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220283-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn; hier: Aktueller Projektstand und weiteres Vorgehen (Stand: 15.02.2022)

Nummer
220283-02 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
17.03.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Rates 04.04.2022 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Projektbeirates Sanierung Beethovenhalle Bonn 24.03.2022 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 220283 Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn; hier: Aktueller Projektstand und weiteres Vorgehen (Stand: 12/2021)

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
220283-02 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Denkmalgerechte Instandsetzung und
Modernisierung der Beethovenhalle Bonn; hier:
Aktueller Projektstand und weiteres Vorgehen
(Stand: 15.02.2022)
Beratungsfolge
Rat 17.03.2022 Kenntnisnahme
Mit dem nachfolgenden Bericht informiert die Verwaltung vor dem
Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der
denkmalgerechten Instandsetzung und Modernisierung der
Beethovenhalle über die aktuelle Projektsituation sowie das geplante
weitere Vorgehen bei der Projektumsetzung.
Der Bericht ist nach den für das Großprojekt wesentlichen Parametern
„1) Kosten“, „2) Termine“ und „3) Qualitäten“ aufgegliedert.
Die jeweiligen Sachstände werden zur besseren Übersicht und auch zur
Arbeitserleichterung in den jeweiligen Kapiteln teilweise stichwortartig
aufgeführt.
1. Kosten (Stand: 15.02.2022)
Die Kosten (Stand: 15.02.2022) sind als Anlage 1 beigefügt.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die bisherigen Strategien
zur Bewältigung/Kompensation der aktuellen Risiken nicht mehr
ausreichen, um eine Anpassung der Kosten/Termine zu vermeiden.
Die fortgeschriebene Prognose beträgt nunmehr EUR 191,42 Mio.
brutto (189,6 Mio. € netto). Dabei ist die Übergabe des Gebäudes an
den Betreiber Ende 2024 (bisher Ende Juni 2024) vorgesehen. Das
bisher beschlossene Gesamtbudget in Höhe von EUR 171,8 Mio.
wird somit um ca. 19,62 Mio. € inklusive anteiliger Umsatzsteuer
überschritten. Die zusätzlichen Mittel werden im Rahmen der
Aufstellung des Doppelhaushalts 2023/2024 angemeldet.
Bei der Aktualisierung der Kostenprognose wurden nachfolgendeSeite 1 von 10
Seite 2
Punkte berücksichtigt:
Die neubewerteten Kostenrisiken netto sind als Anlage 2 beigegefügt.
Die Punkte 1-7 sind dem Puffer für abstrakte Risiken (U) - die über
Prozentsätze bzw. gemittelte BGK/Manpowerkosten ermittelt werden -
und die Punkte 8-18 dem Puffer „realistische Mehrkostenforderungen
aus Mehrmengennachträgen und Planänderungen mit geschätzten
zusätzlichen Herstellkosten “ (R) zuzuordnen.
Der bisherige Risikopuffer des Worst-Case-Szenarios aus 2019 wurde
mittlerweile vollständig aufgebraucht. Zudem sind die in der Tabelle
aufgelisteten Risiken teilweise eingetreten bzw. der Eintritt ist als sehr
wahrscheinlich zu betrachten. Die angepasste Prognose stellt daher kein
Worst-Case-Szenario sondern einen Real-Case-Szenario dar, unter der
Voraussetzung eines weitestgehend ungestörten Bauablaufs. Weitere
Kosten- und Terminverschiebungen sind somit möglich bzw. zu
erwarten, können zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht eingeschätzt
bzw. beziffert werden. Nähere Angaben hierzu finden sich im
nichtöffentlichen Teil.
Der freigegebene Basisterminplan vom 27.05.2020 sah eine Übergabe
des Gebäudes am 24.06.2024 vor. In diesem Terminplan war ein
Zeitraum von knapp 12 Monaten zwischen der baulichen
Gesamtfertigstellung Ende Juni 2023 und der Übergabe (Endtermin)
berücksichtigt. In diesem Zeitraum sollten behördliche Abnahmen,
Sachverständigenabnahmen, ein Probebetrieb, Mängelbeseitigung,
Möblierung und die Orgelsanierung stattfinden. Anschließend war ein
abschließender Übergabetest vorgesehen.
