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211571 · Beschlussvorlage

Neubau der Melbbadgebäude

Nummer
211571
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
06.09.2021
Letzte Änderung
15.09.2026
  1. Sitzung des Rates 28.10.2021 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Sportausschusses 06.10.2021 Empfehlung
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 05.10.2021 Anhörung
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Untergeordnet

  1. 211571-02 AA BBB-Änderungsantrag zur Vorlage 211571: Neubau der Melbbadgebäude
  2. 211571-03 AA Neubau der Melbbadgebäude Antrag zur Vorlage 211571
  3. 211571-01 AA Grüne/SPD/Linke/Volt-Änderungsantrag: Neubau der Melbbadgebäude Antrag zur Vorlage 211571

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Beschlussvorlage
öffentlich
211571
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
52 Sport- und Bäderamt
Dezernat:
Dez. IV
Neubau der Melbbadgebäude
Beratungsfolge
Sportausschuss 09.09.2021 Empfehlung
Bezirksvertretung Bonn 05.10.2021 Anhörung
Rat 16.09.2021 Entscheidung
Begründung der Dringlichkeit:
Zur Zukunftssicherung des Melbbades hatte der Rat der Stadt Bonn die
Verwaltung beauftragt, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Die
Entscheidung über die darin erarbeiteten zwei Varianten duldet keinen
Aufschub, da sie Grundlage für die weiteren erforderlichen Schritte des eng
getakteten Zeitplans zur Wiedereröffnung des Melbbades ist. Aufgrund
umfangreicher verwaltungsinterner Abstimmung war eine fristgerechte
Einbringung der Vorlage nicht möglich.
Beschlussvorschlag
(vorbehaltlich Anhörung in der Bezirksvertretung Bonn)
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die weiteren Planungsaufträge entsprechend
der Variante 1 „Funktionsgebäude mit Sporthalle und Restaurant“ aus der als
Anlage beigefügten Machbarkeitsstudie „Melbbad“ zu erteilen.
2. Der zusätzliche Mittelbedarf i.H.v. 8,74 Mio EUR wird im Doppelhaushalt
2023/24 und der Mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2025 und 2026 bei
FiStl. 5520008038000, FiPos. 78.5300 („Pauschale Bäderkonzept“) ergänzend
bereitgestellt.
Begründung
In einem Bürgerentscheid im November 2020 haben die Bürgerinnen und
Bürger mit großer Mehrheit entschieden, dass das Melbbad in seiner jetzigen
Form ohne eine Wohnbebauung erhalten bleiben soll.
Der Rat hatte daraufhin die Verwaltung am 14.12.2020 beauftragt, zur
Zukunftssicherung des Melbbades Planungen für den Abriss und den Ersatz
des maroden Schwimmbadgebäudes durch einen zeitgemäßen Neubau fürSeite 1 von 55
Seite 2
Umkleiden, Sanitär- und Mitarbeiterräume sowie die Freibadgastronomie zu
beauftragen. Dem Rat sollte zeitnah die Vorentwurfsplanung für Abriss und
Neubau des Gebäudes zur Beschlussfassung vorgelegt werden (DS 202148).
Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Machbarkeits-, Kosten- und
Zeitanalyse für den Ersatz der abgängigen Gebäude im Melbbad beauftragt.
Die als Anlage beigefügte Machbarkeitsstudie „Melbbad“ wurde vom
Architekturbüro BauWerkStadt erarbeitet.
Das bisherige Funktionsgebäude im Melbbad ist dreigeschossig. Alle
Funktionen, die für das Freibad erforderlich sind (Umkleiden, Gastronomie,
Sanitär- und Technikanlagen) können in einem eingeschossigen Gebäude
untergebracht werden.
Die als Anlage beigefügte Machbarkeitsstudie untersucht zwei Varianten:
In Variante 1 bleibt der Schwimmbadbau dreigeschossig. Oberhalb des
Erdgeschosses, in dem sich alle für das Schwimmbad erforderlichen
Funktionen befinden, sind eine Einfach-Sporthalle und ein ganzjährig nutzbares
Restaurant vorgesehen.
Variante 2 stellt ein eingeschossiges Gebäude dar, das allein die für das
Schwimmbad notwendigen Funktionen beinhaltet.
Die Kostenschätzung zu beiden Varianten liegen für das dreigeschossige
Gebäude bei 13,44 Mio. Euro, für das eingeschossige bei 10,24 Mio. Euro.
Bei beiden Varianten beinhalten die Kostenkalkulationen den Abbruch, den
Neubau inkl. Erneuerung der kompletten Schwimmbadtechnik, das Herrichten
der Außenanlagen, die im Rahmen der Baumaßnahme tangiert wurden, sowie
die Planungskosten.
Der Rahmenterminplan für die Variante 1 sieht eine Wiedereröffnung des
Freibades zur Freibadsaison 2026 vor. Die Sporthalle, Kursräume sowie die
Gastronomie können jedoch voraussichtlich schon im Herbst 2025 eröffnet
werden.
Auch im Rahmenterminplan für die Variante 2 wird eine Wiedereröffnung des
Freibades zur Saison 2026 vorgesehen.
Mit dem Rückbau, an den sich zeitnah die jeweilige Neubaumaßnahme
anschließen soll, kann in beiden Fällen im Frühjahr 2024 begonnen werden.
Die Verwaltung favorisiert die Variante 1, da sich das dreigeschossige
Gebäude ähnlich wie das Bestandsgebäude harmonisch in den Hang einfügt.Seite 2 von 55
Seite 3
Mit der Sporthalle könnte der Schulsportunterricht der GGS Waldschule am
Venusberg sichergestellt werden. Diese Schule verfügt am Schulstandort über
keine eigene Sporthalle. Der Sportunterricht wird überwiegend in der Einfach-
Turnhalle der Engelsbachschule erteilt. Dies führt dazu, dass sowohl die
Waldschule als auch die Engelsbachschule den lehrplanmäßig zu erteilenden
Sportunterricht nicht in vollem Umfang erteilen können. Auch für den
Vereinssport fehlen in Poppelsdorf Sport- und Bewegungsräume.
Die Errichtung einer Turnhalle für die Waldschule ist eine Empfehlung aus dem
Gutachten zur Sportentwicklung in der Bundesstadt Bonn (lfd. Nr. 5.14, Seite
137 des Gutachtens).
Die Etablierung einer ganzjährigen Gastronomie hätte neben den zu
erzielenden Mieteinnahmen den Vorteil, dass das gastronomische Angebot
auch für den Freibadbetrieb erheblich attraktiver gestaltet werden könnte.
Die Finanzierung könnte wie folgt sichergestellt werden:
Für Planungskosten (z. B. für VgV-Verfahren) stehen im Doppelhaushalt
2021/2022 1,5 Mio. Euro zur Verfügung. Es verbleibt also ein zu finanzierender
Mehrbedarf von 11,94 Mio. Euro.
Die nicht auf den Badbetrieb entfallenden Mehrkosten für die beiden oberen
Geschosse in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro könnte über die im Wirtschaftsplan
des SGB veranschlagte Pauschale für Sportstättenneubauten bzw. -
sanierungen finanziert werden.
In Höhe des verbleibenden Mittelbedarfes von 8,74 Mio. Euro müsste in den
Jahren 2023 bis 2026 die Bäderpauschale erhöht werden.
Die Verwaltung prüft Möglichkeiten der Förderung des Bauvorhabens und wird
dies zu gegebener Zeit in weiteren Beschlussvorlagen darstellen. Zudem
sind Erträge aus der Vermietung des Gastro-Bereiches zu erwarten, die zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht betragsmäßig beurteilt werden können.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.08.03 Ber und Betr von Bädern 1.52.00.08.03.01 Freibäder
Investive Kosten der Maßnahme
Betrag Finanzstelle / FiPos Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen Planung 1,5 5520008038000/78.5300 2021/22: 1,5 0 €Seite 3 von 55
Seite 4
Mio €
Neubau Bad
8,74 Mio €
Neubau
Sport 3,2 Mio
€
5520008038000/78.5300
Wirtschaftsplan SGB
Mio €
2023-26: 0 € 8,74 Mio € Anmeldung
zum Haushalt
23/24 und zur
MFP
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
13,44 Mio €
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Betrag Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
AfA: 480.000 €
(ND 25 Jahre)
Bauunterhaltung:
180.000 € (1,5 %
der
Gesamtkosten)
Zinsen: 120.000
€ (1,0 % der
Gesamtkosten)
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
780.000 €
Anlage/n
1 Anlage 1_Machbarkeitsstudie Melbbad (öffentlich)Seite 4 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 2
Mit Ratsbeschluss vom 14.12.2020 (DS-Nr. 202148
„Zukunft des Melbbades“) wurde die Verwaltung wie
folgt beauftragt:
„1. Der Rat der Stadt Bonn beauftragt die Verwal-
tung, zur Zukunftssicherung des Melbbades Pla-
nungen für den Abriss und den Ersatz des maroden
Schwimmbadgebäudes durch einen zeitgemäßen
Neubau für Umkleiden, Sanitär- und Mitarbeiterräu-
me sowie die Freibadgastronomie zu beauftragen.
Die Verwaltung legt dem Rat zeitnah die Vorent-
wurfsplanung für Abriss und Neubau des
Gebäudes zur Beschlussfassung vor. Neben der
Neubauvariante prüft die Verwaltung auch die Va-
riante „Sanierung“. Diese Prüfung wird mit einem
Vorschlag zur Finanzierung hinterlegt.
2. Im Rahmen der Neubaumaßnahme / Sanierung
wird auch die beim Starkregenereignis im August
2020 zerstörte Bädertechnik nachhaltig erneuert.
3. Die Verwaltung prüft die Möglichkeiten für eine
Zwischenlösung und legt in der nächsten
Ratssitzung einen Zeit- und Kostenplan für eine
Interimslösung (Containerlösung) für die Zeit
bis zum Beginn der Neubaumaßnahme vor.“
Nachdem ein Gutachten zur Standsicherheit des
Bestandsfunktionsgebäudes im März 2021 Auskunft
über den abgängigen Zustand des Gebäudes gab
und die weitere Nutzung des Funktionsgebäudes,
einschließlich der Technikräume, untersagte, wur-
de am 13.04.2021 folgendes weitere Vorgehen durch
die Verwaltung kommuniziert (DS-Nr. 2010383-01 ST
„Zukünftiges Vorgehen bei der Melbbad Sanierung“):
„Die Verwaltung wird möglichst kurzfristig entspre-
chend der geltenden Vergaberichtlinien einen Prüf-
auftrag für eine Machbarkeits-, Kosten- und Zeit-
aufwandsanalyse vergeben, um den Rat und seine
Fachausschüsse über die weiteren erforderlichen
Mittel und Maßnahmen bis zu einer Wiederaufnah-
me des Badbetriebes im Melbbad zu informieren (...)
