die Häuser und damit das Stadtbild und die Tradition von Rüngsdorf zu bewahren. Ohne Ihre Hilfe als Verwaltung der Stadt Bonn und ohne Ihre Hilfe der Bezirksvertretung Bad Godesberg wird dies aber nicht gelingen. Jedes Mitglied der Bezirksvertretung betont immer wieder, dass ihr oder ihm, egal ob gebürtig aus Bad Godesberg oder zugezogen, der Stadtteil und die Menschen, die darin leben, am Herzen liegen, dass Sie Bad Godesberg lieben. Ich bitte Sie, dies zu beweisen und uns zu helfen, um die Gesundheit der Menschen zu schützen und/oder die einmalige Architektur von Bad Godesberg zu bewahren. Was Ihnen wichtiger ist, überlasse ich jedem persönlich. Aus diesem Grunde beantrage ich für die Konstaninstraße, Kapellenweg bis Römerplatz, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 für alle Kfz (Lkw und Busse) über 7,5 Tonnen. Eine entsprechende Regelung existiert auf einem vergleichbar langen Abschnitt bereits für die Brunnenallee und führ dort nach meinen Erfahrungen zu keinerlei Komplikationen. Sollte die Verwaltung und/ oder die Bezirksvertretung zu der Enstcheidung kommen, dass ein generelles Tempo 30 auf diesem Abschnitt die geschilderten Probleme effektiver beheben würde, entspricht dies ebenfalls dem Sinne meines Bürgenantrages.Seite 3 von 5 Seite 4 von 5 Seite 5 von 5
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de