Der vorgenannte Basisterminplan sah eine Fertigstellung der Planung für
den kritischen Pfad Bauteil A (Technik Zentrale 4.UG und Großer Saal)
inkl. 2.Tektur bis zum 21.08.2020 vor. Der fortgeschriebene Terminplan
Stand 02/2022 sieht einen Abschluss der Planung der Restplanung bis
zum 22.07.2022 vor. Dieser Planungs-Terminplan ist derzeit wieder ca. 4
Wochen im Verzug.
Die Ausführungsplanung seitens Objekt- und TGA-Planer wird parallel
mit der Realisierung kontinuierlich fortgeschrieben. Zeitliche
Verschiebungen in der Planung ergeben sich u.a. aufgrund strittiger
Auffassungen hinsichtlich Vergütung und Leistungssoll. Die Gründe für
die Verzögerungen sind im nichtöffentlichen Teil dargelegt.
Außerdem gab es Probleme bezüglich des Einbringkonzepts der TGA
Anlagen in die Kuppel. Es musste von der ursprünglich geplanten
seitlichen Einbringung auf eine Einbringung über das Dach umgestellt
werden.Seite 2 von 10
Seite 3
Der ursprünglich vorgesehene Montagebeginn der TGA im 4.OG
verzögerte sich daraufhin von Oktober 2020 auf Mai 2021. Durch die
Feststellung der Lastüberschreitung Anfang 2021 konnte auch dieser
Termin nicht mehr gehalten werden. Nun ist der Montagebeginn ab Mitte
Juli 2022 vorgesehen.
Zur Kompensation von Verzögerungen wurden zunächst Bauabläufe
insbesondere im großen Saal optimiert und durch Parallelarbeiten
deutlich verkürzt. Außerdem wurde der Zeitraum zwischen
Gesamtfertigstellung und Übergabe des Gebäudes durch
Parallelarbeiten der Mängelbeseitigung, Möblierung und Orgelsanierung
auf jetzt nur noch 6 Monate reduziert.
Weitere Kürzungen innerhalb dieses Zeitpuffers sind nach derzeitigem
Stand nicht mehr möglich, so dass sich weitere Verzögerungen in der
Planung wie z.B. durch die Entrauchung/4.OG 1:1 auf den Endtermin
(Übergabetermin) auswirken.
Nicht alle Verzögerungen wirken sich grundsätzlich auf die Verschiebung
des Endtermins (Übergabetermin) aus. Dazu gehört u.a. die
Fertigstellung der Fassade, die nicht auf dem kritischen Pfad liegt.
Dieser bereits sehr optimierte Terminplan ist nur dann einzuhalten, wenn
keine weiteren wesentlichen Störungen eintreten. Hierbei wird
vorausgesetzt, dass das Leistungsverzeichnis für die notwendige
Neuausschreibung des Gewerks Elektrotechnik kurzfristig durch den
TGA-Planer erstellt und die öffentliche Ausschreibung unverzüglich auf
den Weg gebracht wird (ob der TGA-Planer diese geplanten Zeiten
einhält ist nicht gesichert.)
Es wurde in der Terminfolge zudem nicht berücksichtigt, dass eventuell
gar keine gültigen Angebote auf die Ausschreibung abgegeben werden,
wie z.B. beim Fall der Ausschreibung des nachlaufenden Rohbaus,
welcher aktuell erneut ausgeschrieben werden muss.
Vergaben:
Der Stand der Vergaben (Stand: 15.02.2022) ist als Anlage 3 beigefügt.
2. Termine:
Stand der Terminplanung:
Der Basisterminplan 2020 sah eine Fertigstellung der Planung für den
kritischen Pfad Bauteil A (Technik Zentrale 4.UG und Großer Saal) inkl.
2.Tektur bis zum 21.08.2020 vor. Der fortgeschriebene TerminplanSeite 3 von 10
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Stand 02/2022 sieht einen Abschluss der Planung der Restplanung bis
zum 22.07.2022 vor.
Es muss jedoch festgestellt werden, dass sich die Planer nicht an ihre
eigenen Terminvorgaben gebunden fühlen und somit weitere
Verschiebungen zu erwarten sind.
Aktuell ist der Terminplan „Planung der Planung“ um weitere 4 bis 6
Wochen zu verschieben. Die Kombination dieser Verschiebung mit den
Stillständen aufgrund der Kündigung des Gewerks Elektrotechnik und
der Behinderung der bauausführenden Firma im 4.OG wird sich nach
Auffassung der Projektsteuerung 1:1 auf den Endtermin auswirken.