Für ein Schwimmbadgebäude mit Umkleide-, Sa-
nitär- und Personalräumen, einem Technikraum
sowie einem/r Kiosk/Gastronomie reicht ein ein-
geschossiger Neubau aus. Darüber hinaus wird aber
eine Absicherung des dahinterliegenden Hanges er-
forderlich. Zur möglichen Form der Hangsicherung
soll die o.a. Machbarkeitsstudie Aufschluss geben.“
Aufgrund der Abgängigkeit des Bestandsgebäudes
erübrigte sich die in dem Ratsbeschluss vom 14.12.
2020 beauftragte Untersuchung der Variante einer
Sanierung des Gebäudes sowie die Möglichkeit
einer Interimslösung (Containerlösung).
Es wurde folglich eine Machbarkeitsstudie mit
folgenden Zielen bei den externen Architekten und
Fachplanern beauftragt:
I. VeranlassungSeite 5 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 3
- soll dazu dienen, den Rat und seine Fachaus-
schüsse über die erforderlichen Mittel- und Maß-
nahmen bis zu einer Wiederaufnahme des Badbe-
triebes zu informieren.
- soll die Machbarkeiten, die unter Berücksich-
tigung der unten folgenden Vorgaben möglich sind,
aufzeigen und diese mit einer Grobkostenschät-
zung sowie einem groben Terminablaufplan vervoll-
ständigen.
- soll die politischen Gremien -insbesondere
durch eine Darstellung der Kosten und Termine- in
die Lage versetzen, die Verwaltung mit der Aus-
arbeitung einer Variante zu beauftragen.
1. Darstellung des Bedarfs/
des Nutzersolls
Als Grundlage des Funktionsgebäudes mit Tech-
nikflächen, Umkleide- und Sanitärräumen sowie
Mitarbeiterräumen und einer Freibadgastronomie
wurden die Flächenansätze, welche vom Koordinie-
rungskreis Bäder in den Richtlinien zum Bäderbau
vorgegeben werden, herangezogen
(siehe Anlage 01).
Um die Unterbringung des Bedarfs in einem neuen
Funktionsgebäude zu untersuchen wurden durch
die Verwaltung folgende Büros beauftragt:
Architekt: BauWerkStadt Partnerschaft
von Architekten mbB
Fachplaner für technische Gebäudeausrüstung:
Planungsgesellschaft itg mbH
Bodengutachter: GBU Geologie-,
Bau- & Umweltconsult GmbH
Statiker: Henneker Zillinger Beratende Ingenieure
PartG mbB
Im Verlauf der Projektbearbeitung hat sich heraus-
gestellt, dass die geplante Technikfläche von ca.
II. Die Machbarkeitsstudie
670 qm für eine reine Schwimmbadnutzung groß-
zügig bemessen ist und ggf. reduziert werden kann.
Kommt jedoch eine weitere Nutzung im 1. und 2.
Obergeschoss hinzu, ist diese zwingend notwendig
und wird auf Anraten des TGA-Planungsbüros auf
sämtliche Etagen verteilt.
Den größten Anteil bildet jedoch weiterhin die
Schwimmbadtechnik, so dass sich ca. 495 qm
Technikfläche im Erdgeschoss befinden und der
Rest auf die beiden weiteren Geschosse verteilt
wird.
Die bestehende Technikfläche im Untergeschoss
zwischen den beiden Becken wird weiterhin für die
Unterbringung der Pumpentechnik genutzt.
Neben der Unterbringung des Mindestnutzersolls
ist es grundsätzlich denkbar, auch die Unterbrin-
gung von weiteren Nutzungen zu betrachten, wenn
sich dies als eine wirtschaftliche Lösung heraus-
stellt. Die weiteren, über den Bedarf einer für ein
Freibad erforderlichen Flächen hinausgehenden
Nutzungen, sollen einen „sportaffinen“ Bezug ha-
ben. Eine Wohnnutzung ist ausgeschlossen.
Als weiteren zu untersuchenden Bedarf nannte das
Sport- und Bäderamt eine Sporthalle mit Nebenräu-
men.
Zudem sollte die Möglichkeit der Unterbringung
eines Restaurants untersucht werden.
Eine Herausforderung an die Machbarkeitsstudie
stellt die Hanglage mit einem Höhenunterschied
von bis zu 9 m zur Trierer Straße dar. Das Bestands-
gebäude stellt momentan die Hangsicherung dar.
Unter Berücksichtigung dieser Gegebenheit stellt
der Ablauf der Abbruchmaßnahme in Verbindung
mit dem anschließenden Neubau und den daraus
resultierenden Kosten eine zusätzliche Herausfor-
derung bei der Ausarbeitung einer evtl. eingeschos-
sigen Minimallösung dar.
Der Neubau soll die Geschossigkeit des Bestandes
nicht überschreiten und ebenfalls terrassiert ange-
legt werden.Seite 6 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 4Seite 7 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 5
2. Varianten
a) Variante 1, Funktionsgebäude mit Sporthalle und Restaurant, dreigeschossig
Rückwärtig, in Richtung des Hanges, befindet sich
die Gebäudetechnik.
Diese ist vom Eingang separat erschlossen, so dass
ohne Schwierigkeiten angeliefert werden kann.
Das erste Obergeschoss wird über dieselbe Zu-
wegung erschlossen wie das Schwimmbad. Vom
Hauptweg zweigt sich ein barrierefrei begehbarer
Nebenweg ab, der mit einer leichten Steigung zum
1. Obergeschoss hinführt.
Über das Foyer mit Blick auf die Beckenlandschaft
werden die angrenzenden Umkleiden erreicht.
Zur Hangseite werden die Nutzer über einen Ver-
teilerflur an verschiedenen Kursräumen vorbei zur
Einfachsporthalle geleitet, die sich vor den angren-
zenden Geräte- und Technikräumen im hinteren Teil
des 1. Obergeschosses befindet.
An dieser Stelle weitet sich der Gebäudekörper auf
und wird dann im Bereich der angrenzenden Tech-
nik wieder schmaler, so dass er optisch im Hang
verschwindet. Die Sporthalle ist in der Fassade
nicht sichtbar, da die Geschossdecke im Bereich
der Sporthalle als Auskragung vor der Fassade wei-
tergeführt wird.
Das zweite Obergeschoss wird von der Trierer
Straße aus erschlossen. Von dort aus gelangt man
in den Gastronomiebereich, der unabhängig vom
Schwimmbadbetrieb ganzjährig bewirtschaftet
werden kann. Angrenzend, befinden sich dort die
dazu gehörigen Neben- /Technikräume, sowie das
Luftgeschoss der Sporthalle.
Die Gastronomie verfügt zusätzlich zu den innenlie-
genden Räumen über eine großzügige Terrasse mit
Blick auf das Schwimmbad. Der Ausbau des Res-
taurants erfolgt durch die Mieter bzw. Pächter.
In der ersten Variante für den Neubau des Bonner
Melbbads wurde der Hang mit seinen Abstufungen
und Höhenlinien konzeptionell auf das Gebäude
übertragen, so dass sich der Neubau in das beste-
hende Gelände einfügt und die Höhenlinien in Form
der auskragenden Geschossdecken aufnimmt.
Um die Hangsicherung zu gewährleisten, orientiert
sich die Hinterkante des Neubaus an der Hinter-
kante des Bestands, so dass in den Hang, in sei-
ner bestehenden Form nicht tiefer eingegriffen
werden muss (siehe Anlage 02). Dennoch werden
für die Baumaßnahme voraussichtlich 12 Bäume
verschiedener Größe und Qualität gefällt werden
müssen, um den notwendigen Arbeitsraum herzu-
stellen. Diese werden im Anschluss auf dem Grund-
stück ersetzt. Bei einer Dreigeschossigkeit ist eine
Flächengründung möglich, eine Pfahlgründung ist
nicht erforderlich.
Die Zuwegung zum Schwimmbad erfolgt über die
bestehende Straße und auch der Eingangsbereich
mit Kassenhaus wird sich nahezu an gleicher Stel-
le wie im heutigen Bestand befinden. Von dort aus
reihen sich zu den Becken hin die Umkleiden- und
Sanitärbereiche des Schwimmbads auf.
Den Abschluss der Raumfolge bildet die Schwimm-
badgastronomie, die in einem eingerückten Bereich
des Gebäudes liegt, so dass sich zu den Becken hin
eine überdachte Terrasse für die Außengastrono-
mie ausbildet.Seite 8 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 6
- Zählerkonzepte je Nutzungseinheit
- Erneuerung / Ertüchtigung der Ver,- und
Entsorgungsleitungen zum KG und den
neuen Technikflächen im EG
- Beleuchtung gemäß Arbeitsstättenrichtlinie
- Elektroakustische Anlage (ELA)
- Gebäudeleittechnik Regelung der einzelnen
Nutzungseinheiten
Die investiven Kosten (siehe Anlage 03) dieser Va-
riante belaufen sich auf rund 11,29 Mio. Euro netto
(rund 13,44 Mio. Euro brutto).
Diese Kosten enthalten alle investiven Kosten der
kompletten Maßnahme:
Dieses sind der Abbruch, der Neubau inkl. Erneue-
rung der kompletten Schwimmbadtechnik, das
Herrichten der Außenanlagen, welche im Rahmen
der Baumaßnahme tangiert werden, der Austausch
der Beckenfolie sowie eine, eventuell erforderliche
Erweiterung der Parkplatzfläche.
Der Rahmenterminplan (siehe Anlage 04) sieht eine
Wiedereröffnung des Freibads zur Freibadsaison
2026 vor. Die Sporthalle, Kursräume sowie die Gas-
tronomie können jedoch voraussichtlich schon im
Herbst 2025 eröffnet werden.
Der Rahmenterminplan sieht eine Einzelvergabe an
Fachplaner, Architekten und-, Gutachter vor, wel-
che aufgrund der Höhe der Vergabesummen teil-
weise im Rahmen europaweiter Verfahren zu erfol-
gen hat.
Die reine Bauzeit soll ca. 18 Monate betragen.
Maßgeblich für das äußere Erscheinungsbild des
Neubaus sind die auskragenden Geschossdecken
und deren begrünte Dächer. Im 1. und 2. Ober-
geschoss wird die Fassade komplett verglast. Im
Erdgeschoss werden mit Hilfe von Lamellen die
privateren Bereiche wie Umkleiden und Sanitärräu-
me semitransparent gestaltet, so dass Tageslicht
hineinfallen kann, der direkte Einblick jedoch ver-
wehrt wird.
Aufgrund des besonderen Bauplatzes mit Einbin-
dung in die Topografie ist eine Massivkonstruktion
geplant. Dies kommt auch dem Entwurfskonzept
der auskragenden Dachlinien entgegen, da der
Stahlbeton dafür mehr Gestaltungsfreiheit bietet.
