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212373 · Mitteilungsvorlage

Zentrenmanagements für die drei Stadtbezirkszentren Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg

Nummer
212373
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
17.01.2022
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Ausschusses für für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 22.02.2022 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
212373
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
03 Amt für Wirtschaftsförderung
Dezernat:
Dez. OB
Zentrenmanagements für die drei
Stadtbezirkszentren Bad Godesberg, Beuel und
Hardtberg
Beratungsfolge
Ausschuss für Europa, Internationales,
Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit
22.02.2022 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Im Rahmen des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte
und Zentren in NRW“ hatte die Verwaltung erfolgreich beim Land
Nordrhein-Westfalen Fördermittel für Zentrenmanagements in den
Stadtbezirkszentren Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg eingeworben
(vgl. Drucksachen-Nr. 201911). In dem darauffolgenden
Ausschreibungsverfahren im ersten Quartal 2021 wurde der Auftrag zur
Durchführung der drei Zentrenmanagements an das Unternehmen
Stadtberatung Dr. Sven Fries vergeben (vgl. Drucksachen-Nr. 210748).
Die Zentrenmanagements starteten im April 2021 mit jeweils rund einem
Tag pro Woche, die Laufzeit der Projekte endet am Jahresende 2022.
Das „Gesicht vor Ort“ ist Frau Sophie Büchner.
Gefordert waren am Ende des ersten Jahres Zwischenberichte der
Zentrenmanagerin für jedes der drei Stadtbezirkszentren, die im
Folgenden nach Themen geordnet wiedergegeben werden:
Jahresbericht 2021 über das Zentrenmanagement für die
Stadtbezirkszentren Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg
Das Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries ist zum 01.05.2021 im Rahmen
der Förderung „Sofortprogramm Innenstadt“ der Landesregierung
Nordrhein-Westfalen von der Stadt Bonn mit dem Zentrenmanagement
in drei Stadtbezirken Beuel, Bad Godesberg und Hardtberg beauftragt
worden. Der Auftrag erfolgt bis zum 31.12.2022 und umfasst insgesamt
2190 Arbeitsstunden. Übergreifend über alle drei Stadtbezirke fand im
Mai 2021 zunächst ein digitaler Kick-Off mit dem zuständigen Amt für
Wirtschaftsförderung sowie dem Stadtplanungsamt statt.Seite 1 von 9
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Auftakt vor Ort
 Bad Godesberg: Im Stadtbezirk Bad Godesberg erfolgte
anschließend Ende Mai ein Rundgang im Projektgebiet, an dem der
zuständige Vertreter des Amts für Wirtschaftsförderung, der
zuständige Vertreter des Stadtplanungsamtes, die
Zentrenmanagerin, Dr. Fries sowie eine Vertreterin der
Bezirksverwaltungsstelle teilnahmen. Neben einer Betrachtung der
städtebaulichen Gegebenheiten vor Ort wurden aktuelle Themen zur
Entwicklung des Stadtbezirks besprochen, u.a. die geplanten
Veränderungen in der Innenstadt. Die Innenstadt in Bad Godesberg
ist nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche belebt.
Es herrscht ein Branchenmix mit Angeboten von Ankermietern (u.a.
Rossmann, H&M) sowie inhabergeführten Geschäften. Mit dem
Schauspielhaus des Theaters Bonn und dem Kinopolis haben zwei
große kulturelle Einrichtungen in Bad Godesberg ihren Standort, die
weitere Kund*innen in den Stadtbezirk ziehen. Leerstände sind in der
Bad Godesberger Innenstadt vereinzelt vorhanden, jedoch liegt deren
Anteil im durchschnittlichen Bereich.