Außerdem fehlt derzeit ein kompetentes Unternehmen für den
nachlaufenden Rohbau. Entscheidend ist, ob die Einbringung der TGA-
Geräte noch vor dem Spätherbst 2022 in die Kuppel erfolgen kann.
Falls dies nicht gelingt, gibt es aufgrund der Witterung eine
Sprungverschiebung von weiteren 3-4 Monaten, die über die derzeit
angegebenen 6 Monate hinausgehen.
Nachfolgend aufgeführte finale Planungen, die für den Fortgang der
Bautätigkeit auf dem kritischen Pfad zwingend erforderlich sind, liegen
noch nicht vor:
- Planung 4.OG inkl. Gefährdungsbeurteilung und Zulassung im
Einzelfall für die Befestigung der Kabeltrassen
- Feststellung der Dachlasten und Fertigstellung der
Ausführungsplanung der daraus folgenden notwendigen
statischen Ertüchtigung
- Planung Fortlufthof inkl. Klärung der notwendigen Zulassung
für die Witterungsklappe und dem Schallschutz
Stand der Abstimmung neuer Vertragstermine:
Die Abstimmungen über die grundsätzliche Realisierbarkeit des neuen
Terminplanes ist zwischen den Objektüberwachungen und den
vertraglich gebundenen Gewerken bereits im Rahmen der Aufstellung
des neuen Terminplanes erfolgt;
die Vereinbarung neuer Vertragstermine ist jedoch in der Regel auch
verbunden mit Baupreisanpassungen aufgrund der gegenüber den
Kalkulationsgrundlagen eingetretenen Bauzeitverschiebungen bei den
einzelnen Gewerken.
Die von den vertraglich gebundenen Unternehmen hierfür zu liefernden
Nachweise werden durch den Bauherrn gutachterlich geprüft und
bewertet; regelmäßig wird ein Vorschlag auf Grundlage des
gewerkespezifischen Baupreisindexes des Bundesamtes für StatistikSeite 4 von 10
Seite 5
und des gegenüber den dem Bauvertrag zugrundeliegenden
Ausführungszeiträumen ausgearbeitet. Diese Vorgehensweise ist mit
dem Rechnungsprüfungsamt abgestimmt. In der Folge legt die
Verwaltung dem Rat entsprechende Beschlussvorlagen für
Budgetbereitstellungen zur Preisanpassung in einzelnen Gewerken vor.
Die Vereinbarung neuer Termine erfolgt auf Grundlage einer zwischen
SGB und Projektsteuerung aufgestellten Prioritätenliste, die sich z.B. an
den Kriterien „Auftragsvolumen“ und „terminliche Priorität" orientiert.
Derzeit ist die Vereinbarung verbindlicher Vertragstermine bis zur
endgültigen Klärung der terminlichen Auswirkungen der o.g.
wesentlichen offenen Planungsthemen zurückgestellt.
3. Qualitäten:
Stand der Baustelle und Ausblick:
Beton- und Stahlbetonarbeiten
Sämtliche Stahlbetonarbeiten sind abgeschlossen. Weitere Leistungen in
diesen Gewerken -deren Planung noch nicht finalisiert ist- wurden in
einem LV Rohbaurestarbeiten erfasst.
Tuffsteinfassade
Die Arbeiten sind im Wesentlichen abgeschlossen; die Komplettierung
der Sockelbereiche und der Fassade des Doppeltreppenhauses wird bis
April 2022 abgeschlossen werden.
Klinkerfassaden innen und außen
Steinaustausch und Austausch/Reparatur der Verfugung wurden Ende
Juli abgeschlossen, zusätzliche Mauerwerksarbeiten in den
Untergeschossen sowie Herstellung von Durchbrüchen für die
Erfordernisse der technischen Gebäudeausrüstung wurden durch den
Auftragnehmer erledigt.
Flachdachabdichtungen
Die Arbeiten sind auf Grundlage des mit der Firma abgestimmten
Terminplanes weitgehend fertiggestellt, Restarbeiten werden derzeit
noch ausgeführt.
Kuppeldach Großer Saal
Die Eindeckung des Kupferdaches befindet sich in der Ausführung. Die
Arbeiten werden witterungsabhängig (Temperaturen)bis vorrausichtlich
Mai/Juni 2022 fortgeführt. Die erforderlichen Arbeiten für
Montageöffnungen zur Einbringung von TGA-Großgeräten werden
terminlich nachgezogen.