Der Einsatz von Holz als CO2- neutraler Baustoff
bietet sich bei der Fassadenkonstruktion und im
Ausbau an.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden folgen-
de Parameter berücksichtigt, welche bei der weite-
ren Planung validiert werden sollen
(siehe Anlage 08):
- KfW 40 Energieeffizienz
- Beheizung und Warmwasserversorgung mittels
regenerativer Energien z.B. Wärmepumpe,
Solarthermie etc. – Spitzenlast mittels
Gasbrennwertgerät
- Warmwasserbereitung des Schwimmbecken
mittels Gasbrennwertgerät
- Flächendeckende Lüftungsanlagen
- Zählerkonzepte je NutzungseinheitSeite 9 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 7
III FD
Zufahrt
Zugang Becken 1
Becken 2
Liegewiese
Trierer Str.
Fahrradstellpl.
Technik
Option Umnutzung
Stellplätze
Parken
Lageplan
M 1:1000Seite 10 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 8
Becken 1
Becken 2
Neubau
R1
R2
R3
15,50
7,50
Untergeschoss
M 1:500Seite 11 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 9
Erdgeschoss
M 1:500
6,00
Becken 1
Becken 2
Zuwegung
20,11
Trierer Straße
Personal
Sanitäter
Umkl.
Technik
Sanitär
Gastro
Gastro NR
Lager
Hinterkante EG BestandSeite 12 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 10
1. Obergeschoss
M 1:500
Trierer Straße
Becken 1
Becken 2
Foyer
R5
Umkleiden
R1
R2
R3
R4
Sporthalle
Technik
Geräte/
Lager
Regie
23,00
15,00
Hinterkante1.OG Bestand
ZugangSeite 13 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 11
Trierer Straße
Becken 1
Becken 2
Gastro
Clubraum
Sporthalle
NR
Technik
Hinterkante 2.OG Bestand
Zugang
2. Obergeschoss
M 1:500Seite 14 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 12
3,00323,00322,68
Hinterkante
EG
Hinterkante
1.OG
Hinterkante
2. OG
+3,00
+6,32
+9,89
2,68 32 6,32
Hinterkante
EG
Hinterkante
2.OG
+0,00
+3,00 +3,00
252,7532252,75
+6,32
+9,89
Schnitte
M 1:500
3,00323,00322,68
Hinterkante
EG
Hinterkante
1.OG
Hinterkante
2. OG
+3,00
+6,32
+9,89
2,68 32 6,32
Hinterkante
EG
Hinterkante
2.OG
+0,00
+3,00+3,00
252,7532252,75
+6,32
+9,89
Restaurant
Kursräume
Funktionsräume
Sporthalle
GastronomieSeite 15 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 13
Perspektive 1
EingangssituationSeite 16 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 14
Perspektive 2
SchwimmbadSeite 17 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 15
Perspektive 3
SchwimmbadSeite 18 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 16
Perspektive 4
FahrradstellplätzeSeite 19 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 17
Perspektive 5
SchwimmbadSeite 20 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 18Seite 21 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 19
b) Variante 2, Funktionsgebäude, eingeschossig
Auch die zweite Variante folgt dem Planungsansatz,
das neue Gebäude „in den Hang zu schieben“ und
die Höhenlinien der Topografie durch ein auskra-
gendes Dach neu zu interpretieren. Im Gegensatz
zur ersten Variante werden hier lediglich die Funkti-
onsräume des Schwimmbads neu errichtet, sodass
die beiden oberen Geschosse entfallen.
Um die Hangsicherung zu gewährleisten, orientiert
sich die Hinterkante des Neubaus an der Hinterkan-
te des Erdgeschosses des abgängigen Umkleide-
gebäudes. Der Hang wird anschließend neu model-
liert, so dass er sich über das neue Gebäude zieht
und neu bepflanzt werden kann.
Die Zuwegung zum Schwimmbad erfolgt über die
bestehende Straße und auch der Eingangsbereich
mit Kassenhaus befindet sich nahezu an derselben
Stelle wie im Bestand. Von dort aus reihen sich zu
den Becken hin die Funktionsräume des Schwimm-
bads aneinander.
Die Reihe endet auch hier mit der Gastronomieflä-
che und deren Nebenräumen. Rückwärtig in Rich-
tung Hang befindet sich auch hier die Gebäudetech-
nik. Diese ist vom Eingang aus erschließbar, so dass
ohne Schwierigkeiten angeliefert werden kann.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden folgen-
de Parameter berücksichtigt, welche bei der weite-
ren Planung validiert werden sollen
(siehe Anlage 08):
- Beheizung und Warmwasserversorgung mittels
regenerativer Energien z.B. Wärmepumpe,
Solarthermie etc. – Spitzenlast mittels
Gasbrennwertgerät
- Warmwasserbereitung Schwimmbecken mittels
Gasbrennwertgerät
- Lüftungsanlagen für innenliegende Räume und
Technikräume
- Erneuerung / Ertüchtigung der Ver,- und
Entsorgungsleitungen zum KG und den
neuen Technikflächen im EG
- Beleuchtung gemäß Arbeitsstättenrichtlinie
- Elektroakustische Anlage (ELA)
- Gebäudeleittechnik Sammelstörmeldung
Die investiven Kosten (siehe Anlage 05) dieser Va-
riante belaufen sich auf rund 8,60 Mio. Euro netto
(rund 10,24 Euro brutto).
Diese Kosten enthalten alle investiven Kosten der
kompletten Maßnahme:
Dies sind die Kosten des Abbruchs, des Neubaus
inkl. Erneuerung der kompletten Schwimmbadtech-
nik, des Herrichtens der Außenanlagen, welche im
Rahmen der Baumaßnahme tangiert werden, des
Austausches der Beckenfolie, sowie einer, eventuell
erforderlichen Erweiterung der Parkplatzfläche.
Der Rahmenterminplan (siehe Anlage 06) weist eine
Wiedereröffnung des Bades zur Freibadsaison des
Jahres 2026 auf.
Der Rahmenterminplan sieht eine Einzelvergabe an
Fachplaner, Architekten und, Gutachter vor, welche
aufgrund der Höhe der Vergabesumme teilweise im
Rahmen europaweiter Verfahren zu erfolgen hat.
Die reine Bauzeit soll ca. 16 Monate betragen.Seite 22 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 20
Becken 1
Becken 2
Neubau
R1
R2
R3
15,50
7,50
Untergeschoss
M 1:500Seite 23 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 21
Erdgeschoss
M 1:500
6,00
Becken 1
Becken 2
Zuwegung
20,11
Trierer Straße
Personal
Sanitäter
Umkl.
Technik
Sanitär
Gastro
Gastro NR
Lager
Hinterkante EG BestandSeite 24 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 22
Perspektive 1
EingangsbereichSeite 25 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 23
Perspektive 2
SchwimmbadSeite 26 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 24
3. Abbruchmaßnahmen, Beschreibung
Der Abbruch der abgängigen Bestandsgebäude
erfolgt unter gutachterlicher Begleitung der Büros
GBU Geologie-, Bau- & Umweltconsult GmbH und
Henneker Zillinger Beratende Ingenieure PartG mbB
(Tragwerksplanung) sowie nach den anerkannten
Regeln der Technik. Die vorhandenen Stahlbeton-
konstruktionen werden von allen gesondert zu ent-
sorgenden Einbauten befreit und mit geeigneten
Maschinen behutsam abgebrochen. Auch hier sind
die Materialien zu trennen.
Während der Arbeiten sind geeignete Maßnahmen
zum Schutz der Anwohner zu gewährleisten. Über-
legungen zur örtlichen Brechung und Wiederver-
wendung des Abbruchmaterials als Recyclingschot-
ter sind auch unter Berücksichtigung der damit
verbundenen Lärmentwicklung zu treffen.
Der Abbruch sollte so terminiert werden, dass die
Baumaßnahmen für den Neubau an gleicher Stelle
ohne längere Unterbrechung fortgeführt werden.
Dabei ist darauf zu achten, dass die Wetterbedin-
gungen stabil sind und ein Aufweichen des Hanges,
während der Rohbauphase durch Abdeckung mit
Planen vermieden wird.Seite 27 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 25Seite 28 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 26
a) Hangsicherung
In dem Bericht zur Standsicherheitsprüfung nach
VDI 6200 vom 15.03.2021 wurde im Bereich des
Kiosks auf das Risiko des rückwärtigen Hanges
zum benachbarten Grundstück hingewiesen (Hang-
rutsch, Standsicherheit vereinzelter Bäume, Bau-
teilversagen durch außerplanmäßige Belastung).
Zur Beurteilung der akuten Situation des Hanges
wurde ein Bodengutachter eingeschaltet.
Die diesbezügliche Stellungnahme liegt als Anlage
02 bei.
Da die Nutzung des Gebäudes eingestellt wurde,
sind „aktuell keinerlei Sicherungsmaßnahmen zur
Gewährleitung der Standsicherheit der Böschungen
erforderlich. Die Böschungen werden derzeit als au-
genscheinlich standsicher bewertet.
Allgemeines Risiko: Die nahe an der Böschungskante
stehenden großen Bäume können potentiell durch
Windbruch bei sehr starkem Sturm die Böschung
schädigen. Dies gilt ebenso für die Böschungsober-
fl äche bei sehr starken Niederschlägen und Ober-
fl ächen über die Böschung. Es wird empfohlen, nach
derartigen Naturereignissen die Böschungen einer
visuellen Kontrolle zu unterziehen.“
Die dauerhafte Hangsicherung durch die neue
Bebauung wird in den beiden Varianten näher be-
schrieben.
b) Beschleunigungsmaßnahme:
Zusammenlegen zweier Gremienläufe
Die Zeiträume, welche für die Planungen sowie für
die Ausführung im Terminplan gewählt wurden,
stellen den optimalen Projektablauf dar und be-
inhalten keinerlei „Puffer“-Zeiten.
Eine Möglichkeit, den Terminplan zu straffen, be-
stünde lediglich in einer Zusammenlegung der Gre-
mienläufe zur Leistungsphase 2 (Vorentwurf) und
Leistungsphase 3 (Entwurf):
Die KomHVO NRW, hier § 13 „Investitionen“, gibt
diesbezüglich folgendes vor:
(2) Ermächtigungen für Baumaßnahmen dürfen im
Finanzplan erst veranschlagt werden, wenn Bauplä-
ne, Kostenberechnungen und Erläuterungen vorlie-
gen, aus denen die Art der Ausführung, die Gesamt-
kosten der Maßnahme, getrennt nach Grunderwerb
und Herstellungskosten, einschließlich der Ein-
richtungskosten sowie der Folgekosten ersicht-
lich sind und denen ein Bauzeitplan beigefügt ist.
Die Unterlagen müssen auch die voraussichtlichen
Jahresauszahlungen unter Angabe der Kostenbe-
teiligung Dritter, und die für die Dauer der Nutzung
entstehenden jährlichen Haushaltsbelastungen
ausweisen.
(3) Vor Beginn einer Investition unterhalb der fest-
gelegten Wertgrenzen muss mindestens eine Kos-
tenberechnung vorliegen.“
Die aufgezählten Unterlagen werden - bis auf die
Kostenberechnung - bereits (in einer geringeren
Tiefe) im Rahmen des Vorentwurfes (Leistungspha-
se 2) erstellt.
