← Vorlagen

212130 · Antrag

CDU-Antrag: Einrichtung von Familiengrundschulzentren

Nummer
212130
Art
Antrag
Veröffentlicht
10.11.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 10.11.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 09.06.2022

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 16.03.2022 Empfehlung
  2. Sitzung des Schulausschusses 01.12.2021 Empfehlung
  3. Sitzung des Rates 10.02.2022 Entscheidung federführend
  4. Sitzung des Schulausschusses 01.03.2022 Empfehlung
  5. Sitzung des Rates 09.06.2022 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 71 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 212130-02 AA ÄA-Koalition: Einrichtung von Familiengrundschulzentren Antrag zur Vorlage 212130
  2. 212130-03 AA ÄA-Koalition: Einrichtung von Familiengrundschulzentren Antrag zur Vorlage 212130
  3. 212130-01 ST CDU-Antrag: Einrichtung von Familiengrundschulzentren

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (3.668 Zeichen)
Antrag
öffentlich
212130
Antragsteller/in:
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Feyza Yildiz
Christian Herbert Steins
09.11.2021
CDU-Antrag: Einrichtung von
Familiengrundschulzentren
Beratungsfolge
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 27.01.2022 Empfehlung
Schulausschuss 01.12.2021 Empfehlung
Rat 10.02.2022 Entscheidung
Inhalt des Antrags
1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine oder mehrere Grundschulen,
die sich als Familiengrundschulzentren eignen, für ein Pilotprojekt
zu identifizieren und ein entsprechendes Konzept zu entwickeln.
In die Konzeptentwicklung sind die Schulleitungen einzubeziehen,
um die Anforderungen und Bedarfe an den einzelnen
Grundschulen zu berücksichtigen. Das Konzept soll dem
Jugendhilfeausschuss und dem Schulausschuss vor der
Sommerpause 2022 vorgestellt werden.
2. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt,
Fördermöglichkeiten (z. B. „kinderstark - NRW schafft Chancen“)
sowie die benötigten Haushaltsmittel und den erforderlichen
Stellenumfang zu ermitteln und ggf. im Haushalt 2023 ff. und im
Stellenplan abzubilden.
3. Es ist zu klären, ob in diesem Zusammenhang eine Mitgliedschaft
der Stadt Bonn in der „Initiative Familiengrundschulzentren NRW“
für die Einrichtung von Familiengrundschulzentren hilfreich ist.
Begründung
Die Einrichtung von Familienzentren in Kindertagesstätten in Bonn hat
sich gut bewährt. Aktuell sind 38 Kindertagesstätten durch das Land
NRW als „Familienzentrum NRW“ anerkannt. Ziel ist es, die
gesellschaftliche Teilhabe aller Familien durch bedarfsorientierte
Familienbildungsangebote zu fördern und zu mehr Chancen- und
Bildungsgerechtigkeit beizutragen. Hier erhalten Eltern eine
engmaschige Betreuung und Beratung u. a. zur Stärkung der
Erziehungskompetenz sowie die Unterstützung bei der Vereinbarkeit vonSeite 1 von 2
Seite 2
Familie und Beruf.
Angelehnt an das Konzept von Familienzentren in Kindertagesstätten
sollten diese familien- und kinderunterstützenden Angebote unbedingt in
den Grundschulen fortgesetzt werden. Familienzentren in Grundschulen
sollen dazu beitragen, den Kindern in gemeinsamer Verantwortung von
Eltern und Schule eine chancen- und leistungsgerechte
Bildungsbeteiligung zu ermöglichen. Sie bündeln die (präventiven)
Angebote an den Grundschulen und fördern den weiteren Ausbau eines
Netzwerks zur Unterstützung von Familien im Quartier. Sie sind ein Ort
der Begegnung, Beratung und Bildung für Kinder und ihre Familien und
zeichnen sich durch eine offene und wertschätzende Haltung gegenüber
Familien unabhängig von kultureller, sprachlicher oder sozialer Herkunft
aus.
Die wesentlichen Aufgaben der Familienzentren sind:
1. Brückenbildung zwischen Elternhaus und Schule
2. Hilfe für Eltern, um Kontakt zu anderen Familien aufzubauen
3. Förderung informeller Gespräche zwischen Elternhaus und
Schule in Bildungs- und Erziehungsfragen
4. Unterstützung in der Übergangsgestaltung zur Grundschule und
weiterführenden Schule
5. Vernetzung zwischen Kitas, Grundschulen und weiterführenden
Schulen
6. Unterstützung der Eltern bei Bildungs- und Erziehungsprozessen
7. Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen, die Eltern in
schwierigen Lebenssituationen überfordern
8. Kooperation zu weiteren Einrichtungen im Quartier
Seit 2019 gibt es die „Initiative Familiengrundschulzentren NRW“, die
von der Wübben Stiftung und der Auridis Stiftung getragen wird. Jede
Kommune in Nordrhein-Westfalen kann Teil der Initiative werden. Die
Initiativkommunen werden beim Aus- und Aufbau von
Familiengrundschulzentren eng begleitet und können sich im Rahmen
von verschiedenen Veranstaltungen sowie Möglichkeiten untereinander
austauschen und vernetzen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 09:35 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de