211491 · Beschlussvorlage
Konrad-Adenauer Gymnasium (KAG) - Energetische Sanierung der Turnhalle inkl. Nebenräume sowie Erneuerung der Lüftungs- und Heizungsanlage als „3. Bauabschnitt“ der Maßnahme „Sanierung Lehrschwimmbecken Konrad-Adenauer-Gymnasium“
Kerndaten
- Nummer
- 211491
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 28.09.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Anhörung
- Sitzung des Sportausschusses Empfehlung
- Sitzung des Schulausschusses Empfehlung
- Sitzung des Betriebsausschusses SGB Empfehlung
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Beschlussvorlage öffentlich 211491 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: Konrad-Adenauer Gymnasium (KAG) - Energetische Sanierung der Turnhalle inkl. Nebenräume sowie Erneuerung der Lüftungs- und Heizungsanlage als „3. Bauabschnitt“ der Maßnahme „Sanierung Lehrschwimmbecken Konrad-Adenauer-Gymnasium“ Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 06.10.2021 Anhörung Schulausschuss 07.10.2021 Empfehlung Sportausschuss 06.10.2021 Empfehlung Betriebsausschuss SGB 27.10.2021 Empfehlung Rat 28.10.2021 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Auf Grund umfangreicher verwaltungsinterner Abstimmungen war ein frühere Einreichung nicht möglich. Eine spätere Beratungsfolge würde den, mit der Schulleitung bezüglich der Nutzung abgestimmten Zeitplan, konterkarieren. Beschlussvorschlag Die Verwaltung wird mit der Planung und der Ausführung einer neuen Lüftungs- und Heizungsanlage, sowie mit einer energetischen Sanierung von Dach- und Fassadenflächen der Turnhalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums inkl. der Nebenräume beauftragt. Diese Maßnahme läuft unter dem Namen „3.BA Sanierung Lehrschwimmbecken Konrad-Adenauer-Gymnasium“ (im Folgenden kurz „3. BA“ genannt). Begründung: Mit der Mitteilungsvorlage DS-Nr. 1810685NV10 vom 12.07.2018 wurde das Projekt „Sanierung des Lehrschwimmbeckens im Konrad-Adenauer- Gymnasium“ dem Rat zur Kenntnis vorgelegt. Die bauliche Ausführung des Projekts „Sanierung Lehrschwimmbecken Konrad-Adenauer-Gymnasium“ (im Folgenden kurz „1. BA“ genannt) startete Ende 2019 mit bzw. verlief parallel zu der Corona-Pandemie.Seite 1 von 17 Seite 2 Anlässlich dieser Pandemie rückten die Bestandslüftungsanlagen vor allem hinsichtlich ihrer Hygieneeigenschaften in den allgemeinen Fokus. Bei der Bestandslüftungsanlage im Gebäude Turn-/Schwimmhalle Konrad- Adenauer-Gymnasium handelt es sich um eine ca. 50 Jahre alte Anlage, die das Ende Ihrer Nutzungsdauer erreicht hat und wesentliche Anforderung der heutigen Vorschriften (z.B. Hygieneanforderungen, Wärmerückgewinnungssysteme) nicht mehr erfüllt. Ein Austausch der Lüftungsanlage war im 1./2. BA bislang nicht vorgesehen. Aufgrund der vorgenannten Erkenntnisse und der zu erwartenden geringen Restlebensdauer der Bestandsanlage ergibt sich die Erfordernis der Realisierung der o. g. Maßnahme in einem 3. Bauabschnitt. Erneuerung der Lüftungsanlage Die Bestandslüftungsanlage versorgte sowohl die Schwimmhalle (im Folgenden SH genannt), als auch die Turnhalle (im Folgenden TH genannt). Zukünftig werden beide Nutzungsbereiche mit separaten Anlagen versorgt, wobei die Nebenräume der TH zugerechnet werden. Die Anlage der SH konnte im Technikraum neben der SH untergebracht werden. Dafür war jedoch der komplette Umbau der dort untergebrachten anderen technischen Anlagen (u.a. Heizkreisverteiler) erforderlich. In dem Zuge wurden auch diese alten Komponenten ausgetauscht, da sie nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und auch hier die Restlebensdauer absehbar war. Die Anlage der TH muss aufgrund Platzmangels im Innenraum im