220192-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme der Verwaltung zu App-Angebote und Nutzung
Kerndaten
- Nummer
- 220192-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 13.03.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 220192-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: I-CDO Geschäftsstelle CDO Dezernat: Dez. I Stellungnahme der Verwaltung zu App-Angebote und Nutzung Beratungsfolge Unterausschuss für Digitalisierung und Organisation 29.03.2022 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: 1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren Tochterunternehmen angeboten? Stadt Bonn: Dezernat OB Citykey Progressive Web App zur Bereitstellung von touristischen Informationen für Bonn und die Region Progressive Web App “BTHVNstory” Dezernat IV Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“ App Filmfriend App „Onleihe” App „Actionbound” App „Imikel” Stadtwerke Bonn: SWB easy.GO (SWB Bus und Bahn) BONNmobil (SWB Bus und Bahn) Clara Sharing (SWB Bus und Bahn) TankE-Netzwerk Parken Bonn SWB Smart App App „Störung Bonn – Störung melden“ bonnorange: Abfallplaner-AppSeite 1 von 19 Seite 2 T&C Progressive Web App zur regionalen, standortbasierten Gästeinformation Bezüglich der Grundfunktionalitäten verweist die Verwaltung auf die jeweils zugehörige Anlage. Die Weiteren Fragen 2-5 werden ebenfalls differenziert in der jeweiligen Anlage beantwortet. Progressive Web Anwendungen wurden nicht explizit abgefragt, da die Anfrage so verstanden wurde, dass diese sich hauptsächlich auf Anwendungen bezieht, welche auch in einem App-Store zur Verfügung gestellt werden können. Die auf die Abfrage hin gemeldeten Progressiven Web Anwendungen wurden dennoch in der Stellungnahme aufgenommen. Von diesen existiert jedoch eine deutlich höhere Anzahl als hier gemeldet. Zu diesen Webanwendungen können die Fragestellungen 2 bis 5 jedoch nicht beantwortet werden, da entsprechende Daten hierzu nicht vorliegen. Anlage/n 1 Stadt Bonn (öffentlich) 2 SWB Bund und Bahn (öffentlich) 3 SWB - nicht Verkehrs-GmbH (öffentlich) 4 bonnorange (öffentlich) 5 T&C (öffentlich)Seite 2 von 19 Dezernat OB: 1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren Tochterunternehmen angeboten? Citykey App Seitens der Stadt Bonn wird im Frühjahr 2022 die App Citykey angeboten. Die Stadt Bonn hat bereits im Jahr 2019 im Rahmen eines Letter of Intent (LOI) die Entwicklung einer städtischen App mit der Deutschen Telekom vereinbart. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt, in dem weitere Städte als sogenannte Community-Städte eingebunden sind. Die Vision des Fokusprojektes Citykey ist, viele Services der Stadt bequem digital per App abzurufen. Das Besondere der App besteht darin, dass sämtliche Dienste in einer einzigen App gebündelt werden. Ein weiteres Ziel ist, die App bundesweit in vielen Städten zu nutzen. Die Telekom entwickelt und stellt die technische Plattform für die Dienste zur Verfügung. Die Wirtschaftsförderung ist für das Fokusprojekt Citykey verantwortlich. Die Stadt Bonn beabsichtigt Ende März 2022 die Citykey App freizuschalten. Weitere Informationen zur Citykey App sind in der Mitteilungsvorlage MV 220148 „Aktueller Sachstand Citykey App“ enthalten. Progressive Web App (PWA) zur Bereitstellung von touristischen Information für Bonn und die Region Die Umsetzung einer regionalen Progressive Web App (PWA) zur Bereitstellung von touristischen Informationen soll noch in 2022 auf Initiative des Landesverbands Tourismus NRW (TV NRW) erfolgen und ist Teil eines EFRE-Projekts zum Aufbau einer landesweiten touristischen Datenbank (Data Hub NRW). Die regionale PWA wird administrativ über die Tourismus & Congress GmbH Bonn /Rhein- Sieg/Ahrweiler (T&C) zur Verfügung gestellt. Die Bonn-Information ist bei der Umsetzung und Befüllung der PWA eingebunden. Die regionalen PWA soll sich in Funktionalität und Visualisierung von Daten nicht wesentlich von der „Mutter-PWA“ von TV NRW unterscheiden. Diese PWA greift auf den NRW Daten HUB als Datenquelle zurück (https://entdecken.nrw-tourismus.de/de/nrw- tourismus/wlan/portal). Für die Gestaltung, Layout und die Struktur der Startseite der künftigen regionalen PWA gibt TV NRW eine Grundstruktur vor, welche im Corporate Design und der thematischen Ausspielung von Inhalten individualisierbar ist. Hinsichtlich der Domain, unter welcher die regionale PWA zukünftig laufen soll, existiert die deutliche Empfehlung von TV