212255-01 AA · Änderungsantrag
Koalitions-ÄA - Einleitungsbeschluss sowie Beschluss zur öffentlichen Auslegung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6524-1 “Herseler Straße/Keltenweg“, Stadtbezirk Bonn, Ortsteil Graurheindorf Antrag zur Vorlage 212255
Kerndaten
- Nummer
- 212255-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 17.01.2023
- Letzte Änderung
- 16.09.2026
Beratungsfolge
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 212255-01 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Luca Samlidis DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Hanno von Raußendorf Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Dominik Maxein Koalitions-ÄA - Einleitungsbeschluss sowie Beschluss zur öffentlichen Auslegung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6524-1 “Herseler Straße/Keltenweg“, Stadtbezirk Bonn, Ortsteil Graurheindorf Antrag zur Vorlage 212255 Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 17.01.2023 Empfehlung Inhalt des Änderungsantrags In Punkt 1 der Beschlussvorlage wird "entsprochen." ersetzt durch: "unter folgender Maßgabe entsprochen: 1) Die Tiefgarageneinfahrt soll zur Herseler Straße hin verlegt und in das geplante Gebäude integriert werden. 2) Soweit möglich soll Regenwasser auf der Fläche, auch unterhalb der Tiefgarage, versickert werden (bspw. durch Rohrrigolen oder Sickerboxen). Es soll eine zumindest anteilige Versickerung erreicht werden. 3) Ein größtmöglicher Anteil an Ersatzpflanzungen auf dem Plangebiet, jedoch nicht auf der Tiefgarage wird angestrebt. 4) Die Anzahl der Stellplätze ist auf ein Minimum zu reduzieren." Begründung Zu 1): Eine Verlegung der Tiefgaragenzufahrt hätte den Vorteil, dass weniger Fläche versiegelt und wertvolle Bestandsbäume erhalten werden würden.Seite 1 von 2 Seite 2 Hinzu kommt, dass die große Tiefgarage mitsamt der derzeit geplanten Zufahrt kaum Platz für die Ersatzpflanzung der zu fällenden satzungsgeschützten Bäume lässt. Zu 2): Es ist zu erwarten, dass durch die bauliche Nachverdichtung auch die Wärmebelastung auf dem Plangebiet steigen wird. Gleichzeitig werden durch die Klimakrise extreme Wetterereignisse wie Starkregen und Hitze in Zukunft auch in Bonn zunehmen. Nach dem Prinzip Schwammstadt wird das Regenwasser vor Ort sinnvoller eingesetzt. Durch Bodenversickerung wird die Pflanzenwelt besser versorgt und das Mikroklima vor Ort verbessert, gleichzeitig werden Überschwemmungen durch Starkregen entgegengewirkt. Zu 3): Das Entwicklungspotential von Ersatzpflanzungen kann nur außerhalb des Tiefgaragenbereichs, mit natürlichem Bodenanschluss, bestmöglich ausgeschöpft werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:12 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de