212347-05 · Mitteilungsvorlage
Jahresabschluss 2023 der SWB GmbH und des SWB-Konzerns
Kerndaten
- Nummer
- 212347-05
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 23.07.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Kenntnisnahme
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage öffentlich 212347-05 Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue- rung Dezernat: Dez. OB Jahresabschluss 2023 der SWB GmbH und des SWB-Konzerns Beratungsfolge Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 28.08.2024 Kenntnisnahme Rat 29.08.2024 Kenntnisnahme Jahresabschluss 2023 der SWB GmbH Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk von den ES Treuberatern erteilt. Das Jahresergebnis liegt mit – 7.082 TEUR unter dem Ergebnis des Vorjahres (– 1.104 TEUR). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Durch den Gewinnvortrag aus dem Geschäftsjahr 2022 in Höhe von rd. 4.829 TEUR reduziert sich der Bilanzverlust auf – 2.252 TEUR. Das Jahresergebnis wurde mit rd. – 29,5 Mio. EUR prognostiziert und mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 7,1 Mio. EUR um rd. 22,4 Mio. EUR unterschritten. Dies resultiert im Wesentli-chen aus einer um 5,1 Mio. EUR höheren Ausschüttung an die SWBB, eines um 9,2 Mio. EUR höheren ÖPNV- Zuschusses, eines um 1,5 Mio. EUR besseren Ergebnisses der BCP sowie aus um 2,0 Mio. EUR geringeren Abschreibungen. Die Entwicklung der Stadtwerkebranche wird durch die Bereiche Energieversorgung, öffentlicher Personennahverkehr und Müllverwertung geprägt. Die Auswirkungen der Energiekrise und des angehobenen Verbraucherpreisindex haben die wirtschaftliche Entwicklung aller Unternehmenstöchter maßgeblich mitbestimmt. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen durch die weiterhin anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie der daraus resultierenden Energiekrise und Inflation, zufrieden. Als Jahresergebnis für 2024 ist ein Verlust von rd. 2,9 Mio. EUR geplant. Die Ergebnisse der nächsten Jahre sind voraussichtlich geprägt durch die weiterhin bestehenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Inflation, der EnergiekriseSeite 1 von 10 Seite 2 und der Störung von Lieferketten sowie einer deutlichen Ausweitung des Verkehrsangebotes. Zentrales Risiko für die SWB GmbH ist noch immer die Gefahr einer möglichen Änderung des Körperschaftssteuergesetzes und eines damit einhergehenden Wegfalls des steuerlichen Querverbundes. Weitere Hauptrisiken sind mögliche Steuernachforderungen durch Betriebsprüfungen sowie potenzielle Bedrohungen im IT-Bereich. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, wurden nicht identifiziert. Konzernabschluss 2023 der SWB GmbH Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ES Treuberater haben erklärt, dass die Prüfung des Konzernabschlusses 2023 und des Konzernlageberichts zu keinen Einwendungen geführt hat und es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss von 4.759 TEUR (Vorjahr: 14.120 TEUR) ab und liegt damit um 9.361 TEUR unter dem Ergebnis des Vorjahres. Dies wird im Wesentlichen auf ein um 15.174 TEUR schlechteres Betriebsergebnis, bedingt durch höhere Materialaufwendungen (216.501 TEUR), höhere sonstige betriebliche Aufwendungen (5.758 TEUR) sowie höhere Personalaufwendungen (8.118 TEUR), höhere Abschreibungen (3.147 TEUR) sowie geringere sonstige betriebliche Erträge (4.911 TEUR) zurückgeführt. Gegenläufig sind die Umsatzerlöse um 221.494 TEUR gestiegen. Das Finanzergebnis in Höhe von 7.570 TEUR ist im Wesentlichen auf die höheren Erträge aus Verlustübernahme in Höhe von 9.454 TEUR sowie die höheren Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 3.313 TEUR zurückzuführen. Die Umsatzerlöse der EnW liegen mit 626 Mio. EUR (Vorjahr: 430 Mio. EUR) insbesondere in den Sparten Strom und Gas über der Prognose von 586 