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211752 · Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich

Bürgerantrag: Aufständerung deutlich breiterer Radwege in der linksrheinischen Rheinaue

Nummer
211752
Art
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
Veröffentlicht
30.09.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 30.09.2021
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 01.12.2021

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 01.12.2021 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 211752-01 ST Bürgerantrag: Aufständerung deutlich breiterer Radwege in der linksrheinischen Rheinaue

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Text anzeigen (7.705 Zeichen)
Bürgerantrag § 24 GO - Öffentlich
öffentlich
211752
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Amt der Oberbürgermeisterin und für strategische Projekte
Dezernat:
Dez. OB
23.09.2021
Bürgerantrag: Aufständerung deutlich breiterer
Radwege in der linksrheinischen Rheinaue
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
03.11.2021 Entscheidung
Inhalt des Bürgerantrages
Der Antrag hat folgenden Wortlaut:
Hiermit beantrage ich die kurzfristige Prüfung und Umsetzung folgender
Maßnahme: Aufständerung deutlich breiterer Radwege in der linksrheinischen
Rheinaue.
Einzelheiten zu den Antragsinhalten und zur Begründung ergeben sich aus
beigefügtem Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)Seite 1 von 4
Bürgerantrag Online
Datum
25.09.2021
Anrede
Frau
Herr
ohne Anrede
Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Telefon E-Mail
Betreff
Aufständerung deutlich breiterer Radwege in der linksrheinischen Rheinaue
Ihr Antrag
(Dies ist ein modifizierter Bürgerantrag - bisheriger vom 23.9.21 ist nur zur Information beigefügt, soll jedoch
durch diesen hier ersetzt werden (insb. die rechtsrheinische Seite ist hier nicht mehr aufgeführt).
1. Antrag:
Hiermit beantrage ich die kurzfristige Prüfung und Umsetzung folgender Maßnahme:
Aufständerung deutlich breiterer Radwege in der linksrheinischen Rheinaue
Konkretisierung der Maßnahme:
Wo immer Bäume bisher gefällt werden sollten, wird der Radweg auf 10-30 cm Höhe auf weitgehend auch bei
Regen rutschresistenten Holzbohlen über Wurzeln hinweg aufgeständert, ggf. auch über Dutzende von Metern
und länger, um ein ständiges Hoch- und Runterfahren zu vermeiden. Dies würde natürlich insbesondere Sinn in
Kombination mit der Umfahrung von Bäumen machen.
2. (Unter-) Antrag:
Eventuell ist auch dafür – obwohl ja gar keine dauerhafte oder zumindest so richtig feste bauliche Veränderung –
die Zustimmung des Urhebers erforderlich. Sofern letzteres der Fall ist, beantrage ich zudem und fordere Frau
Oberbürgermeisterin Katja Dörner freundlich dazu auf, mit diesem in einem persönlichen (!) Gespräch die
Zustimmung zu erwirken.
3. (Unter-) Antrag:
Ich beantrage, dass die Stadt sehr kurzfristig die u.g. Fördermöglichkeiten für innovative Radverkehrswege
nutzen und beantragen soll: z.B. ist leicht und viel Geld/Förderung über https://www.klimaschutz.de/ zu
beantragen, allerdings ist größte Eile geboten, weil die Frist hier bis Ende Oktober 2021 läuft.
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PDF erstellt mit: www.form-solutions.de
Artikel-Nr.: KFAS_01_002
ID=KFAS_0011_000022
Mg5555uRGy
2255..0099..2211 0077::3366Seite 2 von 4
Begründung des Antrags
Die Maßnahme dient dazu,
a) den Radverkehr in der linksrheinischen Rheinaue deutlich zu verbessern und
b) zugleich möglichst keine, zumindest aber deutlich weniger Bäume dafür zu fällen.
Sie dürfte mit folgenden Vor- und Nachteilen verbunden sein:
Vorteile:
•Fahrradwege können ggf. deutlich breiter, zumindest aber grundsätzlich wie von der Stadt angedacht, gebaut
werden.
•Keine (oder zumindest deutlich weniger) Bäume müssen gefällt werden.
•Eine Beseitigung von Wurzeln ist nicht erforderlich, so dass Bäume erhalten bleiben können und auch nicht
später absterben
•Es kann durch Holzbohlen (statt fossilem Asphalt) sehr umweltverträglich gemacht werden.
•Die einheimische Holzsorte und die Art des (gerillten?) Anschnitts/der Aufrauhung sollte gleich so gewählt
werden, dass die Rutschgefahr minimiert wird. Hier sind Experten für Holzradwege einzubeziehen.
•Es werden enorme Kosten für das Fällen und Abtransportieren und Ersatzpflanzungen der Bäume gespart.
•Das Konzept wäre sehr innovativ und könnte als Anregung für andere Regionen/Wege dienen.
•Die Stadt könnte noch deutlich mehr Fördergelder erhalten, weil es ein so vermutlich innovatives Konzept ist
(z.B. von der https://www.klimaschutz.de/ bis Ende Oktober 2021 ganz leicht viel Geld zu beantragen.
Ggf. Nachteile:
•Eventuell ist auch dafür – obwohl ja gar keine dauerhafte oder zumindest so richtig feste bauliche Veränderung
– die Zustimmung des Urhebers erforderlich. Sofern letzteres der Fall ist, beantrage ich zudem und fordere Frau
Oberbürgermeisterin Katja Dörner freundlich dazu auf, mit diesem in einem persönlichen (!) Gespräch die
Zustimmung zu erwirken. Denn nur im persönlichen Gespräch sind die Chancen für seine Zustimmung am
höchsten.
•Sofern 5-10 cm-Aufständerung nicht genügen, müsste wohl eine Seitenbegrenzung in Form eines Geländers
oder – noch besser – ein leicht schräges Auslaufen der Erhöhung angebracht werden, um so kein Geländer zu
benötigen und überall gefahrenarme Überquerung und Durchlässigkeit des aufgeständerten Weges
sicherzustellen. Hier sind innovative Planungsansätze gefragt, zu denen Expert!nnen hinzugezogen werden
müssen.
•Natürlich kostet auch diese Variante Geld, aber dass dürfte sogar deutlich günstiger als alle Kosten sein, die in
der bisherigen Ausbauplanung anfallen würden. Jedenfalls sollten ggf. gewisse Mehrkosten kein
durchschlagendes Argument sein, wenn dafür viele Bäume gerettet werden können. Dies gilt insbesondere,
wenn der Wert und das Kapital der Bäume als Kapital der Öffentlichkeit angesehen wird.
•Zur Not könnte geprüft werden, ob ein zusätzlicher Bodenbelag (aber aus Naturmaterialien) erforderlich ist, um
die Griffigkeit gerade bei Nässe sicherzustellen.
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Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 4
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Datenstand: 02.11.2026, 21:48 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de