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220192-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Stellungnahme der Verwaltung zu App-Angebote und Nutzung

Nummer
220192-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
13.03.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Unterausschusses für Digitalisierung und Organisation 29.03.2022 Kenntnisnahme
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  1. 220192 App-Angebote und Nutzung

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
220192-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
I-CDO Geschäftsstelle CDO
Dezernat:
Dez. I
Stellungnahme der Verwaltung zu App-Angebote
und Nutzung
Beratungsfolge
Unterausschuss für Digitalisierung und
Organisation
29.03.2022 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt
Bonn und ihren Tochterunternehmen angeboten?
Stadt Bonn:
Dezernat OB
 Citykey
 Progressive Web App zur Bereitstellung von touristischen Informationen
für Bonn und die Region
 Progressive Web App “BTHVNstory”
Dezernat IV
 Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“
 App Filmfriend
 App „Onleihe”
 App „Actionbound”
 App „Imikel”
Stadtwerke Bonn:
 SWB easy.GO (SWB Bus und Bahn)
 BONNmobil (SWB Bus und Bahn)
 Clara Sharing (SWB Bus und Bahn)
 TankE-Netzwerk
 Parken Bonn
 SWB Smart App
 App „Störung Bonn – Störung melden“
bonnorange:
 Abfallplaner-AppSeite 1 von 19
Seite 2
T&C
 Progressive Web App zur regionalen, standortbasierten
Gästeinformation
Bezüglich der Grundfunktionalitäten verweist die Verwaltung auf die jeweils
zugehörige Anlage.
Die Weiteren Fragen 2-5 werden ebenfalls differenziert in der jeweiligen Anlage
beantwortet.
Progressive Web Anwendungen wurden nicht explizit abgefragt, da die Anfrage
so verstanden wurde, dass diese sich hauptsächlich auf Anwendungen bezieht,
welche auch in einem App-Store zur Verfügung gestellt werden können. Die auf
die Abfrage hin gemeldeten Progressiven Web Anwendungen wurden dennoch
in der Stellungnahme aufgenommen. Von diesen existiert jedoch eine deutlich
höhere Anzahl als hier gemeldet. Zu diesen Webanwendungen können die
Fragestellungen 2 bis 5 jedoch nicht beantwortet werden, da entsprechende
Daten hierzu nicht vorliegen.
Anlage/n
1 Stadt Bonn (öffentlich)
2 SWB Bund und Bahn (öffentlich)
3 SWB - nicht Verkehrs-GmbH (öffentlich)
4 bonnorange (öffentlich)
5 T&C (öffentlich)Seite 2 von 19
Dezernat OB:
1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren
Tochterunternehmen angeboten?
Citykey App
Seitens der Stadt Bonn wird im Frühjahr 2022 die App Citykey angeboten.
Die Stadt Bonn hat bereits im Jahr 2019 im Rahmen eines Letter of Intent (LOI) die Entwicklung einer
städtischen App mit der Deutschen Telekom vereinbart. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt,
in dem weitere Städte als sogenannte Community-Städte eingebunden sind.
Die Vision des Fokusprojektes Citykey ist, viele Services der Stadt bequem digital per App abzurufen.
Das Besondere der App besteht darin, dass sämtliche Dienste in einer einzigen App gebündelt werden.
Ein weiteres Ziel ist, die App bundesweit in vielen Städten zu nutzen. Die Telekom entwickelt und stellt
die technische Plattform für die Dienste zur Verfügung. Die Wirtschaftsförderung ist für das
Fokusprojekt Citykey verantwortlich.
Die Stadt Bonn beabsichtigt Ende März 2022 die Citykey App freizuschalten. Weitere Informationen
zur Citykey App sind in der Mitteilungsvorlage MV 220148 „Aktueller Sachstand Citykey App“
enthalten.
Progressive Web App (PWA) zur Bereitstellung von touristischen Information für Bonn und die
Region
Die Umsetzung einer regionalen Progressive Web App (PWA) zur Bereitstellung von touristischen
Informationen soll noch in 2022 auf Initiative des Landesverbands Tourismus NRW (TV NRW) erfolgen
und ist Teil eines EFRE-Projekts zum Aufbau einer landesweiten touristischen Datenbank (Data Hub
NRW). Die regionale PWA wird administrativ über die Tourismus & Congress GmbH Bonn /Rhein-
Sieg/Ahrweiler (T&C) zur Verfügung gestellt. Die Bonn-Information ist bei der Umsetzung und
Befüllung der PWA eingebunden. Die regionalen PWA soll sich in Funktionalität und Visualisierung von
Daten nicht wesentlich von der „Mutter-PWA“ von TV NRW unterscheiden. Diese PWA greift auf den
NRW Daten HUB als Datenquelle zurück (https://entdecken.nrw-tourismus.de/de/nrw-
tourismus/wlan/portal).