Außenraum aufgestellt werden. Eine Aufstellung auf dem Dach ist aus statischen Gründen nicht möglich. Der Einbau eines neuen Heizkreisverteilers erforderte eine neue Heizlastberechnung. Für diese Berechnungen wird die Gebäudehülle und deren Dämmwerte betrachtet. Energetische Sanierung der Dach- und Fassadenflächen Als vorbereitende Maßnahme für die Heizlastberechnung wurden die Dachflächen der Umkleiden und der TH untersucht. Eine Begutachtung mit dem Dachdecker hat ergeben, dass die Abdichtung in einem sehr schlechten, teilweise abgängigen Zustand ist. Weiterhin sind an den Sheddächern der TH teilweise irreversible Schäden zu erkennen. Beide Dachflächen sind nur schwach gedämmt. Da Teile der Dachflächen durch Lüftungskanäle überbaut werden, ist es notwendig, dass die darunterliegende Fläche in einem einwandfreien Zustand ist. Durch die schlechte Erreichbarkeit der Dachflächen unter den Kanälen im Falle einer energetischen Sanierung, soll im Zuge der Lüftungserneuerung das Dach der Umkleide und auch das Dach der TH energetisch saniert werden. Das wirkt sich positiv auf die Neuauslegung des Heizkreisverteilers (siehe vorheriger Abschnitt) aus. Dieser kann durch die besser gedämmten Teile der Gebäudehülle kleiner ausgelegt werden. Um eine optimale Auslegung des Heizkreisverteilers zu erreichen, ist es erforderlich auch alle bisher noch nicht erneuerten alten FensteranlagenSeite 2 von 17 Seite 3 auszutauschen. Die Sheddächer der TH werden in diesem Zuge zurückgebaut, da sie wegen der vollflächigen Abhangdecke in der TH keine Belichtungsfunktion mehr haben. Somit steht eine ca. 400 qm große Dachfläche zur Verfügung, die für die Aufstellung von einer Photovoltaik-Anlage genutzt werden soll. Durch die vorgenannten Maßnahmen und unter Berücksichtigung der bereits ausgeführten Sanierungsmaßnahmen des 1./2. BAs (Erneuerung Badewassertechnik, Einbau energiesparender Beleuchtung …) lässt sich eine Betriebskosteneinsparung von ca. 28 % und eine CO2-Einsparung von ca. 35 % erzielen. Weiteres siehe Punkt „Energetische Einsparungen“. Die technischen Mindestanforderungen der KFW an die Umsetzung von Einzelmaßnahmen als Bedingung einer Förderung werden eingehalten. Eine Umsetzung des Standards KFW 40 ist nicht realisierbar, da das gesamte Gebäude inkl. der Haustechnik betrachtet und umgebaut werden müsste, was aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist: Die Anordnung einer Dämmung unterhalb der Bodenplatte ist aufgrund des Bestands nicht möglich, eine Dämmung auf der Bodenplatte ist aufgrund der sowieso schon zu geringen Kopfhöhen in den Räumen ebenfalls nicht möglich. Die geschlossene Außenwand besteht aus einer Sandwichkonstruktion mit außen angebrachten Sichtbetonelementen. Das Thema Sichtbeton ist ein wichtiges Gestaltungselement des ganzen Schulkomplexes. Ein außen angebrachtes WDVS-System würde seitens des Urhebers nicht genehmigt werden. Die Anbringung einer Innendämmung ist aufgrund der Nutzung (große Teile der Außenwandflächen sind der Turnhalle zugehörig) weder im geeigneten Kosten-Nutzen-Rahmen umsetzbar, noch bauphysikalisch sinnvoll (Tauwasserausfall). Alle möglichen förderbaren Maßnahmen bzw. Einzelmaßnahmen wurden, soweit sie umsetzbar sind bzw. in einem realistischen Kosten-Nutzen-verhältnis umsetzbar sind, berücksichtigt. Zur Minimierung der Gefährdung durch Vogelschlag sind für Glasflächen bereits bauseitig nachweislich wirksame Maßnahmen zu ergreifen (www.vogelschlag-an-glas.de). Zudem werden bei der Beleuchtung des Geländes generell insektenfreundliche Leuchtmittel mit staubdichter Abdeckung zum Schutz von Insekten zu verwenden. Die Leuchten strahlen nicht über die Horizontale nach