Es ist durchaus möglich, bereits in der Leistungs-
phase 2 eine Kostenberechnung zu erstellen und
somit alle Bedingungen der oben aufgeführten
haushaltsrechtlichen Vorschrift zu erfüllen.
Dessen ungeachtet werden alle Leistungsphasen in
belastbarer Form erstellt und abgeschlossen.
Der Gremienlauf zum Ausführungsbeschluss nach
Leistungsphase 3 könnte entfallen.
Durch diese Beschleunigungsmaßnahme könnten
letztlich rund drei Monate „eingespart“ werden.
4. Chancen/Risiken/Hinweise für die weitere PlanungSeite 29 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 27
c) Beschleunigung durch Änderung der
Vergabestrategie
Von Seiten des Sport- und Bäderamtes wurde an-
gefragt, inwieweit eine Änderung der Vergabe-
strategie zu einer Beschleunigung im Projektablauf
führen könnte.
Die erarbeiteten Terminpläne beider Varianten
basieren bislang auf einer Einzelvergabe an Fach-
planer, Architekten und Gutachter, welche aufgrund
der Höhe der Vergabesumme teilweise in europa-
weiten Verfahren (VgV) zu erfolgen hat. Desweitern
ist eine Vergabe von Einzelgewerken an die bauaus-
führenden Firmen vorgesehen.
Diese Vergabe von Einzelgewerken hat den großen
Vorteil, dass zur Optimierung des Ablaufs die Ab-
bruch- und Erdarbeiten sowie das Hauptgewerk
„Rohbauarbeiten“ vorgezogen werden können. Die
Realisierungszeit wird damit möglichst kurz ge-
halten. Gleichzeitig kann direkt und kleinteilig auf
eventuelle Störungen im Vergabe- und Bauablauf
reagiert werden.
Die dargestellten Abläufe für Vergaben, Beteiligung
von Gremien, Planung und Ausführung zeigen den
optimalen Ablauf bei dieser Vergabestrategie. Eine
Optimierung des Terminplans ist (bis auf das o.g.
Zusammenlegen von Gremienläufen) nicht weiter
möglich.
Bei einer Vergabe an einen Generalplaner, also
einen Planer, der sämtliche Planungsleistungen er-
bringt, sind alle Abläufe identisch mit den Abläufen
in den vorliegenden Terminplänen. Es ist in diesem
Modell keine terminliche Optimierung möglich.
Der Terminplan mit einer Vergabe an einen General-
unternehmer (= Beauftragung anhand einer funk-
tionalen Leistungsbeschreibung, Erbringung von
Teilen der Planungsleistungen sowie Ausführung
der Maßnahme) ist für beide Varianten in Anlage 04
und 06 dargestellt. Er endet im Oktober, bzw. im
August 2025.
Bei einer möglichen Vergabe an einen General-
unternehmer muss in einem gewissen Umfang die
Freiheit bei der Wahl von Material und Konstruktion
zugestanden werden, was zu Lasten der Gestaltung
und der Architekturqualität gehen kann. Weiter
ist in diesem Modell zu beachten, dass eventuelle
Störungen im Ablauf nur bilateral zwischen Auf-
traggeber und Generalunternehmer gelöst werden
können und keine Handlungsfähigkeit im Detail, d.h.
in Bezug auf einzelne Gewerke, besteht.
Inwieweit die Vergabe an einen Totalunternehmer,
also einem Unternehmen der sämtliche Planungs-
leistungen und die Ausführung erbringt, vergabe-
rechtlich möglich ist, wird zurzeit als generelles
Thema durch das Sport- und Bäderamt geklärt.Seite 30 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 28
d) Baugrund
In den Jahren 2008/09 wurden die Wassertechnik
sowie die Beckenränder des Melbbades saniert.
Die v.g. Maßnahmen waren unter anderem erforder-
lich, weil sich die Becken unregelmäßig gesetzt hat-
ten und die Ansprüche an die Wasserhygiene nicht
mehr erfüllt werden konnten.
Ein unterirdischer Schwallbehälter wurde auf Pfäh-
len zwischen den beiden großen Becken errichtet.
Bei beiden Becken wurden die Randbereiche („Be-
ckenköpfe“) abgesägt und neu ausgebildet.
Im Nichtschwimmerbecken wurde eine größere
Menge Beton (210 m³) als Ausgleichsschicht einge-
bracht, um die vertikale Beckenströmung zu ge-
währleisten.
Die Becken des Melbbades wurden auf sehr schwie-
rigem Grund gegründet und senkten sich über die
Jahrzehnte sehr langsam. Vom Bau der Becken
in den 60er Jahren bis zur Sanierung im Jahre
2008/09 hatten sich die Becken in Bereichen be-
reits um viele Zentimeter gesenkt.
Um bewerten zu können, welche Maßnahmen erfor-
derlich werden, ist eine Bewertung der Ist-Situation
erforderlich.
Eine Berücksichtigung dieser Maßnahmen ist bei
einer Entscheidung im Hinblick auf das weitere
Vorgehen beim Melbbad zwingend erforderlich, da
diesbezüglich ein Kostenrisiko besteht.
Die Untersuchungen wurden auf Anraten des Städ-
tischen Gebäudemanagements nachträglich initi-
iert; das Ergebnis wird nachgereicht.
Zum Baugrund des Grundstücks sind bereits in der
Vergangenheit diverse Gutachten erstellt worden,
in denen auf die schlechte Tragfähigkeit sowie auf
Altlasten aus historischer Nutzung hingewiesen
wurde.
e) Genehmigungsfähigkeit
Grundsätzlich ist eine Genehmigungsfähigkeit im
Hinblick auf das Maß und die Art der baulichen Nut-
zung bei beiden Varianten gegeben.
Von Seiten der Bauaufsicht und des Stadtplanungs-
amts wurde empfohlen, eine Bauvoranfrage zu
stellen, um Teilaspekte zu bewerten (versiegelte
Flächen, Fällung von Bäumen, Stellplätze, etc.).
Im Hinblick auf die Nutzung „Restaurant“ ist im Lau-
fe des weiteren Verfahrens die Lärmverträglichkeit
in Bezug auf die Nachbarn gesondert nachzuwei-
sen.
Die Bauvoranfrage, soll folgende Unterlagen enthal-
ten:
- Lageplan mit der Darstellung Bestandsbebauung/
neue Bebauung
- Schnitt mit der Darstellung Bestandsbebauung/
neue Bebauung
- Darstellung alte versiegelte Fläche/neue versie-
gelte Fläche (inkl. Parkplatz)
- Darstellung welche Bäume entfallen
f) Verwendung von Ergebnissen aus der
Planung der Wohnbebauung
Von der verworfenen Planung der Wohnbebauung
können folgende Arbeitsergebnisse für die neue
Planung verwendet und überarbeitet werden:
Amtlicher Lageplan
(inklusive Aufmaß des Bestandes)
Baugrundgutachten
Baumgutachten
Gutachten zur artenschutzrechtlichen
Prüfung
Rückbau- und Entsorgungskonzept,
Anzeige des RückbausSeite 31 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 29
g) Sanierung des Bestandsgebäudes/
Verwendung der alten Bausubstanz
Die Bestandsgebäude wurden auf Sanierungs-
möglichkeiten und mögliche Verwendung der be-
stehenden Bausubstanz im Vorfeld durch den TÜV
begutachtet, der diese nach Vorgaben der VDI 6200
hinsichtlich ihrer Standsicherheit, Verkehrssicher-
heit und Dauerhaftigkeit beurteilt hat (siehe TÜV-
Gutachten).
Im Fazit des Gutachtens wird betont, dass die
Stahlbetonkonstruktionen des Bonner Melbbads
eine Vielzahl von Schäden aufweist, die „auf eine
zur Bauzeit übliche, nach aktuellen Erkenntnissen
jedoch deutlich zu geringe Betonüberdeckung der
Bewehrung zurückzuführen“ sind.
Auch strukturell bietet das bestehende Gebäude
keine Basis, auf der sich das heute zu erfüllende
Raumprogramm sinnvoll abbilden lässt. Im jetzigen
Zustand sind die verschiedenen Etagen nicht bar-
rierefrei zu erreichen und die Nachrüstung dessen
wäre mit einem umfangreichen Aufwand verbun-
den. Die Bestandsgebäude sind aktuell durchge-
hend unbeheizt. Beheizte Räume dort nachträglich
zu integrieren, was laut vorliegendem Raumpro-
gramm dann notwendig wäre, würde einen erheb-
lichen Aufwand bedeuten.
Die Sanierung der alten Bausubstanz wäre nur mit
umfangreichen Maßnahmen durchzuführen, de-
ren Aufwand außer Verhältnis zu dem erwartbaren
Nutzen steht. Vor diesem Hintergrund wurde vor-
geschlagen, den Bestand zurück zubauen und ein
neues Gebäude an gleicher Stelle zu errichten, dass
die Grundfläche des Bestands aufgreift und den
Hang in seiner Profilierung und Standsicherheit
nicht nennenswert tangiert.Seite 32 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 30
h) Stellplätze
Die Stellplätze des Bonner Melbbads reichen bei
schönem Wetter nicht für die zu erwartende Anzahl
an Besuchern aus.
Die Anzahl an baurechtlich erforderlichen Stellplät-
zen muss insoweit im Rahmen der weiteren Planung
geklärt werden. Hierbei ist die Nähe zur Innenstadt,
die gute Anbindung an den ÖPNV und das Mobili-
tätskonzept zu berücksichtigen.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, den beste-
henden Parkplatz durch einen weiteren Parkplatz zu
ergänzen- , welcher sich an Stelle der heutigen Roll-
schuhbahn befindet. Dadurch könnten für die Besu-
cher des Schwimmbades ca. 75 weitere Stellplätze
geschaffen werden. Zur Kostensicherheit wurde
die Erweiterung des Parkplatzes in die Grobkosten-
schätzung mit aufgenommen (Höhe der Kosten:
rund 320.000 € brutto)
Die Zufahrt erfolgt über die selbe Straße wie bis-
lang. Auch die Fahrradstellplätze werden an bis-
heriger Stelle neu gestaltet und durch eine Über-
dachung ergänzt, die die Entwurfslinie des neuen
Gebäudes aufgreift.
Im Vorfeld wurde untersucht, in wieweit eine Er-
richtung von PKW-Stellplätzen im Bereich der
Trierer Straße (z. B. auf dem Dach der Turnhalle)
möglich ist. Aufgrund des Entfalls von Grünfläche,
der Versiegelung durch Parkfläche sowie weiterer
Baumfällungen ist diese Variante als nicht geneh-
migungsfähig zu betrachten und wurde verworfen.Seite 33 von 55
Melbbad Konzeptstudie I 31
III. Kurze Zusammenfassung
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden zwei
Varianten untersucht:
Die Minimalvariante mit den lediglich für ein Freibad
erforderlichen Flächen (Technik-, Umkleide-, Sani-
tär- und Mitarbeiterräume sowie einer Freibadgas-
tronomie) schließt mit investiven Kosten von rund
8,60 Mio. Euro netto (rund 10,24 Mio. Euro brutto).