Mio. EUR. Ursächlich hierfür sind in die mit den Beschaffungskosten deutlich gestiegenen Preise, welche die leichten Absatzrückgänge überkompensieren. Die positive Abweichung der Umsatzerlöse gegenüber der Prognose ist auf gestiegene sonstige Umsätze zurückzuführen, welche aus einer Portfoliostrukturierung zu höheren Preisen resultieren. Bei der SWBV liegen die Umsatzerlöse aus dem Linienverkehr mit 80 Mio. EUR (Vorjahr: 78 Mio. EUR) insbesondere aufgrund der Einführung des Deutschlandtickets unter der Prognose von 96 Mio. EUR. Der Tarif im VRS-Verbundgebiet erfuhr eine durchschnittliche PreisanpassungSeite 2 von 10 Seite 3 von 5,44% für das Tarifjahr 2023. Bei der MVA liegt die Gesamtleistung unter der im Vorjahr getätigten Prognose. Die Reduzierung gegenüber dem Plan ist im Wesentlichen auf geringere Erlöse aus der Abfallverbrennung zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Konzernjahresergebnis gesunken. Die Geschäftsführung ist dennoch mit dem Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen durch die weiterhin anhaltenden Auswirkungen des Ukrainekrieges sowie der daraus resultierenden Energiekrise und Inflation, zufrieden. Als übergreifendes Risiko für den Konzern ist eine mögliche Änderung des Körperschaftsteuergesetzes zu nennen, wenn damit ein Wegfall des steuerlichen Querverbunds verbunden ist. Dieses Risiko ist in der SWBB abgebildet. Weitere Risken des Konzerns ergeben sich aus den einzelnen Risikoberichten der Konzerngesellschaften. Weiterhin hat der Ukraine-Krieg erhebliche Auswirkungen auf die Konzerngesellschaften. Neben volatilen Energiekosten und hohen Inflationsraten zeigten sich zusätzlich Lieferkettenprobleme. Risiken, die den Konzern insgesamt gefährden, wurden nicht identifiziert. Hinweis: Die Mitteilung über die Jahresabschlüsse der SWB GmbH sowie des Konzerns erfolgen im öffentlichen Teil, da die enthaltenen Informationen auch - wie gesetzlich vorgeschrieben - im elektronischen Bundesanzeiger einsehbar sind. Anlage/n 1 SWB GmbH Jahresabschluss 2023 Auszug (öffentlich) 2 SWB Konzernabschluss 2023 Auszug (öffentlich)Seite 3 von 10 Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Geschäftsentwicklung Die Entwicklung der Stadtwerkebranche wird durch die Entwicklungen in den Bereichen Energieversorgung, öffentlicher Personennahverkehr und Müllverwertung geprägt. Im letzten Jahr haben die Auswirkungen der Energiekrise und des angehobenen Verbraucherpreisindex die wirtschaftliche Entwicklung aller Unternehmenstöchter maßgeblich mitbestimmt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die daraus resultierende Energiekrise waren weiterhin maßgebliche Treiber für die hohe Inflationsrate. Die dadurch bedingten steigenden Preise in jeglichen Wirtschaftsbereichen, trafen die SWB sowie die weiteren Geschäftsfelder, insbesondere im Bereich der Energie, in hohem Maße. Das von der Bundesregierung im Oktober veröffentliche Klimaschutzprogramm stellt die Stadtwerke und Kunden vor zusätzliche Herausforderungen im Rahmen der Energiewende. Das prognostizierte Beteiligungsergebnis betrug laut Wirtschaftsplan 2023 rd. -36,1 Mio. EUR und wurde mit rd. -26,8 Mio. EUR um rd. 9,3 Mio. EUR unterschritten. Grund für die Abweichung im Vergleich zur Prognose ist eine um rd. 5,1 Mio. EUR höhere Ausschüttung der SWBB an die SWB. Das Jahresergebnis der SWB wurde mit rd. -29,5 Mio. EUR prognostiziert und mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 7,1 Mio. EUR um rd. 22,4 Mio. EUR unterschritten. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer um 5,1 Mio. EUR höheren Ausschüttung an die SWBB, eines um 9,2 Mio. EUR höheren ÖPNV-Zuschusses, eines um 1,5 Mio. EUR besseren Ergebnisses der BCP sowie aus um 2,0 Mio. EUR geringeren Abschreibungen, bedingt durch zeitliche Verschiebungen. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen durch die weiterhin anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie der daraus resultierenden Energiekrise und Inflation, zufrieden. Chancen und Risiken Da die Lage der Gesellschaft wesentlich durch die Entwicklung bei der SWBB und ihren Tochtergesellschaften geprägt wird, ist die SWB maßgeblich von den Geschäftsentwicklungen der Tochtergesellschaften abhängig. Insoweit wird auf die Berichte der einzelnen Beteiligungen verwiesen. Die Hauptrisiken der SWB resultieren aus möglichen Steuernachforderungen aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung sowie in den potenziellen Bedrohungen im IT-Bereich. Weiteres zentrales Risiko ist, dass durch eine Änderung im Körperschaftsteuergesetz der steuerliche Querverbund wegfällt. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, wurden nicht identifiziert.Seite 4 von 10 Anlage 5 / 1 Bilanz nach Tätigkeitsbereichen gemäß § 6b Energiewirtschaftsgesetz zum 31. Dezember 2023 Stadtwerke Bonn GmbH Tätigkeit Dienstleistung Elektrizitätsverteilung A k t i v a 31.12.2023 31.12.2022 EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 434.276,40 314.315,82 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten 600.061,05 679.848,33 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.253,33 220.958,00 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.984,86 852.299,25 2.560,13 903.366,46 1.286.575,65 1.217.682,28 B. Umlaufvermögen I. Vorräte Hilfs- und Betriebsstoffe 16.260,67 18.102,20 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.333.447,18 799.790,25 2. Sonstige Vermögensgegenstände 198.944,74 2.532.391,92 49.273,64 849.063,89 III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 1.861.394,11 2.548.652,59 2.728.560,20 C. Rechnungsabgrenzungsposten 143.232,05 82.626,62 3.978.460,29 4.028.869,10 P a s s i v a 31.12.2023 EUR EUR A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital 1.414.704,56 1.414.704,56 II. Kapitalrücklage 151.732,70 151.732,70 III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -215.732,51 -197.063,36 1.350.704,75 1.369.373,90 B. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00 C. Rückstellungen 1. Pensionsrückstellungen 1.053.798,49 1.069.469,40 2. Sonstige Rückstellungen 933.538,89 1.060.587,54 1.987.337,37 2.130.056,94 D. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 237.133,16 145.077,56 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 137.236,05 133.800,71 3. Sonstige Verbindlichkeiten 266.048,96 250.559,99 640.418,17 529.438,26 E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00 3.978.460,29 0,00 4.028.869,10 31.12.2022Seite 5 von 10 Anlage 5 / 2 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Stadtwerke Bonn GmbH Tätigkeit Dienstleistung Elektrizitätsverteilung 2023 2022 EUR EUR EUR EUR 1. Umsatzerlöse 5.608.526,91 5.705.811,63 2. andere aktivierte Eigenleistungen 11.846,57 13.000,12 3. Sonstige betriebliche Erträge 14.563,41 4.219,23 4. Materialaufwand a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 32.582,34 27.233,57 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 518.750,88 551.333,22 525.714,85 552.948,42 5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 3.523.994,48 3.332.960,77 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 899.037,24 4.423.031,71 1.144.483,99 4.477.444,76 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 181.889,74 229.476,62 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 665.504,10 699.077,88 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.975,93 4.547,28 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.249,65 80.888,00 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -195.095,60 -312.257,42 11. Sonstige Steuern 20.636,91 22.784,01 12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -215.732,51 -335.041,43Seite 6 von 10 Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Geschäftsentwicklung Die Entwicklung der Stadtwerkebranche wird durch die Entwicklungen in den Bereichen Energieversorgung, öffentlicher Personennahverkehr und Müllverwertung geprägt. Im letzten Jahr haben die Auswirkungen der Energiekrise und des angehobenen Verbraucherpreisindex die wirtschaftliche Entwicklung aller Unternehmenstöchter maßgeblich mitbestimmt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die daraus resultierende Energiekrise waren weiterhin maßgebliche Treiber für die hohe Inflationsrate von 5,9 % im Jahresdurchschnitt 2023 nach dem Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahr. Die dadurch bedingten steigenden Preise in jeglichen Wirtschaftsbereichen, trafen die SWB sowie die weiteren Geschäftsfelder, insbesondere im Bereich der Energie, in hohem Maße. Um den gestiegenen Energiepreisen für die Endkunden entgegenzuwirken, traten Anfang des Jahres sowohl die Strompreisbremse als auch die Gas- und Wärmepreisbremse in Kraft. Weiterhin sorgte die geopolitische Lage für gestörte bzw. unsichere Lieferketten. Das von der Bundesregierung im Oktober veröffentlichte Klimaschutzprogramm stellt die Stadtwerke sowie deren Stakeholder und Kunden vor zusätzliche Herausforderungen im Rahmen der Energiewende. Dieses beinhaltet eine klare Transformation in den Bereichen Gebäude, Verkehr, Energie, Industrie und Landwirtschaft sowie in der Abfallwirtschaft von fossilen und klimaschädlichen Strukturen hin zu erneuerbaren Energien mit Fokus auf grünem Wasserstoff und einer nachhaltigen Wärmeplanung. Ein Thema, welches die gesamte Stadtwerkebranche zudem betrifft, ist die Digitalisierung sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Dies bezieht sich auf die Verbesserung und Optimierung von Abläufen und Prozessen. Die digitale Transformation ist aus Stadtwerkesicht eines der wichtigsten Themen der nächsten Jahre, an dem in allen Geschäftsbereichen auch in Zusammenarbeit mit der konzerneigenen IT-Abteilung gearbeitet wird. Neben den internen Digitalisierungsprojekten, stehen zunehmend auch digitale Geschäftsmodelle im Fokus. Die für den SWB-Konzern bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Konzernjahresergebnis, das im Wesentlichen durch die Jahresergebnisse der Konzerngesellschaften EnW, SWBV und MVA bestimmt ist. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen durch die weiterhin anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie der daraus resultierenden Energiekrise und Inflation, zufrieden. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des SWB-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr als geordnet und stabil zu bezeichnen. Nennenswerte Veränderungen sind in überschaubarer Zeit nicht zu erwarten. Chancen und Risiken Im Dezember 2022 fand gemeinsam mit den Geschäftsführenden sowie Arbeitnehmervertretenden des SWB-Konzerns der Kick-Off zum Strategieentwicklungsprozess 2023 statt. Aufbauend hierauf wurden im 1. und 2. Quartal 2023 für die Geschäftsfelder der Holding, Versorgung, Netze, Verkehr und Verwertung spezifische Workshops zur Erarbeitung von strategischen Positionierungen sowie Ableitung von Zielsetzungen durchgeführt. Die Strategie setzt sich dabei inhaltlich aus der Konzern-Vision und - Mission, der strategischen Positionierung und Ziele des Geschäftsfeldes sowie der strategischen Positionierung und Maßnahmen zur Umsetzung auf Bereichsebene, zusammen. Somit stellt die Holding die Optimierung der Geschäftsfelder auf das Konzern-Optimum unter Berücksichtigung der CO2- Neutralität bis 2035 sicher und managt mögliche Zielkonflikte.Seite 7 von 10 Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Die Hauptrisiken des SWB-Konzerns ergeben sich in erster Linie aus den verschiedenen Einzelrisiken der Konzerngesellschaften und sind in den einzelnen