220075 · Beschlussvorlage: Einleitung
Einleitung des Vergabeverfahrens zur Sanierung der Stützwände Königswinterer Straße in Beuel-Limperich/Küdinghoven
Kerndaten
- Nummer
- 220075
- Art
- Beschlussvorlage: Einleitung
- Veröffentlicht
- 17.01.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage: Einleitung öffentlich 220075 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III Einleitung des Vergabeverfahrens zur Sanierung der Stützwände Königswinterer Straße in Beuel- Limperich/Küdinghoven Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 02.02.2022 Entscheidung Beschlussvorschlag Der Einleitung des Vergabeverfahrens für die Maßnahme „Sanierung der Stützwände an der Königswinterer Straße in Beuel (zwischen Weinbergweg und Haldenstraße) wird zugestimmt. Begründung Im Rahmen der zyklisch stattfindenden Bauwerksprüfungen der Stutzwände entlang der Königswinterer Straße und durch Betonuntersuchungen wurden zahlreiche signifikante Schäden festgestellt, welche die Standsicherheit, die Dauerhaftigkeit der Stützwände sowie die Verkehrssicherheit neben den Bestandsbauwerken beeinträchtigen. Aufgrund des Zustandes und zur Vermeidung größerer, weitergehender und kostenintensiver Folgeschäden ist eine kurzfristige und umfassende Sanierung der Stützwände erforderlich. So soll die Standsicherheit wiederhergestellt sowie die Verkehrssicherheit dauerhaft gewährleistet werden. Verzeichnete Schäden: zahlreiche Risse, großflächig abgeplatzter Beton an den Wandaußenseiten, Hohlstellen an den Betonflächen, Korrosionsspuren und freiliegende rostige Bewehrung, Querschnittsverluste, Durchfeuchtungsschäden, Aussinterungen, Farbschmierereien/ Verschmutzung/ Bewuchs, Kiesnester, starke Abnutzungen und Ausbrüche an Wandabdeckplatten, offene und stellenweise rissige schadhafte Fugen. Die Absturzsicherungen auf den Stützwänden entsprechen weder in Art noch Höhe den derzeit gültigen Vorschriften und weisen Korrosionsschäden auf. Der Zustand der Stützwände ist zurückzuführen auf: Verschleiß/Alterung (Bauwerke aus den 60er-/80er-Jahren erreichen ihr „kritisches Alter“)Seite 1 von 2 Seite 2 vorzeitige Alterungserscheinungen an Bauwerken aus den 60er/70er- Jahren infolge von Konstruktionsmängeln durch den bauzeitlichen Stand der Technik Früherer massiver Streusalzeinsatz Geplante Instandsetzung: Die geplante Maßnahme sieht im Wesentlichen Betoninstandsetzungsarbeiten an den Außenwänden (die korrodierte Bewehrung bzw. die Hohlstellen an den Betonflächen werden freigelegt und mit geeigneten Betonersatzsystemen instandgesetzt), Verpressung der vorhandenen Risse, den Komplettaustausch der Wandabdeckplatten, Austausch und / oder zusätzlichen Einbau von Geländern sowie anderen Nebenarbeiten wie Aufnahme / Verlegung von Pflaster und eine dauerhafte Befreiung der Wände von Bewuchs. Als Bauzeit vor Ort sind ca. 10 Monate vorgesehen. Die geplanten Bauarbeiten werden öffentlich ausgeschrieben und vergeben. Vergabeart X öffentlich offen (EU) aufgeforderte Firmen beschränkt nichtoffen (EU) mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb Freihändig bzw. Verhandlungsvergabe Verhandlungsverfahren (EU) Abweichung von der vorgeschriebenen Vergabeart Vergabekennzahl Vergabe-/Vertragsordnung Ausführungszeitraum Schätzkosten brutto X VOB UVgO VgV 2022/2023 715.000 € Produktgruppennummer Produktgruppenbezeichnung Sachkonto (konsumtiv) / Finanzposition (investiv) CO-Kontierung (konsumtiv) / Finanzstelle (investiv) 1.12.01 Gemeindestraßen 521130 6601510 Verpflichtungsermächtigungen Verwendung von Haushaltsresten Mittel ja x nein ja x nein x freigegeben vorgesehen Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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