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212036 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Tempo 30 während Test der Umweltspuren Hermann-Wandersleb-Ring

Nummer
212036
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
02.11.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 02.11.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 08.02.2022

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 08.02.2022 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 130,6 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 212036-01 ST Tempo 30 während Test der Umweltspuren Hermann-Wandersleb-Ring

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Text anzeigen (3.855 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
212036
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
30.10.2021
Bürgerantrag: Tempo 30 während Test der
Umweltspuren Hermann-Wandersleb-Ring
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 07.12.2021 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag ist auf eine versuchsweise Einführung von Tempo 30 km/h während
der Umsetzung des Testversuchs für Umweltspuren am Hermann-Wandersleb-
Ring an dieser Stelle gerichtet.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus beigefügtem Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 2
Bürgerantrag Online
Datum
30.10.2021
Anrede
Frau
Herr
ohne Anrede
Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Tempo 30 während Test der Umweltspuren Hermann-Wandersleb-Ring
Ihr Antrag
Der Rat hat die Umsetzung des Testversuchs für Umweltspuren am Hermann-Wandersleb-Ring beschlossen.
In der Umsetzung allerdings geplant, diese Testspuren Nachts für Autoverkehr aufzuheben.
Dazu möge der Rat wiederum bitte eingehend prüfen, ob dies nicht zwingend Tempo 30 an dieser Stelle aus
Sicherheitsgründen zur Folge haben muß!
Die Straße befindet sich in einer Kurve und hat viele Kreuzungen. Gerade nachts wäre es extrem
unverantwortlich Radfahrer auf der Umweltspur mit schnelleren Autos mitten in einer langen Kurve zu
konfrontieren.
Zusätzlich kann mit einer Tempo 30 Anordnung aus Sicherheitsgründen (Unfallprävention vgl auch Daten aus
dem aktuellen Unfallatlas NRW an dieser Stelle!) auch die in Teilen der Politik und Verwaltung bestehenden
Befürchtungen ausgeräumt werden, dass eine Fahrspur mit Tempo 30 weniger Verkehrskapazität aufnehmen
könne als zwei Spure mit Tempo 50. Genau das Gegenteil ist der Fall! Es kommt zu weniger Staus! Da Staus
nachweislich an den Knoten/Ampeln entstehen, durch starken Kreuzungsverkehr aus den Seitenstraßen am
Hermann-Wandersleb-Ring (Tankstelle, Einkaufsmärkte)
Zwei Fahrspuren mit Tempo 50 haben die gleiche Kapazität, wie eine mit Tempo 30. Das liegt am reduzierten
Sicherheitsabstand bei geringerem Tempo. Der Bus bekommt mit der Umweltspur eine eigene Spur, somit wird
der MIV nicht mehr tangiert. Der Bus selbst wird bei Tempo 30 Anordnung nicht mehr auf Tempo 50
beschleunigen müssen, da die nächste Haltestelle oder Kreuzung sowieso naht. Das spart Kraftstoff, minimiert
die Bremsabnutzung und die Fahrgäste sind keinen stark wechselnden Beschleunigungen und
Abbremsvorgängen ausgeliefert. Die SWB-Bus-Kunden haben dadurch einen viel angenehmeren Fahrfluß und
die Sicherheit für Fahrgäste, die im Bus stehen (teilweise mit Kinderwägen und Rollatoren!) steigt.
Daher bitte ich Sie den Umweltspurenversuch bei gleichzeitiger Einführung von 30 km/h versuchsweise
umzusetzen, gerade auch um die immer wiederkehrenden Bedenken für künftige Fragen zur Verkehrswende
wissenschaftlich fundiert auszuräumen und damit künftige Beschlüsse schneller und effizienter mit
Gesamtstrategie umsetzen zu können.
Nicht zuletzt verweist einer der größten Pkw Hersteller darauf hin, dass Tempo 30 km/h die Reichweitenängste
der Käufer von E-Autos minimieren hilf, da die Akkus länger Kraft haben. Das gleiche gilt aber auch für die
Elektrobusse der SWB, die bei einem gleichmäßigeren Fahrfluß deutlich weniger Energie verbrauchen und damit
letztlich weniger CO2 ausstoßen. Die Kosten für den Busbetrieb sinken und die Effizienz steigt.
Weitere Grundlage für meinen Antrag ist auch das Gutachten "Lärmaktionsplan - Pilotprojekt Tempo 30 auf
Hauptstraßen.
Der Verweis auf den Klimanotstand (CO2) und Nothaushalt (Effiziente Mittelverwendung) versteht sich von selbst.
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PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_0011_000022
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Datenstand: 02.11.2026, 17:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de