oben ab. Gemäß den Vorgaben des BfN - Leitfadens 543 und den Beleuchtungsklassen nach DIN EN 13201-2, ist nicht über eine Beleuchtungsstärke von 0,6lx horizontal und 0,4lx vertikal (Klasse P6) hinauszugehen. Die Leuchtfarbe beträgt insektenfreundlichen 2.200 K (amber).Die Höhe und die Anzahl der Leuchten, sowie die Leuchtintensität werden so gering wie möglich gewählt Als Maßnahme zum Artenschutz und zur Habitatverbesserung werden an geeigneten Standorten im Vorhabengebiet Nisthilfen für Fledermäuse und Fassadenbrüter fachgerecht angebracht. Ein Anbringen von Nistkästen am Bestand wird vorgesehen, entsprechende sinnvolle Aufhängorte werden im Rahmen der Ausführungsplanung abgestimmt.Seite 3 von 17 Seite 4 Sonstiges Als weitere Folge der Errichtung neuer Lüftungsanlagen ist nun ein Brandschutzkonzept zu erstellen und dessen Anforderungen umzusetzen. Dies hat den Austausch diverser brandschutzrelevanter Bauteile, insbesondere von Türen, zur Folge. Die neue Lüftungsanlage der TH wird in einem neu zu errichtenden Technikanbau an der Nordwestseite des Gebäudes an der Grenze zum Nachbargrundstück errichtet werden. Für den Anbau müssen Bäume entfallen. Es werden Ersatzpflanzungen notwendig. Die Planung und Ausführung trägt zum größtmöglichen Schutz, zum Erhalt und zur Vermeidung von Eingriffen in den vorhandenen Baumbestand, bei. Für alle Bäume im Plangebiet die unter die Baumschutzsatzung fallen und die nicht erhalten werden können, wird eine Fällgenehmigung bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt. Der Baumbestand im Plangebiet ist durch ein Fachgutachten zu erfassen, zu bewerten und sollte Vorschläge für Vermeidungs-, Schutz- und Pflegemaßnahmen enthalten. Notwendige Ersatzpflanzungen für die Fällung von satzungsgeschütztem Baumbestand sind innerhalb des Plangebietes vorzunehmen. Die Baumfällungen werden in den nächsten Schritten beantragt. Die Unterschreitung der Abstandsflächen zum Nachbargrundstück und die dadurch erforderliche Baulasteintragungen wurden bereits im Vorfeld mit dem Eigentümer des Nachbargrundstücks (VeBoWag) abgestimmt. Um die rasche Inbetriebnahme des Lehrschwimmbeckens zu gewährleisten wurden im 1./2. BA bereits viele Maßnahmen ausgeführt, die ursprünglich nicht vorgesehen, deren Ausführung jedoch zwingend erforderlich waren: Es handelt sich um folgende Maßnahmen, die überwiegend im Technikraum neben der SH durchgeführt wurden: Einbau einer neuen Lüftungsanlage für die SH inkl. erforderlicher Kanäle Erneuerung des Heizkreisverteilers inkl. aller erforderlichen Installation Teilerneuerung der Sanitärinstallation im Technikraum als vorbereitende Maßnahme für den 3.BA aufgrund sehr schlechter Erreichbarkeit nach erfolgter Lüftungsinstallation Elektroinstallationsarbeiten im Zusammenhang mit der zuvor erläuterten Erneuerung der TGA Die Maßnahmen des 3. BAs sollen nun als eigenständiges Projekt abgewickelt werden, um die Möglichkeit auszuschöpfen, Fördermittel zu generieren. Die Maßnahmen des 3. Bauabschnitts enthalten: Errichtung eines Technikanbaus angrenzend an das Gebäude Turn- /Schwimmhalle für die Unterbringung der Lüftungsanlage Turnhalle/ Nebenräume Einbau einer neuen Lüftungsanlage für die Turnhalle und die Nebenräume inkl. sämtlicher Installation Erneuerung der Heizungsinstallation inkl. Heizflächen in der Turnhalle und den NebenräumenSeite 4 von 17 Seite 5 energetische Sanierung der Flachdächer des Gebäudes inkl. Rückbau der Sheddächer Austausch der Fenster-/Türanlagen in der Fassade Umsetzung des Brandschutzkonzeptes div. kleine Umbaumaßnahmen in den Nebenräumen Turn- und Schwimmhalle zur Errichtung der Lüftungsinstallation Energetische Einsparungen Betriebskosteneinsparung: ca. 44.000 EUR/Jahr Die Stromkosten können um ca. 50 % und die Gaskosten um ca. 30 % gesenkt werden. Die Kosten des Trinkwassers und Abwassers bleiben gleich. Einsparung CO2-Ausstoß: ca. 527 t/Jahr, dies entspricht einer Einsparung von ca. 35 %. Ergänzende Informationen sind der Anlage 1 zu entnehmen. Photovoltaik-Anlage/ Dachbegrünung: Durch die Dachsanierung und den Rückbau der Sheddächer besteht die Möglichkeit auf der ca. 400 qm großen Flachdachfläche der Schwimmhalle PV- Anlagen aufzustellen. Die Dachfläche werden Dritten für die Installation einer PV-Anlage angeboten. Die Aufstellung einer solchen Maßnahme ist nicht Bestandteil des 3. BAs. Die Machbarkeit einer extensiven Dachbegrünung in Verbindung mit PV-Anlagen wird im Rahmen der weiteren Planung geprüft (Statik) und ggfls. umgesetzt. Eine Begrünung von Flachdächern und Fassaden der Neubebauung ist auch aus naturschutzfachlicher Sicht sinnvoll. Durch die Schaffung neuer Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten tragen sie zur Erhaltung der Biodiversität bei. Die Kosten einer potentiellen Dachbegrünung sind in den u. g. Kosten nicht enthalten. Termine 1./2.BA Sanierung Lehrschwimmbecken (erledigt): Nutzungsaufnahme 08/2021 (nach den Sommerferien) 3.BA: vorbehaltlich der noch zu erbringenden weiteren Leistungsphasen, sowie der Laufzeit des Genehmigungsverfahrens und der Bearbeitung der Fördermittelanträge: möglicher Baubeginn Ende 2022/ Anfang 2023 Grundsätzlich sind beide Nutzungseinheiten (Turnhalle/ Schwimmhalle) nach der Fertigstellung des 1./2. BAs funktionstüchtig. Durch das fehlende Lüftungsgerät der Turnhalle und der Nebenräume können diese Räume jedoch nur manuell belüftet werden. Dies ist für einen überschaubaren Zeitraum möglich und zumutbar. Jedoch sollte schnellst möglichst die zweite Lüftungsanlage gebaut werden. Finanzierung 3.BA Sanierung Lehrschwimmbecken (Gegenstand dieser Vorlage) Die Kosten belaufen sich im Rahmen der Planung auf brutto EUR 3.653.000 € Hierin ist ein Risikozuschlag in Höhe von 15 % und eine BaukostensteigerungSeite 5 von 17 Seite 6 von 5 % pro Jahr berücksichtigt. Die Kosten für den finanziellen Ausgleich der Baulasteintragung sind noch zu eruieren und sind somit in den o.g. Kosten nicht enthalten. Der Finanzbedarf in Höhe von 3,653 Mio. € soll über ein Förderdarlehen der KfW-Bank sowie den Programmen „Kommunal Invest“ und „Kommunal Invest Plus“ der NRW-Bank finanziert werden. Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude der KfW-Bank sieht bei energetischen Einzelmaßnahmen einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20 % vor. Der Zinssatz für das Förderdarlehen wird voraussichtlich negativ sein. Die Finanzierungssumme ist auf 1.000 Euro pro m2 Nettogrundfläche begrenzt. Somit können 640.000 € (Tilgungszuschuss 128.000 €) über dieses Programm finanziert werden. Der weitere Finanzbedarf in Höhe von 3,013 Mio. € wird voraussichtlich jeweils zur Hälfte aus dem Programm „Kommunal Invest“ und „Kommunal Invest Plus“ der NRW-Bank finanziert. Die Finanzierung der RLT-Anlagen über das Programm „Corona-gerechten stationären raumlufttechnischen Anlagen“ mit einer maximalen Förderung von 500.000 € wird geprüft. ggf. finanzielle Auswirkungen : Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.01 Innere Verwaltung 1.01.29 Gebäudemanagement Bonn Investive Kosten der Maßnahme (Investitionskosten im Vermögensplan) Auszahlungen Betrag Projektauftrag / Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Konrad-Adenauer-Gymnasium 196.000 604300 2021 196.000 995.000 604300 2022 995.000 2.455.000 604300 2023 2.455.000 7.000 604300 2024 7.000 Einzahlungen Investiver Finanzsaldo 