211686 · Antrag
CDU-Antrag: Für ein sauberes Bad Godesberg - Stadtsauberkeit verbessern
Kerndaten
- Nummer
- 211686
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 16.09.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
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Antrag öffentlich 211686 Antragsteller/in: Christoph Jansen Inge Stauder Jens Röskens Roland Andreas Krichel CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg 15.09.2021 gez. Jansen CDU-Antrag: Für ein sauberes Bad Godesberg - Stadtsauberkeit verbessern Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.10.2021 Anregung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, die in Frage kommenden Möglichkeiten zu überprüfen, um die Stadtsauberkeit im Stadtbezirk von Bad Godesberg sicherzustellen. Die Verwaltung wird im Einzelnen beauftragt, 1. die Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Mängelmeldesystems vorzustellen, 2. eine Überprüfung der Leerungshäufigkeiten der Mülleimer vorzunehmen, 3. die Einrichtung von weiteren Abfallbehältern an neuralgischen Standorten bzw. die Anschaffung und Aufstellung von größeren und praktikablen Abfalleimern im Stadtbezirk von Bad Godesberg, insbesondere in der Innenstadt, im Kur- und Panoramapark, entlang des Rheinufers [siehe auch Beschluss DS 202076], an den Bushaltestellen am Ende der Rheinallee sowie in den Zentren der Ortsteile vorzunehmen, wo die Kapazität der bisherigen Mülleimer seit langem nicht mehr ausreicht, 4. die Reinigungsintervalle von öffentlichen Plätzen und stark frequentierten Straßen, Wegen und Parks zu überprüfen und anzupassen sowie 5. der Bezirksvertretung die Ergebnisse der jüngsten Umfrage von bonnorange AöR zur Sauberkeit in Bad Godesberg vorzustellen. BegründungSeite 1 von 3 Seite 2 Die Stadtsauberkeit ist uns ein wichtiges Anliegen, da diese für bessere hygienische Verhältnisse und in erheblichem Maße auch zur Lebensqualität beiträgt. Eine saubere Stadt trägt auch zur Image-Pflege bei. In den letzten zwei Jahren ist es vor allem während der Corona-Pandemie in der Innenstadt von Bad Godesberg, vor allem an den Bushaltestellen, zum Beispiel am Ende der Rheinallee und in der Koblenzer Straße, den Parks und am Rheinufer aufgefallen, dass die Abfallbehälter nicht ausreichend sind und die Füllmenge zu gering ist. Somit entsteht neben den Mülleimern in vielen Bereichen eine Müllhalde mit Abfall (Pizzakartons, Essensreste, Flaschen etc.). Da die Leerungszeiten des Stadtreinigungsdienstes sowie das Monitoring- System offenbar nicht ausreichen, bitten wir um die Überprüfung der oben genannten Möglichkeiten, u.a. ob auch ausreichend dimensionierte Abfallbehälter an den Stellen, wo die bisherigen Kapazitäten zu gering sind, aufgestellt werden können. Wir bitten auch um die Prüfung des Kostenrahmens für die Installation größerer Abfallbehälter. In diesem Zusammenhang sollte auch überprüft werden, ob bei der Neuanschaffung von Abfallbehältern solche mit einem Schlitz praktikabler sind, da auch andere Besucher, vor allem Vögel, die Abfallbehälter aufsuchen und diese nach Essbarem durchsuchen. Im Rahmen des Projektes „Sauberes Bonn“ wurde der Einsatz von solarbetriebenen Presspapierkörben getestet. Der Test fand u.a. auch in Bad Godesberg am Theaterplatz, in der Koblenzer Straße, am Moltkeplatz und in der Rheinallee statt. Der Verwaltungsrat von bonnorange AöR stellt im Bericht zu den Ergebnissen zum Projekt „Sauberes Bonn“ fest, dass angesichts der hohen Anschaffungskosten von 6000 EUR für einen Photovoltaikeimer mit integrierter Müllpresse auch ein vereinzelter Einsatz dieser Abfallbehälter vor allem aus wirtschaftlichen Gründen nicht empfohlen werden kann. Stattdessen schlägt der Verwaltungsrat in den Handlungsempfehlungen vor: „Für die Reduzierung von überfüllten Papierkörben und zur Verbesserung der Stadtsauberkeit soll daher mit einem derzeit von der bonnorange AöR gemeinsam mit der Stadtverwaltung entwickelten Monitoring-System bei den aufgestellten Papierkörben deren Füllstände erfasst und ausgewertet werden. Dadurch können die täglich durchgeführten Leerungstouren der Papierkorbwagen bedarfsgerecht optimiert oder an einem Standort ein weiterer Standard-Papierkorb errichtet werden, wenn dies notwendig ist.“ Eine weitere Nutzung des digitalen Mängelmelders wird empfohlen. In 2020 wurden gesamtstädtisch 624 Mängel gemeldet mit 518 überfüllten Papierkörben und 106 defekten Papierkörben. Wir haben bisher beobachtet, dass vor allem in der Bad Godesberger Innenstadt, an den Bushaltestellen und in einigen Ortsteilzentren mit „To-GO- Angeboten“, die Abfallbehälter ständig überfüllt sind und deren Kapazität nicht ausreicht. Man sollte auch überprüfen, ob dort das Monitoring-System funktioniert hat. Ferner fallen vielen Bürgerinnen und Bürgern die mangelnde Sauberkeit von zentralen Plätzen, Straßen und Wegen negativ auf. Bonnorange AöR zeigt in ihrer „Sauberkarte“ für Bad Godesberg die weit überwiegende Mehrheit der Plätze und Straßen mit einer Sauberkeit von „keine auffälligenSeite 2 von 3 Seite 3 Verschmutzungen“ bzw. guten bis sehr guten Sauberkeitsergebnissen an. Wir erhalten hingegen immer wieder Beschwerden über unzureichende Sauberkeit. Subjektive Überprüfungen bestätigen in der Regel den Eindruck der Bürgerinnen und Bürger. Auch die Zeit zwischen einer Meldung eines überfüllten Papierkorbs und der Leerung 24 Stunden später führt zu keinem akzeptablen Sauberkeitsempfinden in der Bevölkerung. Wo bereits weitere Abfallbehälter wie im Zentrum von Rüngsdorf aufgestellt wurden, hat sich die Situation insgesamt verbessert. Anlage/n KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 19:11 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de