212272 · Mitteilungsvorlage
Präsentation einer Machbarkeitsstudie „Neubau eines Hallenbades am Standort Ennertfreibad“
Kerndaten
- Nummer
- 212272
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 20.12.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Kenntnisnahme
- Sitzung des Sportausschusses Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (80.492 Zeichen)
Mitteilungsvorlage öffentlich 212272 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 52 Sport- und Bäderamt Dezernat: Dez. IV Präsentation einer Machbarkeitsstudie „Neubau eines Hallenbades am Standort Ennertfreibad“ Beratungsfolge Sportausschuss 27.01.2022 Kenntnisnahme Bezirksvertretung Beuel 02.02.2022 Kenntnisnahme Mitteilung: Mit dem Ratsbeschluss „Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft“ vom 18.06.2020 (DS.Nr.: 200671) wurde u.a. für den Standort des Ennertbades im Stadtbezirk Beuel folgendes beschlossen: „Am Standort des Ennertbades soll ein Hallenbad mit einem Mehrzweckbecken und einem Lehrschwimmbecken errichtet werden. Die Verwaltung wird beauftragt, das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8123-1 „Am Ennertbad“ unter Rücksichtnahme auf das westlich angrenzende reine Wohngebiet (WR) einzuleiten sowie eine Verträglichkeitsprüfung im Hinblick auf das FFH-Gebiet vorzunehmen.“ Entsprechend der Beschlusslage hat die Sportverwaltung ein Planungsbüro mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Hallenbadneubau am Standort des Ennertbades beauftragt. Diese liegt nun vor (Anlage). In der Machbarkeitsstudie wird eine mögliche Umsetzung des Neubaus eines Hallenbades dargestellt. Sie sieht eine Bebauung von ca. 1.900m², unter größtmöglichen Schutz der vorhandenen Bepflanzung, auf der westlichen Grundstücksfläche, im Wesentlichen parallel zur Straße „Am Ennertbad“ vor. Bei einer BGF von ca. 3.200m² sind: - ein Schwimmerbecken 25m x 12,5m - ein Lehrschwimmbecken 12,5 x 10m mit Hubboden - ein Kinderbecken 5m x 5m - je eine 1m und 3m Sprunganlage - entsprechende Sanitär-, Sozial- und Nebenräume, barrierefrei, gem. KOK und Arbeitsstättenrichtlinie - eine Dachbegrünung mit einer PhotovoltaikanlageSeite 1 von 88 Seite 2 - ein kompakter, flächensparender Baukörper unter Einsatz von nachhaltigen Materialien - ein BHKW zur Wärmeversorgung - eine Lüftungsanlage mit hocheffizienten Wärmerückgewinnungssystemen vorgesehen. Die prognostizierten Kosten der KG200 bis KG700 betragen ca. 17,1 Mio.€ (Brutto). Als Anlage 1 wird ein Auszug aus der Machbarkeitsstudie beigefügt. (Lageplan, Grundriss EG, Innenraumperspektive, Außenperspektive) Als Anlagen 2 bis 5 wird die komplette Machbarkeitsstudie beigefügt. Ausblick: In Abstimmung innerhalb der Verwaltung wird nun die Änderung des Bebauungsplans, unter Bezug auf der vorliegenden Machbarkeitsstudie, eingeleitet werden. In diesem Zusammenhang werden zwei Gutachten: a. FFH-Vorprüfung gem. Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und b. Artenschutzprüfung Stufe 1 gem. BNatSchG in Auftrag gegeben. Aufgrund des hohen öffentlichen Interesses wird die Änderung des Bebauungsplans wird mit hoher Priorität durchgeführt. Als nächster Schritt wird die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach §3 (1) BauGB vorbereitet. Anlage/n 1 Auszug Machbarkeitsstudie (öffentlich) 2 Machbarkeitsstudie gesamt (öffentlich) 3 12_1_Luftbild (öffentlich) 4 12_2_Untergeschoss (öffentlich) 5 12_3_Erdgeschoss (öffentlich) 6 12_4_1_Flächennutzungsplan Legende (öffentlich) 7 12_4_2_Flächennutzungsplan (öffentlich)Seite 2 von 88 Seite 3 8 12_5_Landschaftskarte (öffentlich) 9 12_6_Lageplan (öffentlich) 10 12_7_Lageplan erläuternd (öffentlich)Seite 3 von 88 Seite 4 von 88 Seite 5 von 88 Seite 6 von 88 Seite 7 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 1 von 73 p Quelle: Lötzsch Machbarkeitsstudie Neubau Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad 53229 Bonn–Beuel, Holtorfer Straße 40 pbr Planungsbüro Rohling AG, Albert – Einstein – Straße 2, 49076 Osnabrück 27.08.2021Seite 8 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 2 von 73 Inhalt 1. Einleitung ................................................................................................................................................................................................................. 3 2. Beauftragung ........................................................................................................................................................................................................... 4 3. Leistungsbeschreibung der Machbarkeitsstudie ..................................................................................................................................................... 5 4. Bestandsaufnahme .................................................................................................................................................................................................. 7 5. Analyse .................................................................................................................................................................................................................. 20 6. Hochbau ................................................................................................................................................................................................................. 30 7. Technische Gebäudeausrüstung (TGA) ................................................................................................................................................................. 55 8. Kostenprognose ..................................................................................................................................................................................................... 60 9. Zusammenfassung ................................................................................................................................................................................................ 62 10. Fazit ........................................................................................................................................................................................................................ 63 11. Ausblick .................................................................................................................................................................................................................. 64 12. Anlagen .................................................................................................................................................................................................................. 65 13. Redaktionelle Angaben .......................................................................................................................................................................................... 73Seite 9 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 3 von 73 1. Einleitung 1.1 Einleitung In dem Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft vom 18.06.2020 ist für mehrere Bäder ein Beschluss zur weiteren Vorgehensweise getroffen worden. Im Folgenden ist der Teil, der den Stadtbezirk Beuel betrifft, wiedergegeben: 1.2 Beschlussfassung Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. Juni 2020, einen Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft beschlossen. Dadurch ist die Verwaltung beauftragt, einzelne Maßnahmen zu prüfen und dem Rat zum Beschluss vorzulegen. Mit diesem Konzept soll für die nächsten Jahrzehnte ein attraktives und zeitgemäßes Angebot für Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Vereine sichergestellt werden. 1.3 Auszug aus dem Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft Stadtbezirk Beuel: a) Am Standort des Ennertbades soll ein Hallenbad mit einem Mehrzweckbecken und einem Lehrschwimmbecken errichtet werden. Die Verwaltung wird beauftragt, das Verfahren zur vorhabenbezogenen Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8123-1 „Am Ennertbad“ unter Rücksichtnahme auf das westlich angrenzende reine Wohngebiet (WR) einzuleiten sowie eine Verträglichkeitsprüfung im Hinblick auf das FFH-Gebiet vorzunehmen. b) Die Beueler Bütt soll nach Errichtung des Neubaus geschlossen und abgerissen werden. Auf dem Grundstück könnte nach vorhabenbezogener Änderung des Bebauungsplanes geförderter Wohnungsbau entstehen. Die Erlöse aus der Veräußerung des Grundstücks sollen abzüglich der Abrisskosten für das Schwimmbad zur Deckung des Gesamtkonzeptes verwendet werden. Die Verwaltung wird beauftragt, die Höhe des Veräußerungserlöses und die Höhe der Abrisskosten zu ermitteln. Auf Basis dieser Beschlussfassung wurde der Auftrag zur Erstellung dieser Machbarkeitsstudie erteilt.Seite 10 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 4 von 73 2. Beauftragung 2.1 Beauftragung Auf Basis der zuvor beschrieben Beschlussfassung hat die Bundesstadt Bonn, vertreten durch die Oberbürgermeisterin, die pbr Planungsbüro Rohling AG mit einer Machbarkeitsstudie für Planung und Errichtung eines neuen Hallenbades am Standort Ennert-Freibad beauftragt. Der Auftrag ist mit dem 26.02.2021 datiert und entspricht der Vergabekennzahl: 52-367420. Die Projektleitung für diese Machbarkeit liegt im Aufgabenbereich des Sport- und Bäderamtes der Stadt Bonn, die Projektleitung obliegt Herrn Dipl.