211463-01 AA · Änderungsantrag
CDU-Änderungsantrag: Masterplan Innere Stadt Bonn 2.0 Teilprojekt Nr. 4 Stiftsplatz – Grundsatzbeschluss zum weiteren Vorgehen Antrag zur Vorlage 211463
Kerndaten
- Nummer
- 211463-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 05.10.2021
- Letzte Änderung
- 15.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 211463-01 AA Antragsteller/in: Nicole Bonnie Arno Hospes CDU Bezirksfraktion Bonn 05.10.2021 gez. Reeh-Schall CDU-Änderungsantrag: Masterplan Innere Stadt Bonn 2.0 Teilprojekt Nr. 4 Stiftsplatz – Grundsatzbeschluss zum weiteren Vorgehen Antrag zur Vorlage 211463 Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 05.10.2021 Anhörung Inhalt des Änderungsantrags 1. Der Stiftsplatz mit seinen angrenzenden Bereichen soll im Rahmen des Förderantrags Masterplan Innere Stadt 2.0 durch eine Umgestaltung aufgewertet und entsiegelt werden (Anlage 1). Die Flächen des Stiftplatzes (1. BA) sollen eine wassergebundene Decke für die Parkplätze erhalten. Die nutzbaren Straßenverkehrsflächen für den Individualverkehr und ÖPNV sind auf ein Minimum zu begrenzen. Die 17 vorhandenen großen Bäume erhalten ausreichend große Baumscheiben, teilweise mit Rundbänken. Die Grünfläche um den großen Brunnen wird neu und größer angelegt. In diesem Bereich wird eine Platzfläche u.a. für das Eiscafé zur Außengastronomie geschaffen. Die Errichtung einer Mobilstation mit überdachten Fahrradstellplätzen wird in die Planungen integriert. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, die weiteren Planungsschritte für die Durchführung unter Beteiligung eines Moderationsbüros sowie einer Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Landschafts-/Stadt- und Verkehrsplanern zur Neugestaltung des Stiftsplatzes und den angrenzenden Bereichen (Anlage 1) durchzuführen. Beteiligte sind u.a. die anliegenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner. Nach Erarbeitung des Konzeptes wird dieses den Gremien zur Zustimmung vorgelegt. 3. Der Beschluss der Bezirksvertretung Bonn vom 24.01.2017 zum Verfahren und Benennung der politischen Entscheidenden (DS-Nr. 1710091) muss in diesem Zuge aufgehoben werden. BegründungSeite 1 von 2 Seite 2 Die Antragsteller bedauern außerordentlich, dass es nach dem Beschluss des Rates vom 2.2.2017 und den Vorstellungen der Bezirksvertretung Bonn nicht zu einer Umsetzung im Rahmen des Masterplan Innere Stadt Bonn 1.0 gekommen ist. Dieser Beschluss setzte ganz explizit eine Bürgerwerkstatt unter Beteiligung eines Moderationsbüros sowie eine Arbeitsgemeinschaft aus Landschafts- /Stadt- und Verkehrsplanern voraus. Das neue Beteiligungskonzept für die Bürgerinnen und Bürger mit IdeenSalon, ZukunftSalon und AbschlussSalon sollte ein wirkungsvolles neues Beteiligungsformat sein, dass am Tag der Städtebauförderung 2016 schon mit den Anliegerinnen und Anliegern zur Probe durchgeführt wurde. Die Verbesserung sowie Umgestaltung des Stiftsplatzes zu mehr Attraktivität ist für alle Bürgerinnen und Bürger ein sensibles Thema, denn es geht um eine zentrumsnahe Fläche, die eine lange Geschichte hat. Umso wichtiger ist es nun, die anliegenden Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibende sowie Anwohnerinnen und Anwohner umfänglich mit einzubinden. Es hat sich schon vor vielen Jahren eine IG Stiftsplatz gegründet, die sich um diesen Platz kümmert. Daher sollte auch die IG, insbesondere in diesem neu angelegten Verfahren, mitgenommen werden. Den Antragstellern ist bewusst, dass ein gewisser Zeitdruck gegeben ist, um die möglichen Fördergelder für eine sinnvolle Aufwertung des Stiftsplatzes zu erreichen. Im Kern muss dieser Platz aber ein Parkplatz bleiben, denn er ist der einzige irdische Parkplatz in der Innenstadt. Er bietet damit u.a. ängstlichen Menschen ein Sicherheitsgefühl, dass sie beim Betreten einer unbewachten Tiefgarage nicht haben. es ist ja auch tagtäglich zu beobachten, dass dieser Parkplatz gut genutzt wird - und zwar rund um die Uhr. Die Gewerbetreibenden vom Wilhelmsplatz bis zum Bertha-von-Suttner-Platz sind auf Kunden, die den Individualverkehr nutzen, angewiesen. Durch den Internethandel generell und den durch die Pandemie noch viel weiter angestiegenen und damit angewöhnten Internetkauf sind die Dienstleister und Einzelhändler ohnehin schon sehr belastet. Wir wollen die Gewerbetreibenden unterstützen und damit auch die Attraktivität unserer Innenstadt erhalten. Die bisherigen Hochbeete werden bedauerlicherweise sehr häufig zum Urinieren genutzt. Daher sollte der Bereich der neu angelegten größeren Grünfläche Abstand von dieser Form der Gestaltung nehmen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 21:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de