NRW, eine Sub-Domain analog der NRW PWA zu wählen und das Element „entdecken“ einzubauen. Vor diesem Hintergrund wird die T&C als direkter Projektpartner von TV NRW eine Subdomain unter der eigenen Hauptdomain www.bonn-region.de integrieren. Daher soll als Subdomain für die PWA der Region Bonn voraussichtlich www.entdecken.bonn-region.de dienen. Progressive Web-App (PWA) “BTHVNstory“ Die digitale Erweiterung des Medienkonzeptes „Beethovenrundgang BTHVNstory“ wurde mit den insgesamt 11 digitalen und analogen Säulen in Bonn zum 01.07.2021 an die Stadt Bonn (Amt 03-3) übereignet und erfolgt über eine progressive Web-App (PWA) mit dem Namen “BTHVNstory“. Diese enthält einen Audiorundgang durch die Stadt, der an die wichtigsten Orte aus dem Leben Ludwig van Beethoven führt. Alle relevanten Inhalte des Beethovenrundganges werden hier verknüpft. Insgesamt zehn verschiedene aufeinander aufbauende gesprochene musikalisch untermalte Hörbilder sindSeite 3 von 19 zwischen den einzelnen Stationen zu erfahren. Diese WebApp ist derzeit über www.bthvn-story.de oder den QR-Code, der an BTHVN-Stelen angebracht ist, (mit einer Umleitung über die städtische Internetseite) abrufbar. Zusätzlich zu dem nachhaltigen Konzept des Beethoven-Rundganges „BTHVNstory“ soll im Jahr 2022 nun eine digitale Rad-Routenführung „Beethoven-Radweg“ in die WebApp installiert werden (siehe auch Beschlussvorlage öffentlich DsNr. 220372). Die WebApp wird hierzu umstrukturiert und um das Feature „zusätzliche Routen“ erweitert. Zukünftig führt der QR-Code dann direkt zur WebApp und greift sodann auf eine Online-Karte zu, für die der Empfang mobiler Daten notwendig ist. Grundsätzlich sind verschiedene Rad-Routenführungen möglich: Zunächst werden drei verschiedene Varianten (innerhalb der Stadt Bonn, je eine rechts- oder linksrheinisch) vorgeschlagen. Der/die WebApp- Nutzer*in kann sich aber auch die Liste aller anzufahrenden Punkte selbst anzeigen lassen und eine individuelle Route planen. Der eigene Standort wird dabei als sich ständig fortbewegender Punkt auf der Karte gekennzeichnet. Für die Wegstrecke zwischen den einzelnen Standorten sollen später ebenfalls zusätzliche Audiodateien hinterlegt werden, so wie es bei der Fußführung bereits eingepflegt ist. Langfristig soll die Wegeführung des Beethovenradweges über die Radregion Rheinland (www.radregionrheinland.de) und über das Touristische Datenmanagement NRW vernetzt werden. Da es sich um eine WebApp handelt, ist sie nicht auf Google Play Store und Apple Store verfügbar. 2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar? Aktuell ist die CityKey App für Bonn noch nicht freigeschaltet, sie soll in beiden Stores ab April 2022 verfügbar sein. 3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen? Aktuell werden keine Indikatoren genutzt, da die App noch nicht freigeschaltet ist. 4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet? Aktuell keine Aussage möglich, da die Citykey App erst im März 2022 freigeschaltet werden soll. In Rücksprache mit der Deutschen Telekom können zukünftig folgende Daten erhoben werden: • Insgesamte Anzahl der Downloads der App • Pro Stadt können für einen gegebenen Zeitraum (z. B. Monat, Jahr) die Anzahl der aktiven Nutzer*innen gemessen werden. Als aktive Nutzer*innen bezeichnet die Deutsche Telekom Nutzer*innen, die: o ein Konto bei Citykey angelegt haben und deren Postleitzahl im PLZ- Bereich der Stadt liegt o im gegebenen Zeitraum die App an mehr als N Tagen genutzt haben Anmerkung: Citykey kann auch anonym genutzt werden, also ohne Registrierung. Diese Nutzer*innen werden nicht erfasst. 5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen – beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder vor Ort am Schalter?Seite 4 von 19 Hierzu ist noch keine Aussage möglich, da die App noch nicht freigeschaltet ist.Seite 5 von 19 Dezernat IV: 1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren Tochterunternehmen angeboten? Kunstmuseum: Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“ Die offizielle App zu den Highlights der Sammlung des Kunstmuseum Bonn. Der kostenlose Audioguide lädt dazu ein, die Highlights und die Geschichte der Sammlung des Kunstmuseum Bonn kennenzulernen. Die Tour durch die Sammlungspräsentation umfasst 37 Stationen mit Audiotracks und Abbildungen. Stadtbibliothek: App Filmfriend Filmstreamingdienst: Seit 2.1.2022 wird mit filmfriend der Bibliotheksausweis zum Reisepass, der Entdeckungen