Risikoberichten abgebildet. Als übergreifendes Risiko für den SWB-Konzern ist eine mögliche Änderung des Körperschaftsteuergesetzes zu nennen, wenn damit ein Wegfall des steuerlichen Querverbunds verbunden ist. Dieses Risiko ist in der Stadtwerke Bonn Beteiligungs-GmbH (SWBB), Bonn, (SWBB) abgebildet.Seite 8 von 10 Anlage 1 A k t i v a P a s s i v a € € € € € € € € A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital 75.000.000,00 75.000.000,00 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen II. Kapitalrücklage an solchen Rechten und Werten 8.468.394,97 8.377.666,97 1. Allgemeine Rücklage 25.430.471,69 25.430.471,69 2. Geschäfts- oder Firmenwerte 1.464.585,00 1.627.317,00 2. Zweckgebundene Rücklagen 31.344.528,54 56.775.000,23 31.344.528,54 56.775.000,23 3. Geleistete Anzahlungen 7.829.378,92 17.762.358,89 5.961.038,77 15.966.022,74 III. Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen 50.387.231,09 50.387.231,09 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte IV. Konzernbilanzverlust -11.631.706,23 -4.007.987,92 mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 127.147.755,66 127.228.446,88 2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte V. Nicht beherrschende Anteile 107.842.536,60 109.438.876,60 mit Bahnkörpern und Bauten des Schienenweges 12.533.299,88 12.414.477,11 278.373.061,69 287.593.120,00 3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 1.031.323,13 1.037.956,13 B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 453.074,32 453.074,32 4. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 1.960.088,59 1.969.258,57 C. Sonderposten für Zuwendungen zum Anlagevermögen 708.217,00 796.745,00 5. Bauten auf fremden Grundstücken, die nicht zu Nr. 1 bis 3 gehören 68.847,60 76.837,60 D. Rückstellungen 6. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 55.233.472,00 60.625.778,00 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 21.181.651,00 21.790.850,00 7. Verteilungsanlagen 239.592.141,00 233.871.578,98 2. Steuerrückstellungen 4.721.790,71 4.525.213,45 8. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und 3. Sonstige Rückstellungen 105.871.277,47 86.670.078,81 Sicherungsanlagen 70.267.098,00 40.481.210,00 131.774.719,18 112.986.142,26 9. Fahrzeuge für den Personenverkehr 40.499.425,99 35.343.607,99 10. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht E. Verbindlichkeiten zu Nr. 6 bis 9 gehören 3.800.406,50 4.543.708,50 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 297.465.876,26 281.006.109,18 11. Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.179.600,59 26.172.536,02 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 435.601,79 295.288,23 12. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 211.970.474,18 795.283.933,12 191.743.880,15 735.509.275,93 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.432.697,45 57.978.508,54 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit III. Finanzanlagen denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 652.826,83 555.499,13 1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.755.098,18 1.587.694,70 – davon aus Lieferungen und Leistungen 652.826,83 € 2. Beteiligungen 25.477.648,85 25.377.648,85 (i. Vj. 555.499,13 €) – 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein 5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 159.447.772,42 116.782.094,57 Beteiligungsverhältnis besteht 5.712.736,45 5.469.949,79 – davon aus Lieferungen und Leistungen 11.136.313,90 € 4. Genossenschaftsanteile 119.105,00 119.105,00 (i. Vj. 5.813.931,14 €) – 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 790.323,49 780.564,19 6. Sonstige Verbindlichkeiten 49.402.229,62 53.272.731,05 6. Sonstige Ausleihungen 961,27 33.855.873,24 1.887,00 33.336.849,53 – davon aus Steuern 8.512.524,65 € (i. Vj. 11.273.036,44 €) – 846.902.165,25 