212238 · Antrag
Koalitions-Antrag: Workshop für die Mobilitätsbeauftragten der Bonner Schulen (Sek I und II)
Kerndaten
- Nummer
- 212238
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 24.11.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
- Sitzung des Schulausschusses Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Volltext
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Antrag öffentlich 212238 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Ulrich Meier SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gieslint Grenz DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Anatol Koch Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Sarah Mc Nelis 23.11.2021 Koalitions-Antrag: Workshop für die Mobilitätsbeauftragten der Bonner Schulen (Sek I und II) Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 19.01.2022 Empfehlung Schulausschuss 20.01.2022 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, für die Berufsschulen und Schulen der Sekundarstufe I und II, auch solche in privater Trägerschaft, sowie für Stadtschulpflegschaft und Bezirksschülervertretung einen Kick-Off-Workshop zur Mobilität von Schülerinnen und Schüler zu organisieren. Ziel sind die Vernetzung und der Austausch über „best-practice“ Lösungen und die Verstetigung von Angeboten in und außerhalb des Unterrichts zur Verkehrs- und Mobilitätserziehung. Alle Beteiligten sollen möglichst nachhaltige, ökologische und praktikable Lösungen zur Mobilität der Schülerschaft in Bonn finden. Für den Workshop sollen in Absprache mit der Schulaufsicht durch das Stadtplanungsamt die dienstlichen Kontaktdaten von Mobilitätsbeauftragten an Schulen in Bonn ermittelt und nach erfolgter Freigabe für die Einladung genutzt werden. Die Daten werden der Stadtschulpflegschaft und der Bezirksschülerschaft zur Verfügung gestellt. Das Verzeichnis soll durch die Verwaltung jährlich aktualisiert werden. BegründungSeite 1 von 3 Seite 2 In der BASS (15-02 Nr. 5) des Landes NRW wird Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung der Schule als Teil ihres Unterrichts- und Erziehungsauftrags definiert. Mobilitätsbildung soll einen Beitrag zur Sicherheits-, Sozial-, Umwelt- und Gesundheitserziehung leisten. Sie ist Aufgabe aller Schulstufen und -formen. Ziel und Aufgabe schulischer Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung sowie der Umsetzung des Bonner Bürgerbegehrens des Radentscheides ist es, die für eine reflektierte und verantwortliche Teilnahme in der Verkehrswirklichkeit erforderlichen Kompetenzen zu fördern. Die Stadt Bonn ist in der Verantwortung, die dafür notwendige Infrastruktur bereit zu halten und entsprechend zu informieren. In der Sekundarstufe I und II erleben Jugendliche Mobilität zunehmend als Ausdruck individueller und freier Lebensgestaltung. Von daher ist die sicherheitsorientierte, auf eine nachhaltige Entwicklung bedachte und gesundheitsbewusste, Verkehrsteilnahme Schwerpunkt der Mobilitätsbildung an weiterführenden Schulen. Kognitive, affektive und psychosoziale Aspekte des Verkehrsverhaltens dürfen aber nicht nur Gegenstand des Unterrichts sein. Gesamtstädtisches Ziel muss es vor allem sein, die Risiken und Gefahren bei der Teilnahme am Straßenverkehr, zu mindern und individuelle Mobilität zu ermöglichen. Ein Workshop, der die in der Schule Verantwortlichen sowie die Vertreter*innen der betroffenen Eltern und Schüler*innen an einen Tisch bringt, um Verkehrsführung, Gefahrenstellen, Angsträume etc. vor allem für Radfahrende und Zufußgehende zu identifizieren und im Anschluss konkrete Handlungsempfehlungen, wie z.B. Schulwegpläne, die Einrichtung von Schüler- oder Elternlotsendiensten, die Nutzung des ÖPNV, die Vermeidung von Elterntaxis, die Einrichtung von weiteren Hol- und Bringzonen aber auch so praktische wie probate Mittel für Fahrradbügel und kleinere Eingriffe zur Verbesserung der Radwegeinfrastruktur (farbliche Markierungen, Hinweisschilder, Poller bzw. Blumenkübel, Grünpfeile für Radfahrende etc.) ausspricht, ist von daher notwendig. Denn die mit Abstand häufigsten Straßenverkehrsunfälle in der Schüler-Unfallversicherung sind die Fahrradunfälle.Seite 2 von 3 Seite 3 Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de