Für die Gestaltung, Layout und die Struktur der Startseite der künftigen regionalen PWA gibt TV NRW
eine Grundstruktur vor, welche im Corporate Design und der thematischen Ausspielung von Inhalten
individualisierbar ist. Hinsichtlich der Domain, unter welcher die regionale PWA zukünftig laufen soll,
existiert die deutliche Empfehlung von TV NRW, eine Sub-Domain analog der NRW PWA zu wählen und
das Element „entdecken“ einzubauen. Vor diesem Hintergrund wird die T&C als direkter
Projektpartner von TV NRW eine Subdomain unter der eigenen Hauptdomain www.bonn-region.de
integrieren. Daher soll als Subdomain für die PWA der Region Bonn voraussichtlich
www.entdecken.bonn-region.de dienen.
Progressive Web-App (PWA) “BTHVNstory“
Die digitale Erweiterung des Medienkonzeptes „Beethovenrundgang BTHVNstory“ wurde mit den
insgesamt 11 digitalen und analogen Säulen in Bonn zum 01.07.2021 an die Stadt Bonn (Amt 03-3)
übereignet und erfolgt über eine progressive Web-App (PWA) mit dem Namen “BTHVNstory“. Diese
enthält einen Audiorundgang durch die Stadt, der an die wichtigsten Orte aus dem Leben Ludwig van
Beethoven führt. Alle relevanten Inhalte des Beethovenrundganges werden hier verknüpft. Insgesamt
zehn verschiedene aufeinander aufbauende gesprochene musikalisch untermalte Hörbilder sindSeite 3 von 19
zwischen den einzelnen Stationen zu erfahren. Diese WebApp ist derzeit über www.bthvn-story.de
oder den QR-Code, der an BTHVN-Stelen angebracht ist, (mit einer Umleitung über die städtische
Internetseite) abrufbar.
Zusätzlich zu dem nachhaltigen Konzept des Beethoven-Rundganges „BTHVNstory“ soll im Jahr 2022
nun eine digitale Rad-Routenführung „Beethoven-Radweg“ in die WebApp installiert werden (siehe
auch Beschlussvorlage öffentlich DsNr. 220372). Die WebApp wird hierzu umstrukturiert und um das
Feature „zusätzliche Routen“ erweitert. Zukünftig führt der QR-Code dann direkt zur WebApp und
greift sodann auf eine Online-Karte zu, für die der Empfang mobiler Daten notwendig ist. Grundsätzlich
sind verschiedene Rad-Routenführungen möglich: Zunächst werden drei verschiedene Varianten
(innerhalb der Stadt Bonn, je eine rechts- oder linksrheinisch) vorgeschlagen. Der/die WebApp-
Nutzer*in kann sich aber auch die Liste aller anzufahrenden Punkte selbst anzeigen lassen und eine
individuelle Route planen. Der eigene Standort wird dabei als sich ständig fortbewegender Punkt auf
der Karte gekennzeichnet. Für die Wegstrecke zwischen den einzelnen Standorten sollen später
ebenfalls zusätzliche Audiodateien hinterlegt werden, so wie es bei der Fußführung bereits eingepflegt
ist. Langfristig soll die Wegeführung des Beethovenradweges über die Radregion Rheinland
(www.radregionrheinland.de) und über das Touristische Datenmanagement NRW vernetzt werden.
Da es sich um eine WebApp handelt, ist sie nicht auf Google Play Store und Apple Store verfügbar.
2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar?
Aktuell ist die CityKey App für Bonn noch nicht freigeschaltet, sie soll in beiden Stores ab April 2022
verfügbar sein.
3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten
KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie übliche
Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen?
Aktuell werden keine Indikatoren genutzt, da die App noch nicht freigeschaltet ist.
4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn
ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App
gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet?
Aktuell keine Aussage möglich, da die Citykey App erst im März 2022 freigeschaltet werden soll.
In Rücksprache mit der Deutschen Telekom können zukünftig folgende Daten erhoben werden:
• Insgesamte Anzahl der Downloads der App
• Pro Stadt können für einen gegebenen Zeitraum (z. B. Monat, Jahr) die Anzahl der
aktiven Nutzer*innen gemessen werden. Als aktive Nutzer*innen bezeichnet die
Deutsche Telekom Nutzer*innen, die:
o ein Konto bei Citykey angelegt haben und deren Postleitzahl im PLZ-
Bereich der Stadt liegt
o im gegebenen Zeitraum die App an mehr als N Tagen genutzt haben
Anmerkung: Citykey kann auch anonym genutzt werden, also ohne Registrierung. Diese Nutzer*innen
werden nicht erfasst.
5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen –
beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder
vor Ort am Schalter?Seite 4 von 19
Hierzu ist noch keine Aussage möglich, da die App noch nicht freigeschaltet ist.Seite 5 von 19
Dezernat IV:
1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren
Tochterunternehmen angeboten?
Kunstmuseum:
Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“
Die offizielle App zu den Highlights der Sammlung des Kunstmuseum Bonn. Der kostenlose Audioguide
lädt dazu ein, die Highlights und die Geschichte der Sammlung des Kunstmuseum Bonn
kennenzulernen. Die Tour durch die Sammlungspräsentation umfasst 37 Stationen mit Audiotracks
und Abbildungen.