3.653.000 3.653.000 Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich kalkulatorische Kosten (Folgekosten) X Konsumtive Kosten der Maßnahme (Aufwandskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung) X Auszahlungen/Aufwendungen Betrag Projektauftrag / Sachkonto Veranschlagt im WPL Davon noch bereitzustellen Deckung Bauunterhaltung(1,2%) 43.836 604400 Betriebskosten (Strom,…) 17.428 600100 Abschreibungen(80Jahre) 45.663 650000 Zinsen(1,5%) 54.795 660000 Einzahlungen/Erträge 0 Haushaltsbelastung jährlich 161.722Seite 6 von 17 Seite 7 Anlage/n 1 Baubeschreibung (öffentlich) 2 Anlage Folgelastberechnung (öffentlich) 3 Gegenüberstellung-Betriebskosten-und-CO2-Einsparungen (öffentlich) 4 Plan Badeebene (öffentlich) 5 Plan Sporthalle (öffentlich) 6 Schnitte 1 + 2 Nebenräume (öffentlich) 7 Schnitte 3 + 4 Nebenräume (öffentlich) 8 Ansichten (öffentlich)Seite 7 von 17 BAUBESCHREIBUNG Anlage zu Tagesordnungspunkt BAUMAßNAHME Turn- und Schwimmhalle Konrad-Adenauer Gymnasium: Energetische Sanierung der Turnhalle inkl. Nebenräume sowie Erneuerung der Lüftungs- und Heizungsanlage Turnhalle; Max-Planck-Straße 24, 53179 Bonn PLANVERFASSER Blass Architekten, Euskirchen Luces Ingenieure GmbH, Pulheim RAUMPROGRAMM Errichtung eines Anbaus für die Aufstellung der Lüftungsanlage Turnhalle inkl. Lüftungsanlage und sämtlicher inner- und ausserhalb des Gebäudes erforderlichen Lüftungskanäle; Erneuerung aller Abhangdecken in den Nebenräumen und der Turnhalle aufgrund der neuen Lüftungs- und Heizungsinstallation; energetische Sanierung aller Dachflächen und Fensteranlagen; diverse kleinere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Inneren des Gebäudes aufgrund der Lüftungsinstallation und der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes. Neuschaffung im Erweiterungsbau: 5 Klassenräume, Eingang/Flur, Lagerraum, Serverraum, Heizungsraum, WC-Anlagen jeweils für Schüler und Lehrpersonal sowie ein Behinderten WC BGF Bruttogeschossfläche BRI Bruttorauminhalt Technikanbau: ca. 72,0 m² ca. 350,0 m³ KOSTENBERECHNUNG 100 Grundstück 0 Euro 200 Herrichten und Erschließen 0 Euro 300 Bauwerk - Baukonstruktion 1.300.000,00 Euro 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 900.000,00 Euro 500 Außenanlagen 0 Euro 600 Ausstattung 40.000,00 Euro 700 Baunebenkosten 700.000,00 Euro Risikozuschlag (15%) Baukostensteigerung (5% p.a.) 441.000,00 Euro 272.000,00 Euro GSK Euro BK 3.613.000,00 Euro EK 40.000,00 Euro KOSTENSTAND Zeitpunkt der Ermittlung Monat/Jahr: 04/2021 GESAMTKOSTEN Kostenstand zzgl. Kostenrisiko 15% sowie einer jährlichen Kostensteigerung von 5% 3.653.000,00 EuroSeite 8 von 17 KONSTRUKTIVES SYSTEM Technikanbau: Stahlskelettbauweise DACHAUFBAU Technikanbau: Ausbildung als Flachdach, tragende Stahlunterzüge mit einer Trapezblecheindeckung inkl. Abdichtung, sowie die Entwässerung der Dachfläche bis zum Anschluss an vorhandene Kanäle. Einbau einer Ausstiegsluke einschließlich Umrahmung und Beschläge. Dachsanierung: Rückbau der vorhandenen Abdichtung und geringfügigen Dachdämmung. Ausbildung eines neuen Dachaufbaus bestehend aus Dampfsperre, druckfester Dämmung gemäß den Mindestanforderung der KFW-geförderten Einzelsanierungsmaßnahmen und einer Abdichtung, geeignet zum Aufstellen von PV-Anlagen FASSADENAUSBILDUNG Technikanbau: Verkleidung des ungedämmten und außenluftumspülten Anbaus bestehend aus engmaschigen Gitterrostelementen inkl. innenliegendem Sichtschutz im Bereich der Lagerflächen für die Geräte des Hausmeisters. INNENAUSBAU Technikanbau: Es handelt sich lediglich um die Ausbildung einer Hülle zur Verkleidung der Lüftungsanlage aus optischen Gründen und zur Verhinderung von Vandalismus an den