Im Juni fand anschließend in Absprache mit der Stadtverwaltung
Bonn eine digitale Auftaktveranstaltung statt, deren Ziel es war, in der
Diskussion mit den Akteuren vor Ort zu erfahren, welche Themen
und Handlungsbedarfe vor Ort gesehen werden. Zu der
Auftaktveranstaltung wurden Vertreter*innen aller Fraktionen in der
Bezirksvertretung eingeladen. Neben diesen nahmen der Leiter der
Bezirksverwaltungsstelle, zwei Angestellte des Bad Godesberg
Stadtmarketing e.V., einige Vertreter des Einzelhandels, das Amt für
Wirtschaftsförderung, das Stadtplanungsamt, sowie mehrere
Mitarbeiter*innen des Büro Stadtberatung Dr. Fries teil. Alle
Teilnehmenden haben ein ausführliches Protokoll der Veranstaltung
erhalten. Aufgrund der relativ kurzen Förderdauer, über die das
Zentrenmanagement finanziert wird, ist eine konkrete
Schwerpunktsetzung und Formulierung realistischer Ziele für die
Arbeit nötig. Hierfür bildete die Auftaktveranstaltung die Grundlage.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden die
Diskussionsergebnisse vom Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries
analysiert und konkrete Handlungsideen für Bad Godesberg
entwickelt. Diese wurden mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und
dem Stadtplanungsamt in einem digitalen strategischen Jour fixe
abgestimmt.
 Beuel: Im Stadtbezirk Beuel erfolgte anschließend Anfang Juni ein
Rundgang im Projektgebiet vom Pantheon über den Beueler BahnhofSeite 2 von 9
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bis hin zum kleinen Theater, an dem der zuständige Bearbeiter des
Amts für Wirtschaftsförderung, der zuständige Bearbeiter des
Stadtplanungsamtes sowie die beiden zuständigen
Projektmanagerinnen des Büro Stadtberatung Dr. Fries teilnahmen.
Neben einer Betrachtung der städtebaulichen und ökonomischen
Gegebenheiten vor Ort wurden aktuelle Themen zur Entwicklung des
Stadtbezirks besprochen, u.a. die Verkehrssituation in der Friedrich-
Breuer-Straße. Im Rahmen des Rundgangs fiel zum einen auf, dass
insbesondere die Friedrich-Breuer-Straße für einen Vormittag unter
der Woche sehr belebt war. Insgesamt scheint die
Passantenfrequenz in Beuel relativ hoch, was auch an einigen
großen Ankermietern (Alnatura, dm) im Zentrum liegt. Zum anderen
konnte festgestellt werden, dass in Beuel kaum leerstehende
Ladenlokale existieren. Ergänzt wird dieses Angebot durch kleinere,
inhabergeführte Geschäfte. Der Rathausplatz als zentraler Ort im
Zentrum bietet wenige Möglichkeiten zur Nutzung und
Aufenthaltsqualität. Hier besteht aus städtebaulicher Sicht
Entwicklungspotenzial.
Im Juni fand in Absprache mit der Stadtverwaltung Bonn eine digitale
Auftaktveranstaltung statt, deren Ziel es war, in der Diskussion mit
den Akteuren zu erfahren, welche Themen und Handlungsbedarfe
vor Ort gesehen werden. Zu der Auftaktveranstaltung waren
Vertreter*innen aller Fraktionen in der Bezirksvertretung eingeladen
worden. Neben diesen nahmen die Bezirksbürgermeisterin, der Leiter
der Bezirksverwaltungsstelle, der Vorstand der
Gewerbegemeinschaft Beuel als Vertreter der Händlerschaft, das
Amt für Wirtschaftsförderung, das Stadtplanungsamt sowie mehrere
Mitarbeiter*innen des Büro Stadtberatung Dr. Fries teil. Alle
Teilnehmenden haben ein ausführliches Protokoll der Veranstaltung
erhalten. Aufgrund der relativ kurzen Förderdauer, über die das
Zentrenmanagement finanziert wird, ist eine konkrete
Schwerpunktsetzung und Formulierung realistischer Ziele für die
Arbeit nötig. Hierfür bildete die Auftaktveranstaltung die Grundlage.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden die
Diskussionsergebnisse vom Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries
analysiert und konkrete Handlungsideen für Beuel entwickelt. Diese
wurden mit der Stadtverwaltung abgestimmt.
 Hardtberg: Im Stadtbezirk Hardtberg erfolgte Anfang Juni ein
Rundgang im Projektgebiet, an dem der zuständige Vertreter des
Amts für Wirtschaftsförderung, der zuständige Vertreter des
Stadtplanungsamtes sowie die beiden zuständigen
Projektmanagerinnen des Büro Stadtberatung Dr. Fries teilnahmen.Seite 3 von 9
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Neben einer Betrachtung der städtebaulichen Gegebenheiten vor Ort
wurden aktuelle Themen zur ökonomischen und städtebaulichen
Entwicklung des Stadtbezirkszentrums besprochen. Aus
städtebaulicher Sicht bietet der Platz Am Schickshof mehr
Möglichkeiten zur Nutzung und Bespielung. Zusätzliches Stadtgrün
könnte die Aufenthaltsqualität und damit die Verweildauer in der
Rochusstraße insgesamt verbessern.