-Ing. Wolfgang Ziegert. 2.2 Projektanschrift Ennertbad Bonn Holtorfer Straße 40 53229 Bonn 2.3 Aufgabenbeschreibung der Machbarkeitsstudie Die Bundesstadt Bonn beabsichtigt, am Standort des bestehenden Ennert-Freibades, Holtorfer Straße 40, 53229 Bonn ein neues Hallenbad als Ersatzneubau für das alte, abgängige Hallenbad Bonn-Beuel (Beueler Bütt) zu errichten. 2.4 Anforderungen an die Planung - Ausführung entsprechend den KOK*1) -Richtlinien - behindertengerecht / barrierefrei - Schwimmerbecken, 25,00 * 12,50 m - Lehrschwimmbecken, 12,50 * 10,00 m mit Hubboden - Kinderbecken, 5,00 * 5,00 m - Prüfung der möglichen Integration, Einbindung und Erneuerung der bestehendem Teil- Umkleidegebäude des bestehenden Freibades - Verlegung von Teilen des bestehenden Spielplatzes bzw. Benennung von alternativen Attraktionen im Außengelände - ökologische Auswahl der zu bebauenden Fläche - größtmöglicher Erhalt bzw. Schutz des Baumbestandes - Übererfüllung der Anforderungen der KOK und ASR*2) bezüglich der Sanitär-, Sozial und Nebenräume um 10% - Dachbegrünung - Photovoltaikanlage - Nutzung Wärmerückgewinnung - Nutzung regenerativer Energien, ökologisch, nachhaltig, CO2 reduziert, Niedrigenergie, Passivenergie, usw. - Einhaltung des Kostenrahmens für die KGR*3) 300, 400 und 500 gemäß DIN 276 mit einem Budget von 15 Mio € (netto), Stand Februar 2021 *1) KOK - Koordinierungskreis Bäder *2) ASR – Arbeitsstättenrichtlinie *3) KGR – KostengruppeSeite 11 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 5 von 73 3. Leistungsbeschreibung der Machbarkeitsstudie 3.1 Bestandsaufnahme Sichten der beigestellten Unterlagen sowie Sichten des Bestandes mit anschließender Bilddokumentation 3.2 Vorentwurf Gebäude Vorentwurf Erdgeschoss im Maßstab 1:200, Kellergeschoss, Schnitt, Perspektiven Darstellung der Lage des Gebäudes im Außenanlagenplan (1:1.000) 3.3 Kostenprognose Kostenprognose (KGR 300, KG 400 und KG 500) 3.4 Prüfung des Bebauungsplans Belastbare Prüfung des Bebauungsplans 3.5 Anforderungen an das Baurecht Benennung der baurechtlich relevanten Prozesse bei der Planung und Realisierung. Überprüfung auf Anforderungen an FFH-Gebiete 3.6 Erstellung einer Bauvoranfrage Es ist zu beschreiben, ob eine Bauvoranfrage zum aktuellen Planungsstatus erforderlich ist. 3.7 Vorentwurf Technik Vorentwurf und Kostenprognose für die TGA (KG 400), Heizung, Lüftung, Wasseraufbereitung, Sanitär, Elektro. 3.8 Implementierung regenerativer Energien Prüfung und Bewertung für die Nutzung regenerativer Energien.Seite 12 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 6 von 73 3.9 Prüfung und Bewertung für die Nutzung / Einsatz von BHKW Prüfung und Bewertung für die Nutzung und den Einsatz von einem BHKW und effiziente Wärmerückgewinnung Voraussetzungen für die Aufbereitung des Badewassers (Spülwasser, Schlammwasser ...) 3.10 Lageplan Ein aktueller Lageplan wird als Grundlage für die Machbarkeitsstudie verwendet. 3.11 Urheberrechte am bestehenden Freibad Es bestehen möglicherweise Urheberrechte an der Planung des bestehenden Freibades. Eine mögliche Herangehensweise an die Planung für das Kombibad, ist eine autarke Planung, um einen respektvollen Umgang mit dem Bestand zu gewährleisten.Seite 13 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 7 von 73 4. Bestandsaufnahme 4.1 Bestandsaufnahme / Bestandsbeschreibung Ennertbad 4.1.1 Flächennutzungsplan Stand 02.06.2021 Flächennutzungsplan Auszug aus dem Lageplan Legende zum Flächennutzungsplan Durch den Abgleich des Lageplans mit den FFH-Gebieten ist zu erkennen, dass das Grundstück an die zum Schutz ausgewiesenen Flächen unmittelbar angrenzt, jedoch weder als Naturschutzgebiet noch als FFH-Gebiet ausgewiesen ist. Der Plan ist maßstabsgerecht als Anhang beigefügt.Seite 14 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 8 von 73 Auszug aus der Geodatenbank Bonn, Naturschutzinformationen, Kartenansicht Quelle: http://linfos.api.naturschutzinformationen.nrw.de/ [Karte] Legende: Naturparks (NTP) FH-Gebiete (FFH) Naturparke (NTP) FFH-Gebiet (FFH)Seite 15 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 9 von 73 Auszug aus der Geodatenbank Bonn, Naturschutzinformationen, Luftbild Quelle: http://linfos.api.naturschutzinformationen.nrw.de/ [Luftbild] Legende: Naturparks (NTP) FH-Gebiete (FFH) Naturparke (NTP) FFH-Gebiet (FFH)Seite 16 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 10 von 73 4.1.2 Textliche Festsetzungen aus dem Lageplan von 1979 zur Planung des Freibades In den textlichen Festsetzungen des Lageplans vom 13.03.1979 der zur Genehmigungsfähigkeit des Freibades erstellt wurde, sind folgende textlichen Festsetzungen gemacht worden: 1. Bei allen Gebäuden, ohne besondere Angaben, ist die Bauart massiv und die Bedachung hart 2. Es wurde örtlich nicht überprüft, ob die dargestellten Grenzzeichen des Baugrundstücks vorhanden sind 3. Der Nachweis der Abstandsflächen, der Abstände und der Bauwich, erfolgt in einer Deckpause zu diesem Lageplan 4. (76,50) = gepl. Höhe 5. Zeichenvorschriften a) Anlage zur Bauvorlagenverordnung b) Planzeichenverordnung c) Zeichenvorschrift der Katasterverwaltung N.W. Grundstücksfläche: 37.743 qm zur öffentl. Verkehrsfl. abzutreten 453 qm zur Verfügung stehende Fläche: 37.290 qm Bebauungsplannummer: 8123-1 vom 21.03.1975 Sonstige Festsetzungen [aus den textlichen Festsetzungen des Lageplans von 1979]: öffentliche Grünfläche (Freibad) – Versorgungsfläche Trafo geplant Bei der Planung und dem Bau des vorgesehenen Freibades sind geeignete Maßnahmen zu treffen, die eine unzumutbare Lärmbeeinträchtigung des benachbarten Wohngebietes vermeiden. Es gibt keine Festsetzungen für GRZ, GFZ und BMZ Fazit: Die sonstigen Festsetzungen sind auch bei der Planung eines Hallenbades zu beachten.Seite 17 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 11 von 73 4.1.3 Landschaftsplan Ennert - Festsetzungskarte - Stand: Januar 2013 Standort EnnertbadSeite 18 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 12 von 73 4.1.4 Auszug aus dem B-Plan, Stand 02.06.2021 Bebauungsplan 8123-1 Bebauungsplan 8123-11 In diesem Auszug aus dem B-Plan vom 02.06.2021 sind die zwei Bebauungsplanausschnitte, die das Grundstück des Bades betreffen, zusammengefügt.Seite 19 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 13 von 73 4.1.5 Fotodokumentation - UmkleidenSeite 20 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 14 von 73 Fotodokumentation - Freibad Beachbar Freizeitbecken Umkleiden KinderbereichSeite 21 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 15 von 73 Fotodokumentation - Freibad Nichtschwimmer Durchschreitemulden Aufsichtsturm Durchschreitemulden 50 m BeckenSeite 22 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 16 von 73 Fotodokumentation - Frei-/ Außenanlagen Liegewiese schützenswerter Baumbestand schützenswerter BaumbestandSeite 23 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 17 von 73 Fotodokumentation – Nichtöffentliche Erschließung und ruhender Verkehr Zufahrten / Feuerwehr KFZ-Parkplätze Vorhandene Fahrradständer am FreibadSeite 24 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 18 von 73 Fotodokumentation – Öffentliche Erschließung: „Am Ennertbad“ – Außerhalb des GrundstücksSeite 25 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 19 von 73 4.1.6 Erforderliche Fachplaner für die weitere Planung Bei dieser Machbarkeitsstudie wird eruiert, ob der Ersatzneubau eines Hallenbades am Standort Ennertbad geplant und umgesetzt werden kann. Sie dient als eine Entscheidungsgrundlage zur Durchführbarkeit und Realisierung des Projektes. Im weiteren Verlauf sind ergänzende Fachplaner einzuschalten, die zum derzeitigen Stand des Projektes noch nicht mit eingebunden worden sind. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bietet jedoch einen groben Überblick über die Komplexität und Vielschichtigkeit der Aufgabenstellung. Erforderliche Fachplaner für die weitere: - Baugrundgutachten - Objektplaner - Tragwerksplaner - Planer zur technischen Gebäudeausrüstung - Akustiker - Bauphysiker - Schallschutzgutachter - Brandschutzgutachter - Schadstoffgutachter (Altbau inklusive Schadstoffkataster) - Vermessungsingenieure (inklusive der Detektierung vorhandener Infrastruktur / Leitungsprüfung) - SiGeKo - Freiraumplaner (Parkplätze, Freibad, Vorplatz)Seite 26 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 20 von 73 5. Analyse 5.1 Anforderungen an das Baurecht Gemäß der digitalen Geodatenauskunft der Stadt Bonn, Stand August 2021, grenzt das zu betrachtende Grundstück des derzeitigen Freibades Ennertbad direkt an ein als Naturpark beschriebenes Gebiet an. Ungefähr deckungsgleich ist auch das als FFH bezeichnete Gebiet. FFH-Gebiete sind Europäische Schutzgebiete für Natur und Landschaft. Durch den Schutz ausgewählter Pflanzen- (Flora) und Tierarten (Fauna) sowie deren Lebensräume (Habitate) soll der Artenschwund in der Kulturlandschaft gestoppt und die Vernetzung der Lebensräume erhalten werden. Da das Grundstück lediglich an diese Gebiete angrenzt, jedoch diese nicht inkludiert sind, müssen Anforderungen an diese schützenswerten Bereiche nicht berücksichtigt werden. Unabhängig von den gesetzlichen Anforderungen ist ein ökologisch verträglicher Umgang mit den zu versiegelnden Flächen erstrebenswert und sollte bei der Planung berücksichtigt werden. 