Bei einem optimalen Projektablauf kann die Wie-
dereröffnung im Sommer 2026 erfolgen.
Die Maximalvariante, die neben den für ein Freibad
erforderlichen Flächen im Erdgeschoss, im ersten
OG eine Sporthalle mit Nebenräumen und weiteren
Kursräumen sowie im 2. OG ein Restaurant vorsieht,
schließt mit investiven Kosten von rund 11,29 Mio.
Euro netto (rund 13,44 Mio. Euro brutto).
Bei einem optimalen Projektablauf kann die Wie-
dereröffnung des Schwimmbads bei dieser Variante
im Sommer 2026 erfolgen. Die Sporthalle, Kurs-
räume und die Gastronomie können voraussichtlich
schon im Herbst 2025 eröffnet werden.
Zur Bewertung der Maßnahme und des weiteren
Vorgehens ist es erforderlich, den aktuellen Zu-
stand der Becken zu betrachten und die erfor-
derlichen Maßnahmen ebenfalls mit Kosten und
Terminen zu hinterlegen, um das Kostenrisiko ein-
schätzen zu können.
IV. Anlagen
01_Flächenansatz gem. KOK.pdf
02_Stellungnahme Hang hinter
Funktionsgebäude.pdf
02.1_Stellungnahme Hang hinter
Kiosk.pdf
03_Grobkostenschätzung V1.pdf
04_Grobterminplan V1.pdf
04.1_Grobterminplan V1 GU.pdf
05_Grobkostenschätzung V2.pdf
06_Grobterminplan V2.pdf
06.1_Grobterminplan V2 GU.pdf
07_ITG Kostenaufstellung nach DIN 276
08_ITG ErläuterungsberichtSeite 34 von 55
Seite 35 von 55
Stand: 04.08.2021
Grundstücksfläche 24298,00 m²
Wasserflächen
Schwimmerbecken 1183,00 m²
Nichtschwimmerbeck1348,00 m²
Springerbecken
Kinderbecken 176,00 m² 176,00 m² aus der Berechnung rausgenommen
Wellenbecken
Summe: 2707,00 m²
Bebaute Flächen ohne Verkehrswege:
Umkleide,Sanitär und Nebenräume 453,65 m²
Bewirtung 121,82 m²
Technik 669,68 m²
Summe: 1245,15 m²
Stück Flächenbedarf
Personalbereich 60,00 m²
Ergebniss: 2707,00 m² 30,00 m²
Zuschlag, Büro und ArbeitsstättenVO 30,00 m²
60,00 m²
Größe des Umkleidenbereiches 211,96 m²
Umkleideplätze 27
Sammelumkleiden je Geschlecht
Raumgröße 6m * 3m 18,00 m² 2 36,00 m²
Garderobenplätze / Schränke 271
Größe des Sanitärbereiches 66,20 m²
Anzahl Duschen 18
Anzahl Toiletten Sitze 16
Anzahl Toiletten Urinale 11
Schwimmeisterraum 8,00 m²
Sanitätsraumraum 12,50 m²
Lager-und Geräteraum 95,00 m²
Gesamtfläche Besucherbereich Bad mit Nebenräumen ohne Verkehrswege 453,65 m²
Gastrobereich Indoor 121,82 m²
Sitzbereich in Gasträumen 1,5% der Wasserfläche 40,61 m²
Versorgungsbereich und Nebenräume 3% der Wasserfläche 81,21 m²
zuzüglich Sitzbereich auf Terrassen 10% der Wasserfläche 270,70 m²
Bedarf Melbbad
1 von 2 Kopie von Melbbad 2020Seite 36 von 55
Technischer Bereich 669,68 m²
Heizungsanlage
Faktor = 0,03 /m² Wasserfläche
Ergebniss: 2707,00 m² * 0,03 67,68 m²
Warmwasserbereiter
Faktor = 0,02 /m² Wasserfläche
Ergebniss: 2707,00 m² * 0,02 40,61 m²
Wasseraufbereitung
Faktor = 0,15 /m² Wasserfläche
Ergebniss: 2707,00 m² * 0,15 406,05 m²
Elektroverteilung
Faktor = 0,03 /m² Wasserfläche
Ergebniss: 2707,00 m² * 0,03 67,68 m²
Werkplatz / Lager
Faktor = 0,03 /m² Wasserfläche
Ergebniss: 2707,00 m² * 0,03 67,68 m²
Chemikalienlager Wasseraufbereitung 20,00 m²
Gesamtfläche Technischer Bereich ohne Verkehrswege 669,68 m²
1245,15 m²
Zuzüglich überdachten Bereich für Unwetter 270,70 m²
Gesamtfläche Gebäude
2 von 2 Kopie von Melbbad 2020Seite 37 von 55
Bundesstadt Bonn
Städtisches Gebäudemanagement
Bertha-von-Suttner-Platz 2-4
53111 Bonn
Machbarkeitsstudie Melbbad
Böschung hinter dem Funktionsgebäude
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Zusammenhang mit der Sanierung des Melbbades ist der Rückbau des vorhandenen Ge-
bäudes mit Umkleiden und der Neubau eines Funktionalgebäudes geplant. Es wurde um eine
Einschätzung der Standsicherheit der Böschungen im Zuge des Rückbaus sowie des Neubaus
gebeten.
Das derzeitige Bauwerk ist dreigeschossig ohne Unterkellerung. Es ist terrassenförmig in den
Hang gebaut.
Das Konzept für einen Neubau orientiert sich an den Hinterkanten des Bestandes und geht
ebenfalls von einer Dreigeschossigkeit aus. Die integrierte Sporthalle reicht vom 1. OG über 2
Geschosse.
Abb. 1: Schnitt vorh. Gebäude (ca. Verlauf der Böschungen)
21/04/6387 ka. 22. Juli 2021Seite 38 von 55
Abb. 2: Schnitt gepl. Gebäude (ca. Verlauf der der Böschungen)
Im Rahmen von Bodenuntersuchungen für ein Projekt am gleichen Standort wurden im Bereich
der Böschungen weitestgehend gewachsene Böden angetroffen: Löß und Lößlehm von steifer
Konsistenz und stark verwitterter Schluffstein, der hier die Eigenschaften eines Lockergesteins
aufweist. Schichtwasser wurde im Hang nicht festgestellt.
Die angetroffenen Böden zeigen eine gute Standfestigkeit.
Es ist davon auszugehen, dass das Bestandsgebäude mit einer abgetreppten Baugrube in den
Hang gebaut wurde. Aufgrund des großen Überstandes der einzelnen Geschosse in Hangrich-
tung ergaben sich breite Bermen. Die Böschungen zwischen den Bermen wurden bei den an-
stehenden Bodenverhältnissen vermutlich unter einem Böschungswinkel von ca. 50 – 55° her-
gestellt (in den Abb. rot dargestellt).
Möglicherweise wurde die damalige Baugrube aufgrund von Fundamentabtreppungen unter ei-
nem gleichmäßigen Winkel ohne Bermen hergestellt, der dann jedoch sehr flach ausgeführt
werden konnte (in den Abb. blau gestrichelt dargestellt).
Bei einem Rückbau des Gebäudes sollte die ursprüngliche Baugrube wiederhergestellt werden,
d.h. die verfüllten Arbeitsräume sind bis zum gewachsenen Boden auszukoffern.
Für den Zeitraum des Rückbaus sind in beiden Fällen die Böschungen insgesamt und damit der
Hang bis zur oberhalb liegenden Trierer Straße als standsicher anzusehen. Zusätzliche Siche-
rungsmaßnahmen, Verbaue oder deutlich flachere Abböschungen sind nicht erforderlich.
Da die Hinterkanten des Bestandsgebäudes weitgehend mit der Hinterkante des Neubaus über-
einstimmen, kann die beim Rückbau entstandene Baugrube prinzipiell in großen Teilen für den
Neubau genutzt werden.
Da sich die konzipierte Sporthalle ab dem 1. OG über 2 Geschosse erstreckt, wird sich hier eine
höhere und flachere Böschung ergeben. Diese kann nach überschlägigen Berechnungen mit
einem Böschungswinkel von ca. 45° hergestellt werden, evtl. sind zusätzliche Bermen erfor-
derlich. Aufgrund der Platzverhältnisse zur Trierer Straße, ist dies prinzipiell möglich.Seite 39 von 55
Abb. 3: Schnitt Neubau mit Sporthalle (ca. Verlauf der der Böschungen)
Prinzipiell können sowohl für den Zeitraum des Rückbaus als auch für den Neubau standsichere
abgeböschte Baugruben hergestellt werden.
Aufgrund der geohydrologischen Verhältnisse am Standort kann bei Durchführung der Maß-
nahme die Standsicherheit der Gesamthanges bis zur Trierer Straße ohne erhebliche zusätzli-
che Maßnahmen gewährleistet werden.
Die Gründung des Neubaus erfolgt im Wesentlichen in Bereichen, in denen gewachsene Böden
anstehen. Die Gründung kann dann z.B. auf einer elastisch gebetteten Stahlbetonplatte auf
einem Gründungspolster erfolgen. Die Dicke des Polsters richtet sich u.a. nach den auftreten-
den Lasten. Sie wird kann derzeit überschlägig mit d = 50 – 80 cm abgeschätzt werden.
Dieser Bericht basiert auf der Melbbad Konzeptstudie der BauWerkStadt Architekten vom
22.06.2021. Bei grundsätzlichen Änderungen des Konzeptes im Zuge weiterer Planungen kön-
nen sich andere Einschätzungen in Bezug auf die Böschungen und die Gründung ergeben. Die
hier vorgelegte Stellungnahme ist dann ggfs. anzupassen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
GBU
Uwe Kania
(geschäftsführender Gesellschafter)Seite 40 von 55
Bundesstadt Bonn
Städtisches Gebäudemanagement
Bertha-von-Suttner-Platz 2-4
53111 Bonn
Machbarkeitsstudie Melbbad
Böschung hinter dem Kiosk
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf dem Gelände des Melbbades in Bonn befindet sich
hinter dem Kiosk eine Böschung.
Es wurde um eine Einschätzung der derzeitigen
Standsicherheit gebeten.
Es handelt sich um eine Böschung in den hier
anstehenden gewachsenen Lößböden. Die Böschung
wurde vermutlich beim Bau des Schwimmbades und des
Gebäudes als Einschnitt angelegt.
Die Böschung ist mit Sträuchern und älteren großen
Bäumen bewachsen. Ein vollständiger Bewuchs mit
Bodendecken, Gras o.Ä. ist nicht vorhanden, die
Bodenstrukturen sind gut erkennbar. Die Bäume stehen
z.T. unmittelbar an der Böschungsoberkante. Zur
Böschung liegt das Wurzelwerk z.T. frei. Es ist erkennbar, dass sich das Wurzelwerk in den
letzten Jahrzehnten von der Böschung weg entwickelt hat. Ein deutlicher Sichelwuchs der
Bäume aufgrund von Bewegungen im Hang ist nicht zu beobachten.