Anfang Juli fand in Absprache mit der Stadtverwaltung Bonn eine
digitale Auftaktveranstaltung statt, deren Ziel es war, in der
Diskussion mit den Akteuren zu erfahren, welche Themen und
Handlungsbedarfe vor Ort gesehen werden. Zu der
Auftaktveranstaltung waren Vertreter*innen aller Fraktionen in der
Bezirksvertretung eingeladen worden. Neben diesen nahmen der
Bezirksbürgermeister, der Leiter der Bezirksverwaltungsstelle, der
Vorstand der Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft Hardtberg als
Vertreter der Händlerschaft, das Amt für Wirtschaftsförderung, das
Stadtplanungsamt sowie mehrere Mitarbeiter*innen des Büro
Stadtberatung Dr. Fries teil. Alle Teilnehmenden haben ein
ausführliches Protokoll der Veranstaltung erhalten.
Aufgrund der relativ kurzen Förderdauer, über die das
Zentrenmanagement finanziert wird, ist eine konkrete
Schwerpunktsetzung und Formulierung realistischer Ziele für die
Arbeit nötig. Hierfür bildete die Auftaktveranstaltung die Grundlage.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden die
Diskussionsergebnisse vom Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries
analysiert und konkrete Handlungsideen für Hardtberg entwickelt.
Diese wurden mit dem Amt für Wirtschaftsförderung und dem
Stadtplanungsamt in einem digitalen strategischen Jour fixe
abgestimmt.
In der Auftaktveranstaltung sowie auch in Gesprächen danach ist
immer wieder die Erneuerung der Pflasterung in der Rochusstraße
angesprochen worden, da das Pflaster bei Nässe eine Rutschgefahr
darstelle und nicht barrierefrei sei. Auch die Anschaffung von
Fahrradständern ist mehrmals als Wunsch angesprochen worden,
um Fahrradfahrer und damit auch Kunden aus einem größeren
Umkreis anzuziehen. Hinsichtlich des Einzelhandels ist ein Erhalt des
qualitätvollen Angebots in Hardtberg genauso wünschenswert wie
eine größere Vielfalt des Angebots. Das gastronomische Angebot ist
bereits gut, es gibt einige höherwertige Gaststätten und Restaurants,
könnte jedoch noch durch ein Café o.ä. ergänzt werden. Dies könnte
zu einer längeren Aufenthaltsdauer der Besucher*innen im Zentrum
beitragen.Seite 4 von 9
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Ansprache der Gewerbetreibenden
Bad Godesberg: Seit August ist das Zentrenmanagement regelmäßig
mittwochsvormittags in Bad Godesberg vor Ort. Das
Zentrenmanagement ist in Abstimmung mit dem Stadtmarketingverein
Bad Godesberg e.V. im Pavillon am Ria-Maternus-Platz untergebracht.
Dabei ist ein gemeinsamer Arbeitsplatz für die Kommunikation mit dem
Bad Godesberg Stadtmarketing e.V. von Vorteil, auch hinsichtlich einer
Ansprache der Gewerbetreibenden. Dabei erfolgt häufig ein Austausch
über die Belange, die Arbeit sowie die Projekte des Vereins in der
Innenstadt. Die Vor-Ort-Präsenz wird auch für eine persönliche
Ansprache der Händlerschaft genutzt.
Im August erfolgte eine persönliche Vorstellung des
Zentrenmanagements bei den Gewerbetreibenden vor Ort mit einer
Konzentration auf die Alte Bahnhofsstraße, Koblenzer Straße,
Theaterplatz, Am Michaelshof, Am Fronhof, Villichgasse, Moltkeplatz
und Bürgerstraße. Neben der Erläuterung der Funktion des
Zentrenmanagements wurden auch die Kontaktdaten zur Verfügung
gestellt. Zu einigen Gewerbetreibenden, die nicht persönlich angetroffen
wurden, gab es telefonischen oder schriftlichen Kontakt. Insgesamt
konnten so Gespräche mit mehr als 50 Gewerbetreibenden in Bad
Godesberg geführt werden. Weiterer Kontakt besteht insbesondere über
den Stadtmarketingverein Bad Godesberg e.V., mit dem das
Zentrenmanagement gut zusammenarbeitet. Der Stadtmarketingverein
trägt mit seinen Veranstaltungen maßgeblich zu einer Belebung und
einer besseren Außenwahrnehmung der Bad Godesberger Innenstadt
bei.