5.2 Bauvoranfrage Die Erstellung einer Bauvoranfrage kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgen. Die Fragen einer Bauvoranfrage richten sich in der Regel an bestehende Festsetzungen und Vorgaben vorhandener, rechtsverbindlicher Unterlagen. Da in diesem Verfahren den bestehenden Vorgaben und Randbedingungen von 1975 dem anstehenden Bauvorhaben nicht entsprechen, müssen hierfür zunächst die erforderlichen Grundlagen, unter anderem in Form dieser Machbarkeitsstudie, geschaffen werden. Eine Rücksprache mit dem Bauordnungsamt (63-2) hat zu folgenden Erkenntnissen geführt: Planungsrechtlich gilt die Fläche des Freibades als Freibadgrünfläche. Eine Beckenlandschaft durfte bei der Errichtung um 1980 gebaut werden, ebenfalls entsprechend notwendige Nebengebäude und Parkplätze. Bei der Restfläche handelt es sich jedoch um öffentliche Grünflächen, ohne explizit ausgewiesene, überbaubare Fläche. Das Bauordnungsamt geht davon aus, dass der Bebauungsplan für ein Hallenbad geändert werden muss. Aktuell geht man von guten Chancen zur positiven Bewilligung des Änderungsantrages aus, da das Bad von hohem öffentlichem Interesse ist. Das Stadtplanungsamt ist einzuschalten und ein politischer Beschluss des Rates ist notwendig. Im entstehenden Änderungsprozess können außerdem die Bezirksregierung Köln oder ein Bürgerentscheid ein Veto einlegen. Das Bauordnungsamt hat bei dem Gespräch in Aussicht gestellt, dass die Verwaltung dem Verfahren positiv gegenübersteht. Formblätter einer Bauvoranfrage sind nicht Bestandteil dieser Machbarkeitsstudie.Seite 27 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 21 von 73 5.3 Umgebungsanalyse Bei dieser Umgebungsanalyse werden die verschiedenen externe Einflussfaktoren für das Projekt zusammengetragen. Das Ergebnis soll optimaler Weise aufzeigen, dass der Standort des bestehenden Freibades Ennertbad auch ein geeigneter Standort für den Neubau des Hallenbades ist. Die sachlichen Einflussfaktoren sind in dieser Machbakeitsstudie implementiert. sachlich sozial projekt- spezifisch - Raumanforderungen - KOK - Bedarf - Projektteam - Auftraggeber - Auftragnehmer - Planer extern - Richtlinien - Verordnungen - Örtliche Gegebenheit - Infrastruktur - Budget - Medien - Nachbarschaft - Potenzielle Kunden - Politiker - ParteienSeite 28 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 22 von 73 5.4 Grünflächen (sachlich, externer Einflussfaktoren) grafische Darstellung: pbr AGSeite 29 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 23 von 73 5.5 Schulen und Bildungseinrichtungen (sachlich, externer Einflussfaktoren) Gemäß folgendem Kartenausschnitt befinden sich unterschiedliche Schultypen im Einzugsgebiet des neuen Hallenbades. Hier befinden sich sowohl Grundschulen, weiterführende - allgemeinbildende Schulen, Fachschulen und Berufsschulen. Es bietet sich an, das Bad, ergänzend zur privaten Nutzung, auch für Bildungszwecke zu nutzen, als Ersatz für die Beueler Bütt. Die Schulen, die im Jahr 2019 die Beueler Bütt besucht haben, sind mit der Angabe der gezählten Besucherzahlen, in der folgenden Grafik dargestellt (je größer das Piktogramm dargestellt ist, desto höher die Schüler-Besucherzahl). Basierend auf der Tatsache, dass die Schüler mit dem Bus zum Standort Ennertbad gelangen, stellt die Querung der BAB keine besonders zu bewertende Verkehrssituation dar. grafische Darstellung: pbr AGSeite 30 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 24 von 73 5.6 Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz (sachlich, externer Einflussfaktoren) Der Standort des Ennertbades ist bereits unmittelbar an die Buslinie 537 angeschlossen. Es besteht eine direkte Busverbindung vom Hauptbahnhof Beuel zum Schwimmbad. Die zeitliche Entfernung beträgt ca. 10 Minuten, somit ist eine gute Erreichbarkeit, auch für Personen von Außerhalb, gegeben. grafische Darstellung: pbr AGSeite 31 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 25 von 73 5.7 Erreichbarkeit durch private Nahverkehrsmittel (PKW) (sachlich, externer Einflussfaktoren) Der Standort des Ennertbades ist weniger als 1 km von der Autobahnanschlussstelle der A59 entfernt. Bis zum Zentrum Bonn Beuel sind es weniger als 3,00 km. grafische Darstellung: pbr AGSeite 32 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 26 von 73 5.8 Fuß- und Radweganbindung (sachlich, externer Einflussfaktoren)) grafische Darstellung: pbr AGSeite 33 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 27 von 73 5.9 Distanz zum Hallenbad Beueler Bütt Der Neubau des Hallenbades am Standort Ennertbad soll als Ersatzneubau für das Hallenbad Beueler Bütt dienen. grafische Darstellung: pbr AGSeite 34 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 28 von 73 5.10 Zusammenstellung der standortgegebenen, sachlichen Faktoren grafische Darstellung: pbr AGSeite 35 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 29 von 73 5.11 Urheberrecht Es bestehen möglicherweise Urheberrechte an der Planung des bestehenden Freibades. Eine mögliche Herangehensweise an die Planung für das Kombibad, ist eine autarke Planung, um einen respektvollen Umgang mit dem Bestand zu gewährleisten. Das Ennertbad wurde im Zeitraum ca. 1979-1981 geplant und gebaut Planer / Architekt war seiner Zeit die Planungsgruppe Stieldorf, Raiffeisenstraße, 5330 Königswinter 51. Der Planer der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) war das Büro H. J. Renz VBI, Ingenieurbüro, Weyerstraße 79; 5000 Köln 1. Planungsgruppe Stieldorf: Gründung 1968 von Manfred Adams (1931 – 2019), Günther Hornschuh (1925 – 2001) und Peter Türler. Ein Jahr später waren es, mit Georg Pollich, als ehemaliger Mitarbeiter von Egon Eiermann und Projektleiter des Langen Eugen, sowie Robert Glatzer (1925 – 1995), ehemaliger Leiter der Planungsabteilung der Bundesbaudirektion, bereits fünf Partner. 1999 (mit dem Ableben Günther Hornschuhs) wurde die Planungsgruppe Stieldorf aufgelöst. Manfred Adams, Mitbegründer des Büros von 1968, gründete 1982 mit Hans Haff ein neues Architekturbüro in Königswinter-Stieldorf. Dieses Büro wird heute, unter Harald Nürnberg, als Architekturbüro Nürnberg in Königswinter-Stieldorf geführt. Peter Türler, Mitbegründer des Büros von 1968, führte anschließend, zweitweise zusammen mit Georg Pollich, den Namen Planungsgruppe Stieldorf in seinem Architekturbüro in Bad Honnef weiter. Peter Türler ist auch heute noch als Bausachverständiger und Fachpreisrichter tätig. Ansatz zur Planung des Hallenbades am Standort Ennertbad: Das Gebäudeensemble des bestehenden Freibades wird in die Planung integriert, jedoch baulich nicht mit einbezogen. Auf diese Art und Weise können die jeweiligen Funktionen klar getrennt werden, das Ensemble wird einerseits städtebaulich sinnvoll ergänzt, andererseits keinesfalls mit dem Bestand verschmolzen. Diese klare Trennung kommt den möglichen Urheberrechten der zuvor beschriebenen Büros entgegen und es wird ein respektvoller Umgang mit dem Bestand gewährleistet.Seite 36 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 30 von 73 6. Hochbau 6.1 Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. Juni 2020, einen Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft beschlossen. Dadurch ist die Verwaltung beauftragt, einzelne Maßnahmen zu prüfen und dem Rat zum Beschluss vorzulegen. Mit diesem Konzept soll für die nächsten Jahrzehnte ein attraktives und zeitgemäßes Angebot für Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Vereine sichergestellt werden. Auszug aus dem Rahmenplan: Stadtbezirk Beuel: Für Beuel schlägt die Verwaltung vor, ein Hallenbad auf dem Gelände des Ennertbades zu errichten. Damit kann der Standort in Beuel als Kombibad betrieben werden. Damit wird ein Ganzjahresangebot für Schulen und Vereine geschaffen. Die Beueler Bütt soll nach Errichtung des Neubaus geschlossen und abgerissen werden. Auf dem Grundstück könnte anschließend geförderter Wohnungsbau entstehen. Die Verwaltung wird die Höhe des Veräußerungserlöses und die Höhe der Abrisskosten ermitteln. 6.2 Erläuterungsbericht 6.2.1 Bestand Freibad Ennertbad Das vorhandene Freibadgelände mit seiner, auf verschiedenen Ebenen angelegten, großzügigen Beckenlandschaft, den unterschiedlichen, attraktiven Verweilflächen in Form von Tribünenstufen, dem perlenkettenförmig angelegten Gebäudekomplex von 1980 und dem alten Baumbestand fordern einen sensiblen Umgang mit der Platzierung des zu planenden Hallenbades. Die Bebauung des Bades ist durch einen vorhandenen Wall mit altem Baumbestand von der gegenüberliegenden Wohnbebauung getrennt. 6.2.2 Städtebau Es wird beabsichtigt, die Anordnung der vorhandenen Bebauung aufzunehmen und die neuen Gebäudeteile, analog zum Bestand, auf dem Gelände anzuordnen. Die perlenkettenförmige Struktur wird aufgenommen, so dass sich sowohl der Gebäudeteil mit dem Eingangsfoyer und den Umkleiden als auch das Hallenbad an die vorhandene Bebauung anpassen. Auch nach der Erweiterung um ein Hallenbad wird die Möglichkeit bestehen die Gebäudestruktur nochmals zu erweitern, da dies die derzeitige Platzierung des Hallenbades auf dem Grundstück bietet. Diese Art der Fortsetzung der Bebauung ermöglicht eine parallele Anordnung des Nebengebäudes zu Straße und der gegenüberliegenden Bebauung. Diese Ausrichtung führt insgesamt zu einem strukturierten, geordneten und ruhigen Erscheinungsbild.Seite 37 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 31 von 73 6.2.3 Erschließung Die Erschließung aus der Umgebung ist bereits bei der Analyse erläutert. Die Hauptzufahrt zu den KFZ-Stellplätzen erfolgt über Holtorfer Straße. Die Anlieferung erfolgt separat über einen Stich, abgehend von der Straße „Am Ennertbad“. Auf dem Grundstück selbst werden Synergieeffekte mit dem bestehenden Freibad genutzt. Bereits versiegelte Flächen werden weitestgehend in gleicher Form weiter genutzt. Dies gilt insbesondere für die Erschließung, die Zu- und Abfahrt, die Parkplätze und das Wegenetz. 