Stadtbibliothek:
App Filmfriend
Filmstreamingdienst: Seit 2.1.2022 wird mit filmfriend der Bibliotheksausweis zum Reisepass, der
Entdeckungen in die weite Welt des Films ermöglicht: jede Menge Spielfilme, Dokus & Kinderfilme in
der App und auf filmfriend.de oder auf dem Fernseher.
App „Onleihe“
eMedienportal: Stöbern in der virtuellen Zweigstelle für die Nutzung (herunterladen) von eBooks,
ePapers, eAudios oder eVideos: mobil und rund um die Uhr.
Beethoven Orchester:
App „Actionbound“
„Wissensquiz / Lernspiel“ für Kinder und Jugendliche, welches in die bestehende App „Actionbound“
eingebunden werden konnte. Beim Spielen erfahren die Kinder- und Jugendlichen (und auch
Erwachsenen) wissenswertes über Ludwig van Beethoven, sein Leben und über das Orchester.
Musikschule:
App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout)
Die Musikschule der Stadt Bonn steht kurz vor dem Rollout der Imikel-Musikschul-App und der
dazugehörigen App Imikel Meet, einem Tool für Videokonferenzen. Die Imikel Musikschul-App ist mit
dem Musikschulinformationssystem Imikel verknüpft und greift auf die dort hinterlegten Daten zurück.
Die App wird die Kommunikation zwischen Verwaltung und Lehrkräften, Verwaltung und
Schüler*innen, sowie Lehrkräften und Schüler*innen vereinfachen und verbessern
(Echtzeitinformationen). Neben Kommunikation und Information bietet die App mit der digitalen
Anwesenheitsliste eine Kernfunktion für die Lehrkräfte. Bei allen Vorgängen erfüllt die Musikschul-App
die Anforderungen der DSGVO.
2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar?
Kunstmuseum:
Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“
Die App ist kostenlos in den App-Stores (Google Play Store | App Store) erhältlich.Seite 6 von 19
Stadtbibliothek:
App Filmfriend
Die App ist kostenlos in den App-Stores (Google Play Store | App Store) erhältlich.
App „Onleihe“
Die App ist kostenlos in den App-Stores (Google Play Store | App Store) erhältlich.
Beethoven Orchester:
App „Actionbound“
„Actionbound“ ist verfügbar über Google Play Store und Apple Store
Musikschule:
App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout)
Die Imikel-Musikschul-App sowie Imikel Meet sind im Google Play Store und im Apple Store verfügbar
und können heruntergeladen werden. Die App ist aber nur funktionsfähig, wenn den Nutzern Kennung
und Passwort durch die Musikschule zur Verfügung gestellt werden.
3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten
KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie übliche
Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen?
Kunstmuseum:
Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“
Keine Angabe.
Stadtbibliothek:
App Filmfriend
Keine Angabe.
App „Onleihe“
Der Nutzungsanteil der Onleihe im Verhältnis zu den physischen Entleihungen von Medien im Jahr
2021 zeigen die folgenden Zahlen:
Physischer Medienbestand 329.245 / Entleihungen 791.549
E-Medien-Bestand 19.947 / Entleihungen 182.963
Beethoven Orchester:
App „Actionbound“
Keine Angabe.
Musikschule:Seite 7 von 19
App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout)
Die genaue Planung der regelmäßigen Auswertungen steht noch aus. Jetzt lässt sich aber schon sagen,
dass insbesondere die Anzahl der Nutzer*innen der App ein Erfolgsindikator sein wird.
4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn
ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App
gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet?
Kunstmuseum:
Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“
Hier fehlen uns leider die personellen Kapazitäten.
Stadtbibliothek:
App Filmfriend
Die Nutzung von filmfriend mittels App wird nicht separat statistisch erfasst.
App „Onleihe“
Die Nutzung von Onleihe mittels App wird nicht separat statistisch erfasst.
Beethoven Orchester:
App „Actionbound“
Downloads dieses Spiels werden vom App-Betreiber nicht erfasst bzw. dem Beethoven Orchester Bonn
nicht zur Verfügung gestellt.
Musikschule:
App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout)
Hierzu gibt es derzeit noch keine Informationen.
5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen –
beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder
vor Ort am Schalter?
Kunstmuseum:
Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“
Hier fehlen uns leider die personellen Kapazitäten.
Stadtbibliothek:
App Filmfriend
Die Nutzung von filmfriend mittels App wird nicht separat statistisch erfasst.Seite 8 von 19
App „Onleihe“
Die Nutzung von Onleihe mittels App wird nicht separat statistisch erfasst.
