220006 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Bürgerantrag: Anpassung Ziele und Zwecke der Planung für das ehemalige Postareal
Kerndaten
- Nummer
- 220006
- Art
- Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
- Veröffentlicht
- 03.01.2022
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich öffentlich 220006 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-2: Strategische Programmsteuerung Dezernat: Dez. OB 27.12.2021 Bürgerantrag: Anpassung Ziele und Zwecke der Planung für das ehemalige Postareal Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 19.01.2022 Entscheidung Inhalt des Bürgerantrages Der Antrag hat folgenden Wortlaut: Der Arbeitskreis beantragt: Die Ziele und Zwecke des Bebauungsplans für das ehemalige Postareal am Kaiser-Karl-Ring zwischen Vorgebirgsstraße und Dorotheenstraße werden wie folgt angepasst und in eine ggf. mit dem Investor abzuschließende Planungsvereinbarung aufgenommen: - 70% Wohnen, davon mindestens 40% geförderter Wohnungsbau, - Erforderlichkeit von Klimaanpassungsmaßnahmen angesichts der Lage des Plangebiets innerhalb einer dicht bebauten Hitzeinsel, - möglichst autofreies Quartier. Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag. Anlage/n 1 Bürgerantrag (öffentlich) 2 Bürgerantrag komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2 Arbeitskreis „ehemaliges Postareal - nachhaltiges Wohnen und Leben für alle“ Bürgerantrag gemäß § 24 GO NRW Bonn, den 27.12.2021 ehemaliges Postareal: gemeinsam Bauen für die Zukunft Teil 2: Anpassung Ziele und Zwecke der Planung Der Arbeitskreis beantragt: Die Ziele und Zwecke des Bebauungsplans für das ehemalige Postareal am Kaiser-Karl-Ring zwischen Vorgebirgsstraße und Dorotheenstraße werden wie folgt angepasst und in eine ggf. mit dem Investor abzuschließende Planungsvereinbarung aufgenommen: - 70% Wohnen, davon mindestens 40% geförderter Wohnungsbau, - Erforderlichkeit von Klimaanpassungsmaßnahmen angesichts der Lage des Plangebiets innerhalb einer dicht bebauten Hitzeinsel, - möglichst autofreies Quartier. Begründung: Laut Presseberichten hatte der neue Investor gegenüber der Stadt seine Bereitschaft signalisiert, mehr als die vereinbarten 50% Wohnen, davon 40% geförderter Wohnungsbau zu realisieren. Die Stadt sollte deshalb den Investor beim Wort nehmen und die Ziele für den Bebauungsplan entsprechend anpassen. In der Vergangenheit hatten Teile der neuen Mehrheitskoalition sowie die Oberbürgermeisterin bereits kundgetan, dass auf dem ehemaligen Postareal mehr bezahlbares Wohnen entstehen sollte. Angesichts der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt und steigender Mieten ist die Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums dringend geboten. Das Postareal bietet mit seiner Größe eine der wenigen verbliebenen Chancen innerhalb der Nordstadt, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen und damit auch der Verdrängung angestammter Bevölkerungsschichten entgegen zu wirken. Nach Information des Arbeitskreises gibt es in der Nordstadt und in direkter Umgebung nur noch einen sehr geringen Anteil an Wohnraum mit Belegungsrechten für die Stadt. Zudem sollen Belegungsrechte im größeren Umfang in nächster Zeit auslaufen (u.a. LVR-Gelände am Kaiser- Karl-Ring). Bereits heute sind Klimaänderungen mit deutlichem Temperaturanstieg, vermehrten Hitze- und Dürreperioden, aber auch Starkregenereignissen feststellbar. Mit weiterem Temperaturanstieg ist zu rechnen. Das ehemalige Postareal liegt innerhalb eines dicht bebauten Gebiets mit wenig Grünflächen und gilt als klimatisch vorbelastet. Um das Gebiet zukunftsfähig zu gestalten, sind Anpassungen zur Bewältigung der Folgen des Temperaturanstiegs und von Starkregenereignissen dringend geboten (helle Farben, Baumaterialien, Gebäudeausrichtung, Begrünung, Regenwasser- versickerung etc). Das Plangebiet liegt zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. Deshalb bietet es sich an, hier ein möglichst autofreies Quartier zu entwickeln. für den Arbeitskreis:Seite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de