in die weite Welt des Films ermöglicht: jede Menge Spielfilme, Dokus & Kinderfilme in der App und auf filmfriend.de oder auf dem Fernseher. App „Onleihe“ eMedienportal: Stöbern in der virtuellen Zweigstelle für die Nutzung (herunterladen) von eBooks, ePapers, eAudios oder eVideos: mobil und rund um die Uhr. Beethoven Orchester: App „Actionbound“ „Wissensquiz / Lernspiel“ für Kinder und Jugendliche, welches in die bestehende App „Actionbound“ eingebunden werden konnte. Beim Spielen erfahren die Kinder- und Jugendlichen (und auch Erwachsenen) wissenswertes über Ludwig van Beethoven, sein Leben und über das Orchester. Musikschule: App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout) Die Musikschule der Stadt Bonn steht kurz vor dem Rollout der Imikel-Musikschul-App und der dazugehörigen App Imikel Meet, einem Tool für Videokonferenzen. Die Imikel Musikschul-App ist mit dem Musikschulinformationssystem Imikel verknüpft und greift auf die dort hinterlegten Daten zurück. Die App wird die Kommunikation zwischen Verwaltung und Lehrkräften, Verwaltung und Schüler*innen, sowie Lehrkräften und Schüler*innen vereinfachen und verbessern (Echtzeitinformationen). Neben Kommunikation und Information bietet die App mit der digitalen Anwesenheitsliste eine Kernfunktion für die Lehrkräfte. Bei allen Vorgängen erfüllt die Musikschul-App die Anforderungen der DSGVO. 2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar? Kunstmuseum: Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“ Die App ist kostenlos in den App-Stores (Google Play Store | App Store) erhältlich.Seite 6 von 19 Stadtbibliothek: App Filmfriend Die App ist kostenlos in den App-Stores (Google Play Store | App Store) erhältlich. App „Onleihe“ Die App ist kostenlos in den App-Stores (Google Play Store | App Store) erhältlich. Beethoven Orchester: App „Actionbound“ „Actionbound“ ist verfügbar über Google Play Store und Apple Store Musikschule: App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout) Die Imikel-Musikschul-App sowie Imikel Meet sind im Google Play Store und im Apple Store verfügbar und können heruntergeladen werden. Die App ist aber nur funktionsfähig, wenn den Nutzern Kennung und Passwort durch die Musikschule zur Verfügung gestellt werden. 3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen? Kunstmuseum: Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“ Keine Angabe. Stadtbibliothek: App Filmfriend Keine Angabe. App „Onleihe“ Der Nutzungsanteil der Onleihe im Verhältnis zu den physischen Entleihungen von Medien im Jahr 2021 zeigen die folgenden Zahlen: Physischer Medienbestand 329.245 / Entleihungen 791.549 E-Medien-Bestand 19.947 / Entleihungen 182.963 Beethoven Orchester: App „Actionbound“ Keine Angabe. Musikschule:Seite 7 von 19 App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout) Die genaue Planung der regelmäßigen Auswertungen steht noch aus. Jetzt lässt sich aber schon sagen, dass insbesondere die Anzahl der Nutzer*innen der App ein Erfolgsindikator sein wird. 4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet? Kunstmuseum: Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“ Hier fehlen uns leider die personellen Kapazitäten. Stadtbibliothek: App Filmfriend Die Nutzung von filmfriend mittels App wird nicht separat statistisch erfasst. App „Onleihe“ Die Nutzung von Onleihe mittels App wird nicht separat statistisch erfasst. Beethoven Orchester: App „Actionbound“ Downloads dieses Spiels werden vom App-Betreiber nicht erfasst bzw. dem Beethoven Orchester Bonn nicht zur Verfügung gestellt. Musikschule: App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout) Hierzu gibt es derzeit noch keine Informationen. 5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen – beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder vor Ort am Schalter? Kunstmuseum: Audioguide-App „Kunstmuseum Bonn – Die Highlights“ Hier fehlen uns leider die personellen Kapazitäten. Stadtbibliothek: App Filmfriend Die Nutzung von filmfriend mittels App wird nicht separat statistisch erfasst.Seite 8 von 19 App „Onleihe“ Die Nutzung von Onleihe mittels App wird nicht separat statistisch erfasst. Darüber hinaus gibt es - bezogen auf die Frage 5 – mehrere Online-Dienste, die der Bibliothekskundschaft zur Nutzung von zu Hause aus oder online innerhalb der Stadtbibliothek angeboten werden, deren Nutzung jedoch nicht über eine separate App erfolgt: - Web-OPAC (Katalog und Kundenkonto) - DigiBib – Die