Darüber hinaus gibt es - bezogen auf die Frage 5 – mehrere Online-Dienste, die der
Bibliothekskundschaft zur Nutzung von zu Hause aus oder online innerhalb der Stadtbibliothek
angeboten werden, deren Nutzung jedoch nicht über eine separate App erfolgt:
- Web-OPAC (Katalog und Kundenkonto)
- DigiBib – Die Digitale Bibliothek (Lizensierte und freie Datenbanken)
- Brockhaus (Allgemeine Enzyklopädie)
- Munzinger (Informationsportal mit Biographien, Länderinformationen, Filmrezensionen,
Duden Sprachwissen)
- Genios e-Bib-Solution (Presseportal)
- BonnerBibliotheken (Such- und Informationsportal Bonner öffentlich zugänglicher
Bibliotheken)
- Anmeldung als Neukunde (möglich seit September 2020, seit 13.1.2022 ausschließlich über
das Serviceportal Bonn; alternativ auch weiterhin vor Ort möglich)
Eine statistische Erfassung der Online-Neuanmeldungen erfolgt nicht.
- Online-Gebührenbezahlung (alternativ auch weiterhin vor Ort möglich)
Beethoven Orchester:
App „Actionbound“
Keine Angaben.
Musikschule:
App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout)
Erste Ergebnisse hierzu erwarten wir nicht vor Dezember diesen Jahres.
Demnächst verfügbar:
Stadtmuseum:
App „citystories“ (frühestens September 2022)
Sport- und Bäderamt:
Sport-App in Arbeit
Volkshochschule:
Die Nutzungsrate der Internetseite www.vhs-bonn.de im Anmeldegeschäft mit Webshop und
ePayment-Anbindung liegt zwischen 70-80%; d.h. 70 bis 80 Prozent aller Teilnehmenden melden sich
über das Internet an.Seite 9 von 19
Antwort für die Konzerntochter Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWB Bus und Bahn)
Frage 1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und
ihren Tochterunternehmen angeboten?
Die Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH betreibt derzeit 3 mobile Applikationen mit nachstehend
aufgeführten Grundfunktionalitäten:
SWB easy.GO (seit 2013)
Fahrplan- und Verbindungsauskunft, routengenerierter Online-Ticketverkauf ohne Tarifkenntnisse,
Störungsinformationen.
BONNmobil (seit 2017, Relaunch Q1/2022)
kartenbasierte Mobilitätsplattform für ÖPNV mit Routenplanung, Fahrplan- und
Verbindungsauskunft, routenbasiertem Ticketverkauf mit Absprung in SWB easy.GO, Fahrradverleih,
Scootersharing, e-Ladesäulen u.v.m., sowie der Darstellung georeferenzierter Open Datas wie z.B.
Parkplätze und –häuser, Taxi Standorte, aktuelle Baustellen, städtischen Einrichtungen, Hotels und
Unterkünfte, Badeanstalten und Tourismusangeboten. Alle genannten Darstellungen mit Start/Ziel-
Funktion zum ÖPNV. Die Buchung von Fahrrädern und Scootern ist in dieser Version mit Absprung in
die jeweiligen Apps der Anbieter möglich, Relaunch 2022 wird u.a. den Paymentprozess integrieren
und damit alle Mobilitätsangebote buchbar und bezahlbar in einer App ermöglichen und damit eine
so genannte MaaS (Mobility as a Service)-Plattform mit integriertem Single-Sign-On sein.
Clara Sharing (seit 2021): Mobile Plattform zur Anmietung und Bezahlung der durch die Stadtwerke
Bonn Verkehrs-GmbH betriebenen Elektroroller des Sharingsystems unter dem Namen Clara.
Frage 2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar?
Alle drei mobilen Applikationen stehen in den Stores zum kostenfreien Download bereit.
Frage 3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher
verwendeten KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie
übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen?
Für SWB easy.GO
Die Erfolgsmessung erfolgt über die Statistik zu betriebssystemübergreifenden Installationen, reinen
Anfragen zur Echtzeit-Beauskunftung, Ticketverkäufen, wiederkehrenden Kauf-Kunden und
Ticketarten.
Für BONNmobil
Die Erfolgsmessung erfolgt über eine ausführliche monatliche Statistik zu Anzahl unterschiedlicher
Besucher, Seitenaufrufe, Zugriffe und gezogene Bytes, die runtergebrochen werden können auf Tage
und Stunden, durchschnittlicher Aufenthaltsdauer, sowie benutzter Betriebssysteme und
Browsertypen. Eine Auflistung nach den meist benutzten Suchausdrücken und –begriffen
sowie Ranking der am meisten nachgefragten Seiten runden diese Statistik ab.