Zu erkennen sind Höhlenbauten und Laufwege kleinerer und größerer Tiere (Größenordnung
Fuchs). Zum Bau der Höhen wurde Bodenmaterial ausgetragen und unterhalb auf der Böschung
abgelagert. Z.T. liegen die Bauten im Bereich des Wurzelwerkes.
21/04/6387 ka. 09. Juni 2021Seite 41 von 55
Hinweise auf Bodenbewegung oder Rutschungen sind nicht zu finden. Risse im Boden, die auf
Erdbewegungen hindeuten sind nicht erkennbar. Die Böschung zeigt keinerlei Rutschkörper,
die sich in der Vergangenheit gebildet haben können. Das Bodenmaterial an der unteren
Böschungsoberfläche ist auf Tieraktivitäten zurückzuführen.
Auch im Bereich der Bauten und des freiliegenden Wurzelwerks zeigen sich keine Hinweise auf
mögliche Bewegungen des Hangs.
Die Böschung befindet sich offenbar schon seit Jahren in dem Zustand, der jetzt zu beobachten
ist. Geringfügige Veränderungen an der Oberfläche resultieren auf geringer Erosion und
Tieraktivitäten, die allerdings derzeit keinen Einfluss auf die Standsicherheit der Böschung
haben.
Die Böschung zeigt variierende Neigungen. Abschnittsweise haben sich nahezu senkrecht
stehende Bereich in der Böschung ausgebildet. Auch diese sind schon seit Jahren, vermutlich
sogar seit Jahrzehnten vorhanden, da abgerutschte Bodenmassen unterhalb dieser Bereiche
nicht vorhanden sind.
Böschungen im rheinischen Löß sind aufgrund des hohen Kalkgehaltes der Böden in der Regel
sehr standsicher. Es wurden keinerlei Hinweise auf ein schleichendes Versagen der Böschung
gefunden.
Aktuell sind keinerlei Sicherungsmaßnahmen zur Gewährleitung der Standsicherheit der
Böschungen erforderlich. Die Böschungen werden derzeit als augenscheinlich standsicher
bewertet.
Allgemeines Risiko: Die nahe an der Böschungskante stehenden großen Bäume können
potentiell durch Windbruch bei sehr starkem Sturm die Böschung schädigen. Dies gilt ebenso
für die Böschungsoberfläche bei sehr starken Niederschlägen und Oberflächenabfluss über die
Böschung. Es wird empfohlen, nach derartigen Naturereignissen die Böschungen einer visuellen
Kontrolle zu unterziehen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
GBU
Uwe Kania
(geschäftsführender Gesellschafter)Seite 42 von 55
KG Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
100 Grundstückskosten
110 Grundstückswert
Summe KG 100 0,00 € 0,00 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/ Brutto
200 Herrichten und Erschließen
Herrichten
Summe KG 200 221.500,00 € 263.585,00 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/ Brutto
300 Baukonstruktion
Summe KG 300 4.763.987,49 € 5.669.145,11 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
400 Bauwerk-Technische Anlagen
Summe KG 400 2.831.383,08 € 3.369.345,87 €
Summe KG 200 + KG 300 + KG 400 7.816.870,57 € 9.038.490,98 €
KG Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
500 Außenanlagen
Summe KG 500 1.176.282,40 € 1.399.776,06 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
600 Ausstattung und Kunstwerke
Summe KG 600 264.566,75 € 314.834,43 €
Summe KG 200 + KG 300 + KG 400 + KG 500 9.257.719,72 € 10.753.101,47 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
700 Baunebenkosten
Baunebenkosten (22%) 1,00 psch 2.036.698,34 € 2.036.698,34 € 2.423.671,02 €
Summe KG 700 (ohne GP, ohne sonstiges Kosten KG 700 ) 2.036.698,34 € 2.423.671,02 €
KG Summe/netto Summe/Brutto
100 Grundstück 0,00 € 0,00 €
200 Herrichten und Erschließen 221.500,00 € 263.585,00 €
300 Bauwerk- Baukonstruktionen 4.763.987,49 € 5.669.145,11 €
400 Bauwerk- Technische Anlagen 2.831.383,08 € 3.369.345,87 €
500 Außenanlagen 1.176.282,40 € 1.399.776,06 €
600 Ausstattung und Kunstwerke 264.566,75 € 314.834,43 €
700 Baunebenkosten 2.036.698,34 € 2.423.671,02 €
Gesamtkosten KG 100 - 700 11.294.418,06 € 13.440.357,49 €
Bezeichnung
Bezeichnung
Bezeichnung
KOSTENRAHMEN Variante 1 Stand: 22.07.2021
KOSTENRAHMEN Variante 1
KOSTENGRUPPEN 100 - 700 ZUSAMMENSTELLUNG
Bauvorhaben: Bauherr:
B20-021 Neubau Funktionsgebäude Melbbad Städtisches Gebäudemanagement
Trierer Staße 59 Berliner Platz 2
53115 Bonn 53111 Bonn
Seite 1 von 1
BauWerkStadt Decker | Jockers | Oelmann | Schraa Partnerschaft von Architekten mbB
Eduard-Pflüger-Straße 55 | 53113 Bonn | fon. 0228-909017-0 | fax. 0228-909017-112 | www.bauwerkstadt-bonn.deSeite 43 von 55
Melbbad, SGB
Machbarkeitsstudie
Stand: Juli 2021Seite 44 von 55
Nr. Vorgangsname Dauer Anfang Ende
1 Grundsatzbeschluss zur Machbarkeitsstudie
Sportausschuss, Rat, BV Bonn
19 Tage Do 09.09.21 Di 05.10.21
2 Planung und Beschlussfassung 813 Tage? Mi 06.10.21 Fr 15.11.24
3 Ausschreibungsverfahren Architekten und
Ingenieure
154 Tage Mi 06.10.21 Mo 30.05.22
4 Vorentwurfsplanung LP 2 (Architekten und
Ingenieure)
89 Tage Di 31.05.22 Fr 30.09.22
5 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 20 Tage Mo 03.10.22 Fr 28.10.22
6 Beschlussfassung Politik (LP 2) 20 Tage Mo 31.10.22 Fr 25.11.22
7 Entwurfsplanung LP 3 (Architekten und
Ingenieure)
80 Tage Mo 28.11.22 Fr 31.03.23
8 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 30 Tage Mo 03.04.23 Fr 12.05.23
9 Beschlussfassung Politik (LP3) 20 Tage Mo 15.05.23 Fr 09.06.23
10 Genehmigungsplanung LP 4 60 Tage Mo 12.06.23 Fr 01.09.23
11 Baugenehmigungsverfahren 144 Tage Mo 04.09.23 Do 04.04.24
12 Erteilung Baugenehmigung 1 Tag? Fr 05.04.24 Fr 05.04.24
13 Ausführungsplanung LP 5 140 Tage Mo 04.09.23 Fr 29.03.24
14 Vorbereitung der Vergabe LP6 _ Rohbau 45 Tage Mo 08.01.24 Fr 08.03.24
15 Mitwirkung bei der Vergabe LP7 _ Rohbau 55 Tage Mo 11.03.24 Fr 24.05.24
16 Vorbereitung der Vergabe LP6 _ Ausbau 106 Tage Mo 11.03.24 Mo 05.08.24
17 Mitwirkung bei der Vergabe LP7 _ Ausbau 145 Tage Mo 29.04.24 Fr 15.11.24
18
19 Rückbau 230 Tage Mo 10.07.23 Fr 24.05.24
20 Abbruchanzeige 20 Tage Mo 10.07.23 Fr 04.08.23
21 Ausschreibung Abbruch 65 Tage Mo 07.08.23 Fr 03.11.23
22 Beauftragung Abbruch 30 Tage Mo 06.11.23 Fr 15.12.23
23 Abbruch 95 Tage Mo 15.01.24 Fr 24.05.24
24
25 Bauzeit 372 Tage? Mo 27.05.24 Fr 17.10.25
26 Hochbau 330 Tage Mo 27.05.24 Do 21.08.25
27 Freianlagen 120 Tage Mo 03.03.25 Fr 08.08.25
28 Folientausch Becken 90 Tage Mo 24.03.25 Mo 21.07.25
29 Bauaufsichtliche Abnahme 1 Tag? Fr 22.08.25 Fr 22.08.25
30 Inbetriebnahme 66 Tage Di 22.07.25 Do 16.10.25
31 Fertigstellung 1 Tag Fr 17.10.25 Fr 17.10.25
Gremien
Planung und Beschlussfassung
Verwaltung
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Bauaufsicht u.a.
Erteilung Baugenehmigung
ARC+ING
ARC+ING
ARC+ING
ARC+ING
ARC+ING
Rückbau
Verwaltung
ARC+ING
Verwaltung
Abbruch
Bauzeit
Hochbau
Freianlagen
Folientausch Becken
Bauaufsichtliche Abnahme
Inbetriebnahme
Fertigstellung
J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N
2022 2023 2024 2025
Vorgang
Unterbrechung
In Arbeit
Meilenstein
Sammelvorgang
Projektsammelvorgang
Externe Vorgänge
Externer Meilenstein
Stichtag
Terminkonzept Abbruch und Neubau Funktionsgebäude Melbbad (Variante 1 _ dreigeschossig)
BauWerkStadt Architekten PmbB | info@bauwerkstadt-bonn.de | www.bauwerkstadt-bonn.de Seite 1
Projekt: 20210727_Planungsterm
Datum: Di 27.07.21Seite 45 von 55
Nr. Vorgangsname Dauer Anfang Ende
1 Grundsatzbeschluss zur Machbarkeitsstudie
Sportausschuss, Rat, BV Bonn
19 Tage Do 09.09.21 Di 05.10.21
2 Planung und Beschlussfassung 668 Tage? Mi 06.10.21 Fr 26.04.24
3 Ausschreibungsverfahren Architekten und
Ingenieure
154 Tage Mi 06.10.21 Mo 30.05.22
4 Vorentwurfsplanung LP 2 (Architekten und
Ingenieure)
89 Tage Di 31.05.22 Fr 30.09.22
5 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 20 Tage Mo 03.10.22 Fr 28.10.22
6 Beschlussfassung Politik (LP 2) 20 Tage Mo 31.10.22 Fr 25.11.22
7 Entwurfsplanung LP 3 (Architekten und
Ingenieure)
80 Tage Mo 28.11.22 Fr 31.03.23
8 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 30 Tage Mo 03.04.23 Fr 12.05.23
9 Beschlussfassung Politik (LP3) 20 Tage Mo 15.05.23 Fr 09.06.23
10 Genehmigungsplanung LP 4 60 Tage Mo 12.06.23 Fr 01.09.23
11 Baugenehmigungsverfahren 139 Tage Mo 04.09.23 Do 04.04.24
12 Erteilung Baugenehmigung 1 Tag? Fr 05.04.24 Fr 05.04.24
13 Funktionale Bau- und
Leistungsbeschreibung
45 Tage Mo 04.09.23 Fr 03.11.23
14 Ausschreibungsverfahren
Generalunternehmer
85 Tage Mo 06.11.23 Fr 15.03.24
15 Beauftragung Generalunternehmer 30 Tage Mo 18.03.24 Fr 26.04.24
16
17 Bauzeit 422 Tage? Mo 29.04.24 Fr 28.11.25
18 Ausführungsplanung Generalunternehmer 140 Tage Mo 29.04.24 Fr 08.11.24
19 Abbruch 60 Tage Mo 10.06.24 Fr 30.08.24
20 Hochbau 330 Tage Mo 02.09.24 Mi 26.11.25
21 Freianlagen 120 Tage Mo 14.04.25 Mi 17.09.25
22 Folientausch Becken 90 Tage Mo 28.04.25 Do 21.08.25
23 Bauaufsichtliche Abnahme 1 Tag? Do 27.11.25 Do 27.11.25
24 Inbetriebnahme 66 Tage Fr 22.08.25 Do 20.11.25
25 Fertigstellung 1 Tag Fr 28.11.25 Fr 28.11.25
Gremien
Planung und Beschlussfassung
Verwaltung
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Bauaufsicht u.a.