Digitale Bibliothek (Lizensierte und freie Datenbanken) - Brockhaus (Allgemeine Enzyklopädie) - Munzinger (Informationsportal mit Biographien, Länderinformationen, Filmrezensionen, Duden Sprachwissen) - Genios e-Bib-Solution (Presseportal) - BonnerBibliotheken (Such- und Informationsportal Bonner öffentlich zugänglicher Bibliotheken) - Anmeldung als Neukunde (möglich seit September 2020, seit 13.1.2022 ausschließlich über das Serviceportal Bonn; alternativ auch weiterhin vor Ort möglich) Eine statistische Erfassung der Online-Neuanmeldungen erfolgt nicht. - Online-Gebührenbezahlung (alternativ auch weiterhin vor Ort möglich) Beethoven Orchester: App „Actionbound“ Keine Angaben. Musikschule: App „Imikel“ (kurz vor dem Rollout) Erste Ergebnisse hierzu erwarten wir nicht vor Dezember diesen Jahres. Demnächst verfügbar: Stadtmuseum: App „citystories“ (frühestens September 2022) Sport- und Bäderamt: Sport-App in Arbeit Volkshochschule: Die Nutzungsrate der Internetseite www.vhs-bonn.de im Anmeldegeschäft mit Webshop und ePayment-Anbindung liegt zwischen 70-80%; d.h. 70 bis 80 Prozent aller Teilnehmenden melden sich über das Internet an.Seite 9 von 19 Antwort für die Konzerntochter Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWB Bus und Bahn) Frage 1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren Tochterunternehmen angeboten? Die Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH betreibt derzeit 3 mobile Applikationen mit nachstehend aufgeführten Grundfunktionalitäten: SWB easy.GO (seit 2013) Fahrplan- und Verbindungsauskunft, routengenerierter Online-Ticketverkauf ohne Tarifkenntnisse, Störungsinformationen. BONNmobil (seit 2017, Relaunch Q1/2022) kartenbasierte Mobilitätsplattform für ÖPNV mit Routenplanung, Fahrplan- und Verbindungsauskunft, routenbasiertem Ticketverkauf mit Absprung in SWB easy.GO, Fahrradverleih, Scootersharing, e-Ladesäulen u.v.m., sowie der Darstellung georeferenzierter Open Datas wie z.B. Parkplätze und –häuser, Taxi Standorte, aktuelle Baustellen, städtischen Einrichtungen, Hotels und Unterkünfte, Badeanstalten und Tourismusangeboten. Alle genannten Darstellungen mit Start/Ziel- Funktion zum ÖPNV. Die Buchung von Fahrrädern und Scootern ist in dieser Version mit Absprung in die jeweiligen Apps der Anbieter möglich, Relaunch 2022 wird u.a. den Paymentprozess integrieren und damit alle Mobilitätsangebote buchbar und bezahlbar in einer App ermöglichen und damit eine so genannte MaaS (Mobility as a Service)-Plattform mit integriertem Single-Sign-On sein. Clara Sharing (seit 2021): Mobile Plattform zur Anmietung und Bezahlung der durch die Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH betriebenen Elektroroller des Sharingsystems unter dem Namen Clara. Frage 2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar? Alle drei mobilen Applikationen stehen in den Stores zum kostenfreien Download bereit. Frage 3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen? Für SWB easy.GO Die Erfolgsmessung erfolgt über die Statistik zu betriebssystemübergreifenden Installationen, reinen Anfragen zur Echtzeit-Beauskunftung, Ticketverkäufen, wiederkehrenden Kauf-Kunden und Ticketarten. Für BONNmobil Die Erfolgsmessung erfolgt über eine ausführliche monatliche Statistik zu Anzahl unterschiedlicher Besucher, Seitenaufrufe, Zugriffe und gezogene Bytes, die runtergebrochen werden können auf Tage und Stunden, durchschnittlicher Aufenthaltsdauer, sowie benutzter Betriebssysteme und Browsertypen. Eine Auflistung nach den meist benutzten Suchausdrücken und –begriffen sowie Ranking der am meisten nachgefragten Seiten runden diese Statistik ab. Für Clara Sharing Die Erfolgsmessung erfolgt nach Standard Statistiken zu Anzahl der Nutzer, gefahrener Kilometer, durchschnittlicher Ausleihdauer und durchschnittlich gefahrener Kilometer pro Ausleihe Frage 4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet?Seite 10 von 19 SWB easy.GO Downloadzahlen durchschnittlich vor Corona 1400 pro Monat Downloadzahlen durchschnittlich mit Corona 700 pro Monat Bewertung im apple Store 1,6 von 5 bei 138 Bewertungen Bewertung im google play store 1,7 von 5 bei 1007 Bewertungen BONNmobil Downloadzahlen durchschnittlich vor Corona 1.100 pro Monat Downloadzahlen durchschnittlich mit Corona 400 pro Monat Bewertung im apple store 2,9 von 5 bei 28 Bewertungen Bewertung im google play store 2 von 5 bei 40 Bewertungen Anm.: 82% aller Nutzer haben BONNmobil als Favorit gemarkert