6.2.4 Neubau Hallenbad Das Gebäude mit dem Foyer und den Umkleiden wird eingeschossig ausgebildet. Es ist der straßenseitig gelegene, niedrige Gebäudeteil. Durch die vorhandene Vegetation, die entlang der Straße erhalten bleibt, verändert sie das straßenseitige Erscheinungsbild nur geringfügig. Die Höhe des Hallenbades entspricht einer zweigeschossigen Gebäudehöhe. Diese entspricht in Teilen den vorhandenen Gebäudehöhen an der Straße „Am Ennertbad“. Die derzeitigen Blickbeziehungen werden durch den Neubau nahezu nicht beeinträchtigt. 6.2.5 Bindeglied Bestand und Neubau Verbindendes Glied zwischen dem neuen Hallenbad und dem bestehenden Freibad ist der neu angelegte Spraypark am Kinderbecken, der als Ergänzung des Spielangebotes dient und ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. 6.2.6 Baumbestand Die bestehenden Bäume werden weitestgehend erhalten und in die Gesamtplanung integriert und ergänzt. Es wird eine Sichtbeziehung von innen und außen bewusst in die Planung implementiert. 6.2.7 Ruhender Verkehr Auf dem Lageplan von 1979 sind für das Freibad 179 KFZ-Einstellplätze dargestellt. Für das geplante Hallenbad sind 169 KFZ-Stellplätze erforderlich (Berechnung im Folgenden). Laut KOK muss bei Kombibädern (wobei es sich künftig handelt) die größere der Bemessungsgrundlagen der beiden Badteile berücksichtigt werden. Zusätzliche KFZ-Stellplätze sind somit nicht erforderlich, dass Synergieeffekte genutzt werden können. 1979 mussten keine Fahrradstellplätze nachgewiesen werden. Diese sind somit ergänzend zu schaffen. Da gerade im Sommer viele Badegäste mit dem Rad kommen, wir hier der tatsächliche Bedarf für das vorhandene Freibad sogar gedeckt. Dies gilt ebenso für den Bedarf nach barrierefreien Stellplätzen und denen der E-Mobilität.Seite 38 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 32 von 73 6.2.8 Ökologie und Ökonomie Die Neubauten sind kompakt und flächensparend auf dem Grundstück angeordnet. Es werden nachhaltige Materialien verwendet. Hierdurch werden nachhaltig betriebliche Abläufe wirtschaftlich miteinander verbunden Es ist ein ökologisches Gesamtkonzept angestrebt: Auf dem Dach sind sowohl ein Gründach als auch eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Bei der Errichtung werden umfangreiche Maßnahmen zum Grund- und Trinkwasserschutz berücksichtigt, mit dem Bestand wird umsichtig umgegangen und für die im Vorfeld gefällten Bäume junge Bäume gepflanzt. Im technischen Bereich gewährleisten die Verwendung von hocheffizienten Pumpen, hocheffizienten Wärmerückgewinnungssystemen, einer Badewasseraufbereitung, einer Photovoltaikanlage und einer übergeordnete Gebäudeleittechnik eine ganzheitliche Betriebsoptimierung. Der komplettierende sommerliche Wärmeschutz wird durch die Netzstruktur vor der Fassade erreicht und nimmt zugleich die Formensprache der Dachkonstruktion der Bestandsumkleiden auf. 6.2.9 Synergieeffekte Durch den Neubau des Hallenbades an dem vorhandenen Freibadstandort können Synergieeffekte genutzt werden. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei sowohl um flächenbezogene Synergien als auch um wirtschaftlich / finanzielle Synergien. Durch die Gemeinschaftsnutzung kommt es zu einer Reduzierung der Gemeinkosten und zur Optimierung der Grundstücksausnutzung durch Verwendung der bereits vorhandenen Infrastruktur. Die Erschließung ist nahezu vollständig gegeben. Im Bereich der Anlieferung wird lediglich eine neue Stichstraße im Bereich der Straße „Am Ennertbad“ geschaffen. Die vorhandenen KFZ-Stellplätze können auskömmlich genutzt werden und müssen lediglich, in Teilbereichen, für die E-Mobilität modifiziert werden. Die bereits versiegelte Fläche der Fahrradstellplätze wird für den zukünftigen Vorplatz des Hallenbades umgestaltet. Der Eingangsbereich des Neubaus Hallenbad bietet, im Anschluss an das Foyer und den Kassenbereich, einen direkten Ausgang zum Freibad, so dass zu besucherarmen Zeiten, bei gleichzeitiger Öffnung beider Badbereiche, lediglich eine der beiden Kassenzonen besetzt sein muss. Dies ermöglicht ein äußerst flexibles Zusammenlegen der Verwaltungseinheiten und kann langfristig Verwaltungs- und Personalkosten reduzieren. Ökologisch betrachtet ist die Minimierung der versiegelten Flächen das Hauptkriterium für die Entscheidung des Hallenbadbaus am Freibadstandort. Identitätsstiftende Merkmale von Bädern werden hier künftig sinnvoll aufeinander abgestimmt. Architektur und Design des Neubaus bilden eine nach außen sichtbare Klammer mit dem bestehenden Freibad und es wird ein rein räumliches Nebeneinander unterschiedlicher Gebäudenutzungen vermieden.Seite 39 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 33 von 73 6.3 Raumbedarf Als Basis für die Machbarkeitsstudie wird ein Standard-Raumbedarf für vergleichbare Hallenbäder in Ansatz gebracht. Dieser Standard-Raumbedarf ist im Vorfeld abgestimmt und wird im weiteren Verfahren, bei Bedarf, angepasst. Die tabellarische Aufstellung ist in unterschiedliche Funktionseinheiten gegliedert. lfd. Nr. Objektteil / Raum Ausstattung / Erläuterung Fläche [qm] Anmerkungen 1. Schwimmhalle 1.1. Sportbecken Wasserfläche: 25,00 m x 12,50 m 312,50 m² Becken ohne DSV-Zertifizierung Wassertiefe: 1,80 m - 3,40 m Wassertemperatur: 26°C lichte Raumhöhe mind. 6,25 m umlaufende, hochliegende Schwallwasserrinne mit Handfasse und mit einem 100 % Wasserabzug umlaufende Raststufe - vorstehend 5 Schwimmstreifenmarkierungen Beckenboden Unterwasserscheinwerfer Beckeneinströmung gemäß DIN 19643 Beckenentleerung Sprunggrube 5 Beckeneinstiegsleitern min. 1 Beckeneinstiegsleiter bis zum Boden der Sprunggrube 5 Startblöcke, fest montiert Sprunganlage Sprungbrett 1 x 1 m und 1 x 3 m 1.2. Beckenumgang Bestandsmaße: längsseitige Hauptzugangsseite: mind. 3,00 m gegenüberliegende Längsseite: mind. 3,00 m Stirnseite Sprunganlage: 5,00mSeite 40 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 34 von 73 lfd. Nr. Objektteil / Raum Ausstattung / Erläuterung Fläche [qm] Anmerkungen 1. Schwimmhalle 1.3. Wärmebänke einseitige Wärmebank für ca. 30 Kinder 1.4. Schwimmmeisterraum Aufsichtsraum während des Badebetriebs, dieser Raum ist so zu legen, dass die gesamte Badplatte (Sport-, Lehrschwimm-, Eltern-Kind-Bereich) gut einsehbar ist unmittelbarer Zugang zur Schwimmhalle kurze Wege zum Erste-Hilfe Raum und zum technischen Bereich mind. 8,00 m² Raumgröße: mind. 8,00 m² lichte Raumhöhe: mind. 2,50 m Temperatur unabhängig von der Schwimmhalle, Schallpegel gemindert 1.5. Sanitätsraum sowohl von der Badeplatte, als auch vom Eingang gut zu erreichen mind. 12,00 m² Raumgröße: mind. 12,00 m² Raumgröße in Kombination mit Schwimmmeisterraum: min. 20,00 m² lichte Raumhöhe: mind. 2,50 m 2. Lehrschwimmbecken 2.1. Lehrschwimmbecken Wasserfläche: 12,50 m x 10,00 m 125,00 m² Belegung: 14 Kursteilnehmer + 1 Trainer Wassertiefe variabel Hubboden 0,00 - 1,35 m Haltepunkte: 0,02 m - Revision, Bestückung mit Geräten 0,30 m - Wassergewöhnung 0,60 m - Übungsschwimmen, Schwimmkurse 0,90 m - Übungsschwimmen, Schwimmkurse, Babyschwimmen 1,35 m - Aquaback, Aquacycling, Aqua Jumping (Trampoline), Aquafitness, Schwimmkurse, Babyschwimmen Wassertemperatur: 26°CSeite 41 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 35 von 73 lfd. Nr. Objektteil / Raum Ausstattung / Erläuterung Fläche [qm] Anmerkungen 2. Lehrschwimmbecken Lehrschwimmbecken lichte Raumhöhe min. 3,40 m Anforderung KOK-Richtlinie (5. Auflage, April 2013): lichte Raumhöhe (Schwimmerbecken): min. 4,00 m umlaufende hochliegende Schwallwasserrinne mit Handfasse und mit einem 100 % Wasserabzug umlaufende Raststufe - in Beckenwand eingelassen Unterwasserscheinwerfer optional Beckeneinströmung gemäß DIN 19643 Beckenentleerung Längs: 3 x Schwimmbahntrennleinen inkl. Trennseilhalterung 2 x Beckeneinstiegsleitern diagonal gegenüberliegend variable Beckeneinstiegstreppenleiter 2.2. Beckenumgang längsseitige Hauptzugangsseite / Abstand zu einem Schwimmerbecken: mind. 3,00 m gegenüberliegende Längsseite / im Bereich der Ausstiege aus dem Schwimmbecken auf den Beckenumgang: mind. 2,50m Stirnseite Zugangsseite vom Barfußgang mind. 2,50 m Verkehrsweg um Schwimmbecken mind. 2,30 m Handtuchablagen (Schrankfächer) / Handtuchhaken Wärmebänke an einer Längsseite, einstufig 2.3. Geräteraum für Kursangebote Raumgröße: mind. 15,00 m² Anforderung KOK-Richtlinie (5. Auflage, April 2013): Türbreite: mind. 1,50 mSeite 42 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 36 von 73 lfd. Nr. Objektteil / Raum Ausstattung / Erläuterung Fläche [qm] Anmerkungen 3. Kleinkinderbecken (Spraypark + Wasserlandschaft) 3.1. Kleinkinderbecken Wassertiefe: 0,00 m bis 0,40 m Strand mit Raum mit Aufenthaltsqualität Beckenumgang ca. 25 m² Becken Alter: 0-5 Jahre mit Eltern 3.2. Wärmebänke an einer Längsseite, einstufig, als Abgrenzung zum Lehrschwimmbecken zum Spraypark 3.3. Wickelraum / WC Wickelmöglichkeit in der Nähe des Beckens vorzusehen 4. Umkleiden 4.1. Einzelumkleiden / Garderobenschränke 25 Einzelumkleiden 83 Garderobenschränke 4.2. Sammelumkleiden 6 Sammelumkleiden mit je 25 abschließbaren Ganzschränken und einer Lehrerumkleide 150 Garderobenschränke jede Sammelumkleide muss absperrbar sein mit Mittelbank 4.3. Behindertenumkleiden /Familienumkleide 3 Stück Doppelnutzung als Behindertenumkleide / Familienumkleide mit mittig gemauerter Sitzbank (Nutzung als Wickeltisch) Waschtisch mit dem Rollstuhl unterfahrbare Ganzschränke mit Abmessungen 50 x 50 cm 4.4. Rollstuhlabstellplätze / Kinderwagen- abstellplätze Wechselfläche Rollstuhl min. 1,50 m x 1,80 m mit davorliegender Fläche von 1,50 m x 1,80 m Wechselfläche Kinderwägen Lagerfläche Badrollstühle / Badkinderwägen 4.5. Schrankflächen/--flur (Barfußbereich) freier Durchgang mind. 1,50 m, zuzüglich der erforderlichen Fluchtwegbreiten 4.6. Fönfläche 10 Fönanlagen und 10 Fönsteckdosen 4.7. Zugangsflächen (Stiefelbereich) Sammelfläche für die Schulkassen, freier Durchgang mind. 1,50 mSeite 43 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 37 von 73 lfd. Nr. Objektteil / Raum Ausstattung / Erläuterung Fläche [qm] Anmerkungen 4. Umkleiden (Fortsetzung) 4.8. Reinigungsgeräteraum Für Reinigungsgeräte und - mittel und Betriebsmittel sind eigene Geräteräume erforderlich Ausgussbecken mit Wasseranschluss, Schlauchanschluss, Schrank für Reinigungsmittel, Ablagemöglichkeiten Industriewaschmaschine Haushaltsgröße Industrietrockner Haushaltsgröße Anforderung KOK-Richtlinie (5. Auflage, April 2013): Raumgröße: mind. 8,00 m² lichte Raumhöhe: zentrale Lage im Grundriss 4.9. Wertfächer / Helmfächer 2 x 20 Stck. Wertfächer (Nähe zum Eingangsbereich), vom Kassentresen einsehbar 5. Sanitärbereich 5.1. Duschen 10 Duschen pro Geschlecht 2 Duschen je Geschlecht mit Sichtschutz Raumhöhe: empfohlen 2,75 m 5.2. WC Damen 3 Sitze 5.3. WC Herren 2 Sitze und 2 Urinale 5.4. WC barrierefrei Insgesamt 1 mit Dusche, WC und WaschtischSeite 44 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 38 von 73 lfd. Nr. Objektteil / Raum Ausstattung / Erläuterung Fläche [qm] Anmerkungen 6. Eingangsbereich 6.1. Windfang 6.2. Eingangshalle Kassenautomat Plätze für Automaten (Getränke, Snacks u.ä.) und Infobildschirm sind vorzusehen Sitzmöglichkeiten / loungeartiger Bereich / W-LAN Zugang für die Besucher 6.3. Kassenzone Zentral mit Shop 6.4. Ein- / Ausgangskontrolle 6.6. Sanitärbereich Die Anzahl der Gegenstände ist entsprechend der gesamten Funktion festzulegen, diese sollten aber direkt von der Eingangshalle erreicht werden 1 x barrierefreies WC, unisex 6.7. Back Office für Kasse 10,00 - 15,00 m²Seite 45 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 39 von 73 lfd. Nr. Objektteil / Raum Ausstattung / Erläuterung Fläche [qm] Anmerkungen 7. Verwaltungsbereich gemäß Arbeitsstättenrichtlinien 7.1. Badleitung Allgemeine Verwaltung 15,00 m² 7.2. Büro 1 Allgemeine Verwaltung 15,00 m² 7.3. Personalumkleiden / Duschen / WC Damen / Herren Schwimmbadpersonal: Kapazität für X Frauen / Y Männer mit abschließbaren Ganzschränken 40,00 m² Waschräume (Kategorie B - stark schmutzende Tätigkeiten): Mindestanzahl der Waschplätze bei hoher Gleichzeitigkeit (Schichtende) 2 x Waschplätze Duschplätze (Kategorie B - stark schmutzende Tätigkeiten): Mindestanzahl der Duschplätze bei hoher Gleichzeitigkeit (Schichtende) 1 x Duschplätze Mitarbeiter Schwimmbad (jeweils X Frauen und Y Männer) Toiletten / Urinale: Mindestanzahl bei niedriger Gleichzeitigkeit der Nutzung: 1 x Urinal / 1 x Sitz / 1 x Handwaschbecken Waschräume (Kategorie A - mäßig schmutzende Tätigkeiten): Mindestanzahl der Waschplätze bei niedriger Gleichzeitigkeit 2 x Waschplätze Empfehlung: 1 x Waschplatz und 1 x Duschplatz 7.4. Aufenthalts-/ Besprechungsraum für ca. 15 Personen mit kleiner TeekücheSeite 46 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 40 von 73 6.4 Stellplatzberechnung 6.4.1. PKW-Stellplätze Gemäß der KOK Richtlinien für den Bäderbau (5. Auflage, April 2013) sind bei Freibädern ein PKW-Stellplatz je 200 - 300 m² Grundstücksfläche erforderlich. Da die Grundstücksgröße des Ennertbads Bonn überdurchschnittlich groß ist und nicht vollständig als Freibad genutzt wird, wird im Folgenden mit ein PKW-Stellplatz je 300 m² Grundstücksfläche gerechnet. 50.700 m² / 300 m² = 169 PKW-Stellplätze Für ein Hallenbad ist ein PKW-Stellplatz je 5 - 10 Garderobenschränke erforderlich. Für das Ennertbad werden 224 Garderobenschränke vorgesehen. 224 / 10 = 23 PKW-Stellplätze Bei einem Kombibad ist die größere Bemessungsgrundlage der beiden Bädervarianten zu berücksichtigen. Folglich werden 169 PKW-Stellplätze benötigt. Gemäß DIN 18024-1 müssen 1 % der PKW-Stellplätze, mindestens jedoch zwei Stellplätze, davon barrierefrei gestalten werden. Bei dem Ennertbad Bonn werden fünf barrierefrei Parkplätze vorgesehen.Seite 47 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 41 von 73 6.4.2. Fahrradstellplätze Gemäß der KOK Richtlinien für den Bäderbau (5. Auflage, April 2013) sind bei Freibädern 2 Fahrrad-Stellplätze je 200 - 300 m² Grundstücksfläche erforderlich. Da die Grundstücksgröße des Ennertbads Bonn überdurchschnittlich groß ist und nicht vollständig als Freibad genutzt wird, wird hier ebenfalls im Folgenden mit 2 Fahrrad-Stellplätze je 300 m² Grundstücksfläche gerechnet. 50.700 m² / 300 m² x 2 = 338 Fahrradstellplätze Für ein Hallenbad ist 1 Fahrrad-Stellplatz je 5 Garderobenschränke erforderlich. Für das Ennertbad werden 224 Garderobenschränke vorgesehen. 224 / 5 = 45 Fahrradstellplätze Bei einem Kombibad ist die größere Bemessungsgrundlage der beiden Bädervarianten zu berücksichtigen. Folglich werden 338 Fahrradstellplätze benötigt. Die Anfahrt erfolgt über die Straße „Am Ennertbad“ und ist bereits vorhanden. Die vorhandenen Fahrradstellplätze (Fahrradringe) werden von den schützenswerten Bäumen entfernt. Somit werden Wildparker an den Bäumen unterbunden. Die neuen Fahrradstellplätze werden auf dem Grundstück des Freibades errichtet und verlaufen parallel zu der Straße „Am Ennertbad“. In diesem Bereich werden E-Bike-/ Pedelec-Ladestationen vorgesehen. Die Fahrradstellplätze sind im Lageplan dargestellt. 6.4.3. Elektromobilität Im März 2021 ist das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) in Kraft getreten. Dieses fordert, für zu errichtende Nichtwohngebäude mit mehr als sechs Stellplätze, dass mindestens ein Ladepunkt errichtet und das mindestens jeder dritte Stellplatz mit der Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität ausgestattet werden muss. Ein bedeutender Vorteil des Neubaus Hallenbad am Standort Ennertbad ist die Nutzung von Synergieeffekten. Ein wichtiger Bestandteil ist die Nutzung des bestehenden und vorhandenen Parkplatzes. Den Berechnungen zur Folge ist die Kapazität der Fahrradstellplätze ausreichend. Aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen sollen hier so wenig Veränderungen und Maßnahmen durchgeführt werden. Somit ist die Errichtung von Ladestationen für PKW im folgenden Genehmigungsverfahren abzustimmen. Der schonende Umgang mit dem vorhandenen Baumbestand hat eine äußerst hohe Priorität bei diesem Projekt. Daher ist die Errichtung von lediglich 10 Ladestationen für PKW einkalkuliert.Seite 48 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 42 von 73 6.5 Beckenkonstruktion (jeweils für die einzelnen Becken) Edelstahlbecken Betonbecken mit Fliesenauskleidung Beispiele pbr Neustadt am Rübenberg, Fotograf: Hoppe Aqua-Toll, Schortens; Fotograf: Brückner Sport- und Freizeitbad, Kiel; Fotograf: Hoppe Cliner Quelle Carolinensiel, Fotograf: HoppeSeite 49 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 43 von 73 Edelstahlbecken Betonbecken mit Fliesenauskleidung System Selbsttragendes System, das heißt, keine Betonwandunterkonstruktion erforderlich. Bis zu 5 m lange Elemente werden vor Ort verschweißt, das heißt, geringe Anzahl an Schweißnähten und exakte Ausrichtung der Wandelemente ist möglich. Innerhalb der Beckenkontur bildet das Edelstahlbecken eine Einheit. Fliesen- oder Mosaikbelag im Mörtelbett (Dickbett) oder geklebt (Dünnbett) auf bauseitiger Unterkonstruktion. Belag ist im Wesentlichen als Schutz der wasserdichten Betonwanne zu betrachten. WU-Beton oder zusätzliche Dichtebene zwischen Konstruktion und Fliesen erforderlich. Materialien Edelstahl in Werkstoff-Nr. 1.4404 (V4A) für alle Bauelemente, in walzblanker Ausführung für den Beckenboden und Rinnenkonstruktion und in geschliffener Ausführung für die Beckenwand. Sämtliche Versteifungselemente sind ebenfalls aus 1.4404. Wandelemente 2,5 mm Blechstärke Beckenboden 1,5 mm Blechstärke Keramikfliesen sind künstlich hergestellte, keramische Platten. Als Rohstoff dienen Tone, Kaolin, Porzellanerden, Quarz und Feldspat. Sie werden im Tagebau gewonnen, getrocknet, vermengt und zu Rohlingen geformt. Glasbildende Mineralien (z.B: SiO2) werden für die Glasuren eingesetzt. Die Beckenwand wird durch eine Vielzahl verschiedener Materialien gebildet, die Fliese bildet in Kombination mit Kleber, Fugenmasse, Abdichtungsebene und WU-Beton die dichte Beckenwand. Nachhaltigkeit Hoher Energieaufwand bei der Stahlherstellung. Das Material kann vollständig recycelt werden. Ökologisch unbedenkliches Material, wiederverkäuflich durch sehr hohen Wiederverwendungswert für die Stahlindustrie. Die Brennprozesse sind sehr energieintensiv. Die getrockneten Rohlinge werden mit etwa 1.000°C, unter der Sintergrenze, gebrannt. Nach