220154 · Antrag
CDU-Antrag: Verkehrliche Maßnahmen in der Markusstraße
Kerndaten
- Nummer
- 220154
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 19.01.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (3.672 Zeichen)
Antrag öffentlich 220154 Antragsteller/in: Arno Hospes Nicole Bonnie CDU Bezirksfraktion Bonn 18.01.2022 gez. Reeh-Schall CDU-Antrag: Verkehrliche Maßnahmen in der Markusstraße Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 08.02.2022 Anhörung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, 1. die Einrichtung der Halteverbotszone vor den Häusern Markusstraße Nr. 22- 30 sofort zu entfernen und den alten Zustand wiederherzustellen. Die Wegnahme von sechs Parkplätzen in der Markusstraße zur Verbesserung des ÖPNV wird von den Busfahrerinnen und Busfahrern nicht genutzt. 2. das Grundstück neben dem Kindergarten wird dem Parkplatz am Markusplatz zumindest teilweise zugeführt und den Anwohnern als „Quartiersparkplatz“ zur Verfügung gestellt. 3. die Ampelanlage an der Kreuzung Rheinweg/Markusstraße/Karl Barth Straße wird abgeschaltet und die Kreuzungen bzw. Einmündungen werden zu einer Rechts-vor-links-Regelung, um den Verkehrsfluss gleichmäßiger zu steuern. 4. in der Markusstraße einen der mobilen "Blitzanhänger" für einen Monat in jeder Richtung aufzustellen, um die tatsächlich gefahrenen überhöhten Geschwindigkeiten im Bereich des Kindergartens zu ermitteln und ggf. Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit auf den Weg bringen zu können. Begründung Zu 1. Zur Beschleunigung des ÖPV wurde beschlossen, 6 Parkplätze in derSeite 1 von 3 Seite 2 Markusstraße tagsüber in einen Halteverbotsbereich umzuwandeln. Ziel war es dort den Begegnungsverkehr von zwei Bussen zu ermöglichen. Leider hat die Maßnahme nicht die gewünschten Effekte, sondern im Gegenteil nur Nachteile für die Anwohnerinnen und Anwohner. Die Busse können auch ohne die Sperrung der 6 Parkplätze in allen Abschnitten der Markusstraße aneinander vorbeifahren. Eine Einbuchtung ist nicht erforderlich. Busfahrerinnen und Busfahrer, die sich nicht in der Markusstraße begegnen wollen, warten grundsätzlich am Anfang der Markusstraße im Bereich der Hausnummern 2-6 vor dem Behindertenparkplatz. Einen anderen Effekt hat die Wegnahme der Parkplätze allerdings: Die Straße wirkt breiter und die Verkehrsteilnehmer werden somit animiert schneller zu fahren. Zu 2. In der Markusstraße ist der Parkdruck erheblich. Die Anwohnerinnen und Anwohner müssen oft quer durch das gesamte Viertel fahren, um einen Parkplatz zu finden. Tagsüber werden Parkplätze auch für Gewebetreibende genutzt. Zum Teil auch für die Anreise von mobilitätseingeschränkten Kindern, die dort in Behandlung/Therapie sind. Der erhebliche Parkdruck führt immer wieder zu falsch abgestellten Fahrzeugen, die zur Anlieferung z.B. auf Gehwegen parken/halten. Dieses behindert den ÖPNV erheblich. Zu 3. Die Ampelanlage an der Kreuzung Rheinweg/Markusstraße/Karl-Barth- Straße sorgt dafür, dass die Autos Stoßweise in die Markusstraße (Richtung Markusplatz) einfahren und erzeugen damit eine lange Zeit für einen stetigen Verkehrsfluss in eine Richtung, der zur Folge hat, dass diese Kolonne den Verkehrsfluss in Richtung Rheinweg behindert. Ohne Ampel würde der Verkehr gleichmäßiger fließen. Der Wegfall der Ampel und die Änderung in eine Recht-vor-links-Regelung würde auch die Geschwindigkeiten im Bereich der Kreuzung reduzieren. Das Verkehrsaufkommen auf dem Rheinweg ist zwischenzeitlich so gering, dass eine Recht-vor-links-Regelung sinnvoll erscheint. Zu 4. Die Anwohnerinnen und Anwohner berichten immer wieder von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Zur Klärung dieser Vermutung wären 24-Stunden-Messungen hilfreich. Die Ergebnisse geben dann zumindest tendenziell Auskunft darüber, ob die Wahrnehmung korrekt sind und könnten im Anschluss in konkreten Maßnahmen mündenSeite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de