220228 · Antrag
Information über erlaubnisfreie Versickerung von Niederschlagswasser
Kerndaten
- Nummer
- 220228
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 28.01.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 220228 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Christian Möller SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Stephan Eickschen DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein 27.01.2022 Information über erlaubnisfreie Versickerung von Niederschlagswasser Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 17.02.2022 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, Informationen bereitzustellen, wie bspw. Aktualisierung der Homepage, eine kleine Informationsbroschüre bzw. einen Handzettel (Flyer) für private Grundeigentümer, über die Möglichkeit der erlaubnisfreien Versickerung von Niederschlagswasser in den Untergrund. Die Verwaltung kalkuliert dazu die Kosten und macht Vorschläge, was aus dem laufenden Haushalt finanziert werden kann. Hierbei wird das bereitgestellte Budget für die Umsetzung der Wassersensitiven Stadt mitberücksichtigt. Begründung In der Stadt Bonn ist die Einleitung von Niederschlagswasser in den Boden aus einem Einzugsgebiet mit einer Fläche von < 300 m2 erlaubnisfrei möglich. Voraussetzung ist die Einleitung über die Bodenpassage (Filterfunktion des Bodens zum Schutz des Grundwassers vor Verunreinigung) in einer flachen Mulde oder auf einer Fläche (Mulden- und Flächenversickerungsanlage). Andere technische Versickerungsanlagen bedürfen dagegen weiterhin der wasserbehördlichen Erlaubnis. Die Informationen sollen sich an private Grundeigentümer wenden. Dies geht von dem Gedanken aus, dass sich die wassersensitive Stadt nur im Zusammenwirken von öffentlicher Verwaltung und privatem Engagement wirksam umsetzen lässt. Die entsprechenden technischen Möglichkeiten und Bauvorschriften für den Bau einer Muldenversickerungsanlage bzw. einer Flächenversickerungsanlage sollen dazu für alle leicht nachvollziehbar skizziert werden. In diesem Sinne sollen die Informationen das Ziel der wassersensitiven Stadt bewerben und zukünftig auch in der Beratung der Öffentlichkeit bzw. vonSeite 1 von 2 Seite 2 Projektträgern eingesetzt werden. Die Versickerung von Niederschlagswasser anstelle der Einleitung in die städtische Kanalisation hat bedeutende wasserwirtschaftliche Vorteile, da die Kläranlagen entlastet werden bzw. wirksamer arbeiten können, je weniger sauberes Niederschlagswasser dorthin gelangt. Insbesondere aber können Private ihre Gebührenlast mindern, wenn z. B. Niederschlagswasser von Dachflächen vor Ort versickert wird. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de