dem 1. Brand wird die Glasur aufgebracht. Glasuren müssen dicht mit zweifachem Brand ausgeführt werden. Bodenbeläge aus mineralischen Ausgangsstoffen sind vor allem durch ihr hohes Gewicht charakteristisch, dadurch sind die Transportaufwendungen (Energie) recht hoch. Recycling: Nicht gebrannte Rohstoffe werden dem Produktionsprozess wieder zugeführt, gebrannter Bruch kann gemahlen als Magerungsmittel zugesetzt werden. Durch Materialkombination erhöhter Aufwand bei der Trennung oder lediglich minderwertige Wiederverwendbarkeit möglich.Seite 50 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 44 von 73 6.6 Sprunganlage Es ist eine Sprunganlage mit jeweils einem 1-Meter und einem 3-Metrer Sprungbrett vorgesehen. Sport und Freizeitbad, Kiel; Quelle: Architekturfotograf Hoppe (hier mit 5-m Brett)Seite 51 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 45 von 73 6.7 Beckenabmessungen Sportbecken Wasserfläche: 25,00 m x 12,50 m = 312,50 m² Lehrschwimmbecken Wasserfläche: 12,50 m x 10,00 m = 125,00 m² Kinderbecken Wasserfläche ca. 25,00 m² 6.8 Beckentiefen Sportbecken Wassertiefe: 1,80 m - 3,40 m Lehrschwimmbecken Wassertiefe variabel, Hubboden 0,00 - 1,35 m mit folgenden Haltepunkten: 0,02 m - Revision, Bestückung mit Geräten 0,30 m - Wassergewöhnung 0,60 m - Übungsschwimmen, Schwimmkurse 0,90 m - Übungsschwimmen, Schwimmkurse, Babyschwimmen 1,35 m - Aquaback, Aquacycling, Aqua Jumping (Trampoline), Aquafitness, Schwimmkurse, Babyschwimmen Kinderbecken Wassertiefe: 0,00 m bis 0,40 m Strand mit Raum mit Aufenthaltsqualität Beckenumgang 6.9 Abstände Die Abstände werden entsprechend der KOK ausgeführt. 6.10 Beckenumgänge Die Beckenumgänge werden entsprechend der KOK ausgeführt.Seite 52 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 46 von 73 6.11 Spraypark (Vorschlag mit Bildern von vergleichbaren Anlagen) Playfix Aqua Sulzbach, Produktfoto Hersteller Flower, Produktfoto Hersteller Bad Iburg, Christina Seiters - pbr Splashbad mit Edelstahl, Produktfoto HerstellerSeite 53 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 47 von 73 6.12 Überdimensionierung der Nebenflächen Die Größen und Abmessungen bzw. die erforderlichen Verkehrsflächen zu den erforderlichen Nebenflächen sind in verschiedenen Gesetzten, Verordnungen und Richtlinien beschrieben. Diese Vorgaben werden zwingend umgesetzt. Sofern der Entwurf und die städtebaulichen Vorgaben der Gebäudekubatur es zulassen, soll eine Überdimensionierung der Nebenflächen um ca. 10% angestrebt werden. Hiervon erwarten die Betreiber und Nutzer eine deutliche Steigerung der Attraktivität und somit der Kunden-/ Nutzerzufriedenheit des Neubaus.Seite 54 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 48 von 73 6.13 Lageplan (grafische Darstellung für diese Machbarkeitsstudie) Quelle: pbr AG Der Plan ist maßstabsgerecht als Anhang beigefügt.Seite 55 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 49 von 73 6.14 Grundriss Untergeschoss grafische Darstellung: pbr AG Der Plan ist maßstabsgerecht als Anhang beigefügt.Seite 56 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 50 von 73 6.15 Grundriss Erdgeschoss grafische Darstellung: pbr AG Der Plan ist maßstabsgerecht als Anhang beigefügt.Seite 57 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 51 von 73 6.16 Schnitt grafische Darstellung: pbr AG Dieser Plan ist nicht maßstabsgerecht als Anhang beigefügt. Grundstück öffentliche FlächeSeite 58 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 52 von 73 6.17 Innenraumperspektive Zusammenspiel des Hallenbades und der aufsteigenden Badeplatte des Freibades und zur anschließenden Naturlandschaft. Quelle: LötzschSeite 59 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 53 von 73 Außenperspektive Einbindung des Neubaus in das Ensemble des Freibades. Quelle: LötzschSeite 60 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 54 von 73 6.18 Antrag auf Änderung eines Flächennutzungsplanes Bei der Änderung bestehender Flächennutzungspläne ist gemäß § 6 BauGB die Genehmigung durch die jeweilige Bezirksregierung erforderlich. Diese ist bestrebt, über eingereichte Verfahren innerhalb von drei Monaten zu entscheiden. Eine Aussetzung der Prüffrist durch die Bezirksregierung ist nicht möglich. Eine Verlängerung der Prüffrist ist nur in Ausnahmefällen möglich und kann nur aus wichtigen Gründen auf Antrag der Genehmigungsbehörde von der zuständigen übergeordneten Behörde genehmigt werden (§ 6 Absatz 4 BauGB) Im Folgenden werden einige allgemeine Empfehlungen benannt, die die Qualität und Rechtssicherheit der einzureichenden Unterlagen verbessern soll: - Antrag auf Genehmigung gem. § 6 BauGB - Originalplan; wenn möglich zusätzlich eine Plankopie (gefaltet) zum Verbleib für die genehmigende Behörde - beschlossene Begründung mit Umweltbericht und Entwurf der zusammenfassenden Erklärung, wenn möglich ein zusätzliches Exemplar zum Verbleib für unsere Unterlagen - Aufstellungsbeschluss (sofern erfolgt) und Bekanntmachung hierüber - Bekanntmachung über die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 (1) BauGB - Stellungnahmen der Öffentlichkeit bzw. Ergebnisdokumentation - Anschreiben an die Behörden zur frühzeitigen Beteiligung gem. § 4 (1) BauGB - Stellungnahmen der Behörden - Abwägungsvorschlag der Verwaltung zu den eingegangenen Stellungnahmen und Beschluss hierüber - Beschluss über die öffentliche Auslegung - Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung gem. § 3 (2) BauGB - Nachweis über die Einstellung der ortsüblichen Bekanntmachung und der auszulegenden - Unterlagen in das Internet und die Zugänglichmachung derselben über das zentrale - Internetportal des Landes gem. § 4a Absatz 3 BauGB - Planentwurf mit dem Stand der öffentlichen Auslegung - Stellungnahmen der Öffentlichkeit - Anschreiben an die Behörden gem. § 3 (2) BauGB zur Information über die öffentliche Auslegung bzw. gem. § 4 (2) BauGB zur Einholung von Stellungnahmen sowie eine Übersicht aller beteiligten öffentlichen Stellen - Bei Betroffenheit Nachweis über Unterrichtung bzw. Beteiligung von Nachbarstaaten wegen erheblicher (Umwelt-)Auswirkungen gem. § 4a (5) Satz 1 und 2 BauGB - Sämtliche Stellungnahmen der Behörden - Nicht berücksichtigte Stellungnahmen, auch derjenigen Stellen, die „keine Bedenken“ geäußert haben - Abwägungsvorschlag der Verwaltung zu den eingegangenen Stellungnahmen, einschl. der Stellungnahmen innergemeindlicher Dienststellen; - Nachweis über die abschließende Abwägung aller Belange aus allen Beteiligungsstufen durch den Rat - Feststellungsbeschluss (Beschlussvorlage) - Bestätigung des Feststellungsbeschlusses (Niederschrift) - Landesplanerische Abstimmung gem. § 34 (1) LPlG NRW (Landesplanungsgesetz Nordrhein-Westfalen) - Landesplanerische Abstimmung gem. § 34 (5) LPlG NRW (Landesplanungsgesetz Nordrhein-Westfalen)Seite 61 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 55 von 73 7. Technische Gebäudeausrüstung (TGA) 7.1 Versorgungskonzept - allgemein Die Energieversorgung wird durch ein Gesamtkonzept sichergestellt, das sich an ökologischen und ökonomischen Kriterien orientiert. Dies wird zum einen durch die äußerst gut gedämmte und dichte Gebäudehülle und zum anderen durch eine hierauf abgestimmte, hocheffiziente und auf einen Minimaleinsatz von Primärenergie ausgelegte Haustechnik erreicht. Im Zuge dieser Machbarkeitsstudie wurde zu den Versorgungsstellen der Bundesstadt Bonn Kontakt aufgenommen, um zu eruieren, ob eine generelle Ver- / Entsorgung von Gas, Wasser und Abwasser gegeben ist. Die Anfrage wurde positiv beantwortet. 7.2 Wasser, Ver-/ und Entsorgung Das Gebäude wird von der Straße „Am Ennertbad“ erschlossen. Die Schmutz- und Regenwasserkanalisation erfolgt neu an die öffentliche Abwasserkanalisation. Die Wasserversorgung wird über einen neuen Stadtwasseranschluss hergestellt. 7.3 Heizungstechnik Die Wärme-Grundlastversorgung erfolgt über ein gasbetriebenes BHKW. Hierbei wird das BHKW wärmegeführt betrieben, um eine möglichst lange Betriebszeit zu erreichen, die entscheidend für die Wirtschaftlichkeit eines BHKW Moduls ist. Die Spitzenlastversorgung übernimmt ein Spitzenlastkessel. Um kurzfristige hohe Leistungsanforderungen abfangen zu können, erfolgt eine Zwischenspeicherung der Wärme aus dem BHKW in Pufferspeichern. BHKW Anlagen erzeugen in einem festgelegten Verhältnis gleichzeitig Wärme und Strom. Da das BHKW nach der Wärmeanforderung betrieben wird, werden überschüssige Strommengen an das öffentliche Netz verkauft. Bei welcher BHKW Anlagengröße die Rentabilität aus Wärme und Stromerzeugung für den Betreiber am höchsten ist, wird im Planungsprozess geprüft. Die Möglichkeit eines Steuerlichen Querverbundes sollte durch eine Wirtschaftsprüfungsstelle bewertet werden. Stellt sich dies als eine Möglichkeit dar, werden die Anforderungen zur Erfüllung des steuerlichen Querverbundes für BHKW Anlagen in einem Schwimmbad in die Planung einbezogen. Zur optimierten Energienutzung werden in der Heizungstechnik ausschließlich hocheffiziente Pumpen eingesetzt. Die Wärmeverteilung an die unterschiedlichen Verbraucher erfolgt über einen zentralen Heizkreisverteiler. Für die Trinkwassererwärmung ist ein Speicherladesystem mit externem Wärmetauscher vorgesehen. Durch dieses System wird ein Optimum an benötigter Leistung zu Speichermenge erreicht.Seite 62 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 56 von 73 7.4 