In den Gesprächen mit den Gewerbetreibenden gibt es mehrere
Themen, die immer wieder angesprochen werden. Zum einen berichten
sie trotz einer belebten Innenstadt von einer Abnahme der
Passantenfrequenz seit Beginn der Corona-Pandemie. Um dem zu
begegnen, erhoffen sich die Gewerbetreibenden durch die Umgestaltung
der Innenstadt zum anderen eine höhere Aufenthaltsqualität in der
Innenstadt, um die Attraktivität von Bad Godesberg zu steigern und die
Verweildauer der Kund*innen zu erhöhen. Diese Umgestaltung der
Innenstadt hat aber auch für Unsicherheiten bei den Händlern gesorgt.
Es ist wichtig, die Gewerbetreibenden an dieser Stelle mit der
Weiterentwicklung des Siegerentwurfes des städtebaulichen und
freiraumplanerischen Wettbewerbs in die Planungen einzubinden und
die Planungen für die Gewerbetreibenden sowie Kund*innen transparent
und verständlich zu machen. So kann Unsicherheiten, die auch vor dem
Hintergrund der finanziellen Herausforderungen durch die Corona-
Pandemie bestehen, entgegengewirkt werden. Zu bedenken sind die
Einschränkungen der Geschäfte hinsichtlich der Warenpräsentation, der
Erreichbarkeit durch Kunden (insb. der Barrierefreiheit) sowie der
Erreichbarkeit durch den Lieferverkehr während der jeweiligen
Bauabschnitte. Auch die Sauberkeit der Innenstadt in Bad GodesbergSeite 5 von 9
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wird immer wieder kritisiert, insbesondere seitdem seit Jahresbeginn
2021 die Intervalle der Straßenreinigung vergrößert wurden.
 Beuel: Seit August ist das Zentrenmanagement regelmäßig
dienstagnachmittags in Beuel vor Ort. Im Rathaus Beuel wird dem
Zentrenmanagement ein Raum zur Verfügung gestellt. Das
Zentrenmanagement nutzt die Vor-Ort-Präsenz vor allem für
Gespräche mit Gewerbetreibenden.
Im August erfolgte eine persönliche Vorstellung des
Zentrenmanagements bei den Gewerbetreibenden vor Ort mit einer
Konzentration auf die Friedrich-Breuer-Straße, Obere Wilhelmstraße,
Siegfried-Leopold-Straße, Limpericher Straße sowie Hermannstraße.
Neben der Erläuterung der Funktion des Zentrenmanagements
wurden auch die Kontaktdaten zur Verfügung gestellt. Zu einigen
Gewerbetreibenden, die nicht persönlich angetroffen wurde, gab es
telefonischen oder schriftlichen Kontakt. Insgesamt konnten so
Gespräche mit ca. 60 Gewerbetreibenden in Beuel geführt werden.
Sowohl in der Auftaktveranstaltung als auch in den Gesprächen mit
Gewerbetreibenden wurde die Diskussion um die Verkehrsführung
bzw. -beruhigung in der Friedrich-Breuer-Straße aufgeworfen.
Insbesondere hinsichtlich Warenlieferungen bestehen
Unsicherheiten. Es ist wichtig, die Händlerschaft in diese Diskussion
einzubinden. Des Weiteren hat Beuel ein großes Angebot an
Kulturschaffenden, es ist wünschenswert, diese im Stadtbild
sichtbarer zu machen und die verschiedenen Akteure (Kunst, Kultur,
Gewerbe) besser miteinander zu vernetzen. Hinsichtlich der Corona-
Pandemie sind die Einschätzungen der Gewerbetreibenden
unterschiedlich, nahezu alle Gewerbetreibenden und insbesondere
die Gastronomie haben jedoch mit Einbußen zu kämpfen.
 Hardtberg: Seit August ist das Zentrenmanagement regelmäßig
dienstagsvormittags vor Ort. Im Rathaus Duisdorf wird dem
Zentrenmanagement ein Raum zur Verfügung gestellt. Das
Zentrenmanagement nutzt die Vor-Ort-Präsenz auch für Gespräche
mit Gewerbetreibenden.
