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211933 · Antrag

Grüne-Antrag: Erprobung Tempo 30

Nummer
211933
Art
Antrag
Veröffentlicht
25.10.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 25.10.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 08.12.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 08.12.2021 Anhörung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 80,8 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 211933-02 AA SPD-Änderungsantrag: Erprobung Tempo 30 Antrag zur Vorlage 211933
  2. 211933-01 ST Erprobung Tempo 30

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Antrag
öffentlich
211933
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Bad Godesberg
Corinna Dahmen
Michael Hörig
Michael Wenzel
Nicole Unterseh
20.10.2021 gez. Jansen
Grüne-Antrag: Erprobung Tempo 30
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 10.11.2021 Anhörung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird darum gebeten, die bestehenden Handlungsspielräume für
die Einführung von weiteren Tempo-30-Straßen aktiv zu gestalten.
Die Bezirksfraktion Bündnis 90 / Die Grünen schlagen folgende Straßen im
Stadtbezirk Bad Godesberg zur Prüfung vor:
1. MUK-Strecke (Mittelstraße, Ubierstraße, Konstantinstraße)
2. Deutschherrenstraße (von Theodor-Heuss-Straße bis Ortszentrum
Lannesdorf)
3. Rheinallee komplett
4. Koblenzer Straße (von Am Kurpark bis Theodor-Heuss-Straße)
5. Gotenstraße (von Viktoriastraße bis Kennedyallee)
Begründung
1. MUK-Strecke (Mittelstraße, Ubierstraße, Konstantinstraße)
Gründe: Durchgangsverkehr von Mehlem (Anschluss Im Erdbeerfeld zur B9)
bis zur Konrad-Adenauer Autobahnbrücke der A 562. Diese können
durch eine geminderte Geschwindigkeit auf der gesamten Strecke -d.h.
eine längere Durchfahrtszeit- auf die Hauptstrecke der B9 umgeleitet
werden. Hinzukommen die schmalen Gehwege (z.B. zwischen
Mirbachstraße und Sedanstraße) und fehlende (bzw. durchgehende)
Fahrradschutzstreifen. Außerdem ist die MUK-Strecke teilweise eine
stark frequentierte Schulwegstrecke (Päda, Donatusschule,
Andreasschule, Hebo). Hohes Verkehrsaufkommen mit
Konfliktsituationen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen (z.B. an der
Bedarfsampel Konstantinstr., Höhe Kapellenweg und auf Höhe
Hausnummer 32 (Konstantinstraße) illustrieren den Bedarf weiter.Seite 1 von 2
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2. Deutschherrenstraße (von Theodor-Heuss-Straße bis Ortszentrum
Lannesdorf)
Gründe: Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete; Kita
Siebengebirgsterrassen; Friedhof Lannesdorf.
3. Rheinallee komplett
Gründe: stark frequentierte Schulwege; (Clara-Fey-Gymnasium, Paul-Klee-
Schule, Päda, Hebo). Bedarfsampel an der Paul-Klee-Schule;
Seniorenzentrum und Panoramapark; Keine Fahrradschutzstreifen.
4. Koblenzer Straße (von Am Kurpark bis Theodor-Heuss-Straße)
Gründe: Regelmäßige Unfälle (Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße);
Tageseinrichtung für Kinder ‚Papatya‘. Konfliktsituationen für
Fußgänger+*innen und Radfahrer*innen.
5. Gotenstraße (von Viktoriastraße bis Kennedyallee)
Gründe: Stark frequentierte Schulwege, (Nicolaus Cusanus Gymnasium,
Elisabeth-Selbert-Gesamtschule); Kein durchgehender
Fahrradschutzstreifen.
Begründung:
Hintergrund des Antrags ist die Ankündigung der Verwaltung nach der
Ablehnung als „Modellstadt Tempo 30“ durch das Bundesverkehrsministerium,
künftig alle Handlungsspielräume zu nutzen, die der Bundesgesetzgeber bietet.
Tempo 30 reduziert nicht nur die Gefahr für Fußgänger*innen und
Radfahrer*innen, sondern erhöht auch die Verkehrssicherheit der
Autofahrer*innen. Der Anhalteweg aus Tempo 50 ist mehr als doppelt so lang
wie aus Tempo 30. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Lärm- und
Feinstaubminderung. Auf der Reuterstraße (vom Bundeskanzlerplatz bis zur
Anschlussstelle zur A 565 / Endenicher Ei) wurde zur Minderung von
Feinstaubemissionen das Tempolimit von 30 km/h eingeführt. Es ist
anzunehmen, dass eine Tempo-30-Zone auf anderen Strecken einen ähnlichen
Effekt entfalten könnten.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 18:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de