Für Clara Sharing
Die Erfolgsmessung erfolgt nach Standard Statistiken zu Anzahl der Nutzer, gefahrener Kilometer,
durchschnittlicher Ausleihdauer und durchschnittlich gefahrener Kilometer pro Ausleihe
Frage 4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und
wenn ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App
gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet?Seite 10 von 19
SWB easy.GO Downloadzahlen durchschnittlich vor Corona 1400 pro Monat
Downloadzahlen durchschnittlich mit Corona 700 pro Monat
Bewertung im apple Store 1,6 von 5 bei 138 Bewertungen
Bewertung im google play store 1,7 von 5 bei 1007 Bewertungen
BONNmobil Downloadzahlen durchschnittlich vor Corona 1.100 pro Monat
Downloadzahlen durchschnittlich mit Corona 400 pro Monat
Bewertung im apple store 2,9 von 5 bei 28 Bewertungen
Bewertung im google play store 2 von 5 bei 40 Bewertungen
Anm.: 82% aller Nutzer haben BONNmobil als Favorit gemarkert
Clara Sharing Downloadzahlen seit Livegang im Juli 2021:
2.426 (systemübergreifend)
Bewertung im apple store 4,8 von 5 bei 22 Bewertungen
Bewertung im google play store 3,5 von 5 bei 11 Bewertungen
Frage 5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen –
beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder
vor Ort am Schalter?
Aktuelle Nutzung: SWB easy. GO (unter Coronabedingungen):
Zum Nutzungsaufkommen können wir bei SWB easy.GO derzeit nur den Anteil der über die App
verkauften Tickets im Vergleich zum Verkauf von frei verkäuflichen Tickets, Automatenvertrieb,
Verkaufsstellen und Fahrerverkauf darstellen. Dieser beträgt derzeit 10% von den o.e.
Vertriebsformen mit
einer ansteigenden Tendenz. Vor der Pandemie hatte SWB easy.GO über eine Mio Abfragen
monatlich, dies ist in der Pandemie auf durchschnittlich 500 TSD Abfragen pro Monat
zurückgegangen. Die Anzahl der wiederkehrenden Kaufkunden wurde ebenfalls halbiert.
Aktuelle Nutzung BONNmobil (unter Coronabedingungen):
Aktuell hat BONNmobil durchschnittlich 12.000 unterschiedliche Zugriffe pro Monat, vor der
Pandemie waren dies durchschnittlich 24.000 unterschiedliche Zugriffe pro Monat. Da es sich
momentan um ein reines Auskunftssystem mit Medienbruch zu Verkäufen handelt, ist eine
korrelative Auswertung nicht möglich.
Aktuelle Nutzung Clara Sharing (unter Coronabedingungen):
In sieben Monaten seit dem Livegang des Systems im Juli 2021 haben sich 1.330 Nutzer registriert, es
wurden 9.000 Kilometer gefahren, bei einer durchschnittlichen Ausleihdauer von 1 Std. 5 Min und
10,6 durchschnittliche gefahrenen Kilometer pro Ausleihe.Seite 11 von 19
Antworten der Stadtwerke Bonn GmbH:
1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren
Tochterunternehmen angeboten?
TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW)
Der Zugang zu der E-Ladeinfrastruktur in Bonn wird digital über die App TankE von chargecloud
gewährleistet. Das TankE-Netzwerk umfasst über 1.100 Ladepunkte in Deutschland. Die App umfasst
folgende Kernfunktionalitäten:
• Live-Anzeige aller Ladepunkte inkl. Navigationsfunktion
• Preisinformation und Freischaltung der Ladestation für Ladevorgänge
• Zahlung und Abrechnung der Ladevorgänge
Es handelt sich um eine „Verbunds-App“ (TankE-Netzwerk), auf deren Gestaltung und Funktionen die
EnW nur sehr begrenzten Einfluss hat.
Parken Bonn (BCP)
Die App der BCP unterstützt bei der Suche nach freien Parkplätzen in Bonn und zeigt hierzu die
aktuelle Anzahl freier Stellplätze in den Tiefgaragen an. Darüber hinaus können u.a. Informationen zu
Tarifen, Öffnungszeiten, Serviceleistungen und aktuellen Störungen abgerufen werden.
SWB Smart App (EnW)
Mit der SWB Smart App können Smart-Meter-Kunden von SWB Energie und Wasser den
Energieverbrauch aktuell und übersichtlich abrufen. Durch umfangreiche tagesaktuelle
Verbrauchsinformationen, kann der Stromverbrauch visualisiert und analysiert werden, um
Einsparpotentiale aufzuzeigen. Dieses Produkt muss die EnW laut Gesetz anbieten.
App „Störung Bonn – Störungen melden“
Über die App können Störungen an der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Bonn gemeldet werden.
Die Störungen landen in einer internen Datenbank, sodass diese anschließend seitens der Stadtwerke
bearbeitet werden können. Die App wird (technisch) von dem externen Dienstleister SixData GmbH
herausgegeben und betreut, insofern ist bei den nachfolgenden Fragen keine detaillierte Auskunft
möglich. Die App ist sowohl im Google Play Store als auch im Apple Store zum Download verfügbar.
2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar?
Die o.g. Apps sind alle sowohl im Google Play Store als auch im Apple Store verfügbar.
3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten
KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)?
Wird eventuell, auf in der Industrie übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen?
TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW)
Es erfolgt keine besondere Erfolgsmessung im Rahmen der App.
Parken Bonn (BCP)
Als Indikatoren werden ausschließlich die Anzahl der Downloads und aktiven Zugriffe ausgewertet.
SWB Smart App (EnW)
Es erfolgt keine besondere Erfolgsmessung im Rahmen der App.