Clara Sharing Downloadzahlen seit Livegang im Juli 2021: 2.426 (systemübergreifend) Bewertung im apple store 4,8 von 5 bei 22 Bewertungen Bewertung im google play store 3,5 von 5 bei 11 Bewertungen Frage 5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen – beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder vor Ort am Schalter? Aktuelle Nutzung: SWB easy. GO (unter Coronabedingungen): Zum Nutzungsaufkommen können wir bei SWB easy.GO derzeit nur den Anteil der über die App verkauften Tickets im Vergleich zum Verkauf von frei verkäuflichen Tickets, Automatenvertrieb, Verkaufsstellen und Fahrerverkauf darstellen. Dieser beträgt derzeit 10% von den o.e. Vertriebsformen mit einer ansteigenden Tendenz. Vor der Pandemie hatte SWB easy.GO über eine Mio Abfragen monatlich, dies ist in der Pandemie auf durchschnittlich 500 TSD Abfragen pro Monat zurückgegangen. Die Anzahl der wiederkehrenden Kaufkunden wurde ebenfalls halbiert. Aktuelle Nutzung BONNmobil (unter Coronabedingungen): Aktuell hat BONNmobil durchschnittlich 12.000 unterschiedliche Zugriffe pro Monat, vor der Pandemie waren dies durchschnittlich 24.000 unterschiedliche Zugriffe pro Monat. Da es sich momentan um ein reines Auskunftssystem mit Medienbruch zu Verkäufen handelt, ist eine korrelative Auswertung nicht möglich. Aktuelle Nutzung Clara Sharing (unter Coronabedingungen): In sieben Monaten seit dem Livegang des Systems im Juli 2021 haben sich 1.330 Nutzer registriert, es wurden 9.000 Kilometer gefahren, bei einer durchschnittlichen Ausleihdauer von 1 Std. 5 Min und 10,6 durchschnittliche gefahrenen Kilometer pro Ausleihe.Seite 11 von 19 Antworten der Stadtwerke Bonn GmbH: 1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren Tochterunternehmen angeboten? TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW) Der Zugang zu der E-Ladeinfrastruktur in Bonn wird digital über die App TankE von chargecloud gewährleistet. Das TankE-Netzwerk umfasst über 1.100 Ladepunkte in Deutschland. Die App umfasst folgende Kernfunktionalitäten: • Live-Anzeige aller Ladepunkte inkl. Navigationsfunktion • Preisinformation und Freischaltung der Ladestation für Ladevorgänge • Zahlung und Abrechnung der Ladevorgänge Es handelt sich um eine „Verbunds-App“ (TankE-Netzwerk), auf deren Gestaltung und Funktionen die EnW nur sehr begrenzten Einfluss hat. Parken Bonn (BCP) Die App der BCP unterstützt bei der Suche nach freien Parkplätzen in Bonn und zeigt hierzu die aktuelle Anzahl freier Stellplätze in den Tiefgaragen an. Darüber hinaus können u.a. Informationen zu Tarifen, Öffnungszeiten, Serviceleistungen und aktuellen Störungen abgerufen werden. SWB Smart App (EnW) Mit der SWB Smart App können Smart-Meter-Kunden von SWB Energie und Wasser den Energieverbrauch aktuell und übersichtlich abrufen. Durch umfangreiche tagesaktuelle Verbrauchsinformationen, kann der Stromverbrauch visualisiert und analysiert werden, um Einsparpotentiale aufzuzeigen. Dieses Produkt muss die EnW laut Gesetz anbieten. App „Störung Bonn – Störungen melden“ Über die App können Störungen an der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet Bonn gemeldet werden. Die Störungen landen in einer internen Datenbank, sodass diese anschließend seitens der Stadtwerke bearbeitet werden können. Die App wird (technisch) von dem externen Dienstleister SixData GmbH herausgegeben und betreut, insofern ist bei den nachfolgenden Fragen keine detaillierte Auskunft möglich. Die App ist sowohl im Google Play Store als auch im Apple Store zum Download verfügbar. 2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar? Die o.g. Apps sind alle sowohl im Google Play Store als auch im Apple Store verfügbar. 3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen? TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW) Es erfolgt keine besondere Erfolgsmessung im Rahmen der App. Parken Bonn (BCP) Als Indikatoren werden ausschließlich die Anzahl der Downloads und aktiven Zugriffe ausgewertet. SWB Smart App (EnW) Es erfolgt keine besondere Erfolgsmessung im Rahmen der App. App „Störung Bonn – Störungen melden“ Es erfolgt keine besondere Erfolgsmessung im Rahmen der App.Seite 12 von 19 4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet? TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW) Anzahl Gesamtnutzer: 3.700 Neue Nutzer pro Monat: ca. 150 Bewertung Google Play Store: 2,2/5 Sternen bei 146 Bewertungen Bewertung App Store: 2,2/5 Sternen bei 70 Bewertungen