211501 · Mitteilungsvorlage
Sachstand Neukonzeption Stadtmuseum Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 211501
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 26.08.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Kulturausschusses Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 211501 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 41 Kulturamt Dezernat: Dez. IV Sachstand Neukonzeption Stadtmuseum Bonn Beratungsfolge Kulturausschuss 14.09.2021 Kenntnisnahme Mitteilung: Stand der Neukonzeption Die Transformation des Stadtmuseums Bonn ist im Juli mit zwei Expert*innen- Workshops gestartet. Am 2. Juli und 22. Juli diskutierten jeweils 45 Teilnehmer*innen, darunter auch kulturpolitische Sporecher*innen, mit je 5 bzw. 6 internationalen Museumsexpert*innen die Potenziale zeitgemäßer Museumsarbeit und die Chancen einer partizipativen Neukonzeption. Die Workshops wurden als Online-Veranstaltung in Kooperation mit der Universität Bonn durchgeführt und haben wichtige Impulse für die weitere Planung gesetzt. Zu den einzelnen Workshops wurden umfangreiche Dokumentationen erstellt. Das Interview-Projekt „Stimmen der Straße“ startet noch im Spätsommer. Die Konzeption für ein Konferenzformat zu Nachhaltigkeitsthemen im Stadtmuseum im ersten Quartal 2022 hat begonnen und wird in diesem Jahr abgeschlossen. Für den Gesamtprozess wurde ein Phasenmodell entwickelt sowie Leitfragen formuliert. Sammel- und Präsentationsplattformen zu den jeweiligen Leitfragen sind definiert und gestaltet. Als Dialogort für die Transformation ist ein neuer Standort ausgewählt worden, der gerade für die neue Nutzung vorbereitet wird. Das Beteiligungskonzept befindet sich zurzeit in der Abstimmung. Phasen der Transformation Der Transformationsprozess gliedert sich in vier einzelne Phasen: In einer ersten, bis in die erste Jahreshälfte 2022 reichenden Phase geht es um das „Kennenlernen“ von Partizipienten und Institution. In dieser Phase werden die Grundlagen für den weiteren Dialog zur Transformation des Stadtmuseums gesetzt. Rahmenbedingungen und Entscheidungsspielräume sollen in Workshops erarbeitet und die Kernfragen sowie die Sammel- und Präsentationsplattformen für die einzelnen Inhalte vorgestellt. Es schließen sich die Phasen des „Entwickelns“ an. In dieser Phase werden neue Ideen, Inhalte und Raumnutzungskonzepte entwickelt. Diese Phase soll bis Jahresanfang 2023 laufen. Es folgt die Phase des „Begleitens“ der konkreten Planung der Institution an einem neuen Standort. Schließlich wird der Prozess in die Phase des „Mitmachens“ am neuen Standort fortgesetzt. Eine erste Intervention und damit den Beginn der „Kennenlernphase“ wurde am 4. September 2021 im Rahmen des OpernRasen gezeigt.Seite 1 von 2 Seite 2 Konzeptstore Für die konzeptionelle Arbeit wird das Stadtmuseum Bonn zukünftig ein bisher als Lager genutztes Ladengeschäft in der Franziskanerstraße 3 nutzen, um einen barrierearmen und niedrigschwelligen Zugang für alle Bürger*innen zu erreichen und losgelöst von der bekannten musealen Sammlungspräsentation Dialoge und Workshops zur Zukunft der Institution auszurichten. Der Kreativ- und Konzept-Store wird an 6 Tagen in der Woche geöffnet sein. Es dient sowohl als Veranstaltungsraum für Dialoge und Workshops, aber auch als Ausstellungsfläche. Die Inhalte aus den Dialogen und Workshops werden hier in Form einer sich fortlaufend verdichtenden Sonderausstellung gezeigt und durch die Besucher*innen weiterbearbeitet. Ziele des Konzeptstores Der Konzeptstore verfolgt drei Ziele: 1. Den Aufbau einer Gemeinschaft, die sich aktiv am Dialog der Transformation beteiligt und dauerhaft an der neuen Institution teilhat. 2. Visionen für die Zukunft der Institution („Wie soll dein Stadtmuseum aussehen?“) erarbeiten und konkretisieren. 3. Generierung von neuen Themen und Inhalten für die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft der Stadt Bonn im Dialog mit den Bürger*innen und Gästen der Stadt. Zusammen mit einer Agentur werden Workshops, Materialien und szenografische Elemente entwickelt, um sowohl Inhalte zu generieren als diese auch attraktiv und einladend zu präsentieren und zu vermitteln. Workshops mit den Heimat- und Geschichtsvereinen in den einzelnen Stadtteilen zu Orten und Objekten sollen die unterschiedlichen Stadtteilidentitäten herausarbeiten und in gemeinsame Kontexte zusammenführen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:18 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de