App „Störung Bonn – Störungen melden“
Es erfolgt keine besondere Erfolgsmessung im Rahmen der App.Seite 12 von 19
4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn
ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App
gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet?
TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW)
Anzahl Gesamtnutzer: 3.700
Neue Nutzer pro Monat: ca. 150
Bewertung Google Play Store: 2,2/5 Sternen bei 146 Bewertungen
Bewertung App Store: 2,2/5 Sternen bei 70 Bewertungen
Parken Bonn (BCP)
Anzahl Gesamtdownloads: 22.030, davon 11.430 IOS und 10.600 Android
Downloads pro Monat: ca. 260, davon 135 IOS und 125 Android
Anzahl aktiver Gesamtnutzer je Monat: ca. 1.962, davon 1.127 IOS und 835 Android
Bewertung Google Play Store: 3,5/5 Sternen bei 22 Bewertungen
Bewertung App Store: 3,4/5 Sternen bei 13 Bewertungen
SWB Smart App (EnW)
Anzahl aktiver Gesamtnutzer je Monat: ca. 20
Bewertung Google Play Store: Keine Bewertungen
Bewertung App Store: 1/5 Sternen bei 1 Bewertungen
App „Störung Bonn – Störungen melden“
Downloads Google Play Store: zwischen 100 und 1000 Downloads
Downloads App Store: keine Angabe möglich
Bewertung Google Play Store: Keine Bewertung vorhanden
Bewertung App Store: 2/5 Sternen bei 2 Bewertungen
5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen –
beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder
vor Ort am Schalter?
TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW)
Ca. 20 % der Ladevorgänge werden per App gestartet. Der Wert wird dadurch beeinflusst, dass die
EnW ihre Ladestationen auch für andere E-Mobility-Provider geöffnet hat, die ihren Kunden nur
„analoge“ Möglichkeiten zur Freischaltung bieten.
Parken Bonn (BCP)
Kurzparker 2021: 1.819.294
App-Sitzungen 2021 iOS: 13.524
App-Sitzungen 2021 Android: 10.020
Ca. 1,3 % der Kunden nutzen die App.
Die App dient dabei als reine Informationsplattform und bietet keine Online-Dienste wie
Bezahlfunktion oder Ticketbuchung.
SWB Smart App (EnW)
Hier kann kein Referenzwert angegeben werden.
App „Störung Bonn – Störungen melden“Seite 13 von 19
Hier kann kein Referenzwert angegeben werden.Seite 14 von 19
Antworten der bonnorange AöR:
1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren
Tochterunternehmen angeboten?
Abfallplaner-App der bonnorange AöR:
• Individuelle Einstellmöglichkeiten für die Erinnerung (Tag, Uhrzeit, Behälterart)
• Auch die Termine der Restmüllcontainer (660 und 1100 Liter) werden angezeigt
• Erinnerungsfunktion für beliebig viele Standorte (ideal für Hausmeister und
Hausverwaltungen)
• Informationen zu den Wertstoffsammelstellen inklusive der Öffnungszeiten und einer
Navigationsfunktion
• Zugriff auf ein Abfall-ABC mit Informationen zu verschiedenen Abfallarten, Öffnungszeiten
etc.
• Kontaktmöglichkeiten zur bonnorange AöR
• Containerstandorte (zum Beispiel Altkleider)
• Aktuelle News
Wir arbeiten mit der Bundesstadt Bonn im Projekt „Citykey Bonn“, um zusammen digitale
Bürgerservices in einer App zu bündeln. Hierin wird der Abfallplaner integriert und es wird die
Möglichkeit geben auf einem Stadtplan die Standorte von Altpapier-, Altglas-, Alttextilcontainer,
Batteriesammelbehälter, Verkaufsstellen der Beistellsäcke, Grünabfallsammelstellen, Rote Tonnen
und der Wertstoffhöfe einzusehen.
2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar?
Die Abfallplaner-App von bonnorange ist im Google Play Store und Apple Store verfügbar.
3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten
KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)?
Wird eventuell, auf in der Industrie übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen?
bonnorange ermittelt alle zwei Jahre die Kundenzufriedenheit über eine repräsentative Befragung,
die durch das Marktforschungsinstitut LQM durchgeführt wird. Die Bekanntheit der App erreichte
2021 hier einen Wert von 21 Prozent bei den Befragten. 11 Prozent der Teilnehmenden gaben an, die
App zu nutzen. Die Stichprobe zur Angabe zur Zufriedenheit ist mit 18 Nutzer*innen sehr klein,
weswegen die Belastbarkeit der Bewertung eingeschränkt ist, aber zumindest eine grundsätzlich
positiven Tendenz zu erkennen ist.
Der Drittanbieter der die Abfallplaner-App für uns betreibt, erhebt zudem eigenständig die
Userzahlen.
4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn
ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App
gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet?
