← Vorlagen

220280 · Beschlussvorlage

Zuschuss an den Familienkreis e. V. zur Förderung des Projektes „Großeltern auf Zeit“

Nummer
220280
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
08.02.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 23.03.2022 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 81,1 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 220280-03 Zuschuss an den Familienkreis e. V. zur Förderung des Projektes „Großeltern auf Zeit“
  2. 220280-01 AA FDP/CDU-Änderungsantrag Zuschuss an den Familienkreis e. V. zur Förderung des Projektes „Großeltern auf Zeit“ Antrag zur Vorlage 220280

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (3.993 Zeichen)
Beschlussvorlage
öffentlich
220280
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
50 Amt für Soziales und Wohnen
Dezernat:
Dez. V
Zuschuss an den Familienkreis e. V. zur Förderung
des Projektes „Großeltern auf Zeit“
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
23.03.2022 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Familienkreis e. V. erhält für das Projekt „Großeltern auf Zeit“ für das Jahr
2022 letztmalig einen Zuschuss in Höhe von 9.750 Euro zu den
nachgewiesenen, anerkannten Personal- und Sachkosten.
Begründung
Der Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit und Wohnen hatte in seiner
Sitzung am 11. Februar 2020 beschlossen, dass der Familienkreis e. V. für das
Projekt „Großeltern auf Zeit“ für die Jahre 2020 und 2021 jeweils einen
Zuschuss in Höhe von 9.750 Euro erhält (DS-Nr. 191059).
Eine Evaluation sollte nach dem Förderzeitraum als Grundlage für die weitere
Vorgehensweise dienen. Der Familienkreis hat unter anderem folgende
Zahlen/Angaben vorgelegt:
2020:
- Das Jahr endete mit 20 Großeltern-Enkel-Paarungen (Anteil
Alleinerziehende: etwa 50 %), davon wurden sechs Konstellationen neu
vermittelt
- Es wurden 11 Großeltern geschult
- Es gab 27 Familienanfragen
2021:
- Das Jahr endete mit 34 Großeltern-Enkel-Paarungen (Anteil
Alleinerziehende: etwa 50 %), davon wurden 13 Konstellationen neu
vermittelt
- Es wurden 18 Großeltern geschult
- Es gab 20 Familienanfragen (damit die Warteliste nicht zu lang wurde,
wurden zwischenzeitlich keine neuen Anfragen aufgenommen
beziehungsweise bearbeitet; diese Zahl hier wäre sonst deutlich höher
gewesen)Seite 1 von 3
Seite 2
- Dezember: 27 Familien waren auf der Warteliste
2021 ist der Verein außerdem mit dem Anliegen auf die Verwaltung
zugekommen, die personellen Ressourcen für das Projekt mit finanzieller
Unterstützung durch die Stadt auf eine halbe Stelle aufstocken zu wollen, um
das Projekt konzeptionell weiterzuentwickeln (in Richtung jüngerer
Engagierter).
Die oben genannten Zahlen sind – gerade unter Pandemiebedingungen –
einerseits sehr beachtlich, da jede „Paarung“ eine wertvolle Verbindung
bedeuten kann, die das gegenseitige Verständnis fördert, Familien entlastet
und das gesellschaftliche Miteinander stärkt.
Andererseits sollte jedoch auch das Verhältnis zu den eingebrachten
finanziellen Mitteln berücksichtigt werden, welches sich aktuell nicht sehr
günstig darstellt. Eine Aufstockung der Mittel wird daher nicht in Erwägung
gezogen.
In Abwägung der Rahmenbedingungen und nach mehreren
Abstimmungsgesprächen schlägt die Verwaltung vor, das Projekt letztmalig zu
bezuschussen, und zwar in der gleichen Höhe wie schon 2020 und 2021. Ab
2023 soll dann möglichst keine weitere Förderung mehr erfolgen. Sollte in der
dann alternativen Finanzierungsstruktur ein geringer Fehlbetrag ausgewiesen
werden, kann eine Bezuschussung beantragt werden.
Aus Sicht des Fachbereichs ist diese letztmalige Förderung nochmal ein
deutliches Signal dafür, dass das Projekt zwar wertgeschätzt wird, sich jedoch
auch nach einer Übergangsunterstützung von dann drei Jahren finanziell neu
aufstellen muss.
Die - nach einem entsprechenden Beschluss - in diesem Jahr zunächst
weiterhin bestehende finanzielle Grundlage, würde dem Verein Zeit
verschaffen, um zu prüfen, welche alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für
die Zeit ab 2023 zur Verfügung stehen.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.05.10 Sonstige Soziale Hilfen und
Leistungen
1.50.00.05.10.01 Sonstige Soziale Hilfen und
Leistungen
Investive Kosten der Maßnahme
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich FolgekostenSeite 2 von 3
Seite 3
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
9.750 Euro 150000510 /
73.1000
Einzahlungen /
Erträge
0 Euro
Haushaltsbelastung
jährlich
9.750 Euro
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 02.11.2026, 22:04 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de