Lüftungstechnik Zur effizienten Energieausnutzung werden alle raumlufttechnischen Anlagen mit hocheffizienten Wärmerückgewinnungssystemen ausgestattet. Durch die Möglichkeit die vorhandene Abluft der Umkleideräume thermisch aufzubereiten und in die Duschräume als Zuluft zu leiten, werden weitere Energieeinsparmaßnahmen umgesetzt. Ein großes Potential an Energieeinsprung im Bereich der Lüftungsanlagen besteht darin, die Hallenfeuchte auf einen möglichst hohen Wert zu setzen. Aus bauphysikalischen Gründen liegt dieser Wert bei max. 64 % rel. oder 19,3 g/kg absoluter Feuchte der Luft. Durch diese Maßnahme können die Luftvolumenströme stark reduziert werden. Die Verdunstungsrate der Wasserflächen nimmt zusätzlich ab. Hierdurch werden Einsparungen im Bereich der elektrischen Energie, Wärme und Wasser erzielt. Folgende Raumlufttechnischen Anlagen sind vorgesehen: Anlage 1: Schwimmhalle Anlage 2.1 und 2.2: Duschen und Umkleiden Anlage 3: Technik, Nebenräume und Foyer 7.5 Sanitärtechnik In den Dusch- und WC-Räumen werden Armaturen mit Anschluss an ein Wassermanagementsystem eingesetzt. Hierdurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der automatischen Wassersteuerung und bietet damit ein Optimum an Hygiene und Wirtschaftlichkeit.Seite 63 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 57 von 73 7.6 Schwimmbadtechnik Die Aufbereitung erfolgt nach DIN 19643. Für die Aufbereitung kommen Saugfilter zum Einsatz. Diese Technik zeichnet sich durch einen geringeren Strom- und Wasserverbrauch gegenüber herkömmlichen Standard-Druckfiltern aus. Aufgrund der geringen Bauhöhe kommt diese Variante mit weniger umbautem Raum aus. Als Belastbarkeitsfaktor wird k= 0,5 1/m³ gewählt. Dabei wird 100% des Beckenzulaufvolumenstroms über die Filter gefahren. Zur Reduzierung von gebundenem Chlor und THM wird Aktivkohle eingesetzt. Folgende Kreisläufe sind vorgesehen: Anlage 1: Sportbecken Anlage 2: Lehrschwimmbecken Anlage 3: Planschbecken Die Überwachung der Hygienehilfsparameter erfolgt durch eigenständige Messstationen, die in die Gesamtschaltanlage der Schwimmbadtechnik eingebunden sind. Das für die Analyse der Hygienehilfsparameter den Beckenkreisläufen entnommene Messwasser wird den Beckenkreisläufen wieder zugeführt. Das erforderliche Chlor wird durch eine Vollvakuum-Chlorgasanlage sichergestellt. Bei den Pumpenanlagen wird großer Wert auf Energieeffizienz im Normal- und Teillastbetrieb gelegt. Daher sind die meisten Umwälzpumpen mit Permanent-Magnet-Motoren der höchsten Energieeffizienzklasse IE5 und Frequenzumformer ausgestattet. Die Filter für die Badewasseraufbereitung werden mit Filtrat aus dem Spülwasserspeicher gespült. Das Filtrat für die Filterspülungen wird über Wärmetauscher abgekühlt. Mit der hier gewonnenen Wärme wird das Trinkwasser vorgewärmt. Das über den Tag kontinuierlich anfallende Rückspülwasser der Badewasseraufbereitungsanlagen wird einer weiteren Aufbereitungsanlage zugeführt. Nach DIN 19645 kann bis zu 80 % des aufbereiteten Rückspülwassers als Füllwassers Typ 1 wieder den Filterkreisläufen zugeführt werden. Hierdurch werden nachhaltig Betriebskosten für Wasser und Energie eingespart. Der Anhang 31 der Abwasserverordnung wird hierdurch eingehalten. Als weitere Möglichkeit der Energieoptimierung wird die Umwälzmenge der Beckenkreisläufe außer- und innerhalb der Badebetriebszeit auf ein Minimum des Anlagenvollstroms abgesenkt. Dies erfolgt immer unter Einhaltung der Hygienehilfsparameter. Hier ist vor allem die Einsparung an elektrischer Leistung zu sehen. Die Filteranlagen und sonstige Aggregate werden über einen zentralen Schaltschrank überwacht und geregelt. Über entsprechende Netzwerk-Protokolle in der Steuerungstechnik werden alle Systemprozesse auf einen Gebäudeleitrechner aufgeschaltet und visualisiert.Seite 64 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 58 von 73 7.7 Elektrotechnik Im gesamten Gebäude werden energiesparende Beleuchtungen eingesetzt. Zusätzlich findet in der Beleuchtungsteuerung der Einsatz von Präsenzmeldern und tageslichtabhängigen Steuerungen statt. Die Schaltung und Steuerung von Beleuchtungskreisen erfolgt über den EIB/KNX in Kombination mit einem EIB- Tableaus. Das Bussystem ermöglicht eine größtmögliche Flexibilität hinsichtlich der Zuordnung von anzusteuernden Leuchtengruppen und führt zu einer Minimierung des Verdrahtungsaufwands gegenüber konventioneller Schaltgerätekombinationen. Es wird eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Ein wirtschaftlicher Betrieb der PV-Anlage wird bei der Nutzung der erzeugten Energie zum Eigenverbrauch möglich. Eventuelle Überschüsse werden ins Netz eingespeist. 7.8 Gebäudeautomation Alle Anlagenteile der technischen Gebäudeausrüstung werden über ein entsprechendes Netzwerk auf eine übergeordnete Gebäudeleittechnik aufgeschaltet und visualisiert. Über die Leittechnik besteht die Möglichkeit alle Anlagenteile zu überwachen und ggf. auch Sollwertvorgaben zentral zu ändern. Eine zentrale Gebäudeleittechnik lässt auch weitere Betriebsoptimierungen auf Grund der gemachten Betriebserfahrungen zu.Seite 65 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 59 von 73 7.9 Implementierung regenerativer Energien Es gibt derzeit fünf verschiedene Arten an Erneuerbaren Energiequellen: - Solarenergie & Photovoltaik - Windenergie - Wasserkraft - Biomasse - Erdwärme Solarenergie & Photovoltaik Die mögliche Nutzung einer Photovoltaikanlage ist bei der Elektrotechnik beschrieben. Windenergie Eine Errichtung einer Windkraftanlage ist auf dem Grundstück nicht zu realisieren und wird somit nicht weiter betrachtet. Wasserkraft Wasserkraftwerkeerden arbeiten mit Turbinen, die in einem Fluss oder in der Mauer eines Staudamms eingesetzt werden. Wasserkraftwerke werden im weiteren Verlauf nicht betrachtet. Biomasse Biomasse wird unter anderem bei der Verbrennung pflanzlicher und tierischer Abfälle gewonnen. Diese Art der erneuerbaren Energie kann bei diesem Projekt nicht realisiert werde und wird somit nicht weiter betrachtet. Erdwärme Erdwärme kommt bei diesem Projekt nicht zum Einsatz. Diese Technik eignet sich für Gebäude, die einen relativ geringen Energieverbrauch pro Jahr haben. Stammt der erforderliche Pumpenstrom aus herkömmlichem Kraftwerkmix, wird der Vorteil der Wärmepumpe weitgehend aufgehoben, und das Heizsystem trägt wieder zum Treibhauseffekt bei. Fazit Die für das Hallenbad Ennertbad sinnvoll zu nutzenden Regenerativen Energien sollen bei der Realisierung des Projektes zum Einsatz kommen. Die Voraussetzungen zur Nutzung einer Photovoltaikanlage sind prinzipiell gegeben. 7.10 Prüfung und Bewertung für die Nutzung / Einsatz von BHKW Erläuterungen zur Nutzung eines BHKW sind bei der Heizungstechnik erläutert.Seite 66 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 60 von 73 8. Kostenprognose 8.1 Zusammenstellung der GrobkostenSeite 67 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 61 von 73 8.2 Kosten für die Änderung des Flächennutzungsplanes Die Gebühren für eine Nutzungsänderung sind in der Regel in der Bauaufsichtsgebührensatzung der jeweiligen Stadt / Gemeinde geregelt, genauer gesagt im dazugehörigen Verwaltungskostenverzeichnis (VwKostVerz), die als Anlage der Bauaufsichtsgebührensatzung dient. 8.3 Kostenrahmen Für diese Maßnahme wurden seitens der Bundesstadt Bonn im Zuge der Beschlussfassung, folgende Annahmen getroffen: BRI: 20.000 m³ 650,00 € / m³ => 20.000 m³ * 650,00 € / m³ = 13 Mio € netto Diese Kosten sind ohne die Kostengruppe 700 (Baunebenkosten) beziffert. Hinzukommend sind Kosten für Risiken vorzusehen, sowie Preissteigerungskosten pro Jahr gemäß Indextabelle. Die Kostenprognose dieser Machbarkeitsstudie wurde auf Basis der BGF erstellt. Es erfolgte ein überschläglicher Abgleich mit dem BRI hinsichtlich der Plausibilität. Das Ergebnis weist vergleichbare Summen zu den Annahmen der Bundesstadt Bonn auf und beide Ansätze werden somit als nachvollziehbar und folgerichtig erachtet. Das Gesamtbudget der Bundesstadt Bonn liegt bei ca. 20 Mio € und wird mit dem Ergebnis dieser Kostenprognose eingehalten.Seite 68 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 62 von 73 9. Zusammenfassung 9.1 Wasserflächen Die Hallenbad-Wasserflächen im Stadtteil Bonn Beuel verändern sich lediglich geringfügig (Vergrößerung um ein Kleinkinderbecken von 5,00 * 5,00 m), sofern durch den Ersatzneubau Ennertbad das derzeitige Hallenbad Beueler Bütt geschlossen wird. 9.2 Attraktivierung Durch den Neubau des Hallenbades wird die Attraktivierung des Indoor-Schwimmens gesteigert. Das Hallenbad entspricht dem neuesten Stand der Technik und ist zudem barrierefrei. 9.3 Schwimmen-Lernen Die Standortanalyse hat ergeben, dass das Angebot zum Schwimmen lernen, in vergleichbarer örtlicher Nähe, weiterhin angeboten werden kann. Dies entspricht den aktuellen Kernzielen der DLRG: Jedes Kind soll schwimmen lernen. 9.4 Schulschwimmen Das Ennertbad befindet sich in guter Anbindung an unterschiedliche Schulformen und bietet sich somit als Schulschwimmbad an. 9.5 Gesundheitsschwimmen Das Ennertbad ist für das Gesundheitsschwimmen ganz allgemein und besonders für ältere Menschen geeignet (demografischer Wandel), es bietet ein Kursbecken mit einem Hubboden an, um unterschiedliche Kurse anbieten zu können. Für ältere Menschen muss zudem ein Schwimmbad mit dem ÖPNV in angemessener Zeit ohne Umsteigen erreichbar sein. Diese Faktoren sind gegeben. 