Individuelle Zugriffe (zum Beispiel auf Termine) werden nicht gemessen. Der Drittanbieter ermöglicht
nur die Einsicht der aktuell Nutzerzahl. Das sind, Stand 31.01.2022, 15.888 (Android: 8001 und iOS:
7887). Die Zahlen werden täglich bereinigt. Das bedeutet, dass Installationen, deren Kommunikation
mit den App-Servern mehr als 365 Tagen zurückliegt (zum Beispiel auf einem ausrangierten
Smartphone) nicht mehr als „aktiv“ gezählt werden und von der Gesamtnutzerzahl abgezogen
werden. Im Google Play Store wird die App mit 4,3 (76 Bewertungen) und im Apple Store mit 4,5 (11
Bewertungen) bewertet.Seite 15 von 19
5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen –
beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder
vor Ort am Schalter?
Da wir nicht analysieren können, wie die User die App individuell nutzen, können wir hier leider keine
Antwort geben.Seite 16 von 19
Antwort der T&C zur „Große Anfrage der FDP zum Thema App Angebote der Stadt“
Die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler entwickelt derzeit im Kontext
eines EFRE Förderprojekts eine regionale Progressive Web App (PWA) zur regionalen,
standortbasierten Gästeinformation (Reiseführer auf dem Smartphone), als Bestandteil des
Reiseerlebnisses vor Ort.
Das EFRE Förderprojekt „Touristisches Datenmanagement Nordrhein-Westfalen – offen, vernetzt,
digital“, basiert auf der in der Landestourismusstrategie festgelegten Zielsetzung der Digitalisierung
und macht das Reiseland Nordrhein-Westfalen fit für die Zukunft. Die Tourismus & Congress GmbH
Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler bildet gemeinsam mit KölnTourismus im Rahmen des Projekts
eine DMO Gemeinschaft und ist mit zwölf weiteren Touristischen Teilregionen in NRW sowie dem
Projektträger Tourismus NRW e.V. seit September 2019 an der Umsetzung beteiligt. Auf lokaler und
regionaler Ebene kooperiert die Tourismus & Congress GmbH zur Erreichung der Projektziele eng mit
der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg Kreis, sowie den damit vernetzten touristischen Einrichtungen
und Organisationen und pflegt den regelmäßigen Austausch.
Die einfache, schnelle und plattformunabhängige Bereitstellung von digitalen, relevanten
touristischen Informationen ist eine große Herausforderung, die die gesamte Tourismusbranche im
Kontext der digitalen Transformation prägt. Wichtige Daten sollen frei verfügbar und nutzbar
werden, um sie den Kunden dort zur Verfügung stellen zu können, wo dieser sie sucht. Mit dem NRW
Daten Hub als zentrale Datendrehscheibe werden Sichtbarkeit und Reichweite touristischer
Angebote aus der Region und in NRW gleichzeitig deutlich gesteigert, da sie über die eigenen
regionalen Kommunikationsplattformen wie Webseiten oder Blogs hinaus verbreitet werden können.
Der Data Hub NRW ist eine der Kernmaßnahmen des Starterprojekts „Touristisches
Datenmanagement NRW – offen, vernetzt, digital“, das vom Land und der EU über die Projektlaufzeit
von drei Jahren mit rund 3,2 Millionen Euro gefördert und von Tourismus NRW gemeinsam mit den
touristischen Regionen im Land und mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Software- und
Systemtechnik umgesetzt wird.
Dabei werden hochwertigen touristischen Daten (POI`s ,Routen & Touren, Gastronomie, Gastgeber,
und Eventdaten) der Destinationen sukzessive so aufgearbeitet und qualifiziert, dass sie in
strukturierter (schema.org, semantify.it), maschinenlesbarer Form vorliegen und unabhängig vom
Ausgabeformat jedem touristischen Akteur in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus
interessierten Dritten zur Verfügung stehen. Grundlage hierfür sind einheitliche Datenstandards und
die lizenzrechtliche Öffnung der Daten nach dem Open Data Standard.
Mit dem Start des landesweiten touristischen Data Hub im März 2021, stellt Nordrhein-Westfalen die
Weichen für einen zukunftsfähigen Tourismus und die Region Bonn ist mit dabei. Künftig soll der
Data Hub an den sogenannten Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, ein ähnliches
Projekt wie der Data Hub auf Bundesebene, angebunden werden. Auch nicht-touristische
Datenbanken, wie Wetterdatenbanken und Datensilos aus den kommunalen Open Data Umfeld der
Smart City Initiativen sollen künftig angebunden werden können und nutzbar sein, um die
Datenbasis zu erweitern.
Über die Projektwebseite https://datahub.touristiker-nrw.de/ ist die Datenschnittstelle des NRW
Data Hub erreichbar (Open Data Finder) als auch weiterführende Informationen zum
Projektvorhaben dokumentiert.