Parken Bonn (BCP) Anzahl Gesamtdownloads: 22.030, davon 11.430 IOS und 10.600 Android Downloads pro Monat: ca. 260, davon 135 IOS und 125 Android Anzahl aktiver Gesamtnutzer je Monat: ca. 1.962, davon 1.127 IOS und 835 Android Bewertung Google Play Store: 3,5/5 Sternen bei 22 Bewertungen Bewertung App Store: 3,4/5 Sternen bei 13 Bewertungen SWB Smart App (EnW) Anzahl aktiver Gesamtnutzer je Monat: ca. 20 Bewertung Google Play Store: Keine Bewertungen Bewertung App Store: 1/5 Sternen bei 1 Bewertungen App „Störung Bonn – Störungen melden“ Downloads Google Play Store: zwischen 100 und 1000 Downloads Downloads App Store: keine Angabe möglich Bewertung Google Play Store: Keine Bewertung vorhanden Bewertung App Store: 2/5 Sternen bei 2 Bewertungen 5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen – beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder vor Ort am Schalter? TankE-Netzwerk (chargecloud GmbH / EnW) Ca. 20 % der Ladevorgänge werden per App gestartet. Der Wert wird dadurch beeinflusst, dass die EnW ihre Ladestationen auch für andere E-Mobility-Provider geöffnet hat, die ihren Kunden nur „analoge“ Möglichkeiten zur Freischaltung bieten. Parken Bonn (BCP) Kurzparker 2021: 1.819.294 App-Sitzungen 2021 iOS: 13.524 App-Sitzungen 2021 Android: 10.020 Ca. 1,3 % der Kunden nutzen die App. Die App dient dabei als reine Informationsplattform und bietet keine Online-Dienste wie Bezahlfunktion oder Ticketbuchung. SWB Smart App (EnW) Hier kann kein Referenzwert angegeben werden. App „Störung Bonn – Störungen melden“Seite 13 von 19 Hier kann kein Referenzwert angegeben werden.Seite 14 von 19 Antworten der bonnorange AöR: 1. Welche Apps mit welcher Grundfunktionalität werden aktuell von der Stadt Bonn und ihren Tochterunternehmen angeboten? Abfallplaner-App der bonnorange AöR: • Individuelle Einstellmöglichkeiten für die Erinnerung (Tag, Uhrzeit, Behälterart) • Auch die Termine der Restmüllcontainer (660 und 1100 Liter) werden angezeigt • Erinnerungsfunktion für beliebig viele Standorte (ideal für Hausmeister und Hausverwaltungen) • Informationen zu den Wertstoffsammelstellen inklusive der Öffnungszeiten und einer Navigationsfunktion • Zugriff auf ein Abfall-ABC mit Informationen zu verschiedenen Abfallarten, Öffnungszeiten etc. • Kontaktmöglichkeiten zur bonnorange AöR • Containerstandorte (zum Beispiel Altkleider) • Aktuelle News Wir arbeiten mit der Bundesstadt Bonn im Projekt „Citykey Bonn“, um zusammen digitale Bürgerservices in einer App zu bündeln. Hierin wird der Abfallplaner integriert und es wird die Möglichkeit geben auf einem Stadtplan die Standorte von Altpapier-, Altglas-, Alttextilcontainer, Batteriesammelbehälter, Verkaufsstellen der Beistellsäcke, Grünabfallsammelstellen, Rote Tonnen und der Wertstoffhöfe einzusehen. 2. Welche Apps sind im Google Play Store und Apple Store verfügbar? Die Abfallplaner-App von bonnorange ist im Google Play Store und Apple Store verfügbar. 3. Welche Indikatoren nutzt die Stadt, um den Erfolg zu messen (Abseits der bisher verwendeten KPI, ob ein Service digitalisiert ist oder nicht)? Wird eventuell, auf in der Industrie übliche Kennzahlen, wie NPS oder CSAT zurückgegriffen? bonnorange ermittelt alle zwei Jahre die Kundenzufriedenheit über eine repräsentative Befragung, die durch das Marktforschungsinstitut LQM durchgeführt wird. Die Bekanntheit der App erreichte 2021 hier einen Wert von 21 Prozent bei den Befragten. 11 Prozent der Teilnehmenden gaben an, die App zu nutzen. Die Stichprobe zur Angabe zur Zufriedenheit ist mit 18 Nutzer*innen sehr klein, weswegen die Belastbarkeit der Bewertung eingeschränkt ist, aber zumindest eine grundsätzlich positiven Tendenz zu erkennen ist. Der Drittanbieter der die Abfallplaner-App für uns betreibt, erhebt zudem eigenständig die Userzahlen. 