Im August erfolgte eine persönliche Vorstellung des
Zentrenmanagements bei den Gewerbetreibenden vor Ort mit einer
Konzentration auf die Rochusstraße, Lessenicher Straße und Am
Schickshof. Neben der Erläuterung der Funktion des
Zentrenmanagements wurden auch die Kontaktdaten zur Verfügung
gestellt. Zu einigen Gewerbetreibenden, die nicht persönlich
angetroffen wurde, gab es telefonischen oder schriftlichen Kontakt.
Insgesamt konnten so Gespräche mit ca. 40 Gewerbetreibenden imSeite 6 von 9
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Stadtbezirkszentrum geführt werden.
Die Gewerbetreibenden in Hardtberg nehmen deutlich wahr, dass
durch die Corona-Pandemie die Passantenfrequenz im Zentrum
abgenommen hat. Dies zeigt sich auch an der größer werdenden
Anzahl leerstehender Ladenlokale in der Fußgängerzone. Eine
Bespielung dieser Lokale ist für 2022 anvisiert. Im Gespräch mit dem
Bezirksbürgermeister wurde jedoch bereits deutlich, dass dies
maßgeblich auch von der Kooperationsbereitschaft der Eigentümer
abhängig ist.
Schlüsselpersonengespräche
 Bad Godesberg: Ab August erfolgten mehrere Treffen des
Zentrenmanagements mit Schlüsselpersonen in Bad Godesberg zum
persönlichen Austausch über aktuelle Themen im Stadtbezirk:
 Regelmäßiger Austausch und Treffen mit den Vorsitzenden des
Bad Godesberg Stadtmarketing e.V.,
 regelmäßiger Austausch mit den Festangestellten des Bad
Godesberg Stadtmarketing e.V.,
 persönliches Treffen mit dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle,
Christian Schäfer,
 Telefonat mit den Bezirksbürgermeister Christoph Jansen,
 Austausch mit der Betreiberin der Instagram-Seite
„mein_godesberg“,
 Treffen mit dem Centermanagement der Fronhofer Galeria.
Das Zentrenmanagement nahm zudem an zwei Besuchen der
Bezirksregierung Köln in Bad Godesberg teil und stellte sich und
seine Arbeit in Bad Godesberg vor. An der öffentlichen Vorstellung
des Siegerentwurfs des städtebaulichen Wettbewerbs im September
2021 nahm das Zentrenmanagement ebenso teil wie an einer
digitalen Informationsrunde zur Umgestaltung für
Immobilieneigentümer und Händler im November 2021. Im gleichen
Monat nahm das Zentrenmanagement am Konsultationskreis
Innenstadt teil.
 Beuel: Ab August erfolgten mehrere Treffen des
Zentrenmanagements mit Schlüsselpersonen in Beuel zum
persönlichen Austausch über aktuelle Themen im Stadtbezirk:
 mehrere Treffen mit dem ersten Vorsitzenden der
Gewerbegemeinschaft Beuel,
 gemeinsames Treffen mit dem ersten Vorsitzenden der
Gewerbegemeinschaft und dem Bezirksstellenleiter,
 persönlicher Austausch mit der Bezirksbürgermeisterin,Seite 7 von 9
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 Treffen mit dem Vorstand der Brotfabrik zum Austausch,
 persönliche Treffen und Telefonate mit dem Herausgeber des
„Bröckemännche“.
Zudem erfolgten einige Telefongespräche mit weiteren Akteuren aus
Beuel, u.a. dem Jungen Theater und einem Musiker.
 Hardtberg: Ab August erfolgten mehrere Treffen des
Zentrenmanagements mit Schlüsselpersonen in Hardtberg zum
persönlichen Austausch über aktuelle Themen im Stadtbezirk:
 Ein Treffen mit dem ersten Vorsitzenden der Wirtschafts- und
Gewerbegemeinschaft Hardtberg; sowie einige Telefonate,
 gemeinsames Treffen mit dem Bezirksbürgermeister und dem
Leiter der Bezirksverwaltungsstelle,
 telefonischer Austausch mit der zweiten Vorsitzenden der
Wirtschafts- und Gewerbegemeinschaft Hardtberg.