9.6 Landschafts- und FFH-Schutz Das zu bebauende Areal befindet sich außerhalb von ausgewiesenen Naturschutz- und FFH-Schutzgebieten und bietet sich somit als Standort für einen Ersatzneubau an. 9.7 Öffentlicher Raum Am Standort Ennertbad werden Synergieeffekte mit dem vorhandenen Freibad genutzt. Der Eingriff in den öffentlichen Raum ist gering. 9.8 Ergänzung zum bestehenden Freibad Das Hallenbad Ennertbad stellt eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Freibad dar. 9.9 Ökologie und Ökonomie Der Neubau bietet ein höchstmögliches Maß an Ökonomie und Ökologie durch die Verwendung von aktuellen Materialien und Technik.Seite 69 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 63 von 73 10. Fazit 10.1 Fachtechnisch, architektonisch Empfehlung Im Zuge einer städtebaulichen Gesamtentwicklung eines kombinierten Hallen- und Freibadstandortes kann sich der Standort Ennertbad zu einem attraktiven, ganzjährig genutzten Badbereich etablieren. Der Standort verfügt über ein ausreichendes Potenzial der geforderten Flächen, sowohl für die Optimierung der Freibadnutzung als auch für eine zukünftige Nutzung des Hallenbades und darüber hinaus weitere Erweiterungsmöglichkeiten auf dem Grundstück. Die Erweiterung der vorhandenen Gebäude und sonstigen Flächen (Parkplatz, Zuwegung, Erschließung) um die des Hallenbades ist zudem nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus ökologischen Gründen sinnvoll, da eine Erweiterung ressourcenschonender als ein autarker Neubau ist. Der Standort ist grundsätzliche geeignet. Der politische Beschluss, der im Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft beschrieben ist, kann an dem Standort realisiert werden. Der Neubau bietet einen adäquaten Ersatz zum bestehenden Bad Beueler Bütt, welches abgängig ist. Eine Erweiterung am Standort Ennertbad ist insbesondere aus den Gründen eingeschränkter Grundstücksverfügbarkeit zu begrüßen. Der Abriss der Beueler Bütt und das dadurch zur Verfügung stehende Grundstück können städtebaulich sehr gut für Wohnzwecke genutzt werden. Die gute Erreichbarkeit, geringere Kosten der Erschließung und grundsätzliche Fördermöglichkeiten sprechen für die Errichtung des Hallenbades an dem zuvor betrachteten Standort. 10.2 Wirtschaftliche Empfehlung In dieser Machbarkeitsstudie ist die Wirtschaftlichkeit an Hand von Angaben der Literatur und ergänzend aus den Erfahrungswerten des Schwimmbadbaus ermittelt worden. Der politische Kostenrahmen ist mit heutigem Kenntnisstand realisierbar und als wirtschaftlich einzustufen. 10.3 Ökologische Empfehlung Die Energieversorgung wird durch ein Gesamtkonzept sichergestellt, das sich an ökologischen und ökonomischen Kriterien orientiert. Dies wird zum einen durch die äußerst gut gedämmte und dichte Gebäudehülle und zum anderen durch eine hierauf abgestimmte, hocheffiziente und auf einen Minimaleinsatz von Primärenergie ausgelegte Haustechnik erreicht. Es wird eine Co2 - Neutrale – Variante angestrebt. Die Synergieeffekte in Kombination mit dem bestehenden Freibad begünstigen die Betrachtung.Seite 70 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 64 von 73 11. Ausblick 11.1 Einbindung weiterer Fachplaner, Gremien, Vereine Im Vorfeld des Neubaus Hallenbad haben weitere Voruntersuchungen zu erfolgen, zum einen zur Planungssicherheit und zum anderen um die Kostensicherheit zu erhöhen. Hierzu gehören insbesondere die bereits zuvor beschriebenen Fachplaner als auch örtliche Verbände und Vereine. Die Einbeziehung der Gleichstellungsstelle ist frühzeitig zu berücksichtigen, ebenso mögliche Vereine, die bereits die Beueler Bütt nutzen oder solche, die im Neubau aktiv sein wollen. Ebenso besteht die mögliche Einbeziehung der Fremdvermarktung und Öffentlichkeitsarbeit. 11.2 Planung der weiteren Vorgehensweise Die Änderung des derzeitigen Bebauungsplans ist erforderlich. Es hat eine Abstimmung mit der zuständigen Bauordnungsbehörde sowie dem Bezirksamt zu erfolgen. 11.3 Politischer Durchführungsbeschluss Die Politik muss beschließen, dass dieses Konzept zeitnah umgesetzt und realisiert werden soll. 11.4 Empfehlung Die pbr AG schlägt vor, die zuvor erläuterten Schritte in Abstimmung mit den Beteiligten umzusetzen.Seite 71 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 65 von 73 12. Anlagen 12.1 Luftbild 2019 der Bundesstadt Bonn 12.2 Grundriss Untergeschoss, M 1:200 12.3 Grundriss Erdgeschoss, M 1:200 12.4 Flächennutzungsplan 12.5 Landschaftsplan / Festsetzungskarte 12.6 Lageplan, grafisch 12.7 Lageplan, erläuterndSeite 72 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 66 von 73 12.1 Luftbild 2019 der Bundesstadt Bonn Luftbild, Herausgeber: Die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn Amt für Bodenmanagement und Geoinformationen, Kartengrundlage: Luftbild 2019 Das Luftbild in dieser Studie ist ohne Maßhaltigkeit / ohne Maßstab.Seite 73 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 67 von 73 12.2 Grundriss Untergeschoss, M 1:200Seite 74 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 68 von 73 12.3 Grundriss Erdgeschoss, M 1:200Seite 75 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 69 von 73 12.4 FlächennutzungsplanSeite 76 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 70 von 73 12.5 Landschaftsplan / Festsetzungskarte Der Landschaftsplan / die Flächennutzungskarte in dieser Studie ist ohne Maßhaltigkeit / ohne Maßstab.Seite 77 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 71 von 73 12.6 Lageplan, grafischSeite 78 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 72 von 73 12.7 Lageplan, erläuterndSeite 79 von 88 BV 2021 2 156 Machbarkeitsstudie Hallenbad am Standort des Freibades Ennertbad, Bonn Machbarkeitsstudie_Veroeffentlichung.docx Seite 73 von 73 13. Redaktionelle Angaben Auftraggeber Auftragnehmer Bundesstadt Bonn pbr Planungsbüro Rohling AG Die Oberbürgermeisterin Architekten Ingenieure Berliner Platz 2 Albert – Einstein – Straße 2 53111 Bonn 49076 Osnabrück Vertreten durch: Projektleitung: Sport- und Bäderamt Dipl.- Ing. Architektin Christina Seiters Projektleitung: Dipl.- Ing. Wolfgang Ziegert Mitarbeiter (alphabetisch) Mareike Diekmann Fotos Ferdinand Feldkamp pbr Planungsbüro Rohling AG Matthias Holtkamp Architekten Ingenieure Nele Luca-Melcher Dipl.- Ing. Architektin Christina Seiters Christina Seiters Nina Vinke Visualisierung & Layout Dirk Wietkamp pbr AG & 4-e-motions Mischa Lötzsch Grüner Ring 55 38108 BraunschweigSeite 80 von 88 0DVWDESeite 81 von 88 Grundriss Untergeschoss Maßstab 1:200Seite 82 von 88 Grundriss Erdgeschoss Maßstab 1:200Seite 83 von 88 Z:\61-1\61-11\4_GIS_Projekte\FNP\Legende.mxd spartz 25.03.2021 Kartengrundlage: Amt für Bodenmanagement und Geoinformationen Stadtplanungsamt Bonn Stadtentwicklung 61-11 Die Oberbürgermeisterin Bundesstadt Bonn - Flächennutzungsplan Legende Gemischte Baufläche mit erhöhtem Grünanteil Gewerbliche Baufläche mit erhöhtem Grünanteil Sonderbaufläche mit parkartigem Charakter Wohnbaufläche Gemischte Baufläche Gewerbliche Baufläche Sonderbaufläche Sonderbaufläche für Hauptstadteinrichtungen Sonderbaufläche für Hauptstadteinrichtungen mit parkartigem Charakter Fläche für die Landwirtschaft Fläche für die Forstwirtschaft Fläche für Maßnahmen zum Schutz, Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natr und Landschaft Fläche für die Land- und Forstwirtschaft Fläche für Versorgungsanlagen Kläranlage Wasserwerk Elektrizitätswerk Müllbeseitungs- anlage Pumpwerk Fernheizwerk Umspannwerk Wasserbehälter Grünfläche Parkanlage Sportplatz Zeltplatz Friedhof Dauerkleingärten Freibad Landschaftsschutz Naturschutz Natur- und Landschaftsschutzgebiet L N Bereich denkmalgeschützter Mehrheiten von baulichen Anlagen Sanierungsgebiet Entwicklungsbereich Mit umweltgefährdenden Stoffen belasteter Boden Nachrichtliche Darstellungen Fläche für Bahnanlagen ! ! ! ! ! ! Parkplatz Lärmschutzanlage Wasserfläche - See Hauptverkehrsstraße Straßenbahn Stadtbahn ! ! Ergänzung des Stadtbahnnetzes (grobe Zielkonzeption) Fläche für den Gemeinbedarf J B Bildungszentrum Krankenhaus Jugendherberge Hallenbad Feuerwehr Jugenheim Freizeitheim Bürgerzentrum Sportlichen Zwecken dienende Einrichtung Schule Altenheim Kirche und kirch- liche Einrichtung Kindergarten Verwaltung Theater Post Sozialen Zwecken dienende Einrichtung Überschwemmungsgebiet Stadtgrenze Fährstelle Sichtflugkarte Hangelar CEF-Maßnahmen (vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen) Tieffliegender Verkehrsweg ! ! Wasserschutzzone Wasserschutzzone 1 - 3Seite 84 von 88 Maßstab 11:: 22000000 Datum:: 0022..0066..22002211 5500 m 110000 mSeite 85 von 88 Seite 86 von 88 Machbarkeitsstudie Ersatzneubau Hallenbad am Standort Freibad Ennertbad Bonn Lageplan Maßstab 1:1000Seite 87 von 88 0Neubau Hallenbad Anlieferung Spraypark Kinderbecken BGF 2020 qm Neubau Umkleide Sanitär Neubau Foyer Eingang Neubau Fahrradstellplätze Vorplatz Nichtschwimmerbecken 50 m Becken Liegewiese 1/3/5 m Umkleide Sanitär Grundstücksgrenze Eingang Freibad Gastro Umkleide Sanitär5 Stellplätze barrierefrei124129130 1 170 Stellplätze gesamt 165 Stellplätze138 16 151 152 17 65 66 39 40 123 93 92 Hauptzufahrt Badegäste Grundstücksgrenze Machbarkeitsstudie Ersatzneubau Hallenbad am Standort Freibad Ennertbad Bonn Lageplan Maßstab 1:1000Seite 88 von 88
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:00 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de