4. Werden neben den Downloads auch die regelmäßigen Nutzungszahlen dokumentiert und wenn ja, wie viele Nutzungen/Zugriffe pro Monat und wie viele Gesamtdownloads werden je App gezählt? Wie sind die Apps in den jeweiligen Stores von den Nutzern bewertet? Individuelle Zugriffe (zum Beispiel auf Termine) werden nicht gemessen. Der Drittanbieter ermöglicht nur die Einsicht der aktuell Nutzerzahl. Das sind, Stand 31.01.2022, 15.888 (Android: 8001 und iOS: 7887). Die Zahlen werden täglich bereinigt. Das bedeutet, dass Installationen, deren Kommunikation mit den App-Servern mehr als 365 Tagen zurückliegt (zum Beispiel auf einem ausrangierten Smartphone) nicht mehr als „aktiv“ gezählt werden und von der Gesamtnutzerzahl abgezogen werden. Im Google Play Store wird die App mit 4,3 (76 Bewertungen) und im Apple Store mit 4,5 (11 Bewertungen) bewertet.Seite 15 von 19 5. Wie hoch ist die Nutzung der Apps/Online-Dienste im Vergleich zum Gesamtaufkommen – beispielsweise wie viel Prozent der KFZ-Ummeldungen insgesamt erfolgt über App, Internet oder vor Ort am Schalter? Da wir nicht analysieren können, wie die User die App individuell nutzen, können wir hier leider keine Antwort geben.Seite 16 von 19 Antwort der T&C zur „Große Anfrage der FDP zum Thema App Angebote der Stadt“ Die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler entwickelt derzeit im Kontext eines EFRE Förderprojekts eine regionale Progressive Web App (PWA) zur regionalen, standortbasierten Gästeinformation (Reiseführer auf dem Smartphone), als Bestandteil des Reiseerlebnisses vor Ort. Das EFRE Förderprojekt „Touristisches Datenmanagement Nordrhein-Westfalen – offen, vernetzt, digital“, basiert auf der in der Landestourismusstrategie festgelegten Zielsetzung der Digitalisierung und macht das Reiseland Nordrhein-Westfalen fit für die Zukunft. Die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler bildet gemeinsam mit KölnTourismus im Rahmen des Projekts eine DMO Gemeinschaft und ist mit zwölf weiteren Touristischen Teilregionen in NRW sowie dem Projektträger Tourismus NRW e.V. seit September 2019 an der Umsetzung beteiligt. Auf lokaler und regionaler Ebene kooperiert die Tourismus & Congress GmbH zur Erreichung der Projektziele eng mit der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg Kreis, sowie den damit vernetzten touristischen Einrichtungen und Organisationen und pflegt den regelmäßigen Austausch. Die einfache, schnelle und plattformunabhängige Bereitstellung von digitalen, relevanten touristischen Informationen ist eine große Herausforderung, die die gesamte Tourismusbranche im Kontext der digitalen Transformation prägt. Wichtige Daten sollen frei verfügbar und nutzbar werden, um sie den Kunden dort zur Verfügung stellen zu können, wo dieser sie sucht. Mit dem NRW Daten Hub als zentrale Datendrehscheibe werden Sichtbarkeit und Reichweite touristischer Angebote aus der Region und in NRW gleichzeitig deutlich gesteigert, da sie über die eigenen regionalen Kommunikationsplattformen wie Webseiten oder Blogs hinaus verbreitet werden können. Der Data Hub NRW ist eine der Kernmaßnahmen des Starterprojekts „Touristisches Datenmanagement NRW – offen, vernetzt, digital“, das vom Land und der EU über die Projektlaufzeit von drei Jahren mit rund 3,2 Millionen Euro gefördert und von Tourismus NRW gemeinsam mit den touristischen Regionen im Land und mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik umgesetzt wird. Dabei werden hochwertigen touristischen Daten (POI`s ,Routen & Touren, Gastronomie, Gastgeber, und Eventdaten) der Destinationen sukzessive so aufgearbeitet und qualifiziert, dass sie in strukturierter (schema.org, semantify.it), maschinenlesbarer Form vorliegen und unabhängig vom Ausgabeformat jedem touristischen Akteur in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus interessierten Dritten zur Verfügung stehen. Grundlage hierfür sind einheitliche Datenstandards und die lizenzrechtliche Öffnung der Daten nach dem Open Data Standard. Mit dem Start des landesweiten touristischen Data Hub im März 2021, stellt Nordrhein-Westfalen die Weichen für einen zukunftsfähigen Tourismus und die Region Bonn ist mit dabei. Künftig soll der Data Hub an den sogenannten Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, ein ähnliches Projekt wie der Data Hub auf Bundesebene, angebunden werden. Auch nicht-touristische Datenbanken, wie Wetterdatenbanken und Datensilos aus den kommunalen Open Data Umfeld der Smart City Initiativen sollen künftig angebunden werden können und nutzbar sein, um die Datenbasis zu erweitern. Über die Projektwebseite https://datahub.touristiker-nrw.de/ ist die Datenschnittstelle des NRW Data Hub erreichbar (Open Data Finder) als auch weiterführende Informationen zum Projektvorhaben dokumentiert. Erste eigene Anwendung des Data Hubs, ist die im Förderprojekt entwickelte landesweite sogenannte Progressive Webapp (PWA), „Dein NRW“ Digitaler Reiseführer für NRW (nrw-Seite 17 von 19 tourismus.de). Damit erhalten Gäste erstmals ein mobiles Tool, das sie auf ihrer Reise durch ganz Nordrhein-Westfalen begleitet und mit aktuellen Daten und Informationen, standortbasiert aus ihrer Umgebung versorgt. Im Gegensatz zu einer normalen App, handelt es sich bei einer Progressive Web App um eine klassische Webseite, die insbesondere für mobile Endgeräte optimiert ist. Somit ist kein Download aus einem Anbietershop wie google Play Store oder IOS App Store zur Nutzung notwendig und die Nutzungsschwelle wurde damit bewusst. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit die PWA auf dem Homescreen zu speichern. In der PWA finden Gäste vielfältige touristische Informationen. Über die integrierte Ortungsfunktion können sich Gäste interessante Ausflugsziele in ihrer Umgebung anzeigen lassen sowie wissenswerte Informationen über das Reiseland Nordrhein-Westfalen recherchieren. Sie können damit unter anderem sehen, welche Sehenswürdigkeiten sich in der Nähe befinden, was gerade geöffnet ist und wie sie am besten dorthin kommen. Geplant ist den Funktionsumfang kontinuierlich zu erweitern und die Anwendung auch um Informationen zu Besucherfrequenz und Besucherauslastung in einem pilothaften Feldversuch, anzureichern. So sollen die Nutzer der PWA per Ampelsystem angezeigt bekommen, wie stark besucht gerade beispielsweise ein POI (Sehenswürdigkeit) ist. Für das Reiseland NRW wurde bereits im Rahmen des EFRE Förderprojekts Touristisches Datenmanagement NRW: offen, vernetzt, digital eine PWA veröffentlicht. Diese ist unter der URL entdecken.nrw-tourismus.de aufrufbar. Die Progressive Web App "DeinNRW" wird im Rahmen des Projekts um eine „PWA Familie“ erweitert, in welcher jeder Projektpartner Region eine nach Vorgaben der NRW PWA entwickelte Regions PWA, zur regionalen Gästeinformation umsetzt. Die regionale PWA bündelt dann analog zur Landeslösung touristische Informationen der Region Bonn auf Basis der dem Data Hub NRW bereitgestellten Daten und bietet den Gästen eine Möglichkeit schnell und basierend auf einer Umkreissuche am jeweils aktuellen Standort, Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Touren und Gastgebern zu erhalten. Die Region Bonn PWA befindet sich aktuell in der finalen Entwicklungsphase Die Region Bonn PWA soll in Abstimmung mit dem Projektträger Tourismus NRW e.V., gemeinsam mit der gesamte PWA Familie in einer abgestimmte Kampagne pünktlich zum Sommerferienbeginn der Öffentlichkeit landesweit vorgestellt werden. Hierzu laufen aktuell Abstimmungsprozesse. Die Region Bonn PWA als Bestandteil des Touristischen Datenmanagement Projekts NRW: offen, vernetzt, digital“, bildet darüber hinaus eine wichtige technische Grundlage für weitere Maßnahmen. So hat sich die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler unter anderem als Antragsstellering erfolgreich an der in 2022 laufenden EFRE REACT EU NRW Förderkulisse beteiligt und ist als Zuwendungsempfängerin nun in der Lage weitere Impulse für die digitale Transformation im Tourismus der Region zu geben. Die Förderung richtet sich an die Destinations-Management- Organisationen (DMOs) als regionale Tourismusorganisationen. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt dabei im Rahmen von EFRE REACT EU NRW Mittel für die digitale Transformation im Tourismus zur Verfügung, um den Tourismusorganisationen eine adäquate Ausstattung und Kommunikation mit Blick auf die neuen Anforderungen und Voraussetzungen für wettbewerbsfähige Tourismusdestinationen im digitalen Zeitalter und unter den Bedingungen der Pandemie zu ermöglichen. Gefördert werden investive Maßnahmen der DMOs, die zur Steigerung der digitalen Ausstattung, der digitalen Angebotsgestaltung und der digitalen Kommunikation beitragen. Vor diesem Hintergrund wird nun eine der von der T&C bewilligten Maßnahmen aus dem Bereich des digitalen Destinationsmarketings umgesetzt, welche in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der sich in Entwicklung befindlichen regionalen PWA steht. So ist die PWA in ihrer Anwendung als Software skalierbar und kann u.a. auch bei der im Rahmen des EFRE REACT Förderung anstehenden Beschaffung und Umsetzung von digitalen, interaktiven touristischen Informationsstelen (indoor & outdoor) als Frontendanwendung (Benutzeroberfläche) zur Ausspielung touristisch relevanterSeite 18 von 19 Informationen aus der Region Bonn eingesetzt werden. Dies unterstreicht zudem den Nachhaltigkeitsgedanken im Zusammenhang mit den in beiden Förderprojekten definierten Projektzielen.Seite 19 von 19
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