211804 · Antrag
Prüfauftrag linksrheinische rheinnahe Radrouten zwischen Bad Godesberg und Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 211804
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 07.10.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Antrag öffentlich 211804 Antragsteller/in: Achim Schröder FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn 05.10.2021 gez. Jansen, gez. Reeh-Schall Prüfauftrag linksrheinische rheinnahe Radrouten zwischen Bad Godesberg und Bonn Beratungsfolge Rat 28.10.2021 Entscheidung Bezirksvertretung Bad Godesberg 10.11.2021 Anhörung Bezirksvertretung Bonn 02.11.2021 Anhörung Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 24.11.2021 Empfehlung Ausschuss für Mobilität und Verkehr 23.11.2021 Empfehlung Inhalt des Antrags (Vorbehaltlich der Anhörung der Bezirksvertretungen Bonn und Bad Godesberg sowie der Empfehlung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen und des Ausschusses für Mobilität und Verkehr ) Zur Behebung der von der Bezirksregierung aufgelisteten Mängel bei der Planung der sog. Linksrheinischen Radschnellroute wird die Verwaltung gebeten, folgende Wegekonzept unter den von der Bezirksregierung definierten Rahmenbedingungen zu prüfen: 1. Lückenschluss zwischen den Fahrradstraßen Steinstraße im Stadtbezirk Bad Godesberg, OT Plittersdorf sowie dem Sträßchensweg im Stadtbezirk Bonn, OT Gronau unter Anbindung der Bürogebiete zwischen Bad Godesberg und Bonn durch a) Herstellung einer Verbindung zwischen der bestehenden Fahrradstraße Steinstraße und der Kennedyallee, vgl. Prüfauftrag DS 201365, beschlossen von der BV Bad Godesberg b) Widmung der Kennedyallee zwischen den Hausnummern 140 - 146 als Fahrradstraße c) Instandsetzung bzw. Optimierung der Radwege entlang der Kennedyallee zwischen Turmstraße und Mittelstraße unter Optimierung der Anbindung des Bürogebietes Kennedyallee sowie des zukünftigen Hauptsitzes des BSI d) Aufweitung des vorhandenen Radwegs auf der Ostseite der Ludwig-Erhard- Allee zwischen Kennedyallee und Herbert-Wehner-Platz inklusive einer optimierten Wegeführung für den Radverkehr im Bereich der Einfahrt zum Herbert-Wehner-Platz.Seite 1 von 3 Seite 2 e) Optimierung der Querung der Ludwig-Erhard-Allee Richtung Heinemannstraße für Radfahrer zur Anbindung der Kreuzbauten f) Aufweitung des bislang als gemischt für Radfahrer und Fußgänger vorgesehenen Wegs auf der Ostseite der Ludwig-Erhard-Allee zwischen Herbert-Wehner-Platz und Zufahrt zum Rheinauenrestaurant und Trennung der Verkehrsteilnehmer e) Bau einer Auffahrtsrampe zur Brücke über die Ludwig-Erhard-Allee entlang der Böschung der Rheinaue zwischen Herbert-Wehner-Platz und Rosengarten zur Erschließung des Bürogebietes Robert-Schuman-Platz f) Asphaltierung des wassergebundenen Wegstücks auf der westlichen Seite der Ludwig-Erhard-Allee zwischen Heinemannstraße und Autobahnbrücke zum Sträßchensweg, über den die Arbeitsplätze im Johanniterviertel sowie im Bundesviertel erreichbar sind. 2. Begleitend sollten in der linksrheinischen Rheinaue selbst folgende Anpassungen vorgenommen werden: a) Widmung des ehemaligen Leinpfads zwischen Mausoleum in Plittersdorf und Stresemannufer als reinen Fußweg. b) Widmung des 3,50 Meter breiten rheinnahen Wege auf dem Hochufer zwischen Mausoleum Plittersdorf und Charles-de-Gaulle-Str. Nr. 5 für den Radwanderverkehr. c) Optimierung der Anbindung des Radwegs an die Charles-de-Gaulle-Straße. d) Widmung der Charles-de-Gaulle Straße zwischen Haus Nr. 5 und Hermann- Ehlers-Straße als Fahrradstraße. Begründung Die mehrheitlich vom Rat beschlossene, vom Naturschutzbeirat sowie der Bezirksregierung beanstandete Planung einer „Radschnellroute“ durch die linksrheinische Rheinaue hatte von vorn herein das Manko, dass mit der beabsichtigten Wegführung die Bürogebiete zwischen Bad Godesberg und Bonn nicht angebunden wurden. Dies ist aber wichtig, um Berufspendler zur Nutzung des Fahrrads für den Weg zur Arbeit zu motivieren. Dieser Antrag zeigt Wegeführungen zu den Bürostandorten auf. Nach Einschätzung der Antragsteller dürfte das hier vorgelegte Wegekonzept weitestgehend ohne Baumfällungen auskommen. Ein weiterer Aspekt, den das vorliegende Wegekonzept besser leistet, ist das Herstellen von Sicherheit. Hatte der Naturschutzbeirat die ursprünglich geplante Beleuchtung der Route durch die Rheinaue aus Naturschutzgründen abgelehnt, so nutzt das vorliegende Konzept weitestgehend bestehende Straßenbeleuchtung sowie die Nähe zu belebten Straßen und trägt somit bei zuSeite 2 von 3 Seite 3 einer Erhöhung der Sicherheit und Senkung der Kosten. Gleichzeitig schafft das Konzept endlich das Schließen einer weiträumigen Lücke im bestehenden Fahrradstraßennetz und ist gänzlich hochwasserfrei. Hinter diesen vielfachen Chancen und Optimierungen müssen Nachteile, wie die Kreuzung mit Straßen, vernachlässigt werden. Auch das von der Bezirksregierung abgelehnte Wegekonzept kannte eine Vielzahl an Wegekreuzungen und Interessenkonflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern. Aber auch auf die im Zuge der öffentlichen Debatte um die sog. Linksrheinische Radschnellroute von Radfahrer aufgeworfenen Defizite, nämlich zu schmale Wege mit aufgebrochener Oberfläche, wird in diesem Vorschlag eingegangen, indem der schmale und unebene ehemalige Leinpfad eindeutig den Fußgängern und die 3,5 Meter breiten Wegestücke auf dem Hochufer dem Radwanderverkehr gewidmet werden. Die Rheinaue kann mit diesem Konzept der Bevölkerung weiter der Erholung und Freizeitgestaltung dienen. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 10:10 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de