Erteilung Baugenehmigung
ARC+ING
Verwaltung
Verwaltung
Bauzeit
GU
GU
H
Freianla
Folientausch Becken
Bauaufsichtliche Abnahme
Inbetriebnahme
Fertigstellung
J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D
2022 2023 2024 2025
Vorgang
Unterbrechung
In Arbeit
Meilenstein
Sammelvorgang
Projektsammelvorgang
Externe Vorgänge
Externer Meilenstein
Stichtag
Terminkonzept Abbruch und Neubau Funktionsgebäude Melbbad (Variante 1 _ dreigeschossig) durch Generalunternehmer
BauWerkStadt Architekten PmbB | info@bauwerkstadt-bonn.de | www.bauwerkstadt-bonn.de Seite 1
Projekt: 20210727_Planungsterm
Datum: Di 27.07.21Seite 46 von 55
KG Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
100 Grundstückskosten
110 Grundstückswert
Summe KG 100 0,00 € 0,00 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/ Brutto
200 Herrichten und Erschließen
Herrichten
Summe KG 200 221.500,00 € 263.585,00 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/ Brutto
300 Baukonstruktion
Summe KG 300 3.456.677,77 € 4.113.446,55 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
400 Bauwerk-Technische Anlagen
Summe KG 400 2.103.117,68 € 2.502.710,04 €
Summe KG 200 + KG 300 + KG 400 5.781.295,45 € 6.616.156,59 €
KG Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
500 Außenanlagen
Summe KG 500 1.161.922,90 € 1.382.688,25 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
600 Ausstattung und Kunstwerke
Summe KG 600 110.000,00 € 130.900,00 €
Summe KG 200 + KG 300 + KG 400 + KG 500 7.053.218,35 € 8.129.744,84 €
KG Bezeichnung Menge Einh. Einh.Preis Summe/netto Summe/Brutto
700 Baunebenkosten
Baunebenkosten (22%) 1,00 psch 1.551.708,04 € 1.551.708,04 € 1.846.532,56 €
Summe KG 700 (ohne GP, ohne sonstiges Kosten KG 700 ) 1.551.708,04 € 1.846.532,56 €
KG Summe/netto Summe/Brutto
100 Grundstück 0,00 € 0,00 €
200 Herrichten und Erschließen 221.500,00 € 263.585,00 €
300 Bauwerk- Baukonstruktionen 3.456.677,77 € 4.113.446,55 €
400 Bauwerk- Technische Anlagen 2.103.117,68 € 2.502.710,04 €
500 Außenanlagen 1.161.922,90 € 1.382.688,25 €
600 Ausstattung und Kunstwerke 110.000,00 € 130.900,00 €
700 Baunebenkosten 1.551.708,04 € 1.846.532,56 €
Gesamtkosten KG 100 - 700 8.604.926,39 € 10.239.862,40 €
Bezeichnung
Bezeichnung
Bezeichnung
KOSTENRAHMEN Variante 2 Stand: 22.07.2021
KOSTENRAHMEN Variante 2
KOSTENGRUPPEN 100 - 700 ZUSAMMENSTELLUNG
Bauvorhaben: Bauherr:
B20-021 Neubau Funktionsgebäude Melbbad eingeschossig Städtisches Gebäudemanagement
Trierer Staße 59 Berliner Platz 2
53115 Bonn 53111 Bonn
Seite 1 von 1
BauWerkStadt Decker | Jockers | Oelmann | Schraa Partnerschaft von Architekten mbB
Eduard-Pflüger-Straße 55 | 53113 Bonn | fon. 0228-909017-0 | fax. 0228-909017-112 | www.bauwerkstadt-bonn.deSeite 47 von 55
Nr. Vorgangsname Dauer Anfang Ende
1 Grundsatzbeschluss zur Machbarkeitsstudie
Sportausschuss, Rat, BV Bonn
19 Tage Do 09.09.21 Di 05.10.21
2 Planung und Beschlussfassung 748 Tage? Mi 06.10.21 Fr 16.08.24
3 Ausschreibungsverfahren Architekten und
Ingenieure
154 Tage Mi 06.10.21 Mo 30.05.22
4 Vorentwurfsplanung LP 2 (Architekten und
Ingenieure)
89 Tage Di 31.05.22 Fr 30.09.22
5 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 20 Tage Mo 03.10.22 Fr 28.10.22
6 Beschlussfassung Politik (LP 2) 20 Tage Mo 31.10.22 Fr 25.11.22
7 Entwurfsplanung LP 3 (Architekten und
Ingenieure)
80 Tage Mo 28.11.22 Fr 31.03.23
8 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 30 Tage Mo 03.04.23 Fr 12.05.23
9 Beschlussfassung Politik (LP3) 20 Tage Mo 15.05.23 Fr 09.06.23
10 Genehmigungsplanung LP 4 60 Tage Mo 12.06.23 Fr 01.09.23
11 Baugenehmigungsverfahren 144 Tage Mo 04.09.23 Do 04.04.24
12 Erteilung Baugenehmigung 1 Tag? Fr 05.04.24 Fr 05.04.24
13 Ausführungsplanung LP 5 100 Tage Mo 04.09.23 Fr 02.02.24
14 Vorbereitung der Vergabe LP6 _ Rohbau 45 Tage Mo 08.01.24 Fr 08.03.24
15 Mitwirkung bei der Vergabe LP7 _ Rohbau 55 Tage Mo 11.03.24 Fr 24.05.24
16 Vorbereitung der Vergabe LP6 _ Ausbau 80 Tage Mo 11.03.24 Fr 28.06.24
17 Mitwirkung bei der Vergabe LP7 _ Ausbau 80 Tage Mo 29.04.24 Fr 16.08.24
18
19 Rückbau 230 Tage Mo 10.07.23 Fr 24.05.24
20 Abbruchanzeige 20 Tage Mo 10.07.23 Fr 04.08.23
21 Ausschreibung Abbruch 65 Tage Mo 07.08.23 Fr 03.11.23
22 Beauftragung Abbruch 30 Tage Mo 06.11.23 Fr 15.12.23
23 Abbruch 95 Tage Mo 15.01.24 Fr 24.05.24
24
25 Bauzeit 337 Tage? Mo 27.05.24 Fr 29.08.25
26 Hochbau 280 Tage Mo 27.05.24 Do 19.06.25
27 Freianlagen 120 Tage Mo 04.11.24 Fr 18.04.25
28 Folientausch Becken 90 Tage Mo 03.02.25 Fr 06.06.25
29 Bauaufsichtliche Abnahme 1 Tag? Fr 20.06.25 Fr 20.06.25
30 Inbetriebnahme 66 Tage Sa 07.06.25 Do 28.08.25
31 Fertigstellung 1 Tag Fr 29.08.25 Fr 29.08.25
Gremien
Planung und Beschlussfassung
Verwaltung
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Bauaufsicht u.a.
Erteilung Baugenehmigung
ARC+ING
ARC+ING
ARC+ING
ARC+ING
ARC+ING
Rückbau
Verwaltung
ARC+ING
Verwaltung
Abbruch
Bauzeit
Hochbau
Freianlagen
Folientausch Becken
Bauaufsichtliche Abnahme
Inbetriebnahme
Fertigstellung
J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N
2022 2023 2024 2025
Vorgang
Unterbrechung
In Arbeit
Meilenstein
Sammelvorgang
Projektsammelvorgang
Externe Vorgänge
Externer Meilenstein
Stichtag
Terminkonzept Abbruch und Neubau Funktionsgebäude Melbbad (Variante 2 _ eingeschossig)
BauWerkStadt Architekten PmbB | info@bauwerkstadt-bonn.de | www.bauwerkstadt-bonn.de Seite 1
Projekt: 20210727_Planungsterm
Datum: Di 27.07.21Seite 48 von 55
Nr. Vorgangsname Dauer Anfang Ende
1 Grundsatzbeschluss zur Machbarkeitsstudie
Sportausschuss, Rat, BV Bonn
19 Tage Do 09.09.21 Di 05.10.21
2 Planung und Beschlussfassung 668 Tage? Mi 06.10.21 Fr 26.04.24
3 Ausschreibungsverfahren Architekten und
Ingenieure
154 Tage Mi 06.10.21 Mo 30.05.22
4 Vorentwurfsplanung LP 2 (Architekten und
Ingenieure)
89 Tage Di 31.05.22 Fr 30.09.22
5 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 20 Tage Mo 03.10.22 Fr 28.10.22
6 Beschlussfassung Politik (LP 2) 20 Tage Mo 31.10.22 Fr 25.11.22
7 Entwurfsplanung LP 3 (Architekten und
Ingenieure)
80 Tage Mo 28.11.22 Fr 31.03.23
8 Vorlagenerstellung/ Ämtermitzeichnung 30 Tage Mo 03.04.23 Fr 12.05.23
9 Beschlussfassung Politik (LP3) 20 Tage Mo 15.05.23 Fr 09.06.23
10 Genehmigungsplanung LP 4 60 Tage Mo 12.06.23 Fr 01.09.23
11 Baugenehmigungsverfahren 139 Tage Mo 04.09.23 Do 04.04.24
12 Erteilung Baugenehmigung 1 Tag? Fr 05.04.24 Fr 05.04.24
13 Funktionale Bau- und
Leistungsbeschreibung
45 Tage Mo 04.09.23 Fr 03.11.23
14 Ausschreibungsverfahren
Generalunternehmer
85 Tage Mo 06.11.23 Fr 15.03.24
15 Beauftragung Generalunternehmer 30 Tage Mo 18.03.24 Fr 26.04.24
16
17 Bauzeit 372 Tage? Mo 29.04.24 Fr 19.09.25
18 Ausführungsplanung Generalunternehmer 140 Tage Mo 29.04.24 Fr 08.11.24
19 Abbruch 60 Tage Mo 10.06.24 Fr 30.08.24
20 Hochbau 280 Tage Mo 02.09.24 Mi 17.09.25
21 Freianlagen 120 Tage Mo 10.02.25 Mo 21.07.25
22 Folientausch Becken 90 Tage Mo 17.02.25 Do 19.06.25
23 Bauaufsichtliche Abnahme 1 Tag? Do 18.09.25 Do 18.09.25
24 Inbetriebnahme 66 Tage Fr 20.06.25 Do 11.09.25
25 Fertigstellung 1 Tag Fr 19.09.25 Fr 19.09.25
Gremien
Planung und Beschlussfassung
Verwaltung
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Verwaltung
Gremien
ARC+ING
Bauaufsicht u.a.
Erteilung Baugenehmigung
ARC+ING
Verwaltung
Verwaltung
Bauzeit
GU
GU
Freia
Folientausch Becken
Bauaufsichtliche Abnahme
Inbetriebnahme
Fertigstellung
J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S O N D J F M A M J J A S
2022 2023 2024 2025
Vorgang
Unterbrechung
In Arbeit
Meilenstein
Sammelvorgang
Projektsammelvorgang
Externe Vorgänge
Externer Meilenstein
Stichtag
Terminkonzept Abbruch und Neubau Funktionsgebäude Melbbad (Variante 2 _ eingeschossig) durch Generalunternehmer
BauWerkStadt Architekten PmbB | info@bauwerkstadt-bonn.de | www.bauwerkstadt-bonn.de Seite 1
Projekt: 20210727_Planungsterm
Datum: Di 27.07.21Seite 49 von 55
23.07.2021
Architekturstand 2021-07-07
Kostenaufstellung nach DIN 276
Nutzung: Kellerfläche
Fläche 100,40 m²
€ / m² % an KG 400 Summe € netto
KG 410 84,00 € 2,24% 8.433,60 €
KG 420 30,00 € 0,80% 3.012,00 €
KG 430 25,00 € 0,67% 2.510,00 €
KG 440 82,00 € 2,18% 8.232,80 €
KG 450 27,00 € 0,72% 2.710,80 €
KG 460 - € 0,00% - €
KG 470 2.850,00 € 75,94% 286.140,00 €
KG 480 75,00 € 2,00% 7.530,00 €
KG 490 - € 0,00% - €
KG 540 580,00 € 15,45% 58.232,00 €
3.753,00 € 376.801,20 €
Nutzung: Schwimmbad-Bereich EG
Fläche 1.096,16 m²
€ / m² % an KG 400 Summe € netto
KG 410 84,00 € 4,96% 92.077,44 €
KG 420 228,00 € 13,47% 249.924,48 €
KG 430 55,00 € 3,25% 60.288,80 €
KG 440 87,00 € 5,14% 95.365,92 €
KG 450 23,00 € 1,36% 25.211,68 €
KG 460 - € 0,00% - €
KG 470 1.106,00 € 65,33% 1.212.352,96 €
KG 480 45,00 € 2,66% 49.327,20 €
KG 490 - € 0,00% - €
KG 540 65,00 € 3,84% 71.250,40 €
1.693,00 € 1.855.798,88 €
Projekt: 1404 Bonn Meldbad - Grobkostenschätzung
P:\Projekte‐1400\1404 Bonn ‐ Melbbad\Kostenberechnung\Kostenschätzung\1404_Kostenaufstellung nach
DIN 276Seite 50 von 55
23.07.2021
Architekturstand 2021-07-07
Kostenaufstellung nach DIN 276
Projekt: 1404 Bonn Meldbad - Grobkostenschätzung
Nutzung: 1.OG
Fläche 1.016,75 m²
€ / m² % an KG 400 Summe € netto
KG 410 60,00 € 13,67% 61.005,00 €
KG 420 85,00 € 19,36% 86.423,75 €
KG 430 152,00 € 34,62% 154.546,00 €
KG 440 72,00 € 16,40% 73.206,00 €
KG 450 45,00 € 10,25% 45.753,75 €
KG 460 - € 0,00% - €
KG 470 - € 0,00% - €
KG 480 25,00 € 5,69% 25.418,75 €
KG 490 - € 0,00% - €
KG 540 - € 0,00% - €
439,00 € 446.353,25 €
Nutzung: 2.OG
Fläche 721,79 m²
€ / m² % an KG 400 Summe € netto
KG 410 52,00 € 11,85% 52.871,00 €
KG 420 42,00 € 9,57% 42.703,50 €
KG 430 85,00 € 19,36% 86.423,75 €
KG 440 55,00 € 12,53% 55.921,25 €
KG 450 35,00 € 7,97% 35.586,25 €
KG 460 - € 0,00% - €
KG 470 - € 0,00% - €
KG 480 18,50 € 4,21% 18.809,88 €
KG 490 - € 0,00% - €
KG 540 - € 0,00% - €
287,50 € 207.514,63 €
P:\Projekte‐1400\1404 Bonn ‐ Melbbad\Kostenberechnung\Kostenschätzung\1404_Kostenaufstellung nach
DIN 276Seite 51 von 55
23.07.2021
Architekturstand 2021-07-07
Kostenaufstellung nach DIN 276
Projekt: 1404 Bonn Meldbad - Grobkostenschätzung
Zusammenstellung 2.935,10 m²
KG 410 214.387,04 €
KG 420 382.063,73 €
KG 430 303.768,55 €
KG 440 232.725,97 €
KG 450 109.262,48 €
KG 460 - €
KG 470 1.498.492,96 €
KG 480 101.085,83 €
KG 490 - €
KG 540 129.482,40 €
2.971.268,96 €
Summe KG 410 - 430, 470 - 490 + 540 2.629.280,51 €
Summe KG 440 - 450 341.988,45 €
Summe KG 460 - €
Berücksichtigt wurden folgende Kritärien:
KFW 40
Flächendeckende Lüftungsanlagen
Elektroakustische Anlage (ELA)
KG 540: Erneuerung und um Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen zu den neuen
Technikflächen einschließlich Erdarbeiten
P:\Projekte‐1400\1404 Bonn ‐ Melbbad\Kostenberechnung\Kostenschätzung\1404_Kostenaufstellung nach
DIN 276Seite 52 von 55
Planungsgesellschaft itg mbH, Saarstraße 19, 51375 Leverkusen
1404_Erläuterungsbericht -LP-2 Seite 1
Ausführungsbeschreibung
Machbarkeitsstudie Melbbad
Freibad ohne oder auch mir 2 Zusatz Geschossen zur externen Nutzung
Hier für die Leistungsbereiche der KG 410 – 450, 470, 480 und 540
Planungsphase: Vorplanung
Projektnummer: 1404
Bauherr: Bundesstadt Bonn
Städtisches Gebäudemanagement
Bäder, Werkstätten, Bauunterhaltung WCCB
Bertha-von-Suttner-Platz 2-4
53111 Bonn
Architekt: BauWerkStadt
Decker I Jockers I Oelmann I Schraa
Partnerschaft von Architekten mbB
Eduard-Pflüger Straße 55
53113 Bonn
Stand: 23.07.2021
Version: 1.0
Aufgestellt: R. KalokSeite 53 von 55
Erläuterungsbericht Vorplanung Stand: 23.07.2021
1404_Erläuterungsbericht -LP-2 Seite 2
Inhaltsverzeichnis
1 Objektbeschreibung: ..................................................................................................... 3
1.1 Allgemeine Objektbeschreibung:................................................................................... 3
1.2 Projektspezifische Vorgaben: ........................................................................................ 3
1.3 Variante 1: ..................................................................................................................... 3
1.4 Variante 2: ..................................................................................................................... 3Seite 54 von 55
Erläuterungsbericht Vorplanung Stand: 23.07.2021
1404_Erläuterungsbericht -LP-2 Seite 3
1 Objektbeschreibung:
1.1 Allgemeine Objektbeschreibung:
Die Bundesstadt Bonn Städtisches Gebäudemanagement Sport und Bäderamt,
Werkstätten, Bauunterhaltung WCCB beabsichtigt das Melbbad in Bonn Poppelsdorf zu
sanieren.
In der Variante 1, wird die große Lösung, Ausbau über 3 Geschosse betrachtet. Die
Versammlungsstätte (Freibad mit angrenzenden Technik-, Umkleide-, Sanitär- und
Gastro,- Flächen) Ergänzend soll im 1. Obergeschoss eine Sporthalle, Umkleiden und
Räumlichkeiten für Veranstaltungen oder Tagungen vorgesehen werden. Im
2.Obergeschoss ist eine Gastronomie, ein Clubraum, sowie Nebenräume und
Technikflächen angedacht worden.
In Variante 2, wird die kleine Lösung, lediglich das Freibad betrachtet. Die
Versammlungsstätte (Freibad mit angrenzenden Technik-, Umkleide-, Sanitär- und
Gastro,- Flächen).
1.2 Projektspezifische Vorgaben:
Das hier zu errichtende Gebäude wird entsprechend den heute gültigen Anforderungen
und des gesetzlichen Standards errichtet.
1.3 Variante 1:
Für den Vollausbau werden folgenden Parameter berücksichtig:
• KfW 40 Energieeffizienz
• Beheizung und Warmwasserversorgung mittels regenerativer Energien z.B.
Wärmepumpe, Solarthermie etc. – Spitzenlast mittels Gasbrennwertgerät
• Warmwasserbereitung Schwimmbecken mittels Gasbrennwertgerät
• Flächendeckende Lüftungsanlagen
• Zählerkonzepte je Nutzungseinheit
• Erneuerung / Ertüchtigung der Ver,- und Entsorgungsleitungen zum KG und den
neuen Technikflächen im EG
• Beleuchtung gem. Arbeitsstättenrichtlinien (ASR)
• Elektroakustische Anlage (ELA)
• Gebäudeleittechnik Regelung der einzelnen Nutzungseinheiten
1.4 Variante 2:
Für den Vollausbau werden folgenden Parameter berücksichtig:
• Beheizung und Warmwasserversorgung mittels regenerativer Energien z.B.
Wärmepumpe, Solarthermie etc. – Spitzenlast mittels Gasbrennwertgerät
• Warmwasserbereitung Schwimmbecken mittels Gasbrennwertgerät
• Lüftungsanlagen für innenliegende Räume und Technikräume
• Erneuerung / Ertüchtigung der Ver,- und Entsorgungsleitungen zum KG und den
neuen Technikflächen im EG
• Beleuchtung gem. Arbeitsstättenrichtlinien (ASR)
• Elektroakustische Anlage (ELA)
• Gebäudeleittechnik SammelstörmeldungSeite 55 von 55

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Datenstand: 02.11.2026, 17:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de