784.812.148,20 – davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 224.467,50 € (i. Vj. 199.716,84 €) – 560.837.004,37 509.890.230,70 B. Umlaufvermögen F. Rechnungsabgrenzungsposten 25.090.211,01 24.809.349,05 I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 42.326.503,24 38.181.669,93 G. Passive latente Steuern 2.526.790,23 2.620.391,42 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 153.183,25 42.479.686,49 0,00 38.181.669,93 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 59.329.767,10 56.695.175,01 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.855.815,11 6.116.407,94 – davon aus Lieferungen und Leistungen 57.383,29 € (i. Vj. 138,53 €) – 3. Forderungen gegen Gesellschafter 7.878.116,35 6.726.169,52 – davon aus Lieferungen und Leistungen 4.047.677,76 € (i. Vj. 6.130.594,61 €) – 4. Sonstige Vermögensgegenstände 32.487.976,13 104.551.674,69 43.576.006,92 113.113.759,39 III. Wertpapiere Schecks 4.874.422,94 2.618.251,48 151.905.784,12 153.913.680,80 C. Rechnungsabgrenzungsposten 1. Disagio 230,36 691,07 2. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 954.898,07 422.532,68 955.128,43 423.223,75 999.763.077,80 939.149.052,75 999.763.077,80 939.149.052,75 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022Seite 9 von 10 Anlage 2 Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 EUR EUR EUR EUR 1. Umsatzerlöse 856.325.514,06 634.831.447,25 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 134.858,59 0,00 3. Andere aktivierte Eigenleistungen 26.955.960,91 25.234.612,18 4. Sonstige betriebliche Erträge 51.415.419,70 934.831.753,26 56.326.777,18 716.392.836,61 5. Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 495.734.905,26 307.917.087,94 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 177.035.993,10 672.770.898,36 148.352.903,55 456.269.991,49 6. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 142.785.431,22 135.969.170,86 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 38.761.145,28 181.546.576,50 37.459.830,51 173.429.001,37 – davon für Altersversorgung EUR 9.972.894,71 (i. Vj. EUR 9.968.615,45) – 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 46.163.373,61 43.015.930,16 abzgl. Auflösung Sonderposten für Zuwendungen zum Anlagevermögen -88.528,00 46.074.845,61 -88.528,00 42.927.402,16 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 33.195.063,53 27.437.137,56 Betriebsergebnis 1.244.369,26 16.329.304,03 9. Erträge aus Beteiligungen 3.313.089,35 903.182,43 10. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 309.886,46 277.955,92 11. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 594.223,71 578.932,43 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 905.246,56 186.192,55 – davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 635.179,57 (i. Vj. EUR 145.695,85 ) – 13. Erträge aus Verlustübernahme 9.454.431,28 5.199.581,00 14. Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.925.596,57 2.650.669,58 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.081.636,64 3.277.280,39 – davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 358.878,26 (i. Vj. EUR 433.156,49) – Finanzergebnis 7.569.644,15 1.217.894,36 Ergebnis vor Steuern 8.814.013,41 17.547.198,39 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.202.714,29 2.664.088,17 – davon aus latenten Steuern EUR 93.601,19 (i. Vj. EUR 106.097,24) – 17. Ergebnis nach Steuern 5.611.299,12 14.883.110,22 18. Sonstige Steuern 852.398,43 763.252,24 19. Konzernjahresüberschuss 4.758.900,69 14.119.857,98 20. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -12.416.083,94 -15.472.942,96 21. Konzernverlust -7.657.183,25 -1.353.084,98 22. Verlustvortrag -3.974.522,98 -2.654.902,94 23. Konzernbilanzverlust -11.631.706,23 -4.007.987,92 20222023Seite 10 von 10
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