211544 · Dringlichkeitsantrag
"Bleibeperspektive von Afghaninnen und Afghanen in Bonn verbessern"
Kerndaten
- Nummer
- 211544
- Art
- Dringlichkeitsantrag
- Veröffentlicht
- 31.08.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Integrationsrates Anregung
Dateien
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Dringlichkeitsantrag öffentlich 211544 Antragsteller/in: Herr Acharki, DiverCityBonn 29.08.2021 "Bleibeperspektive von Afghaninnen und Afghanen in Bonn verbessern" Beratungsfolge Integrationsrat 02.09.2021 Anregung Begründung der Dringlichkeit: Die Sicherheit in Afghanistan hat sich in den vergangenen Tagen dramatisch verschlechtert. Auch in Bonn fühlen sich afghanische MitbürgerInnen in ihrer Sicherheit zunehmend bedroht. Es sind dringend wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den in der UN-Stadt Bonn lebenden Afghaninnen und Afghanen schnellstmöglich mehr Unterstützung, Solidarität und Sicherheit zukommen zu lassen. Inhalt des Dringlichkeitsantrags Die Stadt Bonn bemüht sich intensiv um die Sicherung des Aufenthalts der in Bonn lebenden Afghaninnen und Afghanen. Das Bonner Ausländeramt nutzt alle rechtlichen Handlungs- und Ermessenspielräume, um den rechtlich lediglich geduldeten Afghaninnen und Afghanen eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen. Auch Möglichkeiten des Familiennachzugs werden wohlwollend geprüft. Der Kontakt mit der betroffenen Personengruppe wird aktiv und unmittelbar aufgenommen. Dem Integrationsrat wird spätestens in der kommenden Sitzung über die ergriffenen Maßnahmen berichtet. Begründung Die Situation in Afghanistan ist schockierend, ein sicheres und freies Leben ist für viele Menschen nicht mehr möglich. Die Bedrohungen aufgrund von Ethnizität, Religion, Geschlecht, politischer Überzeugung oder bestimmter Gruppenzugehörigkeit nehmen täglich zu. Neben der zusätzlichen Aufnahme von Afghaninnen und Afghanen sind dringend Maßnahmen zu ergreifen, um den bereits hier lebenden afghanischen MitbürgerInnen mit unsicherem Aufenthalt eine gute Bleibeperspektive zu ermöglichen. Die zu ergreifenden Maßnahmen sollen sowohl die Ängste und Sorgen um das eigene Leben verringern, die bei Menschen mit einer Duldung permanent gegeben sind, als auch die Ängste und Sorgen um das Leben der Familienangehörigen in Afghanistan.Seite 1 von 2 Seite 2 Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:51 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de