Zudem nahm die Zentrenmanagerin im September 2021 an der
Jahreshauptversammlung der Wirtschafts- und
Gewerbegemeinschaft Hardtberg teil und stellte sich persönlich vor.
Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung
Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg: Die Zusammenarbeit mit der
Stadtverwaltung Bonn erfolgt durch einen regelmäßigen telefonischen
Austausch zwischen der Zentrenmanagerin und dem Projektbetreuer
beim Amt für Wirtschaftsförderung. Im Jahr 2021 haben zudem zwei
Strategische Jour fixes stattgefunden (Juli 2021, November 2021) unter
Beteiligung der Amtsleitungen von Wirtschaftsförderung und
Stadtplanungsamt, in denen sich zu den Schwerpunkten der Arbeit des
Zentrenmanagements ausgetauscht wurde. Des Weiteren steht das
Zentrenmanagement in einem regelmäßigen Austausch mit dem
zuständigen Bearbeiter für den Stadtbezirk im Stadtplanungsamt.
In Bad Godesberg unterstützte das Zentrenmanagement das
Stadtplanungsamt im September 2021 zusätzlich bei der Bewerbung der
Präsentation des Siegerentwurfs des städtebaulichen Wettbewerbs und
der Bewerbung der Beteiligung zum Siegerentwurf sowie bei der
Raumsuche für die Einrichtung eines Begegnungszentrums.
Aktionen für den Handel
Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg: Das Zentrenmanagement hat
2021 die Aktion „Lebendiger Adventskalender“ in den drei
Stadtbezirkszentren zur Belebung des lokalen Einzelhandels organsiert.
Insgesamt 25 Teilnehmende in Bad Godesberg, 26 in Beuel sowie 22 in
Hardtberg aus den Bereichen Einzelhandel, Kultur, Dienstleistungen und
Gastronomie beteiligten sich an der Aktion, bei der für jedesSeite 8 von 9
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Stadtbezirkszentrum ein individueller Adventskalender gedruckt und
verteilt wurde. Hinter jedem Türchen befand sich mindestens ein
Teilnehmer, der am entsprechenden Tag eine Aktion für die Kunden
bereithielt. Die Organisation, grafische Gestaltung und Verteilung
erfolgte über das Büro Stadtberatung Dr. Sven Fries. Die drei Kalender
wurden in einer Auflage von jeweils 3500 Stück gedruckt, von denen ca.
2000 Stück per Postwurfsendung an Haushalte verteilt wurden. Die
restlichen Exemplare waren bei den teilnehmenden Geschäften
erhältlich. Zusätzlich wurden den Teilnehmenden Plakate zur Bewerbung
bereitgestellt und eine Pressemeldung über das städtische Presseamt
veröffentlicht.
Öffentlichkeitsarbeit
Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg: Neben der persönlichen
Ansprache der Gewerbetreibenden und Kulturschaffenden erfolgte in
Zusammenarbeit mit dem städtischen Presseamt weitere
Öffentlichkeitsarbeit durch einen Bericht zum Lebendigen
Adventskalender im General Anzeiger (22.11.2021), um die Arbeit des
Zentrenmanagements bekannter zu machen.
Für Beuel erfolgte zusätzlich im General-Anzeiger ein Bericht über die
Arbeit des Zentrenmanagements (23.11.2021) sowie ein Bericht in der
neuen Publikation „Bröckemännche“ (Ausgabe 1, November 2021).
Über Duisdorf wurde im Dezember zusätzlich ein Interview mit dem
General Anzeiger geführt. Hinzu kommt die Teilnahme des
Zentrenmanagements an der Jahreshauptversammlung der Wirtschafts-
und Gewerbegemeinschaft.
Stadtbezirksunabhängig hat sich das Zentrenmanagement zudem im
November 2021 dem Einzelhandelsausschuss der IHK Bonn/Rhein-Sieg
vorgestellt, weiterhin gab es ein internes Treffen des
Zentrenmanagements und des Amtes für Wirtschaftsförderung zum
Thema Handel und Digitalisierung.
Die Bezirksvertretungen Bad Godesberg, Beuel und Hardtberg werden
jeweils mit einer separaten Mitteilungsvorlage über den sie betreffenden
Sachstand informiert.
Anlage/n
KeineSeite 9 von 9

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Datenstand: 02.11.2026, 19:02 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de