Erste eigene Anwendung des Data Hubs, ist die im Förderprojekt entwickelte landesweite
sogenannte Progressive Webapp (PWA), „Dein NRW“ Digitaler Reiseführer für NRW (nrw-Seite 17 von 19
tourismus.de). Damit erhalten Gäste erstmals ein mobiles Tool, das sie auf ihrer Reise durch ganz
Nordrhein-Westfalen begleitet und mit aktuellen Daten und Informationen, standortbasiert aus ihrer
Umgebung versorgt. Im Gegensatz zu einer normalen App, handelt es sich bei einer Progressive Web
App um eine klassische Webseite, die insbesondere für mobile Endgeräte optimiert ist. Somit ist kein
Download aus einem Anbietershop wie google Play Store oder IOS App Store zur Nutzung notwendig
und die Nutzungsschwelle wurde damit bewusst. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit die PWA auf
dem Homescreen zu speichern. In der PWA finden Gäste vielfältige touristische Informationen. Über
die integrierte Ortungsfunktion können sich Gäste interessante Ausflugsziele in ihrer Umgebung
anzeigen lassen sowie wissenswerte Informationen über das Reiseland Nordrhein-Westfalen
recherchieren.
Sie können damit unter anderem sehen, welche Sehenswürdigkeiten sich in der Nähe befinden, was
gerade geöffnet ist und wie sie am besten dorthin kommen. Geplant ist den Funktionsumfang
kontinuierlich zu erweitern und die Anwendung auch um Informationen zu Besucherfrequenz und
Besucherauslastung in einem pilothaften Feldversuch, anzureichern. So sollen die Nutzer der PWA
per Ampelsystem angezeigt bekommen, wie stark besucht gerade beispielsweise ein POI
(Sehenswürdigkeit) ist. Für das Reiseland NRW wurde bereits im Rahmen des EFRE Förderprojekts
Touristisches Datenmanagement NRW: offen, vernetzt, digital eine PWA veröffentlicht. Diese ist
unter der URL entdecken.nrw-tourismus.de aufrufbar.
Die Progressive Web App "DeinNRW" wird im Rahmen des Projekts um eine „PWA Familie“
erweitert, in welcher jeder Projektpartner Region eine nach Vorgaben der NRW PWA entwickelte
Regions PWA, zur regionalen Gästeinformation umsetzt. Die regionale PWA bündelt dann analog zur
Landeslösung touristische Informationen der Region Bonn auf Basis der dem Data Hub NRW
bereitgestellten Daten und bietet den Gästen eine Möglichkeit schnell und basierend auf einer
Umkreissuche am jeweils aktuellen Standort, Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Touren und
Gastgebern zu erhalten. Die Region Bonn PWA befindet sich aktuell in der finalen Entwicklungsphase
Die Region Bonn PWA soll in Abstimmung mit dem Projektträger Tourismus NRW e.V., gemeinsam
mit der gesamte PWA Familie in einer abgestimmte Kampagne pünktlich zum Sommerferienbeginn
der Öffentlichkeit landesweit vorgestellt werden. Hierzu laufen aktuell Abstimmungsprozesse.
Die Region Bonn PWA als Bestandteil des Touristischen Datenmanagement Projekts NRW: offen,
vernetzt, digital“, bildet darüber hinaus eine wichtige technische Grundlage für weitere Maßnahmen.
So hat sich die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler unter anderem als
Antragsstellering erfolgreich an der in 2022 laufenden EFRE REACT EU NRW Förderkulisse beteiligt
und ist als Zuwendungsempfängerin nun in der Lage weitere Impulse für die digitale Transformation
im Tourismus der Region zu geben. Die Förderung richtet sich an die Destinations-Management-
Organisationen (DMOs) als regionale Tourismusorganisationen. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt
dabei im Rahmen von EFRE REACT EU NRW Mittel für die digitale Transformation im Tourismus zur
Verfügung, um den Tourismusorganisationen eine adäquate Ausstattung und Kommunikation mit
Blick auf die neuen Anforderungen und Voraussetzungen für wettbewerbsfähige
Tourismusdestinationen im digitalen Zeitalter und unter den Bedingungen der Pandemie zu
ermöglichen. Gefördert werden investive Maßnahmen der DMOs, die zur Steigerung der digitalen
Ausstattung, der digitalen Angebotsgestaltung und der digitalen Kommunikation beitragen.
Vor diesem Hintergrund wird nun eine der von der T&C bewilligten Maßnahmen aus dem Bereich des
digitalen Destinationsmarketings umgesetzt, welche in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der
sich in Entwicklung befindlichen regionalen PWA steht. So ist die PWA in ihrer Anwendung als
Software skalierbar und kann u.a. auch bei der im Rahmen des EFRE REACT Förderung anstehenden
Beschaffung und Umsetzung von digitalen, interaktiven touristischen Informationsstelen (indoor &
outdoor) als Frontendanwendung (Benutzeroberfläche) zur Ausspielung touristisch relevanterSeite 18 von 19
Informationen aus der Region Bonn eingesetzt werden. Dies unterstreicht zudem den
Nachhaltigkeitsgedanken im Zusammenhang mit den in beiden Förderprojekten definierten
Projektzielen.Seite 19 von 19

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Datenstand: 02.11.2026, 21:14 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de