Geräten. Somit liegt kein Innenausbau vor. Der Innenraum besteht lediglich aus einer Stahlskelettbühne auf der die Lüftungsanlage steht. Diese wird über eine Stahltreppe erschlossen. Massive Wände und Leichtbauwände. Bekleidungen an Wänden und Stützen einschließlich Putz- und Schutzschichten. Elementierte Innenwandkonstruktionen (Sanitärtrennwände) sowie sonstige Konstruktionen, wie Stoßabweiser und Handläufe. TECHNISCHER AUSBAU Einbau einer neuen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Einbau energieeffizienter LED-Beleuchtung; Einbau neuer Heizkörper in den Nebenräumen, sowie einer neuen Abhangdecke mit integrierter Deckenstrahlheizung in der Turnhalle BESONDERE EINRICHTUNGEN AUSSENANLAGENSeite 9 von 17 Seite 10 von 17 Konrad – Adenauer – Gymnasium Vergleich der Betriebskosten und CO2 Emissionen vor- und nach Sanierung __________________________________________________________________________________ Durch die Erneuerung der vorhandenen Anlagentechnik können durch folgende Maßnahmen erhebliche Energieeinsparungen zur Bestandsanlage erzielt werden: Heizungstechnik: - Dämmung aller Heizungsleitungen - Einsatz von Hocheffizienzpumpen - Einsatz von Deckenstrahlplatten zur Beheizung der Sporthalle - Durchführung eines hydraulischen Abgleichs Lüftungstechnik - Einsatz von Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung (ca. 75 – 80 %) - Einsatz von Volumenstromreglern zur bedarfsabhängigen, raumweisen Regelung der Zu- und Abluftvolumenströme in Abhängigkeit der Raumtemperatur, der Raumfeuchte und der Raumluftqualität Elektrotechnik - Einsatz von LED Technik - bedarfsorientierte Steuerung der Beleuchtung über Präsensmelder und Tageslicht Bauliche Maßnahme - Erneuerung der Fenster - Dämmung der Dächer Aufstellung der Energieverbräuche Bestand Neu ______________________________________________________________________________ Summe Verbrauch Trinkwasser ca. 15.400 m³/a 15.400 m³/a Summe Verbrauch Abwasser ca. 15.400 m³/a 15.400 m³/a Heizwärmebedarf ca. 350 MWh/a 266 MWh/a Warmwasserbereitung ca. 73 MWh/a 73 MWh/a Wärmeverbrauch Lüftungsanlage ca. 126 MWh/a 20 MWh/a Summe Wärmeverbrauch ca. 549 MWh/a 359 MWh/a Stromverbrauch Heizung ca. 5 MWh/a 1,5 MWh/a Stromverbrauch Sanitär ca. 1 MWh/a 1 MWh/a Stromverbrach Lüftungsanlage ca. 115 MWh/a 60 MWh/a Stromverbrach Elektrische Anlagen ca. 154 MWh/a 75 MWh/a Summe Stromverbrauch ca. 275 MWh/a 137,5 MWh/aSeite 11 von 17 KAG - Sanierung Schwimmhalle, Turnhalle und Nebenräume Seite 2/2 Konrad – Adenauer – Gymnasium Vergleich der Betriebskosten und CO2 Emissionen vor- und nach Sanierung __________________________________________________________________________________ Aus den ermittelten Energieverbrächen ergeben sich die nachfolgend aufgeführten Kosten: Aufstellung der Betriebskosten Bestand Neu ______________________________________________________________________________ Kosten Trinkwasser ca. 17.900 €/a 17.900 €/a Kosten Abwasser ca. 46.200 €/a 46.200 €/a Kosten Wärme ca. 30.520 €/a 20.020 €/a Kosten Strom ca. 67.470 €/a 33.820 €/a Gesamtkosten ca. 162.090 €/a 117.940 €/a Die Ermittlung der CO2 Emissionen erfolgt mit folgenden Emissionsfaktoren: Gas 2,42 kg/m³ Elektro 0,5 kg / kWh Hieraus ergeben sich CO2 Emission von 1.466,94 t vor der Sanierung und 939,44 t nach der Sanierung, d.h. durch die Sanierung der technischen Anlagen und Teile der Gebäudehülle wird der CO2 Ausstoß um 527,50 t reduziert, dies entspricht einer Einsparung von rund 35 %.Seite 12 von 17 Seite 13 von 17 Seite 14 von 17 Seite 15 von 17 Seite 16 von 17 Seite 17 von 17
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:07 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de