Leichtmetall-FassadenarbeitenSeite 5 von 10
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Derzeit ausgeführt werden die neue Fensteranlage Südseite Bauteil B
und Westseite Bauteil A (Großes Foyer), Nordseite Bauteil B sowie
Bauteil E. Seit Januar 2022 darüber hinaus die Nordseite Bauteil A
(großes Raucherfoyer) sowie Atrium Bauteil C.
Estricharbeiten
Die terminkritischen Estricharbeiten sind ausgeführt; nach Überprüfung
der Festigkeiten der restlichen Bestandsrohböden und Festlegung der
qualitativ erforderlichen Maßnahmen sollen diese nunmehr - in
Abstimmung mit den angrenzenden Gewerken - fertiggestellt werden.
Zwischenzeitlich eingetretene Lieferverzüge aus dem Bereich Roh- und
Hilfsstoffe konnten kompensiert werden. Die Estriche im
Orchesterbereich werden seit Januar 2022 ausgeführt.
Putzarbeiten
Die Putzarbeiten sind bis auf Restbereiche fertig gestellt.
Brandschutzputze und -beschichtungen
Die Brandschutzbeschichtung der Stützen des Restaurants sind fertig
gestellt; ebenso Brandschutzputz der Decke im Bereich der alten
Schreinerei.
Trockenbauarbeiten
Die Montage hat in den Bereichen Küche samt Nebenräumen sowie
Solistengarderoben begonnen. Die Fortführung erfolgt nach
Fertigstellung weiterer Vorleistungen durch die Technikgewerke.
Überarbeitung Saaldecke
Die technisch erforderlichen Rohrdurchführungen für die Bühnentechnik
wurden im Hinblick auf die Arbeitssicherheit planerisch optimiert und
können bei Wiederaufnahme der Montagetätigkeiten im Kuppelbereich
vorrausichtlich ab Februar 2022 montiert werden.
Sanitär
Die Rohrleitungsmontagen und Unterputzinstallationen in den WC-
Bereichen im Bauteil B sind abgeschlossen.
Heizung / Kälte
Die Montagen (Rohrleitungsbau, Verteilungen) in der Heizzentrale im
Bauteil A wurden weitgehend abgeschlossen; derzeit weitere
Trassenmontagen in Richtung Stuhllager (unter Saal).
Lüftung
Die Lüftungszentrale in Bauteil A ist weitgehend montiert und installiert,
weitere Montagen erfolgen ab März 2022.
Elektro
Die Trassenmontagen und Kabelverlegungen in den UntergeschossenSeite 6 von 10
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wurden begonnen. Eine Netzersatzanlage in Bauteil F wurde eingebaut.
Brandschutz: Stand Klärung der Entrauchung des Großen Saals
Die Entrauchungssimulation ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Das
fortgeschriebene Brandschutzkonzept liegt seit Ende November 2021
vor. Die sich daraus ergebenden baulichen Erfordernisse werden derzeit
planerisch umgesetzt.
Lastüberschreitung 4.OG
Sobald die finalen Dachlasten seitens der beiden Planer vorliegen, kann
die finale Ausprägung des Tragwerkes auf Basis vorliegender
Berechnungen kurzfristig abgeschlossen und die Ausführung beauftragt
werden.
Baugenehmigung: Stand Tektur
Die Tektur (= Anpassung des Bauantrages) befindet sich weiterhin in
Bearbeitung.
Vor Einreichung der Tektur ist insbesondere planerisch zu lösen:
 Planung der Lüftung (Bauteil D)
 Entrauchung Großer Saal und Planung Fortlufthof
 Überlastung Dachtragwerk 4.OG
Die Themen befinden sich in Bearbeitung.
Anlage/n
1 Anlage 1 - Kosten (öffentlich)
2 Anlage 2 - Neubewertete Kostenrisiken netto (öffentlich)
3 Anlage 3 - Anzahl der Vergaben (öffentlich)Seite 7 von 10
Anlage 1
Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn
Kosten (Stand: 15.02.2022)
Kosten-
gruppe
Budget
(Ratsbeschluss)
in € netto
inkl.
Budgeterhöhungen
Auftragssumme
in € netto
Zahlungsstand
in € netto
aktuelle
Prognose
(15.02.22)
in € netto
Abweichung
Budget zu aktueller
Prognose
in € netto
200 3.043.857,84 3.048.517,84 2.923.565,31 3.198.495,06 -154.637,22
300 58.417.105,11 53.258.749,19 37.551.661,96 64.047.558,03 -5.630.452,92
400 32.142.782,71 40.933.172,09 12.573.695,32 43.103.672,93 -10.960.890,22
500 2.695.125,22 1.087.373,24 105.312,47 4.913.731,86 -2.218.606,64
600 2.825.273,64 552.381,68 196.255,55 3.170.758,62 -345.484,98
700 42.723.576,79 32.188.804,17 25.353.335,20 43.067.608,68 -344.031,89
∑I 141.847.721,31 131.068.998,21 78.703.825,81 161.501.825,18 -19.654.103,87
Baupreissteigerung /
Bauzeit 0,00 0,00 0,00
Neuausschreibungen
/ Vergabe 0,00 0,00 0,00
Planungsänderungen 0,00 851.400,00 -851.400,00
Sonstige realistische
Risiken 0,00 27.237.000,00 -27.237.000,00
∑II 141.847.721,31 131.068.998,21 78.703.825,81 189.590.225,18 -47.742.503,87
Unvorhergesehenes 0,00 0,00
∑III 141.847.721,31* 131.068.998,21 78.703.825,81 189.590.225,18 -47.742.503,87
*Das Budget umfasst die Budgetfreigabe bis einschließlich 09.12.2021, exklusive der
Budgetbereitstellung zur Beschleunigung der Rechnungsfreigaben i.H.v. 1.000.000,00 €
netto.Seite 8 von 10
Anlage 2
Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle Bonn
Neubewertete Kostenrisiken netto
Neubewertete Kostenrisiken netto
U 1. Weitere zu erwartende Forderungen der Planer aufgrund Umplanungen,
Planungsänderungen, usw. 4.160.000 €
U 2. Kostenrisiko aus Annahmeverzug (Bauzeitnachträge), 5 % auf noch offene
Bauleistungen 3.650.000 €
U 3. Kostenrisiko für Unvorhergesehenes (abstrakt), z.B. unvollständige
Ausschreibungsunterlagen, 2,5% auf noch offene Bauleistungen 1.825.000 €
U 4. Kostenrisiko aus Bauen im Bestand, 2,5 % auf noch offene Bauleistungen 1.825.000 €
U
5.
Zusätzliche Rückstellung aus weiteren Verzögerungen durch eventuelle
Kündigungen von Schlüsselgewerken oder Verzögerung der Lösung von
Offenen Planungsproblemen
1.600.000 €
U 6. Zusätzliche Rückstellung aufgrund der Kündigung der bislang beauftragten
Firma und erforderliche Neuausschreibung Elektrotechnik 1.700.000 €
U 7. Zusätzliche 15% für Baupreissteigerung aufgrund aktueller Marktsituation
auf die noch offenen Vergaben auf 6,6 Mio. € 990.000 €
R 8. Mehrkosten aus zusätzlichen baubetrieblichen Forderungen
Baustelleneinrichtung und -sicherheit 900.000 €
R
9.
Mehrkosten für Durchbrüche und Deckenöffnungen, Ertüchtigungen u.a.
für TGA, Infrastruktur inkl. Erhöhung Kosten aus Erkenntnissen neue
Ausschreibung nachlaufende Rohbauarbeiten
800.000 €
R 10. Zusätzliche Rückstellungen für Baustrom/Bauwasser 500.000 €
R 11. Zusätzliche Rückstellung für verlängerte Gerüstvorhaltung VE02 500.000 €
R 12. Mehrkosten für Sachverständige/Berater und Abnahmemessungen
(Baunebenkosten) 300.000 €
R 13. Mehrkosten (Baumaßnahmen, TGA-Anpassungen) aus
Lastüberschreitung 4.OG 250.000 €
R 14. Mehrkosten aus zusätzlich erforderlichen Leistungen Sekuranten
(Absturzsicherungssystem auf dem Dach) 125.000 €
R 15. Mehrkosten aus zusätzlich erforderlichen Leistungen Ab- und
Zuluftbauwerk Bauteil D 100.000 €
R 16. Zusätzliche Rückstellung für Kunststoffrohre 4.OG 100.000 €
R 17. Mehrkosten aus einem zusätzlich erforderlichen 3. Beschallungssystems
gr. Saal 60.000 €
R 18. Mehrkosten aus Anpassung Medientechnik/Beschallung Forum Süd 50.000 €Seite 9 von 10
Stand: 15.02.2022
Denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle BonnSeite 